11th März 2010

Unwetter machen es für die Tiere schwierig

Unwetter machen es für die Tiere schwierig, in ganz Spanien spielt das Wetter verrückt, dieser nicht enden wollende Winter bringt vor allem für die Tierheime viele Probleme mit sich.

Viele Hilferufe gehen durch diverse Tierschutzverteiler, das letzte Unwetter hat auch im Tierheim KIMBA in Cádiz wieder schwere Schäden verursacht und im Tierheim von Olesa eine Schneide der Verwüstung hinterlassen.

Auch die Tageszeitung La Razon hat diesem Thema einen Beitrag gewidmet.

temporal-cordoba.jpg

Die Gehege füllen sich mit ausgesetzten Windhunden.

Vorige Woche gab es Alarm: Die Jagdsaison ging zu Ende, und so kamen 90 Windhunde auf einmal in ein Asyl in Cordoba. Die intensiven Regenfälle haben die Situation noch erschwert. Sandra Baas, die Präsidentin von BaasGalgo, setzt alles daran, möglichst viele Hunde zu retten.
Baasgalgo hat die Patenschaft über das Asyl von Bartolome Ramirez in Villa del Rio (Cordoba) übernommen. Ramirez, ein ehemaliger Windhundhalter und Bürgermeister des Ortes, informierte Baas am Mittwoch über die Wassermassen im Tierasyl. Es hat Platz für etwa 40 bis 45 Tiere, doch seit voriger Woche werden dort 90 betreut und weitere 18 mussten in Auffangstationen zurückgelassen werden. Überdies hat das Wasser große Schäden angerichtet und einige Zonen sind überschwemmt. Am Donnerstag reiste Baas selbst dorthin. „Ich befürchtete das Schlimmste, das Wasser war überall. Zum Glück hatten sie das Bauwerk einen Meter gehoben, und obwohl alles sehr nass war, ging es den Tieren gut. Aber das Gelände, wo sie zum Spielen hinausgingen, ist völlig zerstört.“ Zum ersten Mal machte Baas, die alles, was sie durch das Design von Tierkleidung und -schmuck verdient, spendet, einen Aufruf. „90 sind zu viele. Es ist alles zusammengekommen: die Krise, die Jagdsaison und die Überschwemmungen.“ „Es stimmt, dass die Hundehalter weniger Hunde töten, aber andererseits setzen sie mehr von ihnen aus.“
Die Präsidentin kaufte ihnen eine Lenzpumpe und dann Kies und Sand. „Das Problem ist, dass es nicht aufhört zu regnen, so können wir noch nicht anfangen.“ Baas, eine gebürtige Holländerin, hat erreicht, dass „Galgos SOS Denmark“ 1000 Euro für Futter, Antifloh-Halsbänder und Kennzeichnungen gespendet hat. „Wir möchten, dass sie adoptiert werden und wir sie unterscheiden können. Jetzt gibt es acht schwarze Weibchen, sie sehen alle gleich aus.“ GINN (Greyhound in Need Holland) hat 3200 Euro für Tierarztkosten gegeben, und Baas hat beschlossen, die Männchen zu kastrieren, denn „das fehlte uns noch, dass die Tiere Junge werfen“. Intervet hat 3000 Vakzine gespendet, die Baas unter allen von den Unwettern betroffenen Asylen aufteilen will. „In einem wurden die Tiere in eine Garage gebracht.“ Baas hilft, wo sie kann und hat bereits Pumpen für Kimba in Cadiz und für das Tierheim von Pedro Munoz gekauft, das „bis zum Hals unter Wasser stand.“
Die Tierheime fordern, dass es mehr Auffangstationen gibt, damit die Tiere wenigstens nicht auf der Straße sind und mehr Leute sie adoptieren. Leider müssen derzeit, mehr als je zuvor, mehr Hunde aufgenommen werden als abgegeben werden können.
Baas übergibt alle Windhunde mit Mikrochip, Impfkarte und Pass, „wenn jemand keinen Hund nehmen kann, gibt es tausend andere Formen zu helfen, auf unserer Webseite www.baasgalgo.com gibt es Spenden ab einem Euro“.

Siehe auch:
Wenn das Wasser bis zum Hals steht…”Land unter” im Tierheim Ciudad Animal
Land unter, KIMBA braucht Ihre Hilfe

Donnerstag, März 11th, 2010, 21:37 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar Schreiben

  • sos-galgos.net

  • Facebook

  • Netzwerk


SOS Galgos - Unwetter machen es für die Tiere schwierig

Switch to our mobile site