22nd Juli 2010

Katzenelend

Anlässlich eines aktuellen Vorfalls in Spanien veröffentliche ich folgende wichtige Studie über die sog. Katzenkrankheit FIP welche zu einem entsetzlichen qualvollen Tod führt.

Alle Informationen auf folgender mehrsprachiger Webseite:

www.dr-addie.com

Eine Gruppe von Tierärzten weigert sich eine Gruppe virustragender Katzen einzuschläfern, ohne dabei zu bedenken, dass diese schwerkranken Tiere die tödliche Krankheit an andere Kolonien weitergeben und so noch viel mehr Katzen sterben werden.

Siehe auch: Straßenkatzenelend in Spanien: Hysterie oder Realität?

Donnerstag, Juli 22nd, 2010, 23:01 | Allgemein | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Katzenelend”

Diese Beitrag kommentieren.

  1. 1 24. Juli 2010, Barbara schreibt:

    ???

    Nur weil Katzen den Coronavirus in sich tragen, sollten sie eingeschläfert werden? Ich finde es richtig und im Sinne des Tierschutzes, dass sich die Tierärzte geweigert haben.

    Aus der hier zitierten Studie:

    Eine Gefährdung durch eine FCoV-Infektion kann 4 mögliche Konsequenzen haben:

    1. Das Kätzchen oder die Katze erkrankt an FIP (ungefähr 10% aller Infektionen).

    2. Die überwiegende Mehrheit aller Katzen verbreiten FCoV eine Weile, entwickeln Antikörper, scheiden danach das Virus nicht mehr aus, und ihr Antikörper-Titer sinkt wieder auf Null. In 58% der Fälle scheiden die Katzen das Virus bis zu einem Monat lang aus, in 95% weniger als 9 Monate lang.

    3. Die Katze wird ein lebenslanger FCoV-Überträger (13% aller infizierten Katzen). Diese Katzen scheiden mit ihrem Kot kontinuierlich FCoV aus, bleiben aber in der Regel gesund, nur einige leiden an chronischem Durchfall.

    4. Resistente Katzen – ungefähr 4% der Katzen scheinen gegen FCoV vollständig resistent zu sein, sie scheiden das Virus nicht aus und bauen auch nur eine fast unmerkliche Antikörperreaktion auf.

    Demnach erkranken ca 10% der infizierten Katzen an FIP, die meisten Katzen sind nur ein paar Monate Virusausscheider.

    Wie kann man gesunde Tiere einzuschläfern, nur weil sie einen Virus in sich tragen?

  2. 2 25. Juli 2010, Caroline Waggershauser schreibt:

    Katzen bei denen die Krankheit ausgebrochen ist, sind einzuschläfern um ihnen eine lange Agonie und einen langsamen Tod zu ersparen. Von der hohen Infizierungsgefahr anderen Katzen gegenüber einmal ganz zu schweigen.

    Ein Tierarzt oder Tierärzte, die ein solches Tier, in diesem Falle, eine Strassenkatzenmutter mit ihren vier Jungen, die sich kaum noch auf den Beinen halten können, mit den Worten, dass sich die Natur ihrer schon annehmen wird, zurück auf die Strasse schickt, handelt nicht nur in höchstem Masse unprofessionell, sondern eben auch unverantwortlich. Tierärzte haben die moralische Verpflichtung, ein leidendes und todkrankes Tier von seinen Schmerzen zu erlösen.

    FIP ist die Todesursache bei jeder 8. Katze. Bauch- oder Brustwassersucht, schlechter Allgemeinzustand, totale Abmagerung, Austrocknung, Durchfall, Erbrechen, Blutarmut, Augenkrankheiten, Wechselfieber, Gelbsucht. Möchten Sie so sterben? Langsam und unausweichlich. Oder wäre ein sanfter Tod vorzuziehen?

    Eine Hauskatze kann man sympthomatisch behandeln, was aber bei Strassenkatzen ausgeschlossen ist. Orte, wo viele Katzen aufeinander treffen sind wahre Seuchenherde. Welpen FIP-kranker Mütter infizieren sich in der Gebärmutter. Das Virus wird mit Nasensekret, Speichel, Kot und Urin ausgeschieden. Wenige Viren, auch indirekt wie über Schuhsohlen, reichen zur Infektion völlig aus. Pharmakologisch ist dieser Virus unangreifbar.

    Viele Tiere sind unauffällig, stellen aber eine tödliche Gefahr für Katzen dar. Viele Strassenkatzen übertragen diese Krankheit auf Hauskatzen.

    Das ist die Realität der Strassenkatzen, nicht nur in Spanien.

Kommentar Schreiben

  • sos-galgos.net

  • Facebook

  • Netzwerk


SOS Galgos - Katzenelend

Switch to our mobile site