10th September 2010

Stierkampf als Kulturgut

Die Vereinigung der Präsidenten der Stierkampfarenen fordert, dass die Stierkampfe von der UNESCO als als „bien cultural“, also Kulturgut, deklariert werden und wird im Oktober ihr Projekt der Kanditatur der UNESCO vorstellen.

Auch die Federación Española de Asociaciones de Agencias de Viajes (FEAAV), der spanische Dachverband der Reiseagenturen, hat entschieden, von der Regierung und allen Parteien zu fordern, die „corridas“ als „bien cultural“, also Kulturgut, zu deklarieren.

Quelle: mundotoro.com

Man kann davon ausgehen, dass diese Schritte mit dazu gehören, den Stierkampf letztendlich als Immaterielles Kulturerbe unter den Schutz der UNESCO stellen zu lassen. Schon im Jahre 2005 forderte die Asociación Internacional de Tauromaquia (AIT), dass der Stierkampf zum Weltkulturerbe erklärt wird. Dieser erste Antrag wurde abgelehnt. Seitdem arbeitet die Stierkampflobby, die sich weltweit zusammengeschlossen hat, intensiv an dem Projekt “Proyecto Tauromaquia de la UNESCO”, um noch einmal zu versuchen, den Stierkampf als Immaterielles Kulturerbe unter den Schutz der UNESCO zu stellen.

Siehe hierzu: Stierkampf als UNESCO-Weltkulturerbe NEIN DANKE

Freitag, September 10th, 2010, 01:31 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Stierkampf als Kulturgut”

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  1. 1 11. September 2010, MO SWATEK schreibt:

    dann kann die UNESCO doch auch die steinigung von frauen im irak und die clitorisbeschneidungen im sudan als weltkulturerbe erklären!

  2. 2 14. September 2010, Sabine NRW schreibt:

    Stimmt….. und noch so manch andere Sachen….

    Willkommen im letzten Jahrhundert…..

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