21st Oktober 2010

Die Kampfstiere werden weiterhin von der EU subventioniert.

Gestern Morgen wurde im Europaparlament auf einen Antrag DER GRÜNEN über die Streichung der Subventionierung der spanischen Kampfstiere abgestimmt. Das Geld für das blutige Gemetzel wird weiterfließen.

31 Stimmen, unter ihnen die der Gesamtheit der spanischen Sozialisten, sorgten für die Niederlage derjenigen, die es nicht als vertretbar betrachten, Tierquälerei weiterhing mit EU Geldern zu unterstützen.
Die Volkspartei Kataloniens hat gerade erst Lobbyarbeit im Europaparlament betrieben, offensichtlich mit Erfolg und die Stierkampflobby ist sichtlich stolz auf das Ergebnis der gestrigen Abstimmung

„Straßburg gibt dem Fest einen Ritterschlag“, mit dieser Überschrift leitet Mundotoro ihren Beitrag über die Nachricht ein, die sozialistischen Europaabgeordneten und Stierkampffanatikerin Bernadette Vergnaud spricht sogar davon, dass Europa das „Fest“ gerettet hat. Die Stierkampflobby darf sich also weiterhin über jährlich 72 Millionen Euro blutigen Geldes freuen, dabei ist dies nur ein Teil aller Subventionen, die der Stierkampfindustrie zugute kommen. Brutales Gemetzel wird mit unser aller Steuergeldern am Leben gehalten, welch eine Schande für ein modernes Europa.

Martina Szyszka

Siehe auch: EU Subventionen für Stiermassaker

Donnerstag, Oktober 21st, 2010, 01:31 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

11 Kommentare zu “Die Kampfstiere werden weiterhin von der EU subventioniert.”

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  1. 1 21. Oktober 2010, Rüegg Ursula schreibt:

    Ich bin entsetz,dass EU Gelder für den Stierkampf nach der Abstimmung, wieder fliessen sollen. Es soll endlich mit dieser fürchterlichen Tierquälerei aufhören. Es ist nicht meht zeitgemäss.

  2. 2 21. Oktober 2010, Isabel schreibt:

    Es ist einfach unfassbar, wie man eine Tierfolter von einem solch schrecklichen Ausmass mit öffentlichen Geldern weiterhin subventionieren kann. Sind die denn alle von Sinnen?? Dabei ignorieren sie nicht nur das Leiden der Tiere, sondern all derjenigen Personen die mitleiden weil ihre Sensibilität Grausamkeit nicht verträgt. Man sollte diesem grausamen Pack von hirn- und gewissenlosen, einige puyazos (Lanzenstiche beim Stierkampf) verpassen, damit sie sich endlich in die Lage der Stiere hineinversetzen können.

  3. 3 22. Oktober 2010, Katrin K schreibt:

    Da geht einem ja der Hut hoch! Die sollten sich was schämen!

  4. 4 22. Oktober 2010, Tina Nostadt schreibt:

    Mir fehlen die Worte… wie kann sowas im Jahr 2010 noch möglich sein??

  5. 5 22. Oktober 2010, Astrid Möller schreibt:

    Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln! Wir kämpfen und kämpfen für „eine bessere Welt“ – gerade auch in Bezug der Tiere, und kriegen von ganz oben immer wieder einen direkten Schlag ins Gesicht! Ich frage mich schon lange, welche In…teressen hier noch vertreten werden … sicher die des eigenen Geldbeutels oder der Parteienkonten. Anders kann ich eine derartig fehl geleitete Entscheidung nicht nachvollziehen! Ich kann nur hoffen, dass sie ALLE bald „ihr Fett weg kriegen“ und „nach Stimmen winseln werden, die ich dann ebenso überhören werde, wie sie die Stimmen der Stiere …

  6. 6 22. Oktober 2010, maxine schreibt:

    sagt mal gehts noch wo werd ich gefragt :(
    das ist doch nicht mehr normal in unserer gesellschaft gehts nur noch ums geld

    die drecks**** haben jeden bezug zur realität verlohren
    die bereichern sich immermehr
    am dem elnend anderer oder tieren…leben ist denen egal..aber ohne leben wird die welt bald am ende sein

    versuch mal dir was in den mund zu stecken wenn du hunger hast,gelähmt im bett liegst
    und keiner da ist der dir hilft…dein geld hilft dir nicht

  7. 7 22. Oktober 2010, ANITA HAGENLOCHER schreibt:

    BITTE VERBIETEN SIE DIESE TIERQUÄLEREI!!!!!

  8. 8 22. Oktober 2010, ursula freckmann schreibt:

    es ist eine frechheit so etwas ist eine schande das geld soll an die armen in der eu gehen.mörder die tiere verbluten elend und das ist der empfindlichste teil die spere im buckel .schade dass die stiere nicht mehr von denen auf die hörner nimmt es sollte unzählige dabei draufgehen.

  9. 9 23. Oktober 2010, Barbara Maria schreibt:

    Steuerrückzahlung
    Vielleicht sollten wir alle bei unseren Finanzämtern beantragen, den Anteil der (ungewollt) geleisteten Steuerzahlung, die für den Stierkampf erhoben wurde, zurück zu erhalten mit der Begründung, dass Tierquälerei gegen das hiesige Gesetze verstößt und daher nicht als steuerlich wirksam behandelt werden darf.
    Ich werde das jedenfalls bei meiner nächsten Steuererklärung versuchen. Vielleicht bringt so eine Aktion ja ein bisschen „Leben“ in unsere Ämter und es wird über solche Zwangsabgaben an Tierquäler nachgedacht?

  10. 10 23. Oktober 2010, Hanna schreibt:

    ABARTIG! Ich möchte keinen Cent meiner Steuergelder in so barbarische Traditionen fliessen lassen! Was kann man machen?
    Keine Steuern mehr zahlen? Nie wieder nach Spanien? Protestieren? ? Wie kann man diesen Wahnsinn stoppen?
    Hoffentlich werden bald mehr Menschen aufmerksam und diesen schmierigen Politikern das Handwerk legen.

    Es ist UNFASSBAR, was sich in dieser Welt abspielt… 40 Milliarden Tiere werden jährlich weltweit in Massentierhaltungen gezüchtet und getötet!
    Der kleine Bauer wird fertig gemacht und die grossen Investoren reiben sich dich fleischigen Hände ob der riesigen Subventionen. Es ist zum Davonlaufen. Aber wohin?

  11. 11 24. Oktober 2010, Bettina B. schreibt:

    „Subventionen sind Zuwendungen zur Finanzierung eines Ziels, das Teil der Politik der Europäischen Union …, das von allgemeinem europäischen Interesse ist …“

    Tausende Menschen oder mehr haben wie ich jedoch keinerlei Interesse daran, ihre Steuergelder für das perverse und blutige Gemetzel von Stierkämpfen auszugeben.

    In dem Zusammenhang würde mich die Rechenschaftslegung des Europäischen Parlaments interessieren. Wissen diese Menschen eigentlich, wofür sie diese Millionen Euro veruntreuen?!

    Da spricht der Generalsekretär der UNO im Parlament über die globalen Herausforderungen der Gegenwart:
    Kampf gegen die Armut, Klimaschutz, …
    Etwa 1,4 Milliarden Menschen müssen mit weniger als 1 Euro am Tag auskommen. Der Kampf gegen den Hunger ist deshalb ein zentrales Problem.

    2010 – das Europäische Jahr gegen Armut …
    17% der Bevölkerung der EU sind davon betroffen.

    Am gleichen Tag „dieser Reden“ beschließt das Europäische Parlament erneut die Subventionen für eines der grausamsten und brutalsten Verbrechen am Tier.
    Wer bitte kann das verantworten?!
    Was sind das für Menschen, die diese Entscheidung als „Ritterschlag“ und als „Rettung des Festes“ bezeichnen?!

    Es gibt so viele dringende Probleme, bei deren Lösung finanzielle Hilfe notwendig wäre. Es ist paradox:
    In den Stierkampf werden Millionen investiert, für den Schutz eines Tieres „steht offensichtlich keiner auf“.

    Es ist eine Schande für Europa, dass so etwas möglich ist!!

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