Heute Morgen befand sich ein Tierfreund auf dem Weg nach Madrid, auf einer Schnellstraße in Illescas (Toledo) sah er diese Galga, angebunden an einer Leitplanke. Im gleichen Moment kam die Verkehrsaufsicht, um die Galga abzuholen und sicherlich auch um sie in eine Perrera zu bringen.
Dies könnte glücklicherweise verhindert werden, ihr Retter brachte sie sofort in eine Tierklinik. die Röntgenaufnahmen ergaben einen Bruch der Hüfte, einen Bruch des Schambeins und einen Beinbruch. Linksseitig hat sie kein Gefühl und bleibt zuerst einmal in der Tierklinik. Sie bekommt Cortison und wird am Montag einem Traumatologen vorgestellt.
Übernommen wurde diese Galga vom Tierschutzverein Asociacion ACUNR / ASOCIACION ANIMALES CON UN NUEVO RUMBO
Typisch Galguero, die Jagdsaison neigt sich dem Ende, abgesehen davon, dass ein Großteil der Galgos die nicht für die kommende Saison benötigt werden, da zu alt, nicht schnell genug oder einfach zu kostspielig und daher auf der Straße, in einer Perrera oder bestenfalls in einem Tierheim landen, ist ein Galguero skrupellos genug seinen verletzten Hund einfach an einer Leitplanke anzubinden und seinem Schicksal zu überlassen.
Inzwischen wird im Kongress schon über eine Reformierung des Strafgesetzes diskutiert, was aber noch lange nicht heißt, dass sich wirklich etwas zugunsten des Tierschützes ändert.
Am kommenden Montag findet deswegen wieder ein Protest vor dem Sitz der PSOE in Madrid statt, um der Forderung einer Reformierung des Strafgesetzes Nachdruck zu verleihen.
Tierquälerei ist in Spanien an der Tagesordnung, das Töten von überflüssig gewordenen Haustieren ist legitim, Aufklärungs- und Kastrationskampagnen von Seiten der Regierungen sind die große Ausnahme, Extremadura nimmt diesbezüglich eine Vorreiterstellung ein.
Zwei Personen werden der Misshandlung und der offensichtlichen Beseitigung von 106 Hunden beschuldigt. Es handelt sich um die Betreiber einer privaten Perrera.
Seit ca. einem Jahr ermittelt die SEPRONA von Burgos nach einem Hinweis gegen dieses Unternehmen.
Normalerweise müssen die aufgenommenen Tiere 20 Tage in der Einrichtung verbleiben, erst dann dürfen sie, sollte sich der Besitzer nicht melden oder aber es finden sich keine Adoptanten, euthansiert werden.
In den letzten vier Monaten wurden offensichtlich 106 Hunde unter dem Vorwand, sie leiden an ansteckenden Krankheiten, beseitigt, es gibt keine Unterlagen über den Verbleib dieser Hunde und man vermutet, dass sie auf einer illegalen Deponie entsorgt wurden.
Auch fehlt einem der beiden Beschuldigten, einem vermeintlichen Tierarzt, die Zulassung.
Dieser Bullterrier ist mehr tot als lebendig, er ist stark unterkühlt, seine Körpertemperatur lag, als er in die Tierklinik eingeliefert wurde, bei 33 °C, zudem leidet die Hündin noch an einer fürchterlichen Räude.
Inzwischen sind 6 Tage vergangen, man kämpft noch immer um das Leben von ALMA, sie wird künstlich ernährt und man hofft, dass das Gehirn nicht geschädigt ist. Noch kann dies nicht beurteilt werden, in diesem Fall würde man sie einschläfern, aber solange noch ein Funken Hoffnung besteht, möchte man nichts unversucht lassen
ALMA hat es leider nicht geschafft, letzte Nacht schloss sie für immer ihre Augen. Mitgenommen hat sie die Liebe und Zuwendung die man ihr in diesen Tagen geschenkt hat, manchmal öffnete sie sogar, wenn sie gestreichelt wurde, leicht die Augen und wedelte ganz leicht mit ihrer Rute. Sie hat gekämpft und gespürt, dass man ihr helfen will, aber ihr Körper war zu geschwächt.
Wunderschöner Schmuck der spanischen Tierschützerin und Schmuckdesignerin Sandra Baas wird zugunsten der Galgos und Podencos, die sich in der Obhut von PRO-GALGO befinden, verkauft. 30% des Verkaufserlöses fließen in den Tierschutz.
Weitere Schmuckstücke und Bestellinformationen finden Sie auf der Webseite von PRO-GALGO, bitte klicken Sie auf das Bild, Sie werden auf die Webseite von PRO-GALGO weitergeleitet.
España profunda y negra, tiefstes schwarzes Spanien, nicht nur in Andaluisen, nein fast im ganzen Land, scheint die Misshandlung von Tieren an der Tagesordnung zu sein.
Die folgenden Bilder stammen aus Carlet/ Valencia , alle aufgenommen in den letzten Tagen, Zeugnis einer bitteren Realität einer Welt, in der das Leben eines Tieres nichts zählt.
Wer der spanischen Sprache mächtig ist, kann auf der Webseite der Stadt einen Kommentar hinterlassen.
Spanien ist nicht nur Sonne, Strand und Meer, Sangria, Ballermann und Flamenco. Spanien ist die Hölle auf Erden für jene, die keine Stimme haben, deren Todeskampf im Olé-Geschrei der Arenen verhöhnt wird, deren Kadaver in den stinkenden Perreras verrotten, die man aufhängt an den Korkeichen, nicht nur in Andalusien. Weiterlesen »
Dieser hübsche Galgomix aus Extremadura wurde von Mariangeles vor dem Tod gerettet und sucht dringend ein zuhause.
KEKO und seine zwei Geschwister wurden von Mariangeles gerettet, er wurde von einer Tierärztin adoptiert und man ist davon ausgegangen, dass er nun eine gute Familie hat.
Dann jedoch tötete die Hühner eines Nachbarn und die Tierärztin wollte noch nachts in die Klinik fahren um ihn einzuschläfern!
Offensichtlich hatte sie dann doch ein schlechtes Gewissen, rief Carlos an, der KEKO sofort abholte.
Ob KEKO mit kurzer Rute geboren wurde oder ob diese amputiert wurde, weiß man nicht, Fakt ist, er braucht nun dringend eine wirkliche Familie die zu ihm hält.
Mehr tot als lebendig wurde diese Podenca Mitte Februar mitten auf einem Bürgersteig in diesem Zustand gefunden. Misshandelt, ausgetrocknet, verhungert und verschreckt. Die Tierschützer vermuten, dass jemand sie dort aus einem Auto herausgeworfen hat. Sie lag schon länger dort, die Menschen gingen achtlos an ihr vorbei. Man sieht noch die Reste von einem Seil an ihrem abgetrennten Bein, in dem anderen Bein hat sie ein schon vernarbtes Loch.
Eine Pflegefamilie in Madrid pflegte die Podenca bis zu ihrer Vermittlung, nun kann Alegría das Leben in ihrer Familie für immer und ewig genießen.
Die außergewöhnliche Wetterlage sorgt dieses Jahr für reichlich Schnee in Spanien, vor allem auch in Gegenden, die normalerweise schneefrei sind.
Glücklich können sich diejenigen schätzen, die über eine funktionierende Heizung oder einen Kamin verfügen, auch viele meiner Freunde bibbern vor Kälte.
Die meisten Tierheime sind auf solche extremen Bedingungen nicht eingerichtet, zugefrorene Wasserleitungen, soweit man überhaupt über solche verfügt und eingefrorene Wassertanks, Nässe und Kälte unter denen die Tiere leiden, gestalten den Tierschutzalltag noch schwieriger als er ohnehin schon ist.
Viele Streunertiere erfrieren, gerade Galgos und Podencos die kein wärmendes Fell besitzen leiden besonders unter der Kälte.
Auch im Tierheim Ciudad Animal, welches vor kurzem noch mit heftigen Überschwemmungen zu kämpfen hatte liegt Schnee, die Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck der Situation und zeigen auch viele Hunde die freudig durch den Schnee toben.
DefensAnimal.org organisiert zum 2. Mal Proteste gegen die Ausbeutung von Tieren unter dem Motto „Stop al uso de cuero, lana, seda y plumas“ / „Stop dem Gebrauch von Leder, Wolle, Seide und Federn“.
BARCELONA
16.01.2010
Las Ramblas, 126 (Barcelona)
11,30h