12th Januar 2010

Salamanca, geteilte Freude zur Weihnachtszeit

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Wie überall in Spanien arbeiten die Tierschützer immer auf Hochtouren, auch zur Weihnachtzeit war ihnen keine Pause gegönnt. Neben Katzen die vor dem Tod gerettet wurden gehörte auch ein Galgo zu den Neuzugängen vom Tierheim Salamanca.

Die Tierschützer bekamen den Hinweis, dass sich auf einer Straße ein Galgo mit blutigem Hals befindet. Ohne große Hoffnung, ihn zu finden machten sie sich auf den Weg. Doch dann sahen sie ihn, mit gesenktem Haupt lief er langsam die Straße entlang, sie hielten an, stiegen aus dem Auto aus, sprachen ihn an und zu ihrer großen Überraschung kam der Galgo angelaufen, so als ob er nur auf sie gewartet hätte.

Man wusste im dem Moment nicht, ob man lachen oder weinen sollte, während man das Loch in seinem Hals betrachtete (der Microchip wurde herausgeschnitten), überhäufte der geschundene Hund mit Gewinsel, stieg freudig weinend in den Lieferwagen, ebenso die Tierschützer, denn zu Weihnachten teilt man alles miteinander.

Ein Name war schnell gefunden, als man mit POLVORÓN im Tierheim ankam, wurde als erstes ein Antibiotikum gegeben und die Wunde versorgt, der Galgo verteilte dabei „Küsschen“. Richtig zufrieden und glücklich zeigte sich POLVORÓN als man ihm einen warmen Mantel umlegte, die Tierschützer waren mindestens genauso glücklich darüber, in dankbare Hundeaugen zu schauen.

Dieser Galgo und alle anderen zur Weihnachtszeit geretteten Tiere waren die schönsten Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter vom Tierheim Salamanca.

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ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP)
protectora_salmantina@hotmail.com
www.protectorasalmantina.org
IBAN: ES29 2104 0000 1230 0008 3313
BIC: CSSOES2S

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11th Januar 2010

BABU, ein alter Galgo sucht ein zuhause

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BABU hat sein ganzes Leben lang treu seinem Besitzer, einem Galguero, gedient, nun ist er alt und nutzlos geworden und ohne Skrupel wurde er von seinem Besitzer verlassen. Ein Galgo ist ein Nutztier und so wird er auch behandelt.

Orientierungslos, alleine und verloren wurde er von der Straße aufgelesen, jedoch hat dieser tierliebe Mensch noch weitere Tiere und lebt in einer Wohnung, d.h. Babu kann dort nicht lange bleiben.

Man sucht nun dringend eine Pflegestelle oder Adoptanten für Babu.

Kontakt: elarcadenoecordoba@gmail.com

El Arca de Noe de Córdoba
www.arcanoecordoba.es

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10th Januar 2010

Schlag gegen die Kampfhundmafia

Dingfest gemacht wurde eine Bande die Tiere raubte um diese für Kämpfe zu missbrauchen.

Die Guardia Civil von Valencia verhaftete in Aldaia 6 Männer im Alter von 20 bis 33 Jahren und beschlagnahmte über 100 Tiere, die in zwei Häusern versteckt waren. Die Tiere waren alle in einem schlechten Gesundheitszustand, die hygienischen Zustände vor Ort waren mehr als schlecht.

Schon vor gut einem Monat begannen die Ermittlungen, die Operation Huón / Frettchen, befreit wurden aus den Händen der Bande 53 Hunde verschiedenen Rassen, einige von ihnen gehören den sog. Kampfhunderassen an, 10 Tauben, 5 Singvögel, 6 Frettchen und 23 Kampfhähne, 17 Hähne und 7 Hühner.

Bis jetzt konnten die Besitzer von einem Hund, einem Frettchen und drei Tauben ermittelt werden, nun versucht man die Herkunft der anderen Tiere herauszufinden.

Quelle: lasprovincias.es

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9th Januar 2010

RAUL und TOR, Liebe seit dem ersten Grunzen

Dies sind Rául und Tor, ein Schwein und ein Hund die alles teilen, ohne Konfklikte. Sie sind Freunde, wirkliche Freunde, sie spielen miteinander, gehen gemeinsam spazieren, sie mögen sich.

„Freunde für immer“, wurden sie genannt,…. aber es müsste heißen: „Freunde bis wir das Schwein töten“.

Es ist eine Liebenswürdigkeit, den Umgang der zwei Tiere miteinander zu sehen, unschuldig und ahnungslos vor der Zukunft, die den Tod des Schweines zur Befriedigung der menschlichen Fleischeslust vorsieht.

Das Video ist voller speziesistischer Ungereimtheiten, wie:

„Ihr habt das Schwein lieb?“, „klar“, „wenn am 14. oder 15 Februar der Schlachttag kommt“

Die alte Frau sagt: „Das Schlimme ist, jetzt tut es mir leid, dass es getötet wird.“

Der Reporter fragt: „Sie werden es töten?“, woraufhin sie antwortet: „Wozu haben wir es, die Schweine sind dafür da“. Der Reporter daraufhin: „Und der Schinken ist sehr lecker.“

Rául, ein Schwein von Hundertausenden auf der Welt, ein Schwein, welches genauso gut ein Hund sein könnte oder eine Katze, ein Lebewesen mit Gefühlen, ein nicht menschliches Säugetier welches Freud und Leid empfindet wie wir auch.

Das Schicksal von Rául berührt viele Menschen, ihm ist eine Seite bei Facebook gewidmet, ob man ihn freikaufen kann ist noch ungewiss, aber man möchte ein Zeichen setzen und vor allem auch zum Nach- und umdenken bezüglich der Ernährung anregen.

RÁUL bei Facebook, bitte auf das Bild klicken:

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RAUL SOMOS TODOS… ¡SALVEMOS A RAUL PARA SENSIBILIZAR A LA SOCIEDAD! ¡RESPETO Y LIBERTAD PARA LOS ANIMALES!

¡LOS ANIMALES SON AMIGOS, NO SON COSAS!

RAUL SIND WIR ALLE: WIR RETTEN RAUL UM DIE GESELLSCHAFT ZU SENSIBILISIEREN! RESPEKT UND FREIHEIT FÜR ALLE TIERE!

TIERE SIND FREUNDE, KEINE DINGE!

Tiere sind meine Freunde – und ich esse meine Freunde nicht.
Georg Bernard Shaw

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8th Januar 2010

Sueños, schwarz und chancenlos?

Diesen wunderschönen Galgo namens Sueños (Träume) habe ich schon einmal vor einem Monat vorgestellt, leider hat sich bis jetzt niemand für ihn interessiert.

Sueños träumt schon lange von seiner richtigen Familie für immer und ewig, nicht nur schwarze Hunde haben es leider schwer, offensichtlich auch schwarze Galgos.

Der große muskulöse Galgo ist erscheint wie ein wahrer Athlet, allerdings leidet er an Arthrose und muss behandelt werden, er ist negativ auf Mittelmeerkrankeiten getestet und ca. 7 Jahre alt.

Wer gibt ihm eine Chance?

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Kontakt: naiara203@hotmail.com

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7th Januar 2010

Bilder, die keine Zweifel lassen

Bilder die keine Zweifel lassen, das Schnellboot der Aktivisten von SEA SHEPHERD wurde vorsätzlich gerammt!
Bei WIKIPEDIA werden die Umweltaktivisten als militante Umweltschutzorganisation bezeichnet, doch als militant und gefährlich kann man ja wohl nur diejenigen bezeichnen, die das Boot gerammt haben, in Kauf nehmend, dass bei diesem Manöver Menschen hätten sterben können, ganz zu schweigen von den Machenschaften derjenigen die die Tierwelt unserer Ozeane um jeden Preis ausbeuten.

www.seashepherd.org

www.seashepherd.org/europe

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7th Januar 2010

Unterlassenen Hilfeleistung an einem verletzten Fohlen

Der Tierschutzverein Asociación Protectora de Animales (Prodean) beklagt das Vorhandensein eines sterbenden Fohlens aufgrund fehlender Hilfe.

Schon vor fünf Tagen meldeten besorgte Anwohner den zuständigen Behörden in La Linea / Andalusien, dass sich auf einem von der Straße einsehbarem Grundstück ein hilfloses, am Bein verletztes, am Boden liegendes Fohlen befindet, schutzlos dem Regen und der Kälte ausgesetzt.

Offensichtlich teilten sowohl die örtliche Polizei wie auch die Guardia Civil den Tierschützern mit, dass sie nichts unternehmen können, da sich das Tier auf einem Privatgrundstück befindet!

Quelle: andaluciainformacion.es

Nicht nur der Besitzer der sich nicht um dieses Tier kümmert würde ich als einen Tierquäler bezeichnen, sondern auch die Behörden, die tatenlos zuschauen, wie das Tier stirbt.

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6th Januar 2010

Laura von PRO-GALGO MURCIA bei PERRO MUNDO

PERRO MUNO, eine bekannte spanische Fernsehserie, moderiert von Álvaro Martínez-Abarca, hat über die junge Tierschützerin Laura berichtet, über ihre Liebe zu den Tieren und die damit verbundene Tierschutzarbeit.

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Laura ist eine total liebe, witzige und verantwortungsbewusste junge Frau von 19 Jahren, sie vertritt PRO-GALGO MURCIA und hat schon über 100 Hunde gerettet. Für PRO-GALGO macht sie Vor- und Nachkontrollen, ist Pflegefamilie und einfach unermüdlich bei ihrer großartigen Tierschutzarbeit.

Im Oktober des vergangenen Jahres war sie zusammen mit ihrer Freundin Lorena, ebenfalls aus Murcia, auf der Heimtiermesse mit einem Infostand vertreten.

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Lorena, ebenfalls Voluntärin von PRO-GALGO ist 20 jahre jung und hilft viel sie kann, gemeinsam haben z.B. Galgobabies mit der Flasche aufgezogen, zwei waren bei Laura, diese haben in Spanien schon eine Familie gefunden und zwei Flaschenkinder wurden von Lorena aufgezogen. Folgendes Fotos zeigt Lorena mit ihrem Lieblingswelpen Banshee.

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Die Zukunft des Tierschutzes liegt in den Händen der jungen Menschen, wären sie mur halb so eifrig wie diese beiden Spanierinnen, sähe die Zukunft der spanischen Tiere schon viel besser aus.

Anbei der Fernsehbeitrag von PERRO MUNDO: www.7rm.es

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5th Januar 2010

Tod in Marbella, Verrat und Vetternwirtschaft

Chronologie des Verbrechens:

Am 1. Januar fanden Bruni und Raffaela auf einem verwahrlosten Grundstück in Milla de Oro / Marbella, in einem heruntergekommenen Verschlag einige Hunde vor, von denen es einem gesundheitlich sehr schlecht ging. Auch ein Pferd stand kurz angebunden auf dem Grundstück.
Die beiden Frauen machten Beweisfotos.

Am darauf folgendem Tag, dem 2. Januar lag die kranke Hündin tot im Zwinger. Bruni und Raffaela fotografierten die Tiere, das Andalusische Kollektiv gegen die Misshandlung von Tieren, CACMA, erstattete Anzeige bei der Guardia Civil.

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Siehe hierzu: Tod in Marbella

Heute, am 5. Januar, waren die beiden Tierfreundinnen wieder am Ort des Geschehens. Zwischenzeitlich war die SEPRONA dort um der Anzeige nachzugehen, wir wissen noch nicht, ob gestern oder heute am frühen Morgen. Fakt ist, die Beamten fanden nur 3 Hunde vor, das Stroh war frisch, Futter und Wasser waren vorhanden und das Pferd lief frei.

Der Besitzer der Tiere wurde gewarnt, bekräftigt wird dies durch die Aussage einer Pferdehalterin aus der Nachbarschaft, da er ihr gegenüber geäußert hat, dass er alles sauber macht weil die Polizei bald kommt.

Möglicherweise bekam er einen Tipp von der Guardia Urbana, diese ist in Spanien für den Bereich der sog. öffentlichen Ordnung zuständig, auch diese wurde von Bruni und Raffaela über den Zustand der Tiere informiert, oder aber er hat einen guten Kontakt bei der Guardia Civil, möglich ist alles, er wusste definitiv von der bevorstehenden Inspektion.

Jedenfalls inspizierten Bruni und Raffaela das Grundstück genauer und fanden ca. 50 Meter vom Zwinger entfernt die tote Hündin im Gebüsch. Inzwischen liegt sie in einer Tiefkühltruhe um sobald wie möglich von einen Tierarzt in Augenschein genommen zu werden.

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Auch wurde ein weiterer Zwinger mit Hunden gefunden, auch diese waren angekettet, die Bilder sagen mehr als Worte. Offensichtlich hat die SEPRONA nur die Zwinger am Gebäude inspziert, nicht aber das ganze Grundstück, die anderen Hunde und die tote Hündin hätten die Beamten sonst entdeckt.

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Und wie nicht anders zu erwarten, stand auch das Pferd wieder angekettet am Gebäude.

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Beweise sind gesichert, wir werden nicht untätig sein und über den weiteren Verlauf berichten.

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4th Januar 2010

Spanische Rechtsprechung, von Gerechtigkeit keine Spur

In Malaga wurde eine Frau die regelmäßig Tauben füttert, vom Rathaus von Malaga zu einer Geldstrafe von 3750 € verurteilt. Da sie nicht zum ersten mal sanktioniert wurde, ist die Strafe dermaßen hoch. Araceli González, Abgeordnete des Umweltministeriums, hält diese hohe Strafe für gerechtfertigt, „…wir können die unbürgerliche Einstellung nicht erlauben und erst recht nicht, wenn es sich um Wiederholungstäter handelt…“

Auch vier Hundehalter, deren Nachbarn sich durch das Gebell gestört gefühlt haben, mussten tief in die Tasche greifen, sie wurden zu Geldbußen zwischen 500 € bis 1250 € verurteilt.
16 Personen, welche die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht beseitigt haben, kam dies ebenfalls teuer zu stehen, sie müssen zwischen 75 € und 500 € bezahlen.

Quelle: 20minutos.es

Und Tierquäler? Wie, wenn überhaupt, werden sie veruteilt?

Übrigens ist die Stierkampfanhängerin Araceli González diejenige, deren Abteilung einen kostenlosen Stierkampf-Führer herausgegeben hat. Von der 2. Auflage dieser in Farbe gedruckten Zeitschrift wurden 18 000 Exemplare gedruckt, selbstverständlich finanziert mit öffentlichen Geldern……

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SOS Galgos - 2010 Januar

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