19th Februar 2010

Ohne Hoffnung

Wer hier eintritt, verliert jede Hoffnung.

Spanien ist das Tor zur Hölle.

Und wenn wir endgültig jede Hoffnung verlieren?

Ohne Hoffnung

Mit der Lust aufzuhören, oder besser gesagt, mit wenig Lust weiterhin zu hoffen. Zu hoffen, dass die Dinge sich ändern. Dass die Herzen und die Sinne der Menschen sich ändern. Darauf hoffen, dass die Regierungen neue Gesetze erlassen, damit diese Herzen und diese Sinne sich ändern. Ohne Hoffnung.

Baus ächzte von Schmerz,weil er noch nicht einmal Kraft zum Weinen hatte. Die Feuerwehmänner retteten ihn aus einem hoffnungslosen Viertel in Sevilla. Ein Bein kaputt, Schläge auf den Kopf und ins Gesicht. Der Tierarztbericht sagt:

Eingeliefert mit offenem infizierten Bruch von Elle und Speiche, Bruch des apófisis estiloides medial der Elle. Verletzung der Seitenbänder der Handwurzel.

Es wird eine Fixierung und vorübergehende Gelenkversteifung mittels einer Platte empfohlen, sobald die Weichteile verheilt sind.

Wie machen wir es? Wie sollen wir weitermachen?

Auch wenn es stimmt, dass ihr Herzen und sensible und solidarische Sinne seid, Gemüter die ihr uns antreibt weiterzumachen. Und es sind auch die Feuerwehmänner aus Sevilla, die sich, zu uns eilend, entschieden haben, das Leben von Baus zu retten, statt es in die Perrera zu bringen. Vielleicht verändert sich etwas, vielleicht gibt es ja Hoffnung.

Im Moment ist unsere Hoffnung, dass es mit Baus vorwärts geht.  Baus flüstern wir ins Ohr, dass er vom europäischen Paradies träumen soll, in dem niemand ihm jemals wieder weh tun wird.

SOFIA El Refugio-Escuela: Sin esperanza

SOFIA El Refugio-Escuela

Sofia El Refuigo Escuela
La Caixa: 2100 2622 54 0210044530
IBAN: ES14 2100 2622 5402 10044530
Swift: CAIXESBBXXX

Kontakt: sofia@elrefugioescuela.com

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19th Februar 2010

Das Tierheim Ciudad Animal braucht dringend Hilfe für die vielen Galgos

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Diese Galgos sind dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen, sie sollten bequem und ganz legal in einer Perrera getötet werden. Die Jagdsaison ist beendet und nutzlos gewordenen Galgos für ihren Besitzer eine Last, der man sich entledigt, wozu die Hunde bis zur nächsten Saison durchfüttern, wenn für genug Nachschub gesorgt wurde, es gibt keine Einschränkungen in der Zucht.

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Alleine diese 10 Galgos konnten gestern Zuflucht im Tierheim von Pedro Muñoz finden, fast täglich kommen neue hinzu und warten mit vielen anderen Galgos auf eine bessere Zukunft. Momentan befinden sich 60 Galgos in diesem Tierheim.

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Neben diesen Galgos befinden sich noch ca. 130 Hunde anderer Rassen im Tierheim, es ist zum bersten voll, die Tierschützer arbeiten bis zur Erschöpfung, die Kosten sind enorm und nicht mehr ohne Unterstützung zu tragen.

Normalerweise müssen monatlich 3000 € bis 4000 € für Futter und Tierarzt aufgebracht werden, doch nun könnten die Kosten bis auf 5000€ monatlich ansteigen. Vier verletzte Galgos werden in Kürze operiert, diese Kosten sind noch nicht miteinbezogen.

Eine große Hilfe für dieses Tierheim ist inzwischen die Futterkette für Spaniens kleine Seelen, eine Gruppe von Tierschützern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dieses Tierheim kontinuierlich zu unterstützen, in erster Linie mit Sachspenden und bei der Verbesserung der Anlage, die erst vor ein paar Wochen durch schwere Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Um aber die Versorgung der ungewöhnlich vielen Neuankömmlinge zu gewährleisten, Impfungen, Bluttests und Kastrationen durchzuführen, ist dringend weitere Unterstützung nötig.

Wer kann helfen?

ASOCIACION PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS

CAJA DE CASTILLA LA MANCHA

SWIFT : CECAESMM105
IBAN: ES19 2105 2012 01 1212026505

Kontakt: proapeloli@gmail.com

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SOS Galgos - 2010 Februar 19

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