2nd April 2010

Huldigung an die leidenden Tiere in Spanien

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„Gedenken an die Tiere, die leiden müssen. Unseren Gefährten für die Liebe, die sie uns geben, und für die Werte, die sie uns lehren. Den Menschen, die die Rechte der Tiere achten und Tiere nicht wie ein Spielzeug für einen Tag behandeln und sie dann misshandeln und aussetzen.“ „Auch sie sind Lebewesen, die leiden; lassen wir sie nicht im Stich.“

Diese Statue der Bildhauerin Carmen Grandal wurde in einem feierlichen Akt im Beisein von städtischen Verantwortlichen aus Bueu, Cangas und Moaña, vom Tierschutzverein F.G.S. – MOAÑA / La Asociación Protectora de Animais do Morrazo, am 20.März in Moaña, enthüllt.

Quelle: lavozdegalicia.es

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2nd April 2010

Ostern – Fest der Stierquäler

Ostern ist für Stiere kein Feiertag. An diesen Feiertagen eröffnen die französischen Stierquäler alljährlich ihre Saison, der in jedem Jahr rund 1300 Stiere zum Opfer fallen. Den Reigen eröffnet die provenzalische Stadt Arles mit der Feria de Pâques, zu der Tausende von aficionados strömen, um sich an dem blutigen Spektakel zu ergötzen. Von Karfreitag bis Ostermontag werden an vier Tagen 48 Stiere hingemetzelt. Die Stierkämpfe in Arles sind nicht mit den provenzalischen Stierrennen, den sogenannten unblutigen Stierkämpfen, zu verwechseln: Es handelt sich um Corridas, bei der die Stiere nach spanischem Ritual zu Tode gequält werden.

Das vom deutschen Generalkonsulat und dem Goethe-Institut gesponserte deutschsprachige Internetportal EspritAzur erweckt in einem Artikel den Eindruck, dass es bei der Feria von Arles nur unblutige Stierkämpfe gibt und blendet die blutigen Stierkämpfe von Arles völlig aus. Anstatt vor den richtigen Stierkämpfen zu warnen, wird verharmlost und für den Besuch der Feria,bei der blutige Stierkampf im Mittelpunkt steht, geworben. Wie verlogen das ist, zeigt ein Link, der die Besucher direkt auf eine Webseite der Veranstalter der Stierkämpfe von Arles mit dem vollen Programm umleitet. Die Gelegenheit, diese dreiste Schleichwerbung zu kommentieren, sollten Sie nicht ungenutzt lassen, auch wenn es sich um einen Artikel aus dem Jahr 2009 handelt.

Auch wenn die französischen Stierquäler noch auf dem hohen Ross sitzen, sind sie doch von den Ereignissen in Spanien stark beunruhigt. Nicht nur in Katalonien sondern auch in Madrid, in der Höhle des Löwens, regt sich der Widerstand gegen den Stierkampf. Am vergangenen Sonntag fand in der spanischen Hauptstadt eine Anticorrida-Demo statt, an der weit mehr als 20.000 Tierschützer aus ganz Spanien teilnahmen. Die Demo richtete sich gegen die Pläne der regionalen Regierungen von Madrid, Murcia und Valencia, das Stiermassaker zum Kulturerbe zu erklären. Selbst in den Medien der Stierkampfländer Spanien und Frankreich wurde überraschend positiv darüber berichtet. Ein Augenzeugenbericht und eine Video-Reportage bei SOS Galgos vermitteln Ihnen einen lebendigen Eindruck von der Demo, die unter dem Motto „Folter ist keine Kultur“ stand.

Nicht nur über den Erfolg dieser Demo müssen sich unsere Gegner beunruhigen, sondern auch über eine Initiative in der Region von Madrid, die ein offizielles Volksbegehren, das ähnlich wie in Katalonien das regionale Parlament auffordern soll, den Stierkampf in der Madrider Region zu verbieten. Mit diesem Referendum kann bewiesen werden, dass selbst in der Hochburg der Corrida eine erhebliche Abneigung gegenüber der Folter in den Arenen besteht. Nur die Politiker haben noch nicht bemerkt, dass die Anhänger von Traditionen, die auf der Folter von Tieren basieren, immer mehr in die Minderheit geraten und dass sie sich nur auf Zuwendungen mafioser Kulturbanausen und Geschäftemacher verlassen können, die brutal über Tierleichen gehen.

Anke und Karl Daerner

www.stop-corrida.info

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2nd April 2010

Das Podenco Massaker – Die Hölle in Spanien

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SOS Galgos - 2010 April 02

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