5th April 2010

RESU sucht ein Zuhause

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In diesem bedauerlichen Zustand wurde RESU Ende Februar von Nieves aufgefunden, bei einer Größe von 60 cm wog die Hündin gerade mal 14 kg. Zudem stellte sich später noch heraus, dass sie trächtig war. Nieves hat schon vielen Galgos geholfen, so zum Beispiel Dédalo, der für immer bei ihr bleiben durfte.

RESU wurde positiv auf Erlichiose getestet, die Behandlung ist inzwischen abgeschlossen.
Zur Sicherheit bekommt sie noch Allopurinol da der Leishmaniosetest zweifelhaft war.

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Am 4. März würde die Hündin operiert, viele der Welpen waren schon tot, laut Tierarzt war der Uterus riesengroß. wurde RESU operiert, es hätte nicht später sein dürfen, die Operation war kompliziert, RESU war trächtig, viele der Welpen waren schon tot, laut Tierarzt war ihr Uterus riesengroß. Während des Eingriffs blieb dreimal das Herz stehen, dank der schnellen Herzmassagen konnte sie jedes Mal zurückgeholt werden, sie wollte leben.

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Inzwischen ist RESU bei Mo von von PRO-GALGO International angekommen und erholt sich dort bestens von ihrer strapaziösen Vergangenheit.
Sorgen machen der alte Bruch und das ausgekugelte Knie, dass Bein sieht wirklich schlecht aus, am Sprunggelenk ist es wundgescheuert. Durch den nicht behandelten Bruch ist die Muskulatur zurückgebildet, die Sehnen sind stark verkürzt, Röntgenaufnahmen werden in Kürze von einem Spezialisten beurteilt werden, danach kann darüber entschieden werden, ob das Bein erhalten werden kann, oder amputiert werden muss.

Kontakt: pro-galgo@total-barcelona.com

Weitere Fotos und Informationen finden Sie unter: “RESU” IST ENDLICH BEI UNS!

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5th April 2010

Kälbermord im Baskenland, Tradition der Grausamkeit

Kälbermord im Baskenland, gang und gäbe bei zahlreichen Volksfesten, die auch in anderen Teilen Spaniens stattfinden.. “Becerradas”, nennt man die Stierspektakel, bei denen “becerros” (Stiere, die jünger als zwei Jahre sind), grausam zu Tode gefoltert werden.

Unter den Blicken und dem Applaus des gemeinen Volkes, Kinder aller Alltersstufen inbegriffen, werden bei diesen Festen, die Kälber vor den Augen eines sadistischen Publikums zu Tode gequält. Immer wieder stechen unprofessionelle Möchtegern-Toreros mit ihren Lanzen in den Körper des unschuldigen Stieres, unbarmherzig und voller Brutalität bohren sich die Spitzen der Folterinstrumente in den Körper des Tieres, solange bis eine Arterie getroffen wird und das Blut pulsierend aus dem Körper strömt, musikalisch untermalt vom Pasadoble, begleitet von Gelächter und Applaus.

Töten ist nicht leicht, wie die folgenden Videoaufnahmen zeigen, die am 4. September 2008 von Aktivisten der spanischen Tierschutzpartei PACMA in Orozko, einem Ort in der Provinz Biskaya, an Nordküste der Iberischen Halbinsel, aufgenommen wurden.

Zwischen Lachen und Rummel, Sandwich und Alkohol, wurden die zwei Kälber zu Tode gefoltert, Misshandlung als Familienfest.

Dem ersten Stierkalb haben die Schlächter 4 Genickstöße gegeben, dem zweiten Kalb haben sie eine Schlagader durchbohrt. Sein Todeskampf war grausam und brutal, noch lebendig zog man das Tier unter dem Applaus des Pöbels aus der Arena. Dem zweiten, im Todeskampf liegenden Stierkalb haben sie lebendig das Ohr abgeschnitten, es hat nicht minder gelitten als das erste Kalb.

Schützens- und erhaltenswerte Kultur? Diese Frage erübrigt sich beim Anblick der Videos.

Dieser Meinung sind auch die vielen großartigen spanischen Tierrechtsorganisationen, ohne die solche Bilder nicht an das Licht der Öffentlichkeit kämen. Damit solche widerlichen Feste unter dem Deckmantel der Kultur bald ein Ende haben, findet am 11. April 2010 eine Demonstration in Abando / Bilbao statt, zu der das Colectivo Antitaurino y Animalista de Bizkaia, kurz CAAB genannt, aufgerufen hat. Ebenso wird eine Pressekonferenz stattfinden.

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SOS Galgos - 2010 April 05

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