25th April 2010

Aus dem Tagebuch einer Tierschützerin: Freud und Leid, unzertrennliche Weggefährten

Heute, Sonntag, musste ich meinen Sohn Cristian (ja, ohne “h”, weil sein Vater bei der Einschreibung im Register nicht wusste, wie man “Christian” schreibt. Seufz. Wär ich nur mal besser hingegangen)… nun, ich brachte ihn in eine nahegelegene ländliche Gegend wo er mit Studienkollegen den Wald nach ganz speziellen Gewächsen durchsuchen musste. Was eben ein richtiger Biologe werden will, muss auch wissen, wie man durch den Wald stromert.

Die Sonne schien, eine leichte Brise wehte, Temperaturen ganz nach meinem Geschmack, nicht zu warm, nicht zu kalt. Endlich war dieser ungemütliche Winter vorbei. Alles war grün. Ich freute mich sehr an dem Anblick, denn in der Stadt bekommt man kaum den Jahreszeitenwechsel mit. Weiterlesen »

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25th April 2010

Die Galga mit dem zertrümmerten Kiefer konnte eingefangen werden


Die Galga konnte letzte Nacht eingefangen werden, allerdings wurde sie nicht an ihrem Fundort, der Provinz von Badajoz, in eine Tierklinik gebracht, sondern man ist mit ihr unterwegs nach Valencia, d.h., man mutet dieser schwer verletzten Hündin eine Autofahrt von mehreren hundert Kilometern zu, anstatt sie sofort vor Ort als Notfall vernünftig zu behandeln. Die Galga kann nicht trinken, dies schon seit mehreren Tagen, dann die Schmerzen unter denen sie leidet, eine Entscheidung die sicher nicht im Sinn des Tieres ist. Weitere Infos folgen…

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24th April 2010

Misshandelte Galga in Extremadura

Diese Galga wird seit Februar von einer Tierschützerin gefüttert, bis jetzt gelang es noch nicht, sie einzufangen. Zwei Tage lang war sie verschwunden, nun weiß man auch warum, die ist schwer verletzt, der Kiefer ist ausgerenkt, man sieht die bloßen Knochen. Sie versucht zu Fressen, es geht nicht…

Die Tierschützerin hat um Hilfe gebeten, da sie es nicht alleine schafft, diese Galga einzufangen…..

Dies ist der tägliche Wahnsinn dem die spanischen Tierfreunde gegenüberstehen, die Jagdsaison mit Galgos ist schon lange beendet, ihr leiden geht weiter, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr….

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24th April 2010

24. April, Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

“Llora Britches”, Musik LYVON, Text Ángel Padilla, ist dem amerikanischen Laboraffen Britches gewidmet. Man hatte ihm die Augenlider zugenäht, um zu beweisen, dass die veranlasste Blindheit Gehirnschäden verursacht. Ángel schrieb den Text für diesen Affen, aber weitläufig auch für alle anderen misshandelten Tiere.

Weltweit fordern Tierschützer, dass Tierversuche endlich abgeschafft werden, doch die Zahl der jährlich für fragwürdige Forschungszwecke verbrauchten Tiere steigt kontinuierlich an.

Ärzte für Tiere: Laut aktueller Statistik der Bundesregierung wurden in Deutschland im Jahr 2008 knapp 2,7 Millionen Tiere für Versuche verwendet, das sind im Vergleich zum Vorjahr rund 80.000 Tiere mehr, Tendenz weiter steigend.

Siehe: Ärztevereinigung fordert rein tierversuchsfreie Wissenschaft

Heute findet in Frankfurt eine Aktionstag statt, Informationen über diese Großveranstaltung finden Sie auf folgender Webseite:

AKTIONSTAG GEGEN TIERVERSUCHE AM 24.10.2010 IN FRANKFURT AM MAIN

Ehrerbietung, realisiert von der Tierrechtsorganisation Asociación Animalista LIBERA!. Barry Horne starb während eines Hungerstreiks….

In Ehre an Barry Horne, einem englischen Tierrechtsaktivisten. Er starb nach 68 Tagen Hungerstreik… Barry bat um nichts für sich, nur, dass die grausamen Experimente mit Tieren in den Laboratorien im Namen der Wissenschaft aufhörten. Einer der Ungeheuer, gegen die Barry gekämpft hat, waren die von HLS…

Vivisektion ist. Errungenschaft der Wissenschaft? Oder Rückschritt des Gewissens? 1 Schweigeminute. Für Barry…

Die Zeit wird kommen, in der die Menschen den Mord an Tieren ebenso als Verbrechen betrachten werden wie den Mord an Menschen.

Leonardo da Vinci

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23rd April 2010

Pferd stirbt beim Stierkampf in Saragossa

Während eines Stierkampfs zu Pferd wurde in Saragossa der siebenjährige Lusitaner des Stierkämpfers Antonio San Román durch einen Hornstoß ins Herz tötlich verletzt.

Quelle: heraldo.es

Die Stiere sind nicht die einzigen Opfer. Auch Pferde leiden in diesen Spektakeln. Fast immer werden alte Pferde eingesetzt und viele enden schwer verletzt oder tot.
Von dem Geruch des Stieres in Schrecken gesetzt müssen einigen Beruhigungsmittel gespritzt werden bevor sie hinaus in die Arena gezwungen werden. Ihnen werden die Stimmbänder durchschnitten, damit ihr entsetztes Wiehern die Zuschauer nicht stört. Auch werden ihnen die Augen verbunden.
Der Brustpanzer schützt sie nicht vor den Stössen der Stierhörner und dient eigentlich nur dazu, dass das Publikum nicht sieht, wie sie von den Hörnern aufgeschlitzt werden.
Ist dies der Fall, werden sie in die Stierzwinger geführt, wo ihnen die Eingeweide wieder hinein geschoben werden und die Öffnung mit Lappen, Putzwolle oder Sägemehl gestopft und die Wunde genäht wird und so werden sie zurück in die Arena geschickt.
Und sollten sie nicht derart verletzt werden, ist es aber ganz normal, dass sie mehrfache Rippenbrüche erleiden. Wenige der Pferde, die die Stierkampfsaison beginnen, beenden sie auch, da sich niemand um sie kümmert und sie, ohne sie zu veterinärmedizinisch zu behandeln, zu neuen Stierkämpfen transportiert werden, wo sie dann nach sechs oder sieben Stierkämpfen elendiglich eingehen.

Bericht eines Augenzeugen:

Ich stand auf dem Hof, dem der Pferde der Stierkampfarena von Madrid, an einem Nachmittag des Stierkampfes. Ich habe gesehen, wie die Gehilfen ihre Hände in die blutenden Bäuche der Pferde steckten um mit Putzwolle die entsetzlichen Wunden zu stopfen.

Unaufhörliche Schmerzen rasten den unglücklichen Tieren durch die unruhigen Beine und schüttelten ihre Flanken und ihre gestutzten Schweife unter schrecklichem Leiden.Das Blut quoll schwer durch die Knäuel von blutgetränkten Wollfasern.

Danach wurde das sterbende Tier mit eimerweise kaltem Wasser überschwemmt um es so wiederzu beleben und das Opfer der langsamen Qual schlotterte wieder unter dem Gewicht des „picadors“ und kehrte so zurück in die Arena.

Nach diesem Besuch hätte ich einen erschütternden Bericht, der Inbegriff der Entsetzlichkeiten, die ich gehört und gesehen hatte, schreiben können. Eine Übersicht über Herz- und Gottlosigkeit, über Brutalität, deren Erinnerung sich in das Gedächtnis eines gutherzigen Menschen unauslöschlich eingräbt.

Nur etwas käme dem Horror dieses Artikels gleich: seine Nutzlosigkeit. Deshalb schrieb ich diesen Artikel nicht. Jetzt will ich nur eine Handlung erzählen, damit der Leser selbst darüber urteilen kann, dass ich nicht nur willkürlich Adjektive aneinanderreihe um eine Szene zu verdüstern.

Und hier die Handlung:

Zwischen den für den Stierkampf gekauften Pferden befand sich ein wildes Pferd. Niemand wollte es reiten und es war auch nicht angebracht, dieses Pferd in der Arena erscheinen zu lassen. Können Sie sich vorstellen, wie man erreichte, dieses Tier mit seinem krankhaften Zwang zum Draufgängertum zu bändigen?


Stellen Sie sich eine wirklich grässliche und abscheuliche Ungeheuerlichkeit vor. Haben Sie es getan? Nun….. es kommt noch viel schlimmer!!! Man riss diesem Pferd die Augen heraus!!! Sie rissen ihm die Augen mit einer Eiseskälte, in aller Ruhe heraus.
Wie ohnmächtig durch den schrecklichen Schmerz wankte nun diese wilde Bestie zahmen Schrittes hinaus in die Arena.

Kann es denn wirklich sein, dass es kein Gesetz gibt, dass diese grauenhaften Offenbarungen an Bösartigkeit bestraft?

Anmerkung: Diese an Pferden durchgeführte Praktiken sind althergebracht und rechtskräftig und werden von Tierärzten mündlich bestätigt.

Zeugenaussagen aus der Abdeckerei der Stierkampfarena “Las Ventas” in Madrid von Wenceslao F. Flórez, Autor von “Der fröhliche Wald”, die er in seinem Buch “Hunde, Katzen und andere Freundschaften” wiedergibt.
Wenceslao Fernández Florez, 1879-1964, sp. Schriftsteller, Journalist und Politiker

Es schrieb Frederico García Lorca in “La memoria y la sangre” (Die Erinnerung und das Blut):

Oh unglückliches Spanien! Land der Dunkelheit, des Feuers und des Grauens! Verherrlichung der Geistesschwäche, geführt von wollüstigen Pfaffen, von aufgeblasenen Toreros, seelenlosen Prostituierten, Dieben im Frack und Unwissenden im Glauben!

Federico García Lorca, 1898-1936, sp. Poet und Dramaturg

Übersetzung: Caroline Waggershauser, Ciudadanos para los animales (Bürger für Tiere)

Siehe auch: CAS International (Comité Anti Stierenvechten), Pferde

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23rd April 2010

Made in Spain

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22nd April 2010

ONICE, ein langer Weg bis zur Genesung

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ONICE, teilt ihr Schicksal mit vielen Artgenossen, sie wurde im vergangenem Dezember von einem Auto angefahren, der offene Bruch war kompliziert, ihr Allgemeinzustand sehr schlecht.

Der Verein Asociación GALGOS 112 nahm sich ihrer an, die Genesung ist langwierig. Bei der letzten Operation ein Stück des Knochens der Schulter und anderes Stück der Hüfte weggenommen um eine Lücke im Schienbein zu schließen, die Galga wird noch mindestens einen Monat lang entzündungshemmende Mittel nehmen müssen und man hofft, dass die Wunde sich nicht infiziert und die Knochen zusammenwachsen.

Asociación GALGOS 112: Spendenkonto

www.galgos112.com

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22nd April 2010

Das traurige Ende des Centro Canino Internacional

Das Gericht von Palma de Mallorca hat seine Drohung, das Tierheim Centro Canino Internacional zu schließen, umgesetzt. Aus ungerechtfertigten Gründen und aufgrund der Beschwerde dreier Nachbarn würde das Tierheim am 15. April geräumt. Ein perfekt ausgestattetes Refugium, dem es weder an finanziellen Mitteln finanziellen Mitteln fehlte, noch an freiwilligen Helfern. Auch sind die Räume schalldicht ausgestattet.

So fand ein jahrelanger Disput ein trauriges Ende, mehr als 40 Jahre lang rettete der Verein Hunde und Katzen auf Mallorca.

Mehr als je zuvor brauchen die Tierschützer unsere Unterstützung, damit diese Informationen an die breite Öffentlichkeit gelangen und damit nicht auch noch andere Tierheime durch den Egoismus einiger Weniger und dem Versagen der Politiker verloren gehen, die unfähig sind, Lösungen zu finden.

Video der Räumung: Desalojo del Centro Canino Internacional 15.04.2010

Video über die Arbeit im Tierheim:
NO AL CIERRE DEL CENTRO CANINO INTERNACIONAL 1/2 (Labor que realiza el CCI)

PLATAFORMA DE APOYO AL CENTRO CANINO INTERNACIONAL: PETITION

www.ccipalma.com

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21st April 2010

In Erinnerung an DANA

“Es gibt Tiere, die durch das Leben gehen, ohne Aufsehen zu erregen, wie um Entschuldigung bittend, existiert zu haben. Und sie nehmen den Schmerz mit, den das Unglück ihnen zugefügt hat.”
15.04.2010, Gema

Gema hat diese Hündin DANA genannt (DIOSA DE LA TERRA / Göttin der Erde). Gema wurde mitten in der Nacht bernachrichtigt, dass sich auf einer Straße in Talavera eine Galga in sehr schlechtem Zustand befindet, offensichtlich Opfer eines Zusammenstoßes mit einem Auto. Gema machte sich auf den Weg, ein anderer Hund der sich neben ihr befand, rannte davon. Die Frau die Gema den Hinweis gab und ihr siebenjähriger Sohn halfen ihr, Dana ins Auto zu legen, sie biss vor Schmerzen um sich.

In der Tierklinik angekommen, José Luis ist Tag und Nacht bereit, den Tieren zu helfen, zeigte sich das ganze Ausmas der Verletzungen. Die alte Galga hatte am ganzen Körper Bisswunden, die Wunde an der Leiste war besonders schlimm, alle Muskeln waren zerrissen.

“Noch nie hörte ich einen Hund so schreien und niemals werde ich es vergessen können…! Welcher Schmerz und welche Hilflosigkeit.”

Die Galga wurde betäubt, man gab ihr Beruhigungsmittel, alles menschenmögliche wurde getan, sie bleib in der Tierklinik, schön warm mit Decke und Heizung….
Sie hat es nicht geschafft, morgens um 7.30 Uhr ist sie gestorben, gegangen, hat die Brücke zum Regenboghen überschritten.

Gema bleibt wenigstens der Trost, dass die Galga nicht alleine im Straßengraben gestorben ist, eine streichelnde Hand erfahren hat und auch ohne Schmerzen gestorben ist.

Quelle: enbrazosdelosangeles.blogspot.com

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21st April 2010

Dem Tod gerade noch entronnen

Ein 73jähriger Mann aus Málage wird beschuldigt, seinen Hund, in einem mit Draht zugebundenenen Sack in einem Müllcontainer “entsorgt” zu haben.

Vergangenen Mittwoch vernahm eine aufmerksame Anwohnerin aus einem Müllcontainern ein Wimmern, als sie feststellte, dass es von einem Hund stammte, informierte sie den Parque Zoosanitario, die städtische Perrera von Málaga.

Der Hund konnte von den Arbeitern in letzter Minute vor dem Ersticken gerettet werden, seine Augen waren rot, eines hervorgequollen, sein Fell nass, er rang mit dem Tod. Gepflegt war das Tier offensichtlich nicht, sein Hals war mit Parasiten überhäuft.

Das Tier war mit Mikrochip gekennzeichnet und der Eigentümer, Adolfo R.D aus Málaga, konnte ermittelt werden. Die örtliche Polizei suchte den Mann in seiner Wohnung auf, dieser gab zu, den Hund in den Müllcontainer geworfen zu haben, weil er angeblich angefahren worden war, wie tot schien und er der Meinung war, dass der Hund tot ist.

Quelle: 20minutos.es

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SOS Galgos - 2010 April

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