20th April 2010

“Ethische Ramblas”, endlich ist Schluss mit dem Verkauf lebender Tiere

Die Ramblas in Barcelona, ein lebendiger Boulevard, der mitten durch die Altstadt führt, die vielen Verkaufsständen die lebende Tiere anbieten, gehören zum typischen Bild der Flaniermeile. Diese Verkaufsstände sind eigentlich illegal, sie sind unvereinbar mit dem katalanischen Tierschuztgesetz, in Katalonien ist es seit 2003 verboten Tiere zwecks Verkauf auszustellen, aber auf den Ramblas wurde es geduldet.

Die erste Kampagne gegen die Haltungsbedingungen dieser Tiere wurde  im Jahre 2006 von AnimaNaturalis durchgeführt, ein Aktivist schloss sich in einem Käfig ein, es folgte eine weitere im Mai 2007.

Schließlich wurde, um eine Schließung dieser Läden zu bewirken, von den Tierschutzorganisationen FAADA, LIBERA und BORN FREE FOUNDATION, die Plattform Plataforma Rambles Ètiques gegründet.

Die wohl spektakulärste Aktion fand am 27. Juni 2008 statt, Leonardo Anselmi und Carlos López, beides Mitglieder der Plattform, ließen sich in einem Käfig einschließen um auf entsetzlichen Zustände aufmerksam zu machen, unter denen die dort zum Verkauf angebotenen Tiere gehalten werden.

Die Aktion dauert 36 Stunden, da die Auststeller einmal in der Woche ihren Stand schließen und die Tiere dort verbleiben, eingeschlossen, in Dunkelheit, ohne Licht und im Sommer unerträglich hohen Temperaturen ausgesetzt, viele von ihnen sterben. Im März 2009 fischte man mehr als 100 tote und vier lebende Tiere innerhalb von 21 Tagen aus den Papierkörben auf den Ramblas.

Seitdem haben die Tierrechtler nicht aufgehört, für ein Verbot des Verkaufs lebender Tiere auf den Ramblas zu kämpfen, ihre Hartnäckigkeit hat nun endlich zum Erfolg geführt, die Stadt wird nun das Tierschutgesetz einhalten und die Verkäufststände mit Tieren nicht mehr dulden.

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19th April 2010

Mehrere hundert Tierschützer demonstrierten in Hannover

Zahlreiche Tierschutzorganisationen folgten am Samstag den 17. April dem Aufruf des neugegründeten hannoverschen Vereins „Tier Time“ und nahmen an der Demonstration unter dem Motto “Eine Stimme für die Stimmlosen!”, teil. Am Steintorplatz informierten die Organisationen an Ständen über die Misshandlung von Tieren, angeboten wurden veganes Essen.

Mit Plakaten und Transparenten ausgestattet, marschierten die Demonstranten durch die Innenstadt, Start und Ziel waren der Steintor Platz, auf dem anschließend eine Kundgebung stattfand.

Laut Recherchen von Ärzte gegen Tierversuche e.V.,  steht Hannover deutschlandweit auf Platz vier der Tierversuchshochburgen und das geplante Tierimpfstoffzentrum des Pharmakonzerns Boehringer in Kirchrode sorgt für reichlich Zündstoff.

Natur ohne Jagd e.v. stellte die Jäger nicht nur als Lustmörder an den Pranger sondern bezichtigte sie zu Recht als Umweltverschmutzer, denn jährlich landen mindestens 1.500 Tonnen hochgiftiges Blei in Wäldern, Feldern und Gewässern. Auch Schlagfallen gehörten zur Ausstattung, die Tieren die dort hineintreten, erwartet ein langsamer, grausamer Tod.

Die betäubungslose Kastration von Ferkeln wurden auf einer Großbildleinwand in Bild und Ton präsentiert, Tierleid welches millionenfach in Kauf genommen wird, Massentierhaltung, nicht nur ethisch und moralisch unakzeptabel, Fleisch ist Klimakiller Nummer 1.

Der gehäutete Nerz war alles andere als ein angenehmer Anblick, aufgrund des schönen Wetters verirrte sich leider kein Pelzträger auf den Platz, diesem hätte ich sicherlich den grausamen Anblick nicht erspart.

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war am Samstag mit ihrem Parteivorsitzenden Stefan Bernhard Eck vertreten, eine Partei die sich voll und ganz und ohne falsche Kompromisse für die Rechte der Tiere einsetzt. Am 9. Mai finden die kommenden Landtagswahlen statt, in puncto Tierschutz werden wir Tierrechtler von den großen Parteien ignoriert, dies muss sich endlich ändern.

Jeder Informationsveranstaltung, jede Demonstration, jede Aktion für die Tiere, sorgt für Aufmerksamkeit, daher sollte jeder, der die Möglichkeit hat, aktiv an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, dies auch tun. Tiere haben keine Stimme, wir müssen sie ihnen geben und für ihre Rechte kämpfen.

Einen Überblick über Tierschutzaktionen bietet Tierrechtstermine.de

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18th April 2010

Neuigkeiten von FORTUNATA

FORTUNATA benutzt schon ein wenig ihre Vorderbeine, das Foto ist von letztem Freitag, allerdings ist der Tierarzt der sie behandelt sehr vorsichtig und sorgt dafür, dass die Galga ihre frisch operierten Beine nicht zu sehr belastet. Er macht mit ihr Übungen um die Muskeln zu trainieren und ist mit der Entwicklung sehr zufrieden. Bald werden die Fixateure entfernt, eigentlich wollte man FORTUNATA dann auch gleich kastrieren, allerdings ist die Galga gerade läufig und man wird mit dieser Operation noch warten müssen. Man merkt, dass die Hündin gerne spazieren gehen möchte, aber noch ist dies nicht möglich, aber dank der guten Behandlung des Tierarztes lebt sie und hat eine Zukunft vor sich.

Kontakt: pro-galgo@total-barcelona.com

Wer den Tierschutzverein bei den weiteren Tierarztkosten unterstützen möchte, kann dies über folgende Bankverbindung:

REFUGIO DE ANIMALES SIERRA NEVADA
IBAN: ES42 2031 0087 0101 1554 2802
BIC: CECA ES MM 031

www.refugioanimales-sierranevada.org.es

Siehe auch: Mit der Bitte um Unterstützung für FORTUNATA

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18th April 2010

Spanien tötet

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18th April 2010

18. April 2010, anti-Stierkampf Demonstration in Alcoy

Heute findet in Alcoy, nachdem dort nach drei stierkampffreien Jahren wieder Stierspektakel stattfinden sollen, eine Demonstration statt. Aufgerufen zum Protest hat das COLECTIVO ALCOYANO NO TAURINO (CANTA), angeschlossen hat sich die PLATAFORMA ANTITAURINA CIUDADANA DE TARRAGONA (PACTA).

www.pacta.es

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17th April 2010

Streunende Galgos in Sevilla…

Diese beiden streunenden Galgos in Sevilla befinden sich in einem erbärmlichen Zustand, man versucht zu helfen, also möglichst schnell einen Platz zu finden, damit man sie von der Straße holen kann…..


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16th April 2010

Warum? Alejandro, schwer misshandelt….

Dieser Hund namens Alejandro befindet sich in Obhut des Tierschutzvereins Siempre Contigo Rota. In der Nacht vom 13. April wurde Marijo von der Polizei darüber informiert, dass sie einen von seinem Besitzer verprügelten Hund gerettet haben, der Anblick den sich den Tierschützern bot, war schrecklich. Der Besitzer des Hundes wurde von der Polizei zur Rede gestellt, welcher daraufhin bekundete, dass der Hund sein Eigentum sei und es sein Recht sei, mit ihm zu tun was immer er will.

Auch der Tierarzt war entsetzt, ein Bericht über den Zustand des Tieres wurde der Polizei übergeben, man hat Anzeige erstattet.
Alejandro wurde nicht nur verprügelt, die meisten Schläge hat er auf den Kopf bekommen, auch vorher muss er schon sehr gelitten haben, offensichtlich hat er angebunden ein trauriges Dasein gefristet. Er hat weder ausreichend Futter, noch Wasser bekommen.
Um der Anzeige Nachdruck zu verleihen, bittet die spanische Tierschutzorganisation darum, diesen Fall großflächig zu verbreiten. Leider können sie keine online-Petition erstellen, aber man kann der Forderung auf Verurteilung des Täters Nachdruck verleihen, indem man seinen vollständigen Namen, das Land und die Personalausweisnummer an folgende Email Adresse sendet.

sorolla64@hotmail.com

Betreff: Maltrato del perro de Alejandro

In Spanien ist es üblich, bei amtlichen handlungen die ID anzugeben, ohne diese hat die Unterschrift keine Gültigkeit.

Die Unterschriften werden an die entsprechende Behörde weitergegeben.

Weitere Fotos und Informationen (spanisch) auf folgender Webseite:

¿ POR QUE?- NOVEDADES (14 ABRIL)

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15th April 2010

RESU wurde operiert

resumo.jpg

RESU, die Anfang Februar in einem erbärmlichen Zustand gefunden wurde, hat die heutige Operation an ihrem verletzten rechten Hinterbein gut überstanden.

Wer die Geschichte von RESU noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen:

RESU sucht ein Zuhause

Das Resus Herz bei der letzten Operation dreimal stehen bleib wurde diesmal eine Periduralanästhesie in Kombination mit einer leichten Intubationsnarkose durchgeführt. Die Operation dauerte 2.20 Std., das Kniegelenk wurde versteift und das untere ausgekugelte Sprunggelenk gerichtet, d.h., es befindet sich wieder an seinen Platz.
Bis jetzt sind 340 € an Spendengeldern eingetroffen, die Operationskosten belaufen sich ohne Nachsorge auf über 500 €.
Sobald die Behandlung abgeschlossen ist, wird an dieser Stelle eine Gesamtrechnung veröffentlicht.

Wer sich an den Kosten beteiligen möchte, kann über www.paypal.com mittels folgender Email Adresse etwas spenden.

pro-galgo@total-barcelona.com

Kostenvoranschlag RESU

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15th April 2010

GASPAR sucht ein Zuhause

Dieser große stattliche Galgo wurde auf dieser Verkehrsinsel in Badajoz aufgegriffen.


GASPAR lebt in einer spanischen Pflegefamilie, zusammen mit 14 weiteren Hunden, einigen Katzen und zwei Kindern. GASPAR ist ca. 5 Jahre alt, sehr groß, negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet und kastriert und geimpft. GASPAR hat einen wunderbaren Charakter und sucht nun auf diesen Weg eine Familie.

Kontakt zuerst einmal über mich: nfo@sos-galgos.net

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14th April 2010

Dies ist das Ende…

Las Palmas wird im Mai diesen Jahres Gastgeber einer Konferenz für die Auswirkungen des Klimawandels sein. Auf dieser Konferenz sollen auch Möglichkeiten und Maßnahmen zum Gegensteuern besprochen werden.

Quelle: comprendes.de

Wenn sich nicht bald etwas ändert….

this is the end…. from carmen4thepets on Vimeo.

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SOS Galgos - 2010 April

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