17th August 2010

Das was man begreifen muss

DAS WAS MAN BEGREIFEN MUSS

JEDES INDIVIDUUM HAT ELEMENTARE INTERESSEN
DAS WOHLBEFINDEN ZU SUCHEN UND DAS TRAGISCHE ZU VERHINDERN
…DASS NIEMAND EINGESPERRT SEIN MÖCHTE
DASS NIEMAND MISSHANDELT WERDEN MÖCHTE
DASS NIEMAND GEDEHMÜTIGT WERDEN MÖCHTE
DAS NIEMAND UNTERDRÜCKT WERDEN MÖCHTE
AUCH WENN ER BEINE HAT
ODER PFOTEN, ODER SCHUPPEN
DAS IST ALLES, DAS IST ALLES
WAS MAN BEGREIFEN MUSS
DIE HERRSCHAFT ÜBER LEBEWESEN
IST SCHLICHT UND EINFACH ILLEGITIM

HUELLAS Cantabria

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17th August 2010

Frankreich: Gewalt gegen friedliche Stierkampfgegner

Diese erschreckenden Aufnahmen stammen vom 8. August 2010, aufgezeichnet in Millas, einem Ort in den östlichen Pyrenäen Frankreichs.

Aktivisten von FLAC66 (Front de Lutte Anti Corrida) durchquert die Ortschaft und wird nicht nur verbal sondern auch tätlich von M. Bernard Lopez, dem Präsidenten und Stierkampffanatikers des COMITE D’ANIMATIONS CULTURELLES DE MILLAS,  angegriffen. Die Bilanz der skandalösen Aggression sind zwei Verletzte, eine Frau und ein Kameramann von FR3.

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16th August 2010

Süßigkeiten statt Tiere auf den Ramblas

Die Ramblas in Barcelona, ein lebendiger Boulevard, der mitten durch die Altstadt führt, die vielen Verkaufsständen die lebende Tiere anbieten, gehören zum typischen Bild der Flaniermeile. Diese Verkaufsstände sind eigentlich illegal, sie sind unvereinbar mit dem katalanischen Tierschuztgesetz, in Katalonien ist es seit 2003 verboten Tiere zwecks Verkauf auszustellen, aber auf den Ramblas wurde es geduldet.

Die erste Kampagne gegen die Haltungsbedingungen dieser Tiere wurde im Jahre 2006 von AnimaNaturalis durchgeführt, ein Aktivist schloss sich in einem Käfig ein, es folgte eine weitere im Mai 2007.

Schließlich wurde, um eine Schließung dieser Läden zu bewirken, von den Tierschutzorganisationen FAADA, LIBERA und BORN FREE FOUNDATION, die Plattform Plataforma Rambles Ètiques gegründet.

Die wohl spektakulärste Aktion fand am 27. Juni 2008 statt, Leonardo Anselmi und Carlos López, beides Mitglieder der Plattform, ließen sich in einem Käfig einschließen um auf entsetzlichen Zustände aufmerksam zu machen, unter denen die dort zum Verkauf angebotenen Tiere gehalten werden.

Die Aktion dauert 36 Stunden, da die Auststeller einmal in der Woche ihren Stand schließen und die Tiere dort verbleiben, eingeschlossen, in Dunkelheit, ohne Licht und im Sommer unerträglich hohen Temperaturen ausgesetzt, viele von ihnen sterben. Im März 2009 fischte man mehr als 100 tote und vier lebende Tiere innerhalb von 21 Tagen aus den Papierkörben auf den Ramblas.

Seitdem haben die Tierrechtler nicht aufgehört, für ein Verbot des Verkaufs lebender Tiere auf den Ramblas zu kämpfen, endlich mit dem gewünschten Erfolg, statt lebender Tiere werden nun Süßigkeiten, Kunsthandwerk und Bücher angeboten.

Quelle: liberaong.org

Siehe auch:
Aktion gegen den Verkauf von Tieren auf den Ramblas
36 Stunden…
Der Countdown für die Vögel auf den Ramblas hat begonnen
Ramblas, der Tod der Kleintiere

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15th August 2010

Protest gegen EU Subventionen für Kampfstiere

Ohne Subventionen kann der Stierkampf nicht bestehen, diese Subventionen kommen nicht nur aus Spanien, sondern auch von der Europäischen Union. Sonderprämien für männliche Rinder, die eigentlich als Ausgleichzahlungen für den gesunken Marktpreis von Rindern gedacht waren, können auch von Kampfstierzüchtern beantragt werden. Laut einer dänischen Zeitung unterstützt die EU den Stiermord so mit 8,2 Millionen Euro jährlich.

Unser Partner im Kampf gegen die Tauromachie, die LEAGUE AGAINST CRUEL SPORTS, hat einen Protestbrief an Dacian Cioloş verfasst, er ist
in der Europäischen Kommission Barroso II Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Bitte unterstützen auch Sie die Kampagne, kopieren sie folgenden Brief und schicken ihn unterzeichnet an Herrn Cioloş.

per Post:

Dacian Cioloş
Member of the European Commission
B-1049 Brussels
Belgium

Email: dacian.ciolos@ec.europa.eu

Dear Mr Cioloş

I am disgusted that European taxpayers’ money is being used to subsidise the breeding of bulls for bullfighting. Correspondence with the European Commission has confirmed that any farmer who exercises an agricultural activity, including bull-breeding, can apply for a single payment from the European Union through the Common Agricultural Policy. The eventual destination of the animal for bullfighting is not a condition for exclusion from that payment.

Bullfighting is illegal in Germany and in many other countries across Europe. So why is our tax money being diverted to support this horrific industry?

During a bullfight, the bull is attacked with lances and harpoons by men on foot and on horseback. The matador forces the confused and exhausted animal to make a few charges and eventually attempts to kill it with a sword. If not killed, the animal is stabbed repeatedly until paralysed. When the bull finally collapses, the spinal cord is cut, but the animal may still be conscious as his ears and tail are cut off and kept as a trophy. This horrific torture is performed entirely for the purposes of human entertainment in the name of ‘sport’ and this is completely unacceptable in a civilised society.

It is wholly unacceptable that our tax money is funding these horrific practices and I urge you to use your authority to end our association with this industry.

Yours sincerely,

….

Sehr geehrter Herr Cioloş

Es widert mich an, dass europäische Steuergelder dazu genutzt werden Stiere für Stierkämpfe zu züchten. Die europäische Komission hat bestätigt, dass Landwirte, einschließlich derer die in der Stierzucht aktiv sind, einen einmaligen Zuschuss aus der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union erhalten können. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Tiere später für Stierkämpfe genutzt werden. Weiterlesen »

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14th August 2010

PUNKITA – „Dreibeinchen“ sucht ein Zuhause



Diese kleine Hüdin wurde auf der Straße aufgegriffen, voller Zecken und Flöhe, ausgemergelt, das Bein war zudem noch gebrochen.
Nach drei Operationen, in der Hoffnung, das Bein noch retten zu können, musste man es schließlich doch amputieren.

Aber, auch mit drei Beinen ist PUNKITA eine fröhliche, verspielte und aktive Hündin die es liebt, wie eine Verrückte zu rennen.

PUNKITA wiegt weniger als 5 kg, ist ca. 35 cm hoch und 2 bis 3 Jahre alt. Sie ist kastriert, wurde negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet und reisefertig, nun fehlt nur noch eine Familie oder Pflegefamilie und ihr Glück wäre komplett.

Da ihre Pflegemutter Mariangeles weder Englisch noch Deutsch spricht, Anfragen bitte zuersteinmal über mich: nfo@sos-galgos.net

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13th August 2010

LUNA, Deutsch-Kurzhaar Hündin sucht eine Familie

LUNA ist eine Deutsch-Kurzhaar Hündin von 8 Jahren, ihr ganzes Leben verbrachte sie in einem Zwinger von 2 x 3 Metern, dies soll nun endlich vorbei sein und man sucht dringend eine Famillie für diese Jagdhündin.


Auch wenn sie nicht dünn ist, ist sie verfressen, den ganzen Tag dreht sie Runden im Zwinger, sie wird schon lange nicht mehr zur Jagd benutzt, das Einzige was ihr bleibt, ist Runden im Zwinger zu drehen. LUNA ist eine sehr liebevolle Hündin und verträgt sich gut mit Rüden sowie Hündinnen.


Für LUNA sucht man nun eine aktive Familie mit Haus und Garten, sie ist sehr aktiv und sollte sich richtig austoben können.

Wer gibt ihr eine Chance?

Kontakt: pro-galgo@total-barcelona.com oder via skype: galga_loca

PRO GALGO International

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13th August 2010

Aus dem Tagebuch einer Tierschützerin: Ohnmacht, Wut und Verzweiflung

Irgendwann lande ich mal vor einem Richter. Ganz sicher. Weil ich jemanden windelweich geprügelt habe. Ganz sicher. Einen Tierquäler natürlich nur.

Gestern Abend um 23 h, ich schlief schon, weckte mich mein Sohn schwer schnaufend: Mami, ich hab am Strand ein Hündchen gefunden und ich hab es unten in der Garage gelassen. Naja, dann stehen wir halt mal auf. Runter in die Garage und da kam mir schon ein quirliges junges Hundi entgegen, das mit dem ganzen Körper wedelte.

Cris gab ihm Futter und ich nahm den sympathischen Findling mal genau unter die Lupe. Dünn, sehr dünn, voller Flöhe, ellenlange Krallen, ein Zeichen, das er nie viel gelaufen ist, was wiederum heißen will, dass er sicher irgendwo angekettet war oder eingesperrt.

Dann hatte er den hinteren Teil seines Rückens und um den After und die Hoden herum alles zerbissen, teils schon offene Stellen. Sicher eine Allergie gegen die Flohbisse.

Wir legten ihm eine Decke hin und gingen nach oben. Das arme Kerlchen fing an zu jaulen, aber ich konnte ihn nicht mit hoch nehmen. Schon wegen der Katzen und dann hätte er mir auch noch Flöhe ins Lokal gebracht.

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11th August 2010

Erfreuliche Neuigkeiten vom Tierheim Ciudad Animal

Der Sommer ist lang und heiß in Spanien, die Hitze macht den Insassen der Tierheime schwer zu schaffen, dabei ist leicht Abhilfe zu schaffen. Die bei uns  bei Kindern sehr beliebten Sand- und Wassermuscheln eignen  sich hervorragend  für Hunde als Planschbecken,  da sie sehr robust und langlebig sind.

Die ersten von Jeannette gespendeten Muscheln fanden großen Andrang, der Badespaß im Tierheim von Ciudad Animal erfreute Mensch und Tier.

Dank der Spende von Galgo Friends e.V. dürfen sich die Bewohner des Tierheims nun über weitere 10 Wassermuscheln freuen. Der Andrang bei so vielen Hunden ist groß, jeder möchte auf seine Kosten kommen und das kühle Nass genießen, auch das aus einem Zigeunerlager gerettete Schwein Nashiro ist sichtlich glücklich über die Abkühlung.

Doch nicht nur die zufriedenen Hunde sind bereiten Loli und ihrem Team viel Freude, auch einige ihrer Schützlinge haben in Deutschland eine Pflegestelle gefunden.

Dank Galgo Friends werden auch die Hunde der Asociación Salmantina Protectora de Animales y Plantas bald weniger unter der großen Hitze leiden, wir alle freuen uns schon auf Fotos.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal auf die Hoffnungslosigkeit in Extremadura aufmerksam machen, auch diese Tierheime brauchen Hilfe, gesucht werden Organisationen die dort helfen möchten, vor Ort und auch mit der Übernahme von Hunden.

Weitere Fotos und Berichte:
10. August – Die Wassermuscheln sind angekommen
5 Pflegenasen angekommen

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10th August 2010

TURKA, ein Bild des Jammers


Die Galga TURKA wurde im Juni in diesem erschreckenden Zustand übernommen. Die Bilder sagen mehr als Worte, ein wandelndes Skelett, mehr tot als lebendig, welches sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, ein Bild, auch für diejenigen die schon vieles gewöhnt sind und tagtäglich vor Ort mit dem Elend konfrontiert werden, kaum zu ertragen. Zudem diagnostizierte man noch Filarien (Herzwürmer).

Inzwiswchen sind zwei Monate vergangen, dank unserer Freundin Mariangeles sieht die Galga inzwischen blendend aus, die Behandlung der Filarien ist nicht ohne Risiko, wir hoffen, dass Turka überlebt und bald in eine Familie ziehen kann.

PRO GALGO International

Kontakt: pro-galgo@total-barcelona.com oder via skype: galga_loca

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10th August 2010

Vereinigte Arabischen Emirate wollen Stierkampf importieren

Nach ihrer Niederlage in Katalonien versuchen die Stierquäler, in anderen Ländern Fuß zu fassen. Sie scheinen auf dem besten Wege zu sein, die Corrida in den Vereinigten Arabischen Emirate einzuführen. Die südfranzösische Zeitung MIDI LIBRE veröffentlichte einen Artikel , in dem Simon Casas, Ex-Torero, Stierkampf-Promoter und Pächter der Stierkampfarenen von Nîmes, Malaga und Alicante das Projekt, das schon sehr weit gediehen zu sein scheint, darlegt.

Im Juni schickte Prinz Mohamed Bin Zayed Al Nahyan, Sohn des Emirs von Abu Dhabi, eine Delegation nach Spanien, um diese Idee mit Simon Casas zu konkretisieren. Auch Termine stehen schon fest (20.bis 24. November) und zwei Toreros sind zumindest im Grundsatz damit einverstanden: Sebastien Castella und El Juli.

„Wir reden miteinander, ja. Es ist noch nichts unterzeichnet, aber es ist machbar, die Gespräche sind bereits weit gediehen“, bestätigte gestern Nachmittag Roberto Dominguez, Agent von El Julio.

Andere Matadore – wie Morante de la Puebla, Fandi – wären auch nicht abgeneigt, bei Stierkämpfen in Abu Dhabi aufzutreten. Simon Casas erklärte, einen Vorvertrag von 5 Jahren unterzeichnet zu haben, spricht von einem Projekt, das kurz vor dem Abschluss steht. „Es geht darum, eine Feria zu schaffen, die sich in den Kreis der großen Ferias einreihen könnte“, kündigte der französische Promoter an. „Es ist keine Parodie des Stierkampfes, wie man es in Las Vegas machen wollte, es wird Picadores und den Todesstoß geben. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen diese universelle Kunst als Ganzes iportieren …. Das ist vielleicht die Zukunft in einer Zeit, in der Katalonien den Stierkampf verbieten will. Die Toreros haben es verstanden und reagieren positiv.“ Auch wenn Abu Dhabi, die kulturelle Hauptstadt der sieben Emirate, noch keine Arena hat, so ist sie doch schon in der Planung.

Simon Casas ist nicht zu unterschätzen. Er besitzt beste politische Verbindungen bis zum französischen Präsidenten Sarkozy, mit dem er gut befreundet ist. Nachdem seine Bewerbung, die Stierkampfarena von Madrid „Las Ventas“ zu übernehmen, scheiterte, versucht er nun, andere Länder mit dem Stierkampf zu verpesten. Auch in seinem eigenen Land bläst ihm der Wind entgegen. So veröffentlichte erst kürzlich das Institut IFOP eine Umfrage, nach der 66 % der Franzosen das Verbot des Stierkampfs in Frankreich begrüssen würden.

Wir müssen alles tun, um den irrsinnigen Export des Stierkampfs in arabische Länder zum Scheitern zu bringen.

Deshalb protestieren Sie bitte bei den Botschaften der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Adressen finden Sie hier:

Willkommen in Abu Dhabi – Botschaften der VAE

Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info

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SOS Galgos - 2010 August

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