18th Januar 2011

“Klavierspielen” auf spanische Art

Das Erhängen der Galgos hat sogar einen Namen, “tocar el piano”, zu deutsch “Klavierspielen”, da der Galgo so gerade noch mit seinen Pfoten den Boden berührt und um sein Leben strampelt, so wie wenn ein Klavierspieler die Tasten schlägt, doch es ist kein Spiel, es ist ein erbärmlicher feiger Mord eines brutalen, verabscheuungswürdigen Individuums an einem Lebenwesen, dessen einziges Vergehen es war, als Windhund in Spanien geboren worden zu sein.

Die Ecologistas Extremadura haben am 14. Januar bei der Staatsanwaltschaft von Badajoz das Auffinden eines erhangenen Galgos in Con Benito zur Anzeige gebracht.

Der Hund wurde mit Schlägen grausamst misshandelt, die Ohren angebrannt und dann erhangen. Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, erst vor einigen Wochen hat der Eigentümer einer nahen Parzelle auf seinem Grundstück einen erhangen Galgo aufgefunden.

Quelle: elperiodicoextremadura.com

“Wir sind dieses elende, feige und undankbare Gesindel leid. Vielleicht können unsere Kinder eines Tages ein Extremadura frei von diesem sadistischen und unmenschlichen Pöbel kennenlernen, frei von dieser abscheulichen Rasse, die tausendmal in einer Gesellschaft wie der unsrigen zuviel ist.”

Quelle: La curva de Arrolobos

Dienstag, Januar 18th, 2011, 03:00 | Allgemein, Extremadura | kommentieren | Trackback

11 Kommentare zu ““Klavierspielen” auf spanische Art”

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  1. 1 18. Januar 2011, Margarethe Baumgarten schreibt:

    Es ist für mich immer wieder unfassbar, dass Menschen zu so etwas fähig sind. Was treibt sie, wie können sie sich an dem Leiden eines Lebewesens so erfreuen, wie kann ein Mensch überhaupt so grausam sein, was muss dieser Hund geschrieen haben in seiner höchsten Not?! Es macht so unendlich zornig, wütend, unsagbar traurig – ich schaue meine beiden doggies an und stelle mir vor, dass sie so etwas ertragen müssten. Ich glaube, ich würde den Kerl umbringen, wenigstens, mindestens oder noch viel mehr! Diese verfluchten kleingebliebenen missratenen machos, die sich auf diese grausame Art und Weise, ein Tier zu misshandeln irgendwie profilieren können. Sie sind Abschaum und sie gehören in eine tiefe Grube und mit Erde zugedeckt für alle Zeiten! Und Steine obendrauf, viele Steine …. die Bilder machen unendlich traurig!

  2. 2 18. Januar 2011, Christoph Weber schreibt:

    Bin froh dass ich nicht bei Euch lebe – wäre wohl längst im Knast. Wenn ich solch eine Bazille zu fassen bekäme könnt ich für nichts garantieren. Schäme mich der gleichen Rasse anzugehören, mein kleiner Trost ich verstecke mich nicht hinterhältig und feige hinter einem verlogenen “christlichen Kulturanspruch” welcher dieses Treiben in jahrhunderte langer Tradition gut hiess und “segnete” zwecks Unterdrückung und Machterhalt.

  3. 3 18. Januar 2011, carmen marciniak schreibt:

    Schade, daß mein Kommentar von heute morgen nicht veröffentlicht wurde;Dinge nicht beim Namen nennen zu dürfen und statt dessen “weich zu spülen” dient der Sache überhaupt nicht! Schade!!!Bin auch wütend darüber!
    Etwas mehr Zivilcourage in diesem so wichtigen Thema würde Ihnen gut stehen!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Dr.med.Carmen Marciniak
    PS: Kann echt mitreden, habe selbst 6 Hunde, 4 aus andalusischen Tier-KZs, darunter 2 Galgas aus Sevilla und Olivenza.

    @
    Auf meiner Seite war heute morgen kein Kommentar von Ihnen, vielleicht haben Sie ihn nicht richtig versendet.
    Ich “spüle ganz bestimmt nichts weich”, also erst nachfragen und nicht meckern.
    Olivenza? Von wem haben sie Hunde aus Olivenza übernommen? Kennen Sie überhaupt die gnazen Hintergründe?

    Mfg.
    Martina Szyszka

  4. 4 18. Januar 2011, Karin schreibt:

    Abscheulich, sich an einem wehrlosen Tier vergehen zu müssen!!
    Wann werden diese “Scheusale” endlich zur Rechenschaft gezogen?!?
    Man müsste mit denen gleich vorgehen, damit sie am eigenen Leib
    erfahren, was sie diesen armen Lebewesen angetan haben!!

  5. 5 19. Januar 2011, Jaqueline schreibt:

    An die fanatisch christliche Bevölkerung Spaniens, die noch nicht das Leben der TIERE schützt:

    Spanier: Ihr seid Christen! Die Bibel sagt: DU SOLLST NICHT TÖTEN!!!!!!!!!!!!

    Geht in die Kirche ( Ihr kriechst eh ständig dorthin) und bereut und betet um Eure Gesundheit und die Eurer Lieben!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Es wird hoffentlich Gerechtigkeit geben!!!!!!!!!

    Im Namen der Tiere!
    ch werde nicht für Euch sondern für alle Tiere eine Kerze anzünden!

  6. 6 20. Januar 2011, Sabine NRW schreibt:

    @Frau Dr. Marciniak
    dies hier ist eine Seite…auf der nichts “weichgespült” wird… eine der sehr wenigen…

    Zu dem Beitrag…..

    selbt die Form des tötens ist Tradition…es ist unfassbar……und ich schliesse mich dem Vorschreiber an…ich darf auch dort nicht leben..ich würde ständig mit dem “Gesetz” in Konflikt kommen…

    Diese Bilder machen wütend…traurig… und mittlerweile wecken sie eine ziemlich bösartige Ader in mir… (nicht nur in mir…)

  7. 7 21. Januar 2011, Martin Scheuermann schreibt:

    Wirklich total zum Kotzen wenn man sieht, was mit denen Geschöpfen getrieben wird. Aber die Menschen, die das machen, müssen ja auch völlig beknackt sein!!
    Aber bekanntlicherweise wird es den Leuten am Ende ihres Lebens nicht besser gehen. Gott sorgt für Gerechtigkeit. (“Mein ist die Rache”, die Bibel)

  8. 8 21. Januar 2011, Tina Baumgärtner schreibt:

    @Frau Dr. Marciniak

    Auch ich kann hier nur ebenfalls zustimmen – Martina Szyszka ist DIE PERSON, die wirklich alle Greultaten,die Tieren tagtäglich auf grausamste Art und Weise angetan werden, ganz gleich um welche arme Seele es sich hierbei handelt, auf dieser Seite ENDLICH unzensiert und ohne irgendetwas “weichzuspülen” an die Oberfläche bringt!!! Danke den Vorrednern – ich kann mir nur anschließen, treffender kann man es nicht in Worte fassen!!! Und immer wieder einen riesengroßen Dank an DICH, MARTINA!!!

  9. 9 23. Januar 2011, brigitte farmer schreibt:

    ich habe selbst 2 jahre in spanien gelebt, vor 27 jahren…gottseidank blieb ich von solchen dingen verschont…allerdings war mir der stierkampf u die anderen grausamkeiten…schon immer zuwider! Ich verstehe nicht, dass es von der regierung geduldet wird weiterhin jagd/windhunde zu züchten, monatelang einzusperren…dann kurz für die jagdsaison zu nutzen u dann so bestialisch zu ermorden od überhaupt die kettenhundehaltung u andere quälereien…ist dass die EU????????

  10. 10 23. Januar 2011, Caroline Löhr schreibt:

    Ich lebe in Spanien. Ich lebe in der Extremadura. Und es gibt hier viele Menschen, die versuchen, die Zustände hier mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu ändern.

    Solange Gesetze nicht geändert und – vor allem – durchgesetzt werden, solange die SEPRONA (die für Naturschutz zuständige Abteilung der Guardia Civil) weder ein Chip-Lesegerät mitführt, noch Einsatz oder Interesse zeigt und selbst die Umwelt verschmutzt (da wird ein Kuli, der nicht schreibt, einfach mal in die Landschaft geschmissen) und einem vorschlägt, den entlaufenen und extrem ängstlichen Hund eines Nachbarn (der Nachbar war zu dem Zeitpunkt übrigens nicht zuhause), den man mit einer zur Schlinge umfunktionierten Nylonleine einfangen konnte, am Gartentor des Nachbarn anzubinden, kann ich nur sagen, dass sich etwas Grundlegendes ändern muss, damit die Verantwortlichen und Uniformträger den Anforderungen ihrer Aufgabe gerecht werden und endlich mal mit gutem Beispiel vorangehen.

    Leider ist Extremadura eine arme Gegend, der Bildungsstand niedrig, der Analphabetismus hoch … und ständig wird irgend ein Bock zum Gärtner gemacht.

    Es ist ein harter, steiniger und tränenreicher Weg – aber ich weiss, dass nicht nur ich den Kampf nicht aufgebe!!!

  11. 11 25. August 2013, Lilli schreibt:

    So ein Land gehört nicht in die EU und solche Taten müssen auf’s schärfste verurteilt werden.
    Verdammte Dreckschweine!

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