10th Juli 2011

„Haustiere: Adoptiert werden oder sterben“

Eine Reportage, die uns die Wahrheit über die Perreras in Spanien vor Augen führt. Der Titel könnte deutlicher nicht sein: „Haustiere: Adoptiert werden oder sterben“.

„Jedes Jahr werden mehr als 150.000 Hunde und Katzen von den spanischen Straßen eingesammelt. Das Aussetzen von Haustieren ist eine Realität, die tagtäglich die Aufnahmezentren unseres Landes konfrontiert. Ohne Hoffung, dass sich die Situation in den kommenden Jahren verbessert. Die unmittelbare Folge ist das Opfern von tausenden von Haustieren und die wirtschaftlichen Kosten für die öffentliche Hand. Das erste Kapitel zeigt die Arbeit des Centro de Protección Animal (CPA) der Stadt Madrid und die Perrera Olivenza in Badajoz.“

Die Reportage klagt die Situation der Perrera in Olivenza (Provinz Badajoz, Extremadura) an. Sie ist eine Einrichtung des Bezirksrats von Badajoz, steht aber unter privater Leitung. Der Vergleich mit anderen Perreras in Spanien, die ebenfalls in der Reportage behandelt werden, zeigt ganz klar den Grad des Tierschutzes in Extremadura überall dort, wo dieser von regionalen Verwaltungen abhängig ist.

Im zweiten Teil geht es um die Situation in Europa und die Art, wie Tiere dort behandelt werden. Auch wenn in Spanien die Adoption von Hunden und Katzen gefördert wird, an erster Stelle wird eingeschläfert. Die Dokumentation zeigt u.a. die Adotion des Galgos Sancho aus Toledo, der in die Niederlande vermittelt wird. Dem einzigen Land in der Welt, in dem die Tierschutzpartei im Parlament vertreten ist. Sancho wurde von Galgos 112 in Toledo eingefangen, lebte einige Zeit in Spanien in einer Pflegefamilie. Auch Mambo, ein Galgo aus der Perrera von Logroño findet eine Familie in den Niederlanden. Er sollte eingeschläfert werden, als die Perrera geschlossen wurde.

Esther Ouwehand, Mitglied der niederländischen Tierschutzpartei erklärt, welche Maßnahmen in Spanien ergriffen werden müssen, um das massive Einschläfern von Haustieren zu stoppen.

Desweiteren wird von Katalonien berichtet, Katalonien ist die erste autonome Gemeinschaft in Spanien, in der die Euthanasierung zur Kontrolle der Population verboten ist. Dies heißt jedoch nicht, dass in Katalonien nicht eingeschläfert wird, es gibt Übergangsregelungen, die es vielen Perreras immer noch ermöglichen auch gesunde Tiere zu opfern. Die Reporter besuchen die katalanische Organisation SPAM, die offensichtlich nicht einschläfert und an das Wohlergehen ihrer Tiere denkt.

1. Teil: El escarabajo verde – Mascotas: adoptar o morir (1)
2. Teil: Mascotas: adoptar o morir (2)

„El Escarabajo verde“ ist eine Doku-Serie von La 2 / TVE.

Siehe auch: Perrera Olivenza: Hilflosigkeit und Empörung

Sonntag, Juli 10th, 2011, 00:05 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “„Haustiere: Adoptiert werden oder sterben“”

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  1. 1 17. Juli 2011, Beate schreibt:

    Das ist sie also…. die Frau, die in der Tötungsstation Olivenza in Badajioz „herrscht“…

    Endlich mal ein Gesicht zum Monster…

    Obwohl ich mir das Monster anders vorgestellt habe… nicht so menschlich… obwohl, wie ne Frau sieht sie auch nicht gerade aus…

    Seid 3 Jahren wünsche ich ihr die Pest an den Hals und ich bin mir sicher, auf „DIESE DAME“ wartet noch viel Schlimmes!

    Sie ist für soviel Leid verantwortlich… das kann garnicht ohne Strafe bleiben *ganz-fies-grins*

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