29th Juli 2011

Stierkampf – Subventionswahn der EU

Esperanza Aguirre eröffnet Stierfest in Málaga – Subventionswahn der EU

Die Präsidentin der Autonomen Region Madrid und bekennende Stierkampfanhängerin Esperanza Aguirre wird am 3. August das Stierfest „Feria Taurina de Málaga“ mit einer feierlichen Ansprache eröffnen.

Nachdem Esperanza Aguirre, ehemalige Bildungsministerin, die den Stierkampf am liebsten als Schulfach unterrichtet sehen würde, das blutige Stiergemetzel zum “Bien Intres Cultural”, also zum Kulturgut erklärt hat, versucht sie mit allen Mitteln den Stierkampf als Kulturgut in der autonomen Region zu fördern, hinzu kommt, dass ihr Mann Kampfstierzüchter ist und EU Subventionen für männliche Rinder erhält.

Entsetzt stellt sie Anfang Januar fest, dass “Los toros están siendo atacados de manera impresentable” (“Die Stiere werden auf nicht vertretbare Weise angegriffen”), als sie sich mit den Spitzentoreros Cayetano Rivera Ordóñez, Julián López “El Juli”, Miguel Ángel Perera, José Maria Manzanares und Alejandro Talavante traf, um mit ihnen die Zukunft und die Verteidigung des blutigen Stiergemetzels gegenüber den immer zahlreicher werdenden Stierkampfgegnern zu analysieren. Esperanza Aguirre ließ keinen Zweifel daran, dass “Fest” mit aller Macht zu verteidigen.

Stierkampf ist ein aussterbendes Geschäft, es fehlt an Nachwuchs, die Ränge der Stierkampfarenen werden immer seltener gefüllt. Laut einer offiziellen Umfrage von Gallup/IG Investiga erklären 70 % der Spanier, kein Interesse am Stierkampf zu haben oder diesen abzulehnen. Nach einer von der Junta de Castilla y León durchgeführten Umfrage sind nur 18 % der Spanier mit staatlichen Hilfen für den Stierkampf einverstanden.


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Esperanza Aguirre eröffnet Stierfest in Málaga – Subventionswahn der EU

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Freitag, Juli 29th, 2011, 15:02 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Stierkampf – Subventionswahn der EU”

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  1. 1 30. Juli 2011, Bettina schreibt:

    Anfrage:
    Welchen Grund kann es geben, dass ein Kommentar nicht veröffentlicht wird? Da mich dies nun zum wiederholten Mal betrifft(29.07.2011/Stierkampf und EU-Subventionen), wäre ich für eine Antwort dankbar.

    @ Bettina ..oft schalte ich die Kommentare nicht jeden Tag frei, weil ich einfach keine Zeit oder keine Lust habe, da ich täglich ca. 300 Spams zwischen den Kommentaren habe, dies nervt. Oft schalte ich am Ende des Tages frei, sprich spät in der Nacht, übermüdet kann man auch mal etwas übersehen.

  2. 2 1. August 2011, Bettina schreibt:

    Danke für die Information und weiterhin viel Kraft!!

    Eine „Kurzfassung“ meines bereits abgeschickten Kommentars möchte ich trotzdem noch abgeben:

    Frau Esperanza Aguirre sollte sich eigentlich als ehemalige Bildungsministerin für eine gute Erziehung der Kinder einsetzen. Statt dessen möchte sie bereits Kinder zu feigen und brutalen Tätern erziehen lassen, die es frühzeitig lernen, unschuldige Tiere mit Freude zu foltern und zu töten.
    Und die EU will solche Machenschaften finanzieren?!
    Mit dem Geld der Steuerzahler?!

    Herr Dr. Albert Schweitzer, Ihre Worte sind doch verständlich genug:
    „Erziehung zum Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.“

    Frau Aguirre und einige andere … scheinen wohl ihren Verstand völlig verloren zu haben.

    Die Subventionierung des Stierkampfes ist eine Schande und im Angesicht des Hungers in Afrika ein Verbrechen!!

  3. 3 21. August 2011, Brigitte schreibt:

    Es ist erfreulich, dass immer mehr Spanier sich gegen dieses Gemetzel stellen, so bleibt wirklich nur zu hoffen, dass auch die EU endlich die Zeichen der Zeit versteht und nicht länger Steuergelder für diese Abartigkeit aufwendet, an der sich ein paar Sadisten aufgeilen. indem sie Tieren unsägliches Leid zufügen. Denn wer das unterstützt,macht sich mitschuldig.

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