11th Oktober 2011

Toro de la Vega und andere Tierquälereien

Die Liste der traditionellen Volksfeste Spaniens, bei denen Tiere misshandelt werden ist lang. Die brutalste Stierhatz, das Fest „Toro de la Vega“, konnte auch in diesem Jahr nicht verhindert werden, aber zumindest einige Tierquälereien gehören inzwischen Dank dem unermüdlichen Einsatz zahlreicher Tierrechtsvereinigungen der dunklen Vergangenheit Spaniens an.

Beispielsweise das Fest „toro endardado“ in Coria (Cáceres), bei dem Jahr für Jahr ein Stier vom Volk mit Pfeilen malträtiert wurde, oder „fiesta del ganso“ in der baskischen Provinz Provinz Bizkaia, bei dem einer Gans der Kopf abgerissen werden musste. Auch das Fest „tiro de la cabra“ in Manganeses de la Polvorosa (Jaén) wurde verboten, hier wurde eine lebende Ziege vom Kirchturm in die Tiefe geworfen, selbstverständlich mit dem Wohlwollen der katholischen Kirche. Hahnenkämpfe sind in ganz Europa offiziell verboten, doch sie finden weiterhin noch hinter verschlossen Türen statt, besonders beliebt sind sie noch in Andalusien.

Die Liste der Grausamkeiten ist noch immer lang, Stierkämpfe und alle anderen Misshandlungen von Stieren, „bous al mar“, „becerradas“„toro júbilo“ in Medicaneli, bzw. „correbous“ in Katalonien und viele andere Stierquälereien, gehören ebenfalls abgeschafft.

Dienstag, Oktober 11th, 2011, 23:17 | Allgemein, STIERKAMPF, VIDEOS | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Toro de la Vega und andere Tierquälereien”

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  1. 1 12. Oktober 2011, Isabel schreibt:

    Als nächstes müssen unbedingt der Toro de la Vega, die Feuerstiere und becerradas verboten werden. Wenn andere Tierquälereien inzwischen abgeschafft wurden wegen ihren Grausamkeit, sehe ich nicht ein, weshalb man nicht alle anderen ebenfalls abschaffen kann. Die Argumente sind die gleichen: Grausamkeit Tieren gegenüber. Und die corridas gehören selbstverständlich auch endlich verboten.

  2. 2 14. Oktober 2011, Philip de Málaga schreibt:

    @Martina:
    „als politischen Grund, stellt die Stierkampflobby die Entscheidung nur zu gerne dar…“

    Nehmen wir mal an es wäre wirklich so. Warum sind dann gerade mal wenige Monate danach vom selben katalanischen Parlament all die anderen Stierfeste, die in der Regel viel grausamer sind, mit grosser Mehrheit zugelassen worden?

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