23rd Juli 2011

Internationalen Tag gegen die Unterdrückung der Tierrechtsbewegung


Foto: Unidos Contra La Represión

Hunderte von Menschen protestierten „geknebelt“ und in schwarz gekleidet an diesem Samstag gegen die jüngsten Verhaftungen mehrerer Aktivisten der Tierrechtsbewegung, Mitglieder der Organisationen Equanimal und Igualdad Animal, die ohne jegliche Grundlage beschuldigt werden, Nerze massiv befreit zu haben. 12 Aktivisten wurden verhaftet, inzwischen wurden sie alle gegen Auflagen aus dem Gefängnis entlassen.

Der heutige Protest in Solidarität mit den am 22. Juni festgenommenen Tierrechtlern am „Internationalen Tag gegen die Unterdrückung der Tierrechtsbewegung“, fand zeitgleich in mehr als 10 Städten Spaniens statt, z.B. in Vigo, Santiago, Barcelona, Madrid, Alicante, Valencia, Sevilla, Bilbao, Zaragoza und Málaga, weltweit fanden Solidaritätsveranstaltungen statt.

Den Aktivisten werden die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung Umweltvergehen, Verschwörung, die Störung der öffentlichen Ordnung und Offenlegung von Geheimnissen. Das Landgericht A Coruña hat der Beschwerde der Umweltschützer stattgegeben und kritisiert, dass der Haftbefehl keine detaillierten Angaben zu den Vergehen enthält, die ihnen zur Last gelegt werden, wodurch „das Recht auf Verteidigung gebrochen“ wurde.

Die Verhaftung und die Beschuldigung der Aktivisten entwickelt sich zu einem internationalen Skandal, Menschen aus vielen anderen Ländern sind empört über die Vorkommnisse und bekunden ihre Solidarität mit den Tierrechtlern.

Die Bewegung Unidos Contra La Represión – En defensa del movimiento de derechos animales (Gemeinsam gegen die Unterdrückung- Für die Verteidigung der Tierrechtsbewegung) hat rechtliche Schritte gegen den Richter unternommen, damit er den Fall abgeben muss und die Guardia Civil der Verleumdung angeklagt. „Wir fordern, dass der Fall archiviert wird und unser antispezizistischer Aktivismus zur Verteidigung der Tierrechte anerkannt wird.“

Facebook: Solidaridad Presos por los Animales | Help Spanish Animal Rights Prisoners

PETITION: SOLIDARIDAD PRESOS POR LOS ANIMALES | HELP SPANISH ANIMAL RIGHTS PRISONERS

THE SPANISH 12- Solidarität mit den verhafteten Tierrechtsaktivisten

thespanish12.wordpress.com

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22nd Juli 2011

Ignorancia Mundial – Weltweite Ignoranz

http://www.youtube.com/watch?v=FE5iJFPcIQo&feature=player_embedded

Ein kleiner Blick auf die Wirklichkeit, ein Blick hinter die Augenbinde.

Aktuelle Welt, ich verurteile dich für die Dinge die du machst; für die Dinge die du machst, gemacht hast und aufgehört hast zu machen…

Ich spreche dich schuldig für die vielen Kinder die jeden Tag vor Hunger sterben, wissend, dass es Wasser und Brot für alle gibt.

Ich spreche dich schuldig für die Männer, die du bewaffnet hast und die sich für ihre niedertächtigen Interessen töten.

Ich spreche dich schuldig für das Verschleiern der Gerechtigkeit unter Mitwirkung einer brutalen Unreinheit.

Ich spreche dich schuldig für die Menschen die weder ein Haus, Essen, ein Dach über den Kopf, noch einen Ort haben wo sich sich in Frieden ausruhen können.

Ich spreche dich schuldig für den Tod von so vielen Menschendie, aus Mangel an Geld, vor dem Krankenhaus bleiben müsssen.

Ich spreche dich schuldig die Zärtlichkeit bis zur Erschöpfung zu unterdrücken.

Ich spreche dich schuldig, den Stolz in das Blut von Männern zu injizieren, die denken sie sind mächtig und die nicht in der Lage sind, um Vergebung zu bitten.

Ich spreche dich schuldig, für all den Schaden, den du dem einzigen Ort von allen zufügst, „dem Planet Erde“.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann“

Wir kämpfen gegen alle Krankheiten der Welt, vor allem „die Gier, die Faulheit, die Scheinheiligkeit, die Ungerechtigkeit, die Prostitution und die Korruption.“

Deine Ignoranz tötet mich!

Die Welt ist krank, voller Kriege ohne Sinn, in denen nur für die Macht und die Herrschsucht einiger weniger gekämpft wird. Die Welt ist voll Trauer. Die meisten der Probleme der Welt kommen von den Leuten, die wichtig sein wollen.
Thomas Stearns Eliot

Die einzige Pflicht, die wir der Geschichte gegenüber haben, ist, sie umzuschreiben.
Oscar Wilde

Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken, werden die Zukunft verpassen.
John Fitzgerald Kennedy

Es ist an der Zeit, eine neue Geschichte zu schreiben, ohne Gewalt, ohne Blick in die Vergangenheit, ohne Lügen, ohne falsche Beschuldigungen, mit dem Gebrauch der Vernunft, ohne so viele Glaubensüberzeugungen, mit Wahrheit und Weisheit und diese Veränderung geht von jedem Einzelnen aus.

Laverabestia.org - Animal Video Community

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22nd Juli 2011

3 Tierrechtler unter Auflagen in Freiheit

Bail with charges for the 3 activists held in prison (english version) from tvanimalista on Vimeo.

THE SPANISH 12- Solidarität mit den verhafteten Tierrechtsaktivisten

thespanish12.wordpress.com

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21st Juli 2011

NEIN zur Erziehung zur Grausamkeit JA zur Erziehung zu Mitgefühl und Respekt

APPRENDRE A TUER – LEARNING TO KILL, ein Film von Pablo Knudsen. Der Dokumentarfilm wurde im Sommer 2006-2007 in Südfrankreich gedreht und zeigt wie Jugendlichen die Grausamkeit in Stierkampfschulen gelehrt wird. Diese widerlichen und barbarischen Schulen werden oft mit Steurergeldern subventioniert.
Vorsicht grausame Bilder!

Folgendes Video zeigt ebenfalls Jugendliche, die das in einer französichen Stierkampfschule Erlernte in einer Corrrida zur Schau stellen und kleine Kälber zu Tode quälen. Vorsicht, grausame Bilder!


CORRIDA : graine de toréro 2010 Générac….. von ptit_teufeuse

Die Initiative, „Wir retten einen Stier“ beweist, was für wunderbare Wesen die sogenannten, von der Stierkampflobby als aggresisv und gefährlich dargestellten Kampfstiere sind. Folgendes Video zeigt Christophe Thomas und den „gefährlichen“ Kampfstier Fadjen bei einem Besuch in einer Schule.

Die französiche Webseite “Sauvons un taureau” (Wir retten einen Stier) ist Tierfreunden gewidmet, besonders denen, die den Stierkampf nicht unterstützen und diesen auf aktive Art und Weise bekämpfen wollen. Aber auch, um zu beweisen, dass der sogenannte “toro de lidia” (Kampfstier) ein friedlicher Pflanzenfresser und kein gefährliches Tier ist.

Die Webseite gibt Einblicke in das Leben von FADJEN, wie er sich von einem jungen Kalb zu einem kräftigen Stier entwickelt und vor allem auch über die Beziehung zwischen Mensch und Stier. Dokumentiert in Wort, Bild und Film

www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com

Videokanal bei You Tube: FADJEN

Siehe auch:
Frankreichs scheußliches Kulturerbe
Macht Frédéric Mitterrand seine Ankündigung wahr und nimmt die Erklärung des Stierkampfes zum Immateriellen Kulturgut zurück?
https://www.sos-galgos.net/2011-07-06/frankreichs-kulturschande-hinterhaltige-machenschaften.html
Simone Veil mit Stierkampfgegnern solidarisch

Bitte unterzeichnen und verbreiten sie die Petition, bitte auf das Bild klicken, Sie werden zur Petitionsseite weitergeleitet.

Nom de famille : Familienname
Prénom : Vorname
Autre (activité, statut etc) : Beruf (Angabe nicht notwendig)
code postal : PLZ
Ville : Ort
Pays : Land
Courriel : Email-Adresse

„signer“ : unterzeichnen

Daraufhin erhalten Sie eine Mail von PATRIMIONE CORRIDA, mit einem Klick auf den beigefügten Link bestätigen Sie Ihre Unterschrift.

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20th Juli 2011

Stierkampf – Flamenco-Ikone Charo über die grausame Tradition

www.peta.de

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19th Juli 2011

Stierhatz in Valencía – ein Schwerverletzter

Ein Schwerverletzer ist das Ergebnis der Stierhatz „bous al carrer“ am vergangenen Freitag in Picassent (Valencia). Bei diesem „Fest“ werden Kühe oder Jungstiere vom grölenden Mob durch die Straßen gehetzt.

Üblich ist diese Art der Volksbelustigung nicht nur in Valencia sondern auch in vielen anderer Provinzen Spaniens. Das bekannteste Stiertreiben Spaniens, das Fest San Fermin in Pamplona, hat in diesem Jahr mehr als 43 Verletzte gefordert die in einem Krankenhaus behandet werden mussten.

Der Mann versuchte noch vor dem Stier zu fliehen, wurde aber erwischt und schwer am Oberschenkel sowie am Kopf verletzt. Das Rathaus hat für den Rest des Tages die Stierhatz abgebrochen.

Bitte lesen Sie den kompletten Beitrag bei Comprendes:

Ein Schwerverletzer bei Stierhatz in Valencía

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19th Juli 2011

Esperanza geht alleine

Ende April erhielten die Tierschützer von El Albuerge einen Notruf, dass sich in einem Müllcontainer in Dos Hermanas ein lebender Hund in einem Müllsack befindet. Dort eingetroffen fanden sie in einer Tonne zwischen Müll und Schutt, eine in einem Kartoffelsack liegende Galga, in der nur noch ein Hauch von Leben steckte.

Sie muss schon länger ohne Futter und Wasser in der Sonne gelegen haben. Dürr, starr, kalt, von Wunden übersät, mehr tot als lebendig, sie atmete kaum noch. Man gab dieser geschundenen Kreatur den Namen ESPERANZA, Hoffnung, in vorsichtiger Erwartung ihr Leben retten zu können. ESPERANZA hat eine Rückenmarksverletzung.

Nun, nach 2 1/2 Monaten harter Arbeit, nach Hoffen und Bangen, fängt ESPERANZA an, alleine zu gehen, langsam und vorsichtig, aber sie steht auf eigenen Beinen.

Siehe auch:

ESPERANZA, ein Fünkchen Hoffnung
ESPERANZA, ihr Zustand ist stabil
Neuigkeiten von ESPERANZA
Esperanza wurde operiert
ESPERANZA, ihr Zustand ist stabil
ESPERANZA nach einem Monat Pflege
Hoffnungsvolle Bilder von ESPERANZA
Die ersten Gehversuche von ESPERANZA
Esperanza es geht aufwärts

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18th Juli 2011

Demonstration um die Brandstiftung im Tierheim Terracan zu verurteilen

Nach den grausamen Ereignissen, die sich am 1. Juli im Tierheim Terracan abgespielt haben, wo eine oder mehrere Personen das Tierheim in Brand gesteckt und absichtlich 18 Hunden getötet und die Zuflucht komplett zerstört haben, hat eine Gruppe von Tierfreunden eine Demonstration einberufen.

Die Demonstration findes am 23. Juli um 11 Uhr auf der Plaça Universitat de Barcelona, statt.

Bei dieser Demonstration soll nicht nur die völlige Ablehnung der Ereignisse im Tierheim Terracan, sondern alle täglichen Misshandlungen von hunderten von Tieren in Spanien denunziert werden.

Siehe auch: Brandstiftung Tierheim TerraCan

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17th Juli 2011

Frankreich: Gegen die Erklärung des Stierkampfs als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO


DESINSCRIPTION ET ABOLITION S'IL VOUS PLAIT ! von ptit_teufeuse

Herr Präsident der Republik, Herr Kulturminister, ich Bürger Frankreichs, möchte weder Blut noch Leiden als mein Kulturebe! Danke!

Siehe auch:

Frankreich erklärt Stierkampf zum Immateriellen Kulturerbe
Frédéric Mitterrand: “Ich habe keine besondere Sympathie für den Stierkampf”
Frankreichs scheußliches Kulturerbe
Macht Frédéric Mitterrand seine Ankündigung wahr und nimmt die Erklärung des Stierkampfes zum Immateriellen Kulturgut zurück?
Demonstrationen in Frankreich – Frankreichs Kulturschande
Kultur? Gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe Frankreichs
Frankreichs Kulturschande – Hinterhältige Machenschaften
Simone Veil mit Stierkampfgegnern solidarisch

STIERKAMPF ALS IMMATERIELLES KULTURERBE DER UNESCO? NEIN DANKE!

Bitte unterzeichen und verbreiten Sie diese wichtige Petition!

POR QUE LA UNESCO NO DECLARE LOS TOROS PATRIMONIO DE LA HUMANIDAD

Der von Marta Esteban, Präsidentin der Plattform La Tortura No es Cultura verfasste Brief ist an Cecile DUVELLE, Leiterin der Abteilung Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO, gerichtet.

www.latorturanoescultura.org

Der Stierkampf als IMMATERIELLES WELTKULTURERBE der UNESCO? Das ist kein Hirngespinst! Die Stierkampflobby versucht mit aller Macht, den Stierkampf unter den Schutz der UNESCO zu stellen. Damit wird der Stiermord in den Arenen verewigt und ihn abzuschaffen, als Verstoß gegen völkerrechtliche Verträge betrachtet. Die Drahtzieher des Projekts Stiekampf-UNESCO haben ihren Antrag bei der UNESCO eingereicht!

Siehe hierzu:

Stierkampf als UNESCO-Weltkulturerbe NEIN DANKE
Bullfighting as UNESCO-World cultural heritage NO THANKS
La tauromachie au Patrimoine Mondial Culturel de l’ UNESCO? NON MERCI !

Alles was Sie über Stierkampf wissen sollten: Stierkampf

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16th Juli 2011

Perrera Puerto Real Staatsanwaltschaft fordert ein Jahr Haft

Der Skandal um die Perrera von Puerto Real hat im September 2007 für blankes Entsetzen in ganz Europa gesorgt. Durch den schrecklichen Tod dreier Hunde italienischer Touristen in einer vermeintlichen Tierpension, konnte endlich bewiesen werden, was viele Tierschützer schon seit langem geahnt hatten, dass in der Perrera von Puerto Real die Todeskandidaten auf grausame Art und Weise sterben. Eine billige Spritze lähmte ihre Muskeln bis zum Tod, MIOFLEX, ein muskellähmendes Mittel, führte zu einem langsamen, oft tagelangen qualvollen Tod bei vollem Bewusstsein, vermutlich bei Tausenden von Hunden und Katzen, da es seit 1994 verwendet wurde.

Nun findet in Cádiz der erste Prozess gegen eine Perrera wegen Misshandlung von Tieren statt. Angeklagt sind der Besitzer, die Direktorin und zwei Tierärzte der Perrera von Puerto Real. Kläger ist die Tierschutzorganisation El Refugio Madrid, welche 1 Jahr und sechs Monate Haft für die Angeklagten fordert. Als Zeugen werden drei Beamte der Seprona von Cádiz, ein Beamter der örtlichen Polizei, dreizehn Zeugen, vier Tierärzte werden als Experten aussagen.

Die Staatsanwaltschaft Cádiz beantragt für den Eigentümer, die Direktorin und die beiden Tierärzte der ehemaligen Perrera El Refugio in Puerto Real ein Jahr Gefängnis wegen mutmaßlicher fortgesetzter Misshandlung von Tieren sowie eine dreijährige Unfähigkeit, einen Beruf oder ein Amt auszuüben bzw. ein Geschäft zu betreiben, der bzw. das mit Tieren zu tun hat.

In der Anklageschrift wird betont, dass „Alle diese Umstände waren den Angeklagten in ihrer Eigenschaft als Tierärzte [Estanislao C. und Roberto P.] vollständig bekannt. Die Tötung der Tiere auf so grausame und schmerzhafte Weise wurde von den Angeklagten Manuela A.N. [Direktorin des Zentrums] und Plácido G.M. [Eigentümer und Verwalter] kraft ihres Amtes als Direktorin bzw. Verwalter mit dem Ziel angeordnet, die Kosten zu senken, da der Preis der Medikamente, die für eine ethische und geregelte Euthanasie eingesetzt werden, beträchtlich höher ist. Auch diese Personen wussten aufgrund ihrer jeweiligen Position im Verein, welch qualvollen Tod diese Einsparungen mit sich bringen“.

Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass die Anwendung von Mioflex wirtschaftliche Gründe hatte, mit 35 Euro wurden 100 Insassen beseitigt, die Verantwortung lag bei den Betreibern der Perrera, die diese Beseitigungsmethode angeordnet hatte und auch bei den Tierärzten, die sie ausgeführt haben, „Es sind Praktiken angewandt worden, die man nur als Auslöser für großes Leid der dort befindlichen Tiere betrachten kann. Solche Praktiken wurden von den Veterinären des Zentrums, den Angeklagten Estanislao C. und Roberto A., durchgeführt und von Manuela A. und Plácido G. angeordnet, um die Betriebskosten weiter zu senken und einen höheren Gewinn zu erzielen, was eine absolut fehlende Sensibilität gegenüber dem Tierreich deutlich macht“.

Auch wurde der äußerst schlechte Zustand und Unterhalt der Einrichtung in Puerto Real hervorgehoben, wo Hunde und Katzen schlecht klassifiziert und unter gesundheitsschädlichen Bedingungen eingepfercht waren, die einer unbestimmten Zahl von Tieren „Leid oder Tod“ brachten. Die Untersuchung des Seprona (einer zur Guardia Civil gehörenden Einheit für Natur-, Tier- und Umweltschutz) ergab die Tötung von mindestens 573 Tieren zwischen 2005 und September 2007, bei denen ausschließlich das muskellähmende Mittel Mioflex gespritzt wurde.

Ebenso sieht die Staatsanwaltschaft es als erwiesen an, dass „die Tiere, die überfahren worden oder in einen Unfall verwickelt gewesen waren, von Freitagnachmittag bis Montag sich selbst überlassen wurden, da das Zentrum nicht über einen tierärztlichen Bereitschaftsdienst am Wochenende verfügte. Viele von ihnen starben deshalb, einige verbluteten qualvoll, andere behielten schwere Behinderungen zurück“.

Gemessen an dem unsagbaren Leid den den Tieren zugefügt wurde, ist die Forderung von einer einjährigen Haftstrafe geradezu lächerlich. Allerdings sieht das spanische Strafgesetz bei der Misshandlung von Tieren auch nur eine Haftstrafe von 3 Monaten bis zu einem Jahr vor. Hier ist dringend Handlungsbedarf nötig, schon lange fordern Tierrechtler eine Änderung des Strafgesetzes. Sollten die Angleklagten verurteilt werden, werden sie bei einer so geringen Haftstrafe nicht in Gefängnis müssen.

Die Chronologie des Grauens:

Eine billige Spritze lähmt ihre Muskeln, ganz langsam, bis zum Tod
Cádiz, 7. Oktober 2007 ; ca. 2 000 Menschen demonstrieren vor dem Rathaus gegen die Mißhandlung von Tieren
Demonstration in Cádiz gegen die Perrera von Puerto Real
Hintergrundinformationen zur Verhaftung der zwei Demonstranten in Cádiz
Die Tierarztkammer von Cádiz recherchiert
Halbwahrheiten
Die Affäre von Puerto Real hat die nationalen Grenzen überschritten
Freiheit für Simone Righi, Gerechtigkeit für ihn und seine Hunde
Das Gericht schließt vorbeugend die Perrera von Puerto Real
Ein geflohener Angeklagter, verlogene Tierärzte, der Skandal um die Perrera von Puerto Real
Gerechtigkeit für Simone Righi! Gerichtsverhandlung am 24, Januar, mit der Bitte um Unterstützung
Die große Lüge der Autoritäten im Fall Simone Righi
Simone Righi, morgen geht die Verhandlung weiter
Cádiz: wo war deine Seele? / Cádiz wo ist deine Seele?
Forderung an die italienische Regierung mit Spanien zu sprechen um den Fall Simone Righi zu überprüfen

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SOS Galgos - 2011 Juli

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