Erste Sanktion gegen Equanimal für den Sprung in die Stierkampfarena Las Ventas
Sicher erinnern sich noch viele Leser an die Protestaktion der Fundacion Equanimal, bei der zum ersten Mal mitten in eine Stierkampfarena gesprungen sind um das Ende der Stierkämpfe zu fordern. Am 4. Mai 2008 sprangen sechs Stierkampfgegner in die Arena Las Ventas in Madrid. Ausgestattet mit mehrsprachigen anti-Stierkampf Plakaten saßen sie inmitten des Platzes und leisteten passiven Widerstand.
Normalerweise wird immer nur am Rande der Arena protestiert, an diesem Tag zum ersten Mal mitten am Ort des mörderischen Spektakels. Auch wenn der Stiermord nicht verhindert werden konnte, der immer größere Widerstand gegen die Tauromachie ist dank dieser gelungenen Aktion noch mehr ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen, es folgten weitere gleichartige Aktionen von verschiedenen Tierrechtsorganisationen.
Die Autonome Gemeinschaft Madrid hat den Sprung der sechs Aktivisten mit einer Verwaltungsstrafe von 3 000 € je Aktivist belegt, also mit insgesamt 18 000 €. Offensichtlich will die Autonome Gemeinschaft Madrid mit dieser ungerechten und exorbitanten Strafe die Arbeit der Tierrechtler stoppen.
Primer juicio a Equanimal por el Asalto al ruedo de Las Ventas (16-01-2012) from Fundacion Equanimal on Vimeo.




