30th Mai 2012

Straßburg 9. Juni 2012: Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos

Einberufen von der französichen Tierschutzorganisation CREL, Club de Reconnaissance et d’Entraide aux Levriers, findet am 9. Juni 2012 in Straßburg eine Demonstration gegen die Misshandlung der spanischen Windhunde statt.

Die Demonstrationszug beginnt um 14 Uhr am Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg und wird ca. 1 1/2 Stunden durch das Stadtzentrum führen um dann am Ausgangspunkt zurückzukehren. Selbstverstädnlich werden zahlreiche Galgos die Demonstranten auf ihrem Protestmarsch begleiten.

Um 17 Uhr wird die Kundgebung gegen das Aussetzen, die Misshandlung und den Mord an Tausenden von Galgos beendet sein.

Alle Vereine, Tierrechtler, Privatpersonen haben ihren Platz bei dieser wichtigen Kundgebung, nur gemeinsam ist man stark.

DIE GALGOS BRAUCHEN UNSERE STIMME
MEHR ALS 50 000 GALGOS STERBEN JEDES JAH IN SPANIEN
MEHR ALS 100 000 GALGOS WERDEN JEDES JAHR AUFGEGEBEN
VERBREITE, ARBEITE ZUSAMMEN, NEHME TEIL, KÄMPFE!

Das Event bei Facebook:

Manifestation lévriers strasbourg 2012
Manifestacion De Estrasburgo Por El Galgo Español

Die Misshandlung der Galgos im Blickpunkt des Europäischen Parlaments

Die Misshandlung der spanischen Windhunde gerät mehr und mehr in den Blick der breiten Öffentlichkeit, nicht nur in Spanien wird die Kritik immer größer, europaweit setzen sich zahlreiche Tierrechtsorganisationen für die Galgos ein und fordern ein Handeln der Politiker.

Mehrere Europaabgerordnete, unter ihnen der Präsident der Intergroup of Animal Welfare des Parlaments, Carl Schlyter, haben nun einen Brief an den spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero geschrieben, mit der Forderung, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, um die Misshandlung dieser Hunde zu verhindern.

Die Europaabgeordneten äußern ihre Besorgnis gegenüber “..der Grausankeit die gegen die Galgos in Spanien verübt wird.” “Bürger, ebenso wie viele Organisationen, haben uns über viele Fälle von Misshandlung und deutlicher Grausamkeit berichtet. Die Galgos werden heftig geschlagen, verbrannt, mit Säure übergossen, in Brunnen geworfen, angebunden in Höhlen und dort zurückgelassen bis zu ihrem Tod, aufgehängt oder auf andere Weise gefoltert.”

Der Brief ist von Schlyter und vier weiteren Europaabgeordneten unterzeichnet, Nikolaos Chountis, Kartika Tamara Liotard, Sabine Wils und Raül Romeva.

Auch wenn die Abgeordneten in ihrem Brief die Verbesserung des Strafgesetzbuches Artikel 337 würdigen, ist es nur eine sehr kleine Anzahl von Misshandlungsfällen die vor Gericht verhandelt werden. Ebenfalls merken sie an, dass “…auch wenn kulturelle Traditionen respektiert werden sollten, können sie keine Entschuldigung für Verbrechen dieser Art sein.”

Quelle: publico.es

Die Anstrengungen der Galgo Rescue Holland waren nicht umsonst gewesen, auch wenn die Probleme der unkontrollierten Zucht von Galgos nicht angesprochen werden, fordern die Parlamentarier dazu auf, die politische Vernachlässigung der Grausamkeiten die den Galgos zugefügt werden, dringend zu behandeln. Diese Aufforderung kann nicht unbeantwortet bleiben.

Ebenso hat die niederländische Europaabgeordnete Kartika Liotard eine schriftliche Anfrage an die EU-Kommission gesendet, in der nicht nur die Misshandlungen sondern auch die unkontrollierte Zucht dieser Windhunde zur Sprache kommt. Sobald die Galgo Rescue Holland eine Antworten der spanischen Regierung und der EU-Kommission hat, wird sie berichten.


Question for written answer

to the Commission
Rule 117
Kartika Liotard

Is the Commission aware of the atrocities inflicted upon the Spanish greyhounds, known as galgos, which are bred indiscriminately in Spain and, following this, those dogs that are deemed of lesser use are burned alive, doused in acid, hung or dumped ?

Does the Commission consider these practices within the limits of art. 13 of the Lisbon Treaty, which obliges member states to take animal welfare into full regard?

If the Commission refers to the second part of art 13, which refers to cultural traditions, to refrain from any action in this matter, so claiming that the killing of galgos would be such a cultural tradition, does the Commission therefore claim that cultural traditions give permission to all kinds of animal cruelty? Is there, according to the Commission a limit in this?

Is the Commission aware of art. 337 of the Spanish Legal Code, which prohibits animal cruelty and which is now punishable as a crime?

How does the Commission view the fact that enforcement of this article, especially with regards to the cruelty against galgos, is almost non-existent.

Is the Commission prepared to urge Spain to enforce this art. 337 concerning blatant animal cruelty?

If the Commission does not see it as her responsibility to urge member states to enforce important national legislation, then why does she urge Greece to enforce the Greek tax legislation? Is according to the Commission animal welfare less important than issues with an economic interest?

Can the Commission deny that European subsidies are also granted to Spanish farmers who also play a part in the indiscriminate breeding and subsequent cruelties against galgos?

Is the Commission prepared to call upon the enterprises and farms that are being subsidised but take part in the abuse of galgos to refrain from these activities. Is the Commission prepared to call for financial santions against these enterprises?

Will the Commission propose a solution for the problem of abuse and neglect of the galgos in the new strategy for animal welfare? Will she consider even mentioning this problem?

If not, how does the Commission view the inherent value of this new strategy?

Date: 3 oktober 2011

Mittwoch, Mai 30th, 2012, 22:23 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar Schreiben

  • sos-galgos.net

  • Facebook


SOS Galgos - Straßburg 9. Juni 2012: Demonstration gegen die Misshandlung der Galgos

Switch to our mobile site