21st August 2012

Der Todesstoß für den Stierkampf in San Sebastián

Ab dem kommenden Jahr werden in San Sebastián keine Stierkämpfe mehr stattfinden, der Bürgermeister der Stadt, Juan Karlos Izagirre, hat bestätigt, das die amtierende Regierungskoalition Bildu mit keiner Stierkampfvereinigung einen weiteren Vertrag für die Nutzung der Stierkampfarena abschließen wird.

Nach der Abschaffung der Stierkämpfe auf den Kanarischen Inseln, Katalonien, Bogotá (Kolumbien) und Junin (Peru), ist dies ein weiteres Zeichen für den Untergang der Tauromachie, die Ethik
Die zahlreichen Mobilisierungen verschiedener Teirrechtsorganisationen und die weltweite Ablehnung des Stierkampfes wird immer größer.

Der Bürgermeister sieht in dem Stierkampf Tierquälerei, in Zukunft soll die Arena durch u.a. durch Sportveranstaltungen gefüllt werden.

Sicherlich hat auch die Wirtschaftskrise ihren Teil mit dazu beigetragen, immer weniger Gemeinden sind dazu bereit in Stierkampfveranstaltungen zu investieren, hinzu kommt das sinkende Interesse, gerade auch bei der jungen Bevölkerung.

Quelle: 20minutos.es

Dienstag, August 21st, 2012, 22:17 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

4 Kommentare zu “Der Todesstoß für den Stierkampf in San Sebastián”

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  1. 1 22. August 2012, Barbara schreibt:

    „Endlich hat man das Gefühl das langsam aber sicher immer mehr Regionen gegen den Stierkampf sind“. Meine Hochachtung an die Tierschützer die sich immer wieder gegen dieses grausame Spektakel auflehnen und in der Öffentlichkeit für die Stiere kämpfen!

    Irgendwann muss kein Stier mehr für die Belustigung des Pöbels herhalten und grausam sterben, ich hoffe bald!!

  2. 2 22. August 2012, Bettina schreibt:

    Eine gute Nachricht.
    „San Sebastian“, dieser Name hat jetzt schon einen ganz anderen Klang.

    Die Entscheidung des Bürgermeisters erinnert mich etwas an den Beginn der „Vuelta“.
    Start dieser Radrundfahrt in Spanien: Samstag, 18. August 2012, Pamplona.
    Ziel der ersten Etappe: Stierkampfarena in Pamplona.
    Diesmal wurden keine Stiere durch die Straßen gejagt, um sie anschließend zu töten.
    Radrennfahrer bestimmten das Straßenbild.

    Herr Bürgermeister, das war eine gute Idee.
    So oder ähnlich könnte es immer sein.

    Vielleicht wird ja auch in Pamplona bald ein Umdenken einsetzen.
    Hoffnung keimt auf.
    Es wäre Zeit.

  3. 3 25. August 2012, Philip de Málaga schreibt:

    Todesstoss? Wird hier nicht ein wenig übertrieben? Wenigstens berichten die deutschen Medien ein wenig vorsichtiger und beginnen ihre Überschrift wie „VORERST keine Stierkämpfe in San Sebastian“.

    Zum einen führt der Bürgermeister von San Sebastian, Juan Carlos Izagirre, und seine Bildu mit 8 Ratsmitgliedern ein Minderheitskabinet an. Zum anderen stehen die anderen drei Parteien (PSE-EE mit 7, PP mit 6 und die PNV mit 6 Ratsmitgliedern) für die tauromaquia. Sollte es also zu einer Abstimmung im Rathaus kommen, muss besagter Bürgermeister seine Absage zurücknehmen, welche übrigens bis jetzt noch nicht in schriftlicher Form erfolgt ist.

    Ebenfalls sei festzuhalten, dass die Plaza de toros keine Gelder vom Rathaus erhalten hat. Also die Gemeinde hat nichts investiert. Im Gegenteil sogar, die Stadt profitierte von der Miete und den zusätzlichen Einnahmen durch die toros.

  4. 4 26. August 2012, Amor schreibt:

    @Philip de Málaga,
    Richtig!
    Die Stierkämpfe in San Sebastian sind noch nicht abgeschafft!
    Wenn die Nachricht nach deiner Einschätzung „ein wenig übertrieben“ formuliert ist, halte ich die von dir aufgelisteten Daten, für mindestens übertrieben „zurückhaltend“.

    Eins nach dem anderen, zuerst zum Entscheidungsbefugnis:
    Allgemein corridas verbieten ist eine Sache. Das hat Senor Izagirre nicht gemacht, und kann es auch nicht allein.
    Den Vertrag für die Konzession der Plaza als Veranstaltungsort für tauromaquias nicht zu verlängern, das kann der gute Senor Izagirre, und hat er auch gemacht.
    Das sind nicht nur zwei verschiedene Bereiche, sondern sie unterliegen unterschiedlichen Entscheidungsträger, was die endgültige Wirkung betrifft.
    Das heißt, für die Abschaffung der corridas ist die Mehrheit der verschiedenen Parteien erforderlich. Die nicht Verlängerung des Vertrags ist eine administrative Entscheidung (tramite administrativo) und unterliegt der Entscheidung des Bürgermeisters.
    Ich bitte sehr, es zu unterscheiden!
    Und jetzt zur Profitabilität:
    Für die Konzession der Plaza de Toros hat die Familia Chopera einen symbolischen Preis
    von 10.000 Euro pro Jahr bezahlt. Das reicht nie und niemals um die Kosten zu decken!
    Der Rest kommt doch aus der Stadt, also, die Plaza wird von Stadt subventioniert, und deshalb hat auch deren Bürgermeister das Recht, eine nicht lukrative durch eine lukrativere Veranstaltung zu ersetzen Z .b für Basketball, wozu „leider“ Umbaumaßnahmen erforderlich sind, welche die Verwendung der Plaza für corridas nicht mehr erlauben würden.

    Nein! die Stierkämpfe sind noch nicht gestorben, aber wenn ein paar Spanier mit Eier, wie Senor Igazirre Mut und Charakter beweisen, stirbt auch die Hoffnung nicht, bald ein Alltag ohne Mordarenas zu haben!!
    Amor

    P.S: Meine Informationen sind aus der Zeitung „Elpais“ Spalte „Toros “mit Datum 20.08.2012 unter dem Titel „San Sebastian despide a la fiesta“!

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