30th August 2012

Das Ende der „Knüppelpferde“ in Galicien?

Zum ersten Mal befasst sich ein Staatsanwalt in Galicien mit den sogenannten „caballos de cepos“ und bearbeitet sechs Anzeigen die gegen Pferdebesitzer erstattet wurden.

Viele halbwilde Pferde werden in Galicien mit Holzknüppeln, Seilen oder Ketten in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt um sie besser „kontrollieren“ zu können, sie können sich so kaum bewegen, geschwiege denn bei Gefahr, z.B. einem Waldbrand, wegrennen.

Schon seit Jahren prangert die Tierrechtsorganisation Libera! diese Tierquälerei an, es wurden mehr als 60 Anzeigen erstattet.
Da die Pferde nicht ordnungsgemäß mit Mikrochip gekennzeichnet sind ist es schwierig die Eigentümer zu ermitteln und mit einer Geldstrafe zu sanktionieren.

Diese Einschrändkung der Pferde in ihrer Bewegungsfreiheit ist laut dem Tierschutzgesetz von Galicien ein Verbrechen und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden.

Diese Holzknüppel, Seile oder Ketten verursachen schmerzhafte Wunden, es sind schon viele Pferde bei Waldbränden zu Tode gekommen weil sie nicht schnell genug vor dem Feuer fliehen können…dies sind nur einige Folgen dieser grausamen Praxis, an denen die Pferde schließlich, bzw. gerade wegen, ihrer falschen „Freiheit“ sterben.

Quelle mit Video: ¿El fin de los salvajes cepos a los caballos?

LIBERA! und die Franz Weber Stiftung setzen sich gemeinsam für die misshandelten Pferde ein, es gibt eine informative, mehrsprachige Webseite zum Thema, hier kann z.B. jeder der Knüppelpferde entdeckt, dies gleich schriftlich melden, selbstverständlich auch Touristen: Cabalos sen pexas

Donnerstag, August 30th, 2012, 23:11 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Das Ende der „Knüppelpferde“ in Galicien?”

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  1. 1 31. August 2012, Ingrid schreibt:

    Die Perversion, der Sadismus an Tieren kennt offensichtlich grad in Spanien keine Grenzen.
    Diese Holzknüppel an den Fesseln der Pferde, im hinteren Bereich der Fessel gesichert mit einem Eisenbolzen, verursacht nicht nur offene Wunden verbunden mit extremen Schmerzen bei jedem Schritt, oder besser dahinhumpeln. Es ist auch für den Strassenverkehr extrem gefährlich, denn die Pferde sind beim überqueren von Strassen mit Verkehr nicht schnell genug. (Videos dazu ansehen) Eine Pferdefessel ist sehr empfindlich und bricht ganz schnell. Oder der Huf wird so geschädigt, dass eine Lahmheit für immer vorprogrammiert ist. Damit unbrauchbar als Reitpferd. Aber das interessiert diese Perversen auch nicht, denn dann wird die lahme Stute eben als Zuchttier verwendet, was noch schlimmer ist, sie schleppt nicht nur sich selbst unter Schmerzen durch, sondern auch noch das Gewicht eines Fohlens. Habe lange Jahre eigene Pferde gehabt. Freizeit. Aber sowas habe ich auch erst in diesem Jahr und auf dieser Seite gesehen. Das ist so unglaublich und macht mich wütend….Pferde einfangen, weil ja offensichtlich ohne Besitzer, Chippen und an neue Besitzer vermitteln. So schöne Pferde finden mit Handkuss tierliebe Menschen, die sich an ihrem Pferd erfreuen. Das ist so eine Perversität, Tieren sowas anzutun wie fast alles in Spanien….ein grausames Land. Diesen Makel wird Spanien bei Tierfreunden auch auf lange Zeit nicht mehr los……Auch hier wieder. Das Gesetz ist da, es sind Strafen angesetzt, nur keiner da der sie durchsetzt. Wird der Besitzer nicht gefunden, einfangen und vermitteln!!!! Wird der Besitzer gefunden, Gefängnis ohne Bewährung oder eine so satte Geldstrafe, die dann auch eingeklagt wird, dass dem Besitzer das Lachen vergeht…

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