13th März 2012

Botschaft von Anonymous Spanien gegen die Stierhatz „toro de la vega“

Seit 1584 findet alljährlich am zweiten Dienstag im September in der spanischen Stadt Tordesillas Spaniens wohl grausamste Stierhatz statt.

Beim “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) wird ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet. Derjenige der letztendlich das Leben des Stiers beendet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt hinter die Flußaue zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.

Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.

Siehe auch:
Der Mord an Afligido – Toro de la Vega 2011
Klage gegen den “Toro de la Vega” vom Petitionsausschuss der Europäischen Parlaments angenommen

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12th März 2012

Impressionen von der Rettungsaktion der Jagdhunde “Operación “REHALA” in Bullas (Murcia)

Im Rahmen der “Operación “REHALA” hat die Guardia Civil von Murcia gemeinsam mit dem Servicio de Sanidad Animal 120 illegal in einem ca. 1 000 Quadratmeter großem Gehege in Bullas (Murcia) gehaltende Jagdhunde, vor allem Galgos, Podencos, Beagles und Bretonen, beschlagnahmt. Die Hunde befanden sich in einem extrem schlechten Zustand.

Siehe: Guardia Civil rettet 120 Jagdhunde

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11th März 2012

LA MIRADA CIRCULAR – ShortFilm (Subt) – THE CIRCULAR GLANCE – DER KREISENDE BLICK


Eine konventionelle Familie. Ein wunderbarer Ort. Ein schöner Tag. Ein perfekter Albtraum.

Mit deutschen Untertiteln. Video bei you tube öffnen (Watch on You tube), dann auf CC klicken und die gewünschte Sprache auswählen.

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10th März 2012

Guardia Civil rettet 120 Jagdhunde

Im Rahmen der „Operación “REHALA“ hat die Guardia Civil von Murcia gemeinsam mit dem Servicio de Sanidad Animal 120 illegal in einem ca. 1 000 Quadratmeter großem Gehege in Bullas (Murcia) gehaltende Jagdhunde, vor allem Galgos, Podencos, Beagles und Bretonen, beschlagnahmt. Die Hunde befanden sich in einem extrem schlechten Zustand.

OPERACIÓN REHALA. PERROS SIN COMIDA NI AGUA… from Pro-Setter España on Vimeo.

Zum Zeitpunkt der Inspektion fanden die Beamten zwei Gruben, in denen verendete Hunde verscharrt wurden, einige tote Teire hatte man noch nicht in die Gruben geworfen, sie waren teilweise von den anderen Hunden angefressen. Die Hunde hatten zum Zeitpunkt der Inspektion weder Wasser noch artgerechtes Futter, sie wurden mit Pommes Frites gefüttert! Der Halter dieser Hunde besitz keine Genehmigung für die sogenannte Rehala, noch wurden die Hunde tierärztlich versorgt, das Gelände war absolut ungeeignet, viele Hunde hatten keinen Unterstand.

Die meisten der Tiere waren bis auf das Skelett abgemagert, einige Jagdhunde litten unter offenen Wunden, nur wenige hatten einen Impfpass und zudem fehlte bei allen Hunden die Tollwutimpfung. Zum Zeitpunkt der Inspektion fanden die Beamten der Guardia Civil mindesten sieben Hundekadaver auf dem Grundstück.

Gegen den Halter dieser Jagdhunde wurde Anzeige erstattet, ihm droht wegen Misshandlung von Tieren eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr, ein dreijähriges Tierhaltungsverbot und das Verbot drei Jahe lang einen Beruf auszuüben der mit Tieren zu tun hat.

Die Hunde konnten inzwischen dank einer großangelegten Rettungskampagne in Zusammenarbeit mit zahlreichen Tierschutzorganisationen gerettet und auf verschiedene Tierheime und Pflegestellen verteilt werden.

Op. Rehala – Voluntarios en acción (Noticias 7RM) from Pro-Setter España on Vimeo.

Quellen:
laopiniondemurcia.es
que.es
madridiario.es

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10th März 2012

Die Genesung von Sol schreitet gut voran

Die Tierschützer erleben selten einen Tag an dem sich nicht schreckliche Dinge ereignet haben. Dem kleinen Galgo Sol der am 12. Januar in Girona aufgegriffen wurde, mit Bänderissen in beiden Vorderbeinen die zu der Deformierung geführt haben, geht es inzwischen schon viel besser.

Folgends Video ist vom 6. Februar, der kleine Galgo hat die Operation am 24 Januar gut überstanden und geht hier seine ersten Schritte mit Fixateur.

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Inzwischen wurde der Fixateur entfernt und wir warten gespannt auf das Resultat.

Wer seine Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier lesen:
Kleiner großer Galgo Sol
Neuigkeiten von Sol

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10th März 2012

Aber was jagen denn diese Galgos?

Witziger Werbespot von Volkswagen, Galgos lieben es zu rennen und die wunderbaren Familienhunde können auch in der Stadt leben, nur diese Hatz ist natürlich nicht zur Nachahmung emfpohlen.

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9th März 2012

„La tortura no es cultura“ von Majorarcana

Anti-Stierkampf Videoclip von Majorarcana „La tortura no es cultura“, „Folter ist keine Kultur.“ Die Band wurde von Sharon Townsend (England) und Antonio Calero (Fuerteventura, Kanarische Inseln) gegründet und verfügt derzeit über zwei Alben auf dem Markt.

Das zweite Album von dem diese Single stammt, wurde in London und in Barcelona aufgenommen und ist allen Lebewesen gewidmet, die während ihres Aufenthalts auf diesem Planeten gestorben sind (Labore, Bauernhöfe, Stierkampf und etc).

Entstanden in Zusammenarbeit mit Leonardo Anselmi (Libera), Alejandra Garcia (Franz Weber Foundation), Francisco Vasquez (Animanaturalis), Aida Gascón (Pacma), Sergio Torres (Animanaturalis) Debborah Parris (Pacma), Maria Jose Gomez (Igualdadanimal) und Terry Parris (Catalonia Today).

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8th März 2012

15 Minuten Tollerei mit dem Kampfstier Fadjen & Co

Fadjen, das lebendige Symbol gegen den Stierkampf, der spanische Kampfstier der bei Christophe Thomas in Frankreich lebt, ist inzwischen 2 Jahre alt. Eigentlich war seine Bestimmung wir bei allen anderen “toros de lidia”, irgendwann in einer Stierkampfarena zu Tode gefoltert zu werden, doch sein Weg kreuzte den von Christophe und ihm bleibt dieses Schicksal erspart, stattdessen genießt er das Leben in vollen Zügen und tobt munter mit Christophe und seinen vierbeinigen Freundin über die Koppel.

Die französiche Webseite “Sauvons un taureau” (Wir retten einen Stier) ist Tierfreunden gewidmet, besonders denen, die den Stierkampf nicht unterstützen und diesen auf aktive Art und Weise bekämpfen wollen. Aber auch, um zu beweisen, dass der sogenannte “toro de lidia” (Kampfstier) ein friedlicher Pflanzenfresser und kein gefährliches Tier ist.

Die Webseite gibt Einblicke in das Leben von FADJEN, wie er sich von einem jungen Kalb zu einem kräftigen Stier entwickelt und vor allem auch über die Beziehung zwischen Mensch und Stier. Dokumentiert in Wort, Bild und Film

www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com

Videokanal bei You Tube: FADJEN

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8th März 2012

Schonzeit für Füchse: Petition und Hintergrundinformationen zur Fuchsjagd

In den wenigsten Bundesländern gibt es eine geregelte Schonzeit für Füchse – und wenn, dann ist sie nach Meinung der Initiative „Schonzeit für Füchse“ wie in NRW entweder zu kurz oder betrifft wie in Berlin ausschließlich Altfüchse. Im Saarland hat man eine Schonzeit von Mitte Februar bis Mitte August eingeführt.

Lediglich während der Aufzucht der Jungtiere sind die „erforderlichen“ Elterntiere für eine kurze Zeit durch das Bundesjagdgesetz geschützt, was dazu führt, dass Füchse meist im Juni, wenn die Jungtiere gerade mal 2-3 Monate alt sind, schon wieder bejagt werden – der Fuchsrüde wird meist gar nicht als „erforderlich für die Aufzucht der Jungtiere“ gesehen. Dabei spricht die Forschung eine andere Sprache: die Überlebenschance von Jungtieren, die ohne Vater aufwachsen, ist erheblich geringer. Der Rüde erweist sich nicht nur als Ernährer, sondern auch als Beschützer der jungen Familie als nützlich. Deshalb ist es wichtig, bereits im Januar, wenn die Fähen schwanger sind, vollständig auf die Fuchsjagd zu verzichten.

Die Initiative „Schonzeit für Füchse“ fordert, die Jagd auf Füchse von Januar bis September vollkommen ruhen zu lassen. Die Forderung, die von 70 Organisationen aus dem Tier- und Naturschutz unterstützt wird ist im Wortlaut über die Petition abrufbar:

V1 Hintergrundinformationen zur Fuchsjagd FAQ 26 Feb 2012

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7th März 2012

Galgos und Podencos aus Salamanca suchen ein Zuhause

BRISA

Die Galga BRISA ist noch nicht sehr lange im Tierheim von Salamanca, sie wurde von Mitgliedern des Tierschutzvereins in einem Dorf in der Nähe von Salamanca eingefangen. Die Galga streunte schon länger durch den Ort, hatte sich einen verlasses Grundstück als Rückzugsort für die Nacht ausgesucht und die Tierschützer  fütterten sie täglich. Schließlich brachten sie ihr auch ein dickes Kissen mit und siehe da, am kommenden Abend lag sie auf dem Kissen und konnte eingefangen und ins Tierheim in Sicherheit gebracht werden, denn ein aufgebrachter Anwohner wollte sie erschießen, da sie angeblich schon Hühner gestohlen hatte.

Anfangs war die bis auf Haut und Knochen abgemagerte Hündin sehr schüchtern und schreckhaft, doch inzwischen hat Brisa ihr Normalgewicht erreicht und ihre Ängste weitgehend abgelegt. Nur Menschen die sie nicht kennt ist sie misstrauisch gegenüber, lässt sich jedoch streicheln und fasst dann schnell Vertrauen. Jagdtrieb nach Katzen hat sie noch nie gezeigt, dies könnte auf jeden Fall noch einmal getestet werden. Ambar ist ca. 2 Jahre alt.

AMBAR

AMBAR ist die beste Freundin von Brisa, auch diese Hündin, ein Podenco-Mix, sucht eine Familie für immer und ewig. Sie ist noch recht jung, vielleicht 2 Jahre alt, sehr verspielt und fröhlich, sehr verschmust und immer auf der Suche nach menschlichen Kontakt. Ambar möchte am liebsten ununterbrochen mit Ambar spielen, die jedoch vom Charakter her wesentlich ruhiger ist.

AMBAR und BRISA

Schon sehr lange im Tierheim und immer noch auf der Suche nach einem richtigen Zuhause sind ESPINACA und ONCE.

ONCE

Dies ist ONCE, zu Deutsch Elf, da sie von den Tierschützern der ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP) am 11.11. 2011 aufgegriffen wurde. Die Tierfreunde versuchten schon seit einiger Zeit einen Streuner in der Nähe des Fußballplatzes einzufangen, brachten regelmäßig Futter. so auch an diesem besagten Tag. Sie sahen von Weitem einen anderen Hund, reifen nach ihm und zu ihrer Überraschung kam diese Galga freudig angerannt, sprang in den Transporter und man machte sich auf den Weg ins Tierheim.

Dort wurde sie neugierig von den anderen Tierheimbewohnern begrüßt und stillte zufrieden ihren Durst und ihren Hunger.

ONCE ist sehr sozial mit allen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin und auch mit Katzen hat sie keine Probleme. Sie ist eine ehrer ruhige Hündin, sehr liebevoll und verschmust und bellt vor Freude, sobald jemand ins Tierheim kommt, in Erwartung, Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zu bekommen.

ONCE ist noch sehr jung, nicht älter als 2 Jahre und mittelgroß. Noch ist sie nicht kastriert, das Wetter ist zur Zeit sehr schlecht, man will damit warten, bis sie eine Familie gefunden hat, damit sie sich nach der Kastration in einer spanischen Pflegefamilie von der Operation erholen und danach direkt zu ihrer Adoptivfamilie reisen kann.

Neben ONCE warten noch viele weitere Hunde auf eine Adoptivfamilie, u.a. auch die Galga ESPINACA .

ESPINACA

ESPINACA wurde mitten auf einer Verkehrsinsel in einem Kreisverkehr aufgegriffen, sie war sehr ängstlich, konnte aber dem Futter welches als Lockmittel diente nicht wiederstehen, zu groß war der Hunger, sie fraß mit eingeklemmter Rute und ließ sich einfangen.

ESPINACA war voller Flöhe, die auf ihrem Körper herumsprangen. Die wunderschöne Galga ist recht groß, versteht sich prima mit Rüden, Hündinnen gegenüber ist sie etwas dominant. Katzen sollten nicht in ihrem neuen Zuhause leben, als die Galga zum Katzengehege geführt wurde bellte sie diese an.

ESPINACA ist schon kastriert, in der Pflegefamilie wo sie sich von der Operation erholte, lebte sie mit anderen Hündinnen zusammen, anfangs war sie noch sehr zurückhaltend, doch nach einigen Tagen begann sie die anderen Hündinnen anzubellen. ESPINACA steht gerne im Mittelpunkt und möchte die Erste sein, die gestreichelt wird, sie würde sich sicher auch als Einzelhündin, oder nur in Gesellschaft eines Rüden wohlfühlen.

Die Galga ist im Haus sehr folgsam, seit dem ersten Tag war sie stubenrein, sie ist sehr verschmust und liebt die Nähe der Menschen, weiß aber auch, wo ihr Platz ist und bleibt dort, wenn man es von ihr verlangt. Auf der Straße ist sie sehr verspielt, auch wenn sie gerne rennt, läuft sie gut an der Leine.

ASOCIACIÓN SALMANTINA PROTECTORA DE ANIMALES Y PLANTAS (ASPAP)
protectora_salmantina@hotmail.com
www.protectorasalmantina.org


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SOS Galgos - 2012 März

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