16th April 2013

Susi, Opfer einer Schlagfalle

Immer wieder werden Hunde Opfer tückischer Schlagfallen. So auch eine Podenca, die unweit von Pedro Muñoz gesichtet wurde. Am vergangenen Freitag informierten Tierfreunde Loli Cantero vom Tierheim Ciudad Animal über die schwer verletzte Hündin. Sie machte sich sofort auf den Weg, fand die Podenco auch, diese ließ sich jedoch nicht einfangen. Loli ließ der verletzten Podenca Futter und Wasser da und fuhr am Samstag wieder zu dem Ort, wo sie die Podenca zuletzt gesehen hatte. Die Hündin war nicht zu sehen, jedoch versicherten ihr einige Männer, dass sie sie einige Stunden zuvor gesehen hatten. so verließ Loli unverrichteter Dinge den Ort, nicht ohne Futter und Wasser da zu lassen.

Am Sonntag stellten Lolis Freunde von RESCATADOG, Tierschüzter die darauf spezialisiert sind, scheue Hunde einzufangen, eine große Falle auf. Schließlich konnte die Podenca, man gab ihr den Namen Susi, eingefangen werden.

Vergangenen Freitag wurde Loli Cantero informiert, dass ca. 4 KM von Pedro Munoz entfernt eine schwer verletzte Podenca gesichtet wurde – Loli machte sich sofort auf den Weg in der Hoffnung, die Hündin zu finden. Sie sichtete sie auch, doch war es ihr unmöglich, sie einzufangen, so groß war die Angst der verletzten SUSI.

 

Loli ließ ihr Wasser und Futter dort und bat ihre Freundinnen von RESCATADOG um Hilfe. Am Samstag fuhr sie erneut zu dem Platz, wo sie SUSI einen Tag vorher gesehen hatte, doch konnte sie sie nirgendwo entdecken. Einige Männer, die sich in der Nähe aufhielten berichteten Loli jedoch, dass sie sie einige Stunden vorher gesehen hatten. Loli ließ SUSI erneut Futter und Wasser dort. Am Sonntag stellten die Damen von RESCATADOG die spezielle, große Falle auf, zwei Stunden später konnte die völlig ausgehungerte SUSI eingefangen werden.Das linke Vorderbein wird wohl komplett amputiert werden.

Dienstag, April 16th, 2013, 23:21 | Allgemein | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Susi, Opfer einer Schlagfalle”

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  1. 1 19. April 2013, Birgit schreibt:

    Mich wundert es, dass Susi nicht verblutet ist, da die Pfote völlig abgetrennt ist.
    Gott sei Dank waren wieder Helfer zur Stelle.

  2. 2 20. April 2013, Birgit schreibt:

    Über jeden Tierquäler,besonders den Stierkämpfern müsste ein grosses persönliches Leid kommen,damit sie zur Besinnung finden.

  3. 3 25. April 2013, Ingrid schreibt:

    Wieviel Schmerzen, wieviel unsagbares Leid musste diese kleine Hündin ertragen. Todesangst, der Verlust der Pfote, fortgelaufen in Panik, lieber Durst, Hunger, Schmerzen ertragen aber nicht mehr zu den Menschen. Und dann wahrscheinlich, eine allerletzte Entscheidung, ich werde sterben oder ich hole mir das Futter. Diese verfluchten Fallen. Sie hat man gefunden. Sie hat noch eine Chance, auf 3 Beinen das Leben zu meistern, gesund zu werden, wenn sie es denn schafft. Wieviele findet man nicht…..

    All meine positiven Gedanken, Wünsche für dich, kleine Maus. Du schaffst es….du wirst es auch auf 3 Beinen schaffen. Und es wird sich ein Mensch finden, der sich nicht ekelt, sondern dich so nimmt wie du bist. Liebenswert, dankbar, schön….ein Freund fürs Leben.

    Leider kein Einzelfall. Ich habe schon viele solcher Bilder gesehen. Und ich werde es nie akzeptieren. Das wir diese im Prinzip schöne Erde mit Monstern, Totschlägern, Tiermördern, Hunde und Katzenfressern, Walmördern, Vogelmördern, Tierquälern teilen
    müssen…

    Ja, Merlin und der Teufel, ihr habt schon ganze Arbeit geleistet.

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