22nd Mai 2013

Spanische Europaabgeordnete verurteilen die Subventionierung der Stierkämpfe durch die EU

Alfred Bosch, Spanier und Sprecher der spanischen Kongressabgeordneten, sowie weitere Abgeordneten haben die Verwendung europäischer Landwirtschaftsgelder für die Subventionierung der Stierkämpfe und anderen Aktivitäten mit Stieren in Spanien angezeigt.

Sie präsentierten einen Bericht, nach dem die EU ca. 130 Millionen Euro für die Aufzucht von Stieren durch die gemeinsame Landwirtschaftspolitik zuweist.

Ohne diese Subventionen wären die Stierkampffiestas am Rande des finanziellen Kollapses und wären nicht in der Lage diese zu garantieren.

Diese Verwendung der Gelder steht nicht im Einklang mit den aktuellen Haushaltskürzungen.

Studien zeigen dass 540.000 Hektar für die Aufzucht von Stieren dienen, pro Hektar werden ca. 240 Euro pro gezahlt.

Bosch sagt, dass diese Gelder in Wirklichkeit dazu dienen, um Eintrittskarten, Fernsehrechte, Werbung, audiovisuelles Material für den Stierkampf und Sanierungen von Stierkampfarenen und Hilfen für Unternehmer und Werbeveranstalter zu finanzieren

Der Abgeordnete präzisiert, dass diese Ziffern nicht die Aufzucht von Stieren beinhaltet und erkannte an, dass es sich nicht um illegale Hilfen handele, aber der spanische Staat den Zweck der Gelder nicht rechtfertigen sollte.

Bosch sagt, dass Europa wissen soll, dass dies Stierkampffiestas ermöglicht, er bezeichnet diese Subventionen als Verschwendung.

Die spanischen EU Abgeordneten werden einen Brief an den europäischen Kommissar für Landwirtschaft schicken und um Maßnahmen bitten werden, um die Unterstützungen für den Sektor der Stierkämpfe zurückzuziehen.

Die Europaabgeordneten fordern den sofortigen Stopp der Subventionen für die Stierkämpfe und bitten darum Strafen für die Staaten festzusetzen, die Gelder für ineffiziente Aktivitäten, die unter anderem die Aufzucht von Stieren für ein fragliche Unterhaltung beinhaltet, benutzen.

Der Text findet Unterstützung der Abgeordneten der liberalen, sozialistischen und grünen Gruppen aus 8 verschiedenen Ländern.

Quelle: 20minutos.es

PETITION: Wir können den Stierkampf in Europa beenden

Dacian Ciolos (European Agriculture Minister): Stop the EU funding bullfighting

Dacian Ciolos (Europäischer Landwirtschaftsminister): Stoppen Sie die EU finanzierung der Stierkämpfe

Wir können den Stierkampf in Europa beenden.

Es wird geschätzt, dass die Stierkampfindustrie jährlich von der EU mehr als 130 Mill Euro an Subventionen erhält, während Familien in ganz Europa um das Überleben kämpfen.

Neue Studien zeigen, dass der Stierkampf nur duch EU Subventionen überlebt.

Wir haben die Macht, diese grausame Industrie durch das Beenden von EU Subventionen zu beenden.

Bitte auf das Bild klicken, Sie werden zur Petitionseite weitergeleitet:

Mittwoch, Mai 22nd, 2013, 20:15 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

8 Kommentare zu “Spanische Europaabgeordnete verurteilen die Subventionierung der Stierkämpfe durch die EU”

Diese Beitrag kommentieren.

  1. 1 22. Mai 2013, Silvia und meine Engel schreibt:

    Ich bin froh, dass wir nicht in der EU sind..aber ich schäme mich trotzdem um das Wissen, dass so viele Leute besonders auch in Spanien ohne Arbeit sind und eben nicht das Geld haben, richtige Malzeiten zu sich zu nehmen auch Kinder ganz besonders..und dann dass man durch Subventionen das MORDEN unterstützt..es ist einfach zum sich verkriechen und all das nicht mehr anhören zu müssen, diese Misswirtschaften und Hilfepakete von der EU an all die bankrotten Staaten zu geben, Subventionen und all das..und noch eben auch Hundezuchten zu unterstützen, um zu töten nach den Rennen und..und alles das ..gebt den Leuten einen Verstand und lernt sie mal zu arbeiten und nicht Stierkämpfe und töten und Greueleien an den Hunden zum Spass aus was für Beweggründen auch immer, niedrige jedenfalls. Es ist doch so, dass nur Leute, die nicht ausgefüllt sind mit arbeiten und ein Loch im Kopf anstatt eines Gehirns auf solche hirnverbrannten, abartigen Ideen kommen. Wahrscheinlich lachen alle über uns, die wir alle dagegen sind solches überhaupt noch zu gestatten..es ist wie ein krankes Geschwür, diese Menschheit ohne Herz..nur Morden und Geld fressen von denen die es bezahlen..und wer bezahlt das..eben alle dumme die alles nicht hinterfagen, woher das Geld kommt und für was es verbraucht wird..unseriöse Machenschaften, wo man hinschaut ..überall das gleiche Trauerspiel, zufällig geht es da aber um Lebewesen und vergeutetes Geld, bewilligt von der EU und eigentlich gibt man Geld aus, das gar nicht da ist..nur auf dem Papier. Ein gewisser TV Sender redet da schon lange Tachelis, wie es um alles steht und geht in allen Belangen wird der normale Bürger beschissen…und ich hoffe doch, das das OBIGE angehört und ausgeführt wird..

    Hoffentlich wird

  2. 2 24. Mai 2013, monica Taylor schreibt:

    primitive, brutale Spanier

  3. 3 24. Mai 2013, Selina Myhre schreibt:

    dieser horror muss beendet werden. das hat nichts mit kultur zu tun. das ist nur ein reines massakker :( lg selina myhre

  4. 4 24. Mai 2013, Jutta Wilkens schreibt:

    Stierkampf ist Tierquälerei hoch drei, grausam und widerlich, einfach ekelhaft, muß endlich gestoppt werden….

  5. 5 25. Mai 2013, Amor schreibt:

    Manche nennen es „malgasto“ (Verschwendung), das Geschäft mit den Stierkämpfe.
    Ich nenne es Verbrechenssyndikat, das auf der Basis der „ayudas a empresarios y promotores“ funktioniert.

    Auf diesen Gedanken kam ich allerdings nicht von allein und nicht zufällig!
    In den 20 er Jahren in Chicago hatte der US-Gangsterboss „Al“ Capone – der wichtigste Mann in Verbrechenssyndikat- den Beruf des Antiquitätshändlers auf seiner Visitenkarte angegeben!

    Warum kam ich überhaupt auf den Fall Al Capone?
    Weil es für Jahrzehnte lang für die amerikanischen Behörden unmöglich war ihn als Mörder hinter Gitter zu bringen, bis endlich einer auf die Idee kam ihn wegen Steuerhinterziehung aus dem Verkehr zu ziehen.

    Ich sehe viele Ähnlichkeiten und deshalb auch Erfolgschancen, das Verbrechenssyndikat der empressarios y promotores der spanischen Stiermafia unter einer professionell vorbereiteten Anklage wegen „malgasto“ in die Rente zu schicken.
    Amor

  6. 6 26. Mai 2013, gabi sch schreibt:

    ja das geld kann man anders besser einsetzen

  7. 7 27. Mai 2013, Claudia Walter schreibt:

    Beendet diese Tierquälerei!!!

  8. 8 28. Mai 2013, D. Kleber schreibt:

    Mnachmal kommt man sich vor wie im finstersten Mittelalter…

    Wie der „Mensch“ mit der Kreatur- und der Natur umgeht läßt nur einen Schluss zu, der Mensch bzw. einige davon, sind wahre Ungeheuer denen wir uns schnellstens stellen müssen.
    Diese Maske gilt herunter zu reißen! Dies sollte unser aller Ziel sein. Bloße Ohnmacht bringt uns nicht wirklich weiter.

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