4th Februar 2013

All about Ava – all about Regina

Die Geschichte der Hündin Regina die grausam zu Tode gequält wurde, wird nie in Vergessenheit geraten. In Erinnerung an den grausamen Tod der Mastinhündin Regina im Juni 2008, veröfffentlichte die spanische Band  Major Arcana, die nicht nur tolle Musik macht, sondern unerbitterlich für die Tierrechte kämpft, eine wunderschöne Ballade. Den Text schrieb Angél Padilla, ein großartiger spanischer Schriftsteller und Poet und Tierrechtler, der uns mit seinen schönen Werken immer wieder ermuntert nicht aufzugeben und weiter zu kämpfen.

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Dieses Lied wird nun auch in dem bald erscheinenden, katalanischen, multikulturellen Film “All about Eve” gespielt, ein Film zwischen Fiktion und Wirklichkeit, eine Erzählung über die Menschen, die in diesen schweren Zeiten in Spanien mit so vielen Problemen zu kämpfen haben. Melancholisch und auch komödiant, bunt und vielsprachig mit Schauspielern aus aller Welt, dürfte dieser Film von Santi Serdà und Artur Galloso nicht nur gute Aussichten auf Filmpreise haben, sondern auch noch ein wenig zum Thema Tierschutz beitragen.

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4th Februar 2013

Die Finsternis in Punta Umbría

Nichts ist unmöglich in Spanien, Tierleben sind nicht viel wert. Die andalusische Regierung hat in Punta Umbría, gelegen in der Provinz Huelva, Streuner zum Abschuss freigegeben! Seit Tagen schon machen Jäger Jagd auf Hunde, zahlreiche Tiere sind ihrer legalisierten Schießwut schon zum Opfer gefallen. Anlaß war ein totes Fohlen, dass angeblich von Streunern gerissen wurde, jedoch haben Bürger von Punta Umbría dies dementiert, das Fohlen war schon tot, die hungrigen Hunde haben sich nur am Kadaver zu schaffen gemacht.

Ausgeführt wird der blutige Regierungsauftrag von der Jagdvereinigung Sociedad de Cazadores de Punta Umbría. Aktivisten haben heute versucht, die Jäger bei ihrer verabscheuungswürdigen Arbeit zu stören, auch in den kommenden Tagen will man die Jagd auf Hunde sabotieren. Es gibt keinen Autopsiebericht um die Todesursache des Fohlens zu klären. Die Behauptung, dass einer der Hunde an Tollwut erkrankt war ist geradezu lächerlich, diese Krankheit ist schon seit vielen jahren in Spanien ausgemerzt. Offensichtlich will man in Punta Umbría das von Menschen gemachte Streunerproblem auf die preiswerte Art und Weise lösen.

Am kommenden Mittwoch den 6. Februar findet eine von Igualdad Animal einberufene Demonstration vor den Toren des Umweltministeriums der Regierung von Andalusien statt. man will an die Regierung apellieren, die Tötungen der Streuner einzustellen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige erstattet. Die Streuner fallen unter das Tierschutzgetz der Regierung von Andalusien, Ley 11/2003, de Protección de los Animales en Andalucía, Artikel 27.3., wo es heißt, dass ausgesetzte oder verloren gegangene Hunde von den Gemeinden eingesammelt und für einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen von einer Auffangstation aufgenommen werden müssen, um dann entweder übermittelt oder letztendlich eingeschläfert zu werden. Dies ist ein eindeutiger Gesetzesverstoß, aber nicht weiter verwunderlich in einem Land in dem es kaum Sanktionen bei Nichtbeachtung von Tierschutzgesetzen gibt und Korruption und Vetternwirtschaft an der Tagesordnung sind.

Quellen:

pacma.es
huelva24.com
lavanguardia.com
eldigitaldemadrid.es

Bitte unterezeichnen Sie folgende Petition: CESE INMEDIATO DE LA MATANZA DE PERROS EN PUNTA UMBRÍA (Huelva), ESPAÑA

Oder richten sie ihren Protest direkt an das Rathaus von  Punta Umbría, oder an die Regierung von Andalusien:

Ayuntamiento de Punta Umbria
mail: info@ayto-puntaumbria.es, medioambiente@puntaumbria.es
Telefono: 959 49 51 00 Fax: 959 49 51 50
Twitter: @AytoPuntaUmbria

Junta de Andalucía
svgmn.hu.cma@juntadeandalucia.es
Telefono: 959 01 15 00 Fax: 955 03 21 34
Twitter: @Juntandalucia

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3rd Februar 2013

Mitglied des Europäischen Parlaments verurteilt die Anwesenheit von Kindern beim Stierkampf

Der Europaabgeordnete Raul Romeva, aktueller Vize-Präsident der Grünen Partei Europas, warnt vor der expliziten Gewalt des Stierkampfes, die Minderjährige in Spanien, Portugal und Frankreich erleben.

Brüssel / Barcelona. 23. Januar 2013. Die Anwesenheit von Minderjährigen bei Stierkämpfen und Stierkampf-”Festen” wurde von dem MEP, Raul Romeva, in einer parlamentarischen Initiative, die die Europäische Kommission fordert, Maßnahmen zu ergreifen, um Kinder als direkte Zeugen der expliziten Gewalt zu schützen, in Frage gestellt, da dies eine traumatische Auswirkungen auf Minderjährige haben könnte, wie in mehreren wissenschaftlichen Studien und Gutachten beschrieben.

In seiner Zusammenfassung der Motive, betont der Abgeordnete, dass die EU die “Rechte des Kindes” in ihrer Charta der Grundrechte anerkennt und die Verpflichtung EU-Behörden für die Einhaltung des Kindeswohls vorrang hat.Romeva weist ferner darauf hin, dass Wissenschaftler und Experten belegt haben, dass Stierkämpfe einen negativen Einfluss auf psychologische und soziale Entwicklung von Kindern haben können, wie die Studie des Französisch Psychologen, Joel Lequesne und die Analyse mit dem Titel “Von der Gewalt von Stierkämpfen zu einer gewaltfreien Erziehung: aus psychologischer Sicht” von Dr. José F. Rodrigues, PhD in Psychologie und Professor für Pädagogische und Entwicklungspsychologie Psychologie an der Universität von Lissabon, belgen.

Romeva, der auch Vize-Präsident von The European Parliament’s Intergoup on the Welfare and Conservation of Animals ist, beschreibt einige der negativen Auswirkungen und erklärt, dass “Kinder, die Zeugen des gewaltsamen Todes sind, oder schockierende Bilder von Menschen sehen, die aufgespießt werden”,  wie Schwierigkeiten beim korrekten Ausdrücken von Gefühlen haben, sowie eine Destabilisierung der Fähigkeit, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden und Störungen und Leugnung der moralischen Werte und sogar Desensibilisierung durch Gewöhnung an Gewalt, verursachen kann.

Mit diesen Argumenten fordert der Abgeordnete die Europäische Union auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Interessen der Kindern in Übereinstimmung mit der veröffentlichten Agenda der EU zu priorisieren und die Teilnahme von Kindern an Stierkampfveranstaltungen einzuschränken. Diese Zulassungsbeschränkungen für Stierkämpfe gibt es bereits in mehreren Orten auf der ganzen Welt und wurden von Menschenrechtlern, Kommissionsmitgliedern, Juristen und Experten für die psychische Gesundheit, befürwortet.

Quelle: infanciaSINviOLEncia, eine Initiative der FONDATION FRANZ WEBER

Siehe auch:
Kampagne: Kindheit ohne Gewalt
Stierkampf gefährdet die psychische Gesundheit von Kindern

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3rd Februar 2013

Ehrfurcht vor dem Leben – Fehlanzeige

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Der Kampf gegen Traditionen, so grausam und widerlich sie auch sein mögen, ist schwierig.

Einige Feste und Traditionen sind an schlechtem Geschmack wohl kaum zu übertreffen, so beispielsweise das in El Puig (Valencia) zu Ehren von San Pedro Nolasco gefeierte Volksfest “batalla de ratas” (Rattenschlacht), wo nicht nur Süßigkeiten sondern auch tote Nagetiere in kleine Tonbehälter gesteckt werden, damit diese dann von Jugendlichen mit Knüppeln zerschlagen werden. Die Nager fallen daraufhin auf den Boden und werden getreten oder auf den Boden oder die Wände geworfen Dieses grausame Tradition findet jedes Jahr am letzten Sonntag im Januar zur “Feude und zum Spaß” der zahlreichen Teilnehmer, unter denen sich auch viele Kinder befinden, statt.

Die spanische Teirschutzpartei PACMA hatte letztes jahr Anzeige wegen Teirquälerei erstattet, doch flogen wohl auch in diesem Jahr wieder Ratten durch laut PACMA Ratten durch die Luft, von denen wohl einige noch gelebt haben.

Der Bürgermeister hatte ein Verbot ausgesprochen, angeblich fand die Veranstaltung ganz spontan statt.

Quelle: elmundo.es

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2nd Februar 2013

Blutorgie der Narren

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Nogueras, Cuenca, ein erbärmliches Nest im tiefsten dunklen Spanien, ein Dorf voller Narren, regiert von der Korruptions- und Schmiergeldäffare erschütterten PP (Partido Popular). Jedes Jahr werden dort Möchtegern-Matadore ihrem Namen gerecht. Schlächter foltern Stiere vor grölendem Publikum, selbstverständlich unter dem Beifall von Frauen mit Kindern, Mütter waten empathielos mit Babys auf dem Arm durch Blutlachen.

Armseliges Spanien, armselige Politik, wie heißt es doch so schön im Lissaboner Vertrag Artikel 13 über die Arbeitsweise der Europäischen Union:

Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe.

Mein persönlicher Buchtipp zum Thema Tierschutz in Spanien:

www.wenn-der-himmel-seine-augen-verschliesst.de

 

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SOS Galgos - 2013 Februar

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