12th Mai 2013

Gerechtigkeit für eine erschossene Podenca

Am Freitag den 3. Mai erhielten die Mitglieder eines Tierschutzvereins aus Motril einen Anruf von einem Mitbürger. Man hatte Schüsse gehört und gesehen, wie ein blutender Hund davonlief. Ein Mitarbeiter des Vereins lebt ihn der Nähe  und eilte sogleich zum Ort des Geschehens. Dort fand er eine stark blutende Podenca und brachte sie sofort mit Hilfe der besorgten Anwohner, die den Notruf gesendet hatten, in eine Tierklinik.

Die Tierärzte konnten jedoch nichts mehr für die schwer verletzte Hündin tun, sie verstarb in der Tierklinik. Laut medizinischen Bericht traf die Hündin aufgrund des hohen Blutverlustes unter Schockzustand in der Tierklinik ein, ein Teil des rechten Hinterbeins war zerfetzt und fehlte, man versuchte den Kreislauf zu stabilisieren, doch die Podenca starb an Herzversagen auf dem OP Tisch.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat den Fall einem Rechtsanwalt übergeben um ihn zu Anzeige zu bringen und den Verantwortlichen zu identifizieren.

Man will verhindern, dass der Fall auf Nimmerwiedersehen in irgendeiner Schublade landet und fordert Gerechtigkeit. Am Samstag den 25. Mai wird vor der Regeirungsverwaltung von Granada ab 12 Uhr eine Demonstration stattfinden. Die Regierung soll wissen, dass die Menschen über die Misshandlung und den Tod dieses Podenca empört sind. Einige Leute haben ihr den Namen „Podi“ gegeben, damit sie nicht vergessen wird und man sich immer an ihre Ermordung erinnern kann.

Quelle: pacma.es

Bitte unterzeichnen Sie folgende, an die Bürgermeisterin von Motril, Luisa García Chamorro und an die Ministerin für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt, Luisa García Chamorro, gerichtete Petition (bitte auf das Bild klicken).

„PETICIÓN AL AYUNTAMIENTO DE MOTRIL PARA QUE TOME ACCIONES CONTRA EL ASESINO DE PERROS“

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12th Mai 2013

Folter ist keine Kultur – für eine Kindheit ohne Gewalt – anti-Stierkampf Demonstration in Madrid

Folter ist keine Kultur – für eine Kindheit ohne Gewalt

Mehrere hundert Aktivisten haben sich gestern, am 11. Mai, vor der Stierkampfarene Las Ventas in Madrid versammelt, um gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut zu protestieren. Einberufen wurde die Demonstration von der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur unter dem Motto, „Für eine Kindheit ohne Gewalt“. Auf dem Programm standen Kunst und Kultur, mit zahlreichen Aktivitäten für Kinder, mit dem Ziel der Sensibilisierung gegenüber Tieren. Für gute Stimmung u.a. sorgten die Bands „Mayor Arcana“ und „Bahía Cochinos“ sowie der Zauberer Javier Sanz.

Während des Events wurde eine Erklärung verlesen und die Genehmigung der Volksinitiative der Stierkampflobby (Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP), die mehr als 5 000 000 Unterschriften in ganz Spanien gesammelt hatte, mit der Forderung den Stierkampf zum Kulturgut zu erklären, auf das Schärfste kritisiert. Diese Initiative weist „zahlreiche Unregelmäßgkeiten“ auf, sollte der Stierkampf der jetzt schon staatliche Subventionen von 600 Millionen Euro erhält, zum Kulturgut erklärt werden, würde er „noch mehr öffentliche Gelder erhalten.

„Das Bedenklichste ist aber, dass das Gesetz Programme zur Indoktrinierung von Kindern und Jugendlichen mit praktischem Stierkampfunterricht vorsieht, bei denen man ihnen lehren will, dass jemand, der auf einem Platz ein Tier bis zum Tode foltert, ein Held ist“.

Am Ende der friedlich verlaufenen Veranstaltung wurde ein riesengroßes Transparent mit der Aufschrift „La Tortura No Es Cultura“ ausgebreitet und die Sopranistinnen Ana Fernaud und Milagros Poblador sangen „Il canto della terra“ von Andrea Bocelli.

Nach der vorgestern vom Staatssekretär für Bildung, Kultur und Sport veröffentlicheten Statistik über Stierkampfangelegenheiten im Jahre 2012, fanden im vergangenem Jahr fast 2000 Stierkämpfe statt, was einem Rückgang von 12,8 Prozent im Vergleich zu 2011 darstellt. Dies bestätigt den Abwärtstrend der letzten Jahre, der in letzten fünf Jahren sogar 40 Prozent beträgt. Es gibt 9.562 eingetragene Stierkämpfer, das sind 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2011.

www.latorturanoescultura.org

 

 

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12th Mai 2013

Demonstration gegen Stierkämpfe in Alès – Folter ist keine Kultur

Tausende Aktivisten aus Frankreich, Spanien und Italien haben heute in Südfrankreich gegen die Stierkämpfe protestiert, die Veranstalter sprechen von 4000 bis 5000 Aktivisten. CRAC-Europe und 200 Mitgliedsorganisationen des Kollektivs “Non à la Honte française!” – “Nein zur franzöischen Schande” hatten zu der Demonstration aufgerufen, morgen findet eine weitere Protestaktion statt. Auch die französiche Schauspielerin und Tierrechtsaktivistin Brgitte Bardot unterstützt den Protest.

Zahlreiche Fotos vom heutigen Tag: FERIA Démonstration de force des Anti-corridas à Alès… En images

Foto: http://www.fondationbrigittebardot.fr/

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SOS Galgos - 2013 Mai 12

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