1st Juni 2013

Die weltweite Abschaffung der Stierkämpfe

Tierrechtsorganisationen haben die Arbeit von Bürgermeister Gustavo Petro öffentlich anerkannt

Renommierte internationale Tierschutzorganisationen wie WSPA (World Society für den Protecion of Animals), Resistencia Natural, HSI (Humane Society Internacional), CAS International aus Holland und die spanische Plattform La Tortura No es Cultura haben die von der Verwaltungsbehörde des Bürgermeisters von Bogotá, Gustavo Petro getroffenen tierrechtlichen Maßnahmen öffentlich gewürdigt, insbesondere das Verbot von Stierkämpfen in der Stierkampfarena Santamaría.

Als Symbol dieser Anerkennung überreichten die Tierrechtsorganisationen in der Bezirksverwaltung ein Bild der renommierten spanischen Künstlerin Pepi Vegas, das zuvor an der Fassade des spanischen Museums für moderne Kunst, Königin Sofia, exponiert war und den Respekt für das Leben der Stiere versinnbildlicht.

„Dieses Bild ist hierher gereist, um den Bürgermeister Gustavo Petro daran zu erinnern, dass die internationale Tierschutzgemeinschaft ihm immer dankbar dafür sein wird, die Stierkampfarena in einen „Platz für Alle“ umgewandelt zu haben und wir hoffen, dass die Kolumbianer und Bogotaner ihn in dieser Initiative unterstützen, damit die Kultur dieses Landes eine Kultur des Repekts ist ohne Ausnahme für Gewalt,“ sagte Marta Esteban, die Präsidentin der spanischen Initiative „La Tortura No Es Cultura“.

Das Gemälde wurde von der Bezirkssekretärin für soziale Integration, Teresa Muñoz und dem Direktor des Instituts für Freizeit und Sport IDRD, Javier Suarez, stellvertretend für den Bürgermeister in Empfang genommen.

In dieser Suche nach Pfleglichkeit besteht auch unsere Aufgabe die Tiere zu behüten, es ist eine Aufgabe die nicht nur das eigene Ich betrifft, den oder die Anderen zu pflegen sondern die Umgebung, die öffentlichen Mittel, die Umwelt, das Leben selbst. Das ist das Zentrum unserer Arbeit“, sagte Munoz.

Seinerseits versicherte der Direktor des Instituts für Freizeit und Sport: Es ist eine Stadt, die sich ein anderes Modell vorstellt, nicht in eines, in dem der Mensch der Mittelpunkt ist, sondern eines, das sich für den Respekt für die Natur entscheidet, was aber in Bogotá noch immer sehr schwer zu verstehen ist. Eine Stadt, in der das Wasser eine große Rolle spielt, eine Stadt, die alle Formen des Lebens respektiert und die, so wie dies Tierschutzbewegungen bereits erklärt haben, die Stimme derer, die keine haben, sein möchte. (Anm.: der Fluss ist stark verschmutzt.)

Seit dem Jahr 2012 hörte die Stierkampfarena La Santamaría auf, eine Bühne für das Schauspiel des Todes zu sein und wurde zu einem kulturellen Raum, in dem Kinder und Jugendliche Musik, Tanz und anderen Aktivitäten genießen konnten.

Pressebüro
Oberbürgermeister von Bogotá

Quelle: bogotahumana.gov.co

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1st Juni 2013

Hinter den Mauern – Alès (Frankreich), 11 und 12 Mai 2013

16 Stiere und novillos (junge Stiere die benutzt werden, um junge Stierkämpfer Erfahrungen sammeln zu lassen) wurden am 11. und 12. Mai 2013 in der Arena von Alès (Stadt in Südfrankreich)  getötet.

Unterdessen demonstrierten 5000 Aktivisten für die Abschaffung der Stierkämpfe am Stadtrand von Alès, sie konnte weder zu der Stierkampfarena gehen noch in die Stadtmitte, weil mehr als 600 CRS (Französisch National Police) die Straßen blockierten.

Der Bürgermeister von Alès heißt Max Roustan: Er fab keine Genehmigung für die Demonstration – dieses Verbot wurde vom französichen Innenminister zugelassen.


DERRIÈRE LES MURS… Alès le 11 et 12 mai 2013 von jeromelescure

Siehe auch: Demonstration gegen Stierkämpfe in Alès – Folter ist keine Kultur

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SOS Galgos - 2013 Juni 01

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