4th November 2013

Peru – Widerstand gegen Stierkämpfe wächst – Blutige Auseinandersetzungen in Lima

Am 27. Oktober wurde in Lima die Stierkampfsaison in der Arena Acho eröffnet, in vielen Teilen Perus fanden und finden Anti-Stierkampf-Demonstrationen statt, der Widerstand der Bevölkerung wird immer größer. Die friedlichen Demonstranten in Lima wurden mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfern malträtiert. Einigen Aktivisten gelang der Sprung in die Arena.

Ein historisches Ereignis fand am 29. Oktober in der peruanischen Gemeindeverwaltung Concepción statt, die landesweit zur ersten “CIUDAD ANTITAURINA”, also zur stierkampffreien Stadt erklärte und somit den Respekt für das Leben und die psychische Gesundheit der Bevölkerung fördert. “Der Stierkampf jedes Jahr für Hunderte von Tieren Leid und Tod, was nicht gerechtfertigt werden kann. Es ist eine der Konsequenzen, aber nicht die einzige dafür, dass die Gesellschaft Tiere respektiert. Etwas, was wir alle ändern müssen”, sagte Jesus Chipana, der Bürgermeister der Provinz Concepcion. Die stark baufällige und einsturzgefährdete Stierkampfarena wurde abgerissen. An ihrer Stelle soll ein Ort für kulturelle und sportliche Veranstaltungen entstehen.

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Lima in Peru und Rodilhan in Frankreich, zwei Beispiele grenzenloser Aggressivität fanatischer Stierkampffans und ihrer Handlanger. Es verwundert nicht, dass sie zu solchen Mittel greifen, schließlich verliert der Stierkampf auf allen politischen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen.

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SOS Galgos - 2013 November 04

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