10th November 2013

PETITION – Mexiko: Sind Sie für die Abschaffung des Stierkampfes in San Luis Potosi ?

Am 14. November findet in dem mexikanische Bundesstaat San Luis Potosi eine Abstimmung über die Stierkämpfe statt. Tierschützer werden sich mit den Parlamentariern des Staates treffen und Unterstützungsunterschriften aus der ganzen Welt überreichen. Bitte diese Petition zu unterzeichnen und verbreiten:

¿Está a Favor de la abolición de las corridas de Toros en S.L.P?

*Nombre – Vorname
*Apellido – Nachname
*Ciudad –  Stadt
*País – Land
*Dirección de correo electrónico –  E-Mail Adresse
¿Mostrar tu firma al público? – Öffentlich unterschreiben?
Si/No – Ja/Nein

Ihre E-Mail Adresse wird weder öffentlich gezeigt, noch an Dritte weitergegeben.
Danke, jede Stimme zählt. Schluss mir dem blutigen Spektakel, weltweit!

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8th November 2013

Stierkampf ist Immaterielles Kulturerbe – Spanien verliert seine Würde

Gestern wurde in Spanien der Stierkampf zum Immateriellen Kulturerbe erklärt und somit das blutige Gemetzel gesetzlich geschützt. Es war abzusehen, dass die verzweifelte, mit der von Korruption geschüttelten spanischen Volkspartei PP verbandelte Stierkampflobby, alles versucht, um das sterbende Geschäft vor dem Untergang zu retten.

Was von den Fans, die sich laut aktueller Meinungsumfragen eindeutig in der Minderheit befinden, bejubelt wird, könnte auch nach hinten losgehen. Der Widerstand im eigenen Land gegen die umstrittene Tradition wächst kontinuierlich, die Kritik an den Subventionen wird immer lauter. Die Arbeitsplätze, von denen die meisten nur Saisonarbeitsplätze sind, bereichern nur einige Großgrundbesitzer die mit ihren gierigen blutverschmierten Hände in die Töpfe der Europäischen Union greifen, stehen in keiner Relation zu den Subventionen des krisengeschüttelten Landes, dessen Regierung nicht davor zurückschreckt, mit Geldern die für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Jugendlicher bestimmt sind, Tausende von Schulkindern in die Arena zu karren, um ihnen einzutrichtern, dass Stierkampf ein schützenswertes Kulturgut ist. Dies hat auch schon mehr als 100 Psychologen auf den Plan gerufen, die das Kindeswohl gefährdet sehen.

Das Lügengerüst und langweilige Geschwafel über die angebliche Stierkampfkultur ist mächtig ins Wanken geraten. Abgesehen davon, dass Kultur da aufhören sollte, wo Grausamkeit beginnt, hält das, was von seinen Befürwortern hineingedichtet wird, keiner wissenschaftlichen Analyse stand.

Die Berichterstattung internationaler Medien zeigt deutlich, dass gebildete Menschen es nicht nachvollziehen können, dass die Tauromachie in Spanien zum Immateriellen Kulturerbe erklärt wurde. Viele Zeitungen zitieren Pamela Anderson, die u.a. folgende Worte in einem offenen Brief an die spanischen Abgeordneten schrieb. : “Stiere zur Unterhaltung des Publikums zu quälen, gehört zu einer finsteren Vergangenheit und nicht ins 21. Jahrhundert.”

Zwischen den Zeilen der zahlreichen Zeitungsartikel ist viel Kritik zu lesen, “blutige Spektakel”, “blutiger Kampf”, “Gütesiegel für ein Blutbad” und auch die teilweise sehr geschickte Auswahl der Bilder spricht für sich. Die Taktik der Stierkampflobby ist längst durchschaut und auch vom Deutsche Tierschutzbund erkannt, der davor warnte, “…ein grausames Schauspiel als Kulturerbe zu tarnen…nur ein generelles Verbot wäre zeitgemäß.“ Zeitgemäß ist Stierkampf schon lange nicht mehr, nur Barbaren ergötzen sich an dem Anblick eines blutspeienden Stiers.

Die Presse hat das Ereignis in ihrer Überschrift - “Moment der Schande” Stierkampf nun gesetzlich geschützt – auf den Punkt gebracht. Es ist eine Schande, was dort passiert ist, Spanien hat nichts aus seiner düsteren Vergangenheit, der blutige Geschichte der Inquisition, gelernt und hat nun, nicht nur sein ohnehin angeschlagenes Ansehen, sondern auch noch seine Würde verloren.

Die #LoveSpainHateBullfights Koalition der internationalen Tierrechtsorganisationen CAS International, Humane Society International, League Against Cruel Sports, PETA, World Society for the Protection of Animals und die Plattform la Tortura No Es Cultura geben folgende Erklärung ab: “Wir sind entsetzt, dass die spanische Regierung beschlossen hat, ein Spektakel, das inakzeptable Tierquälerei verursacht, zu schützen. Spanien ist bestrebt, sich als modernes Land mit einer Anschauung des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu fördern. Doch die Unterstützung der brutalen Folter und das Erstechen von Tieren zur Unterhaltung trübt dieses Image in den Augen der mitfühlende Menschen in Spanien und der ganzen Welt.”
“Dieser Schritt, um den Stierkampf zu schützen, ist ein zynischer Versuch einer verzweifelten Stierkampf-Industrie, um die Zukunft dieser sterbenden sogenannten” Sports”zu sichern. Stierkampf ist grausam und veraltet und hat keinen Platz in einer modernen Gesellschaft, Kultur hört da auf, wo Grausamkeit beginnt.”

Das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen. Den Stierkampf, wenn es nach den Stierkampf-Fanatikern ginge, sogar in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit aufzunehmen, wird sogar als Provokation empfunden, welche die Weltgemeinschaft erschüttern könnte.

Wir werden niemals aufgeben! Weiterlesen »

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7th November 2013

Pressemeldung: Ansehen Spaniens durch Erklärung des Stierkampfs zum Kulturerbe ernsthaft beschädigt

PRESS RELEASE: Spanish brand seriously damaged by the declaration of bullfighting Cultural Heritage

7. November 2013 um 10:56

International NGO’s believe Spain’s image has been seriously damaged by yesterday’s declaration of bullfighting as cultural heritage of the country.

An international delegation of animal protection NGO’s which recently visited the House and Senate on behalf of 103 NGOs from 29 countries have expressed their dismay at the decision of the members of the Spanish Senate to vote in favor of a legislation that seeks that bullfighting be promoted and protected by the Spanish State

LONDRES / MADRID / UTRECHT (7 de Noviembre de 2013) -According to the coalition , the fact that the new law recognizes the cruel spectacle as cultural heritage and allows the use of public funds to sustain this industry despite substantial opposition from the Spanish public, seriously damages Spain’s image.
The Senate’s decision follows a vote by the Congress of Deputies in October which also supported the legislation. Despite politicians in both houses submitting amendments and speaking out against the cruelty of bullfighting, the legislation was adopted by 144 votes in favor , 26 against and 54 abstentions and will now become law .

The #LoveSpainHateBullfights coalition comprising CAS International, Humane Society International, League Against Cruel Sports, PETA, the platform Torture is not Culture and World Society for the Protection of Animals, releases the following statement:

“We are appalled that the Spanish Government has voted to protect a spectacle that causes unacceptable animal cruelty. Spain is keen to promote itself as a modern country with a twenty-first century outlook. Yet supporting the brutal torment and stabbing to death of animals for entertainment deeply tarnishes that image in the eyes of compassionate people in Spain and around the world.”

“This move to protect bullfighting is a cynical attempt by a desperate bullfighting industry to secure the future of this dying so-called ‘sport’. Bullfighting is cruel and outdated and has no place in a modern society; culture stops where cruelty starts.”

Recently, the Association of British Travel Agents – ABTA, responsible for 90 % of the vacation packages from outside the UK reported having received thousands of complaints from outraged tourists each year. Public demand has led ABTA to launche its first charter in defense of animal welfare and include in it the consideration that bullfights and other bullfighting expressions are ” unacceptable practices ” . Most tour operators association members have already eliminated any promotion of bullfighting and bullfighting festivals among its customers and more are following suit .

Bullfighting is in decline in Spain and elsewhere. Dwindling attendance figures raise questions over the industry’s future financial viability and the public is not supportive of public subsidies being used to protect it. A 2013 Ipsos MORI poll of Spanish citizens showed more than three quarters of the Spanish population opposed their taxes being used to support bullfighting.

It is expected that the new legislation affecting existing regional bans in Catalonia and the Canary Islands. Spanish NGOs launch a legislative initiative in 2014 to reverse the legislation.

The new legislation is not expected to affect the regional bans in place in Catalonia and the Canary Islands. Spanish groups will launch a citizens’ initiative in 2014 to reverse the new legislation.The six organisations will continue working to ban bullfighting.

A cruel spectacle, bullfighting not only inflicts a slow, agonising death on the animals involved, it also risks desensitising spectators, especially children, to violence. During a bullfight the bull is repeatedly stabbed with a variety of spears, spikes and daggers, causing tremendous pain and blood loss, before the matador finally drives a sword into the exhausted animal.

Marta Esteban, president of the platform Torture is Not Culture, the Spanish part of the coalition, states: ” Although the llaw has finally been watered down, far away from the demands of the bullfighting Popular Legislative Initative, declaring the torture of bulls as a Spanish heritage continues being an affront to the majority of citizens of this country who have expressed themselves radically against this show and it is also an affront against the autonomous communities which have democratically decided to ban bullfighting in their territory. But it is also a lack of respect for the true representatives of the Spanish culture suche as Velázquez , Cervantes , Gaudí , Calatrava , Ferran Adria or Montserrat Caballé, to be put at the same level as animal abuse. “

FIN

Media Contacts: La Tortura No Es Cultura: Marta Esteban Miñano, marta@latorturanoescultura.org

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7th November 2013

Interview mit dem Leiter der Perrera Extauri

Viele Tierfreunde kennen die bei Pamplona in Nordspanien gelegene Perrera Extauri. Doch ist sie wirklich so schlecht wie ihr Ruf? Dieser Frage nachgegangen ist Mo Swatek von Pro Galgo und hat den Leiter der Perrera, Aranaz Morras, um ein Interview gebeten.

Das Interview, übersetzt auf Deutsch und das spanische Original können Sie hier lesen:

INTERVIEW MIT DANIEL ARANAZ MORRAS, CHEF DER PERRERA ETXAURI

 

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4th November 2013

Peru – Widerstand gegen Stierkämpfe wächst – Blutige Auseinandersetzungen in Lima

Am 27. Oktober wurde in Lima die Stierkampfsaison in der Arena Acho eröffnet, in vielen Teilen Perus fanden und finden Anti-Stierkampf-Demonstrationen statt, der Widerstand der Bevölkerung wird immer größer. Die friedlichen Demonstranten in Lima wurden mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfern malträtiert. Einigen Aktivisten gelang der Sprung in die Arena.

Ein historisches Ereignis fand am 29. Oktober in der peruanischen Gemeindeverwaltung Concepción statt, die landesweit zur ersten “CIUDAD ANTITAURINA”, also zur stierkampffreien Stadt erklärte und somit den Respekt für das Leben und die psychische Gesundheit der Bevölkerung fördert. “Der Stierkampf jedes Jahr für Hunderte von Tieren Leid und Tod, was nicht gerechtfertigt werden kann. Es ist eine der Konsequenzen, aber nicht die einzige dafür, dass die Gesellschaft Tiere respektiert. Etwas, was wir alle ändern müssen”, sagte Jesus Chipana, der Bürgermeister der Provinz Concepcion. Die stark baufällige und einsturzgefährdete Stierkampfarena wurde abgerissen. An ihrer Stelle soll ein Ort für kulturelle und sportliche Veranstaltungen entstehen.

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Lima in Peru und Rodilhan in Frankreich, zwei Beispiele grenzenloser Aggressivität fanatischer Stierkampffans und ihrer Handlanger. Es verwundert nicht, dass sie zu solchen Mittel greifen, schließlich verliert der Stierkampf auf allen politischen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen.

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2nd November 2013

Petition: Sind Sie für die Abschaffung der Stierkämpfe in S.L.P.

Wir brauchen Ihre Hilfe! Sie haben eine echte Chance, dabei zu helfen, dass der Stierkampf in dem mexikanischen Staat San Luis Potosí abgeschafft wird! Am 14 November wird dort darüber abgestimmt. Die Petition wird am 13. November den Parlamentariern übergeben.

Text Englisch:

We are a group of citizens, nonprofit organizations, collectives, etc. (Environmentalist, Animalist, Social, Human Rights, Art , Cultural, etc) who consider inadmissible the perpetuation of the cycle of violence in society through cruel spectacles as bullfighting, where a sentient being is tortured and killed with the only purpose of entertaining of a minority. This spectacle generates insensitivity and indifference to the suffering of other beings. We ask you to support to the law initiatives that purpose the abolition of bullfighting in the State of San Luis Potosi. We will deliver these signatures to the Congress for the vote in plenary. “A society is defined not only by what it creates, but by what it refuses to destroy” Abolition is Evolution Att Antitauromaquia San Luis Potosi (@facebook)

Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie folgende Petition: ¿Está a Favor de la abolición de las corridas de Toros en S.L.P?

Nombre = Name
Apellido = Nachname
Ciudad = Stadt
País = Land
Dirección de Correo Electrónico = E-Mail Adresse
¿Mostrar tu firma al público? = Öffentlich unterschreiben
Sí =ja No= nein
Firmar esta petición=diese Petition unterschrieben

DANKE!

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SOS Galgos - 2013 November

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