6th Dezember 2016

Guardia Civil rettet drei Galgos aus Brunnen

Die Guardia Civil untersucht einen neuen Fall von Misshandlung von Galgos. Ein Mitglied der Jagdgemeinschaft von Osuna hat die hilflosen, heulenden Windhunde in einem sieben Meter tiefen, trockenen Brunnen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Feurwehrleute seilten sich ab und bargen die Hunde mittels einem Geschirr. Es war nicht schwierig den Eigentümer zu identifizieren, zwei Hunde trugen einen Mikerochip, ein Galgo hat eine Narbe an der linken Halsseite – an der Stelle wo normalerweise der Chip sitzt – und eine Tätowierung am Ohr, wie sie vom spanischen Jagdverband benutzt wird. So konnte der Eigentümer der Tiere ermittelt werden.
Der Besitzer hat nicht das Verschwinden seiner Tiere gemeldet, man geht davon aus, dass er sie in den Brunnen geworfen hat, weil sie nicht mehr für die Jagd tauglich waren. Der mutmaßliche Tierquäler hat ein langes Vorstrafenregister und wird sich vor Gericht für die Tat verantworten müssen.

Diese drei Galgos hatten großes Glück, dass sie gerettet werden konnten, leider ist das nicht oft der Fall. Die Guardia Civil erinnert daran, dass diese Hunderasse für die Jagd benutzt wird und einige Jäger sich ihrer Galgos entledigen, wenn sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Anstatt sie dann als Haustiere zu halten, werden sie getötet. Ein Verbrechen, welches als solches auch im Strafgesetzbuch verankert ist.

Das massenhafte Entledigen von Galgos hat dazu geführt, dass sich inzwischen in Spanien viele auf diese Rasse spezialisierte Tierschutzvereine gebildet haben, um Adoptionen zu fördern.

Quelle: sevilla.abc.es

Dienstag, Dezember 6th, 2016, 20:44 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Guardia Civil rettet drei Galgos aus Brunnen”

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  1. 1 7. Dezember 2016, Isabel schreibt:

    Am besten man verbietet endlich die schreckliche Jagd (mit oder ohne Hunde), auch deshalb weil hier noch immer mit Bleipatronen gejagt wird. Und weshalb dürfen diese elenden Jäger überhaupt mehr als einen einzigen Jagdhund besitzen?? Diese Idioten die kein Gefühl für Tiere und Umwelt besitzen bemächtigen sich Wald, Feld und Tiere, als ob diese ihnen gehören würden. Hier in Spanien kann jeder Trottel eine Jagdlizenz erweben, ob er nun úberhaupt Treffsicherheit hat oder nicht. Das Ergebnis sind oft schwerverletzte Tiere die soweit es ihre Kräfte erlauben fliehen und irgendwo versteckt einen langen Todeskampf ausstehen müssen.

  2. 2 17. Dezember 2016, Isabel schreibt:

    Dass der elende Kerl ein langes Vorstrafregister hat wundert mich überhaupt nicht, denn Jäger sind Serienmörder die aus Spass und Machtgier (Trophäe zu besitzen) sich unserer Tiere bemächtigen. Die Unverantwortlichkeit der Politiker (die oft auch noch Jäger sind) lässt dies leider gleichgültig zu.

  3. 3 17. Dezember 2016, Madeleine schreibt:

    wer kommt bitte auf die Idee Hunde in einen Brunnen zu werfen?

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