7th Januar 2012

Galgos aus der Perrera von Plasencia suchen ein Zuhause

Diese vier Galgas befinden sich in der Perrera Municipal von Plasencia (Cáceres) und suchen eine Familie. Diese Auffangstation wird von Tierschützern geleitet.

SINDY

Diese hübsche Galga ist 11 Monate alt, wiegt 20 kg und ist mit 60 cm recht klein und zierlich. Sindy ist noch nicht kastriert, das Ergebnis der Blutuntersuchung auf die sogenannten Mittelmeerkrankheiten steht noch aus. Sindy ist recht schüchtern, aber nicht panisch und taut sicher in einer Familia schnell auf. Sindy wurde von einem Galguero übernommen, sie war ihm aber nicht schnell genug.

ZARA

Zara ist ebenfalls 11 Monate alt und wurde aus dem gleichen Grund wie Sindy von ihrem Besitzer verstoßen. Auch sie ist ca. 60 cm groß und nur ein wenig schwerer als Sindy, noch nciht kastreirt und das Ergebnis der Blutuntersuchung steht noch aus. Auch wenn sie noch sehr schüchten ist, ist sie sehr liebevoll und verschmust

FARRUCA

Farrucca ist ca. 2 1/2 Jahre alt, 60 cm groß, sie wiegt 20 kg und ist schon kastriert. diese Galga wurde auf Leishmaniose, Babesiose und Filariose negativ und auf Erlichiose positiv getestet, sie wird behandelt. Farruca ist ein wenig schüchtern, wird aber von Tag zu Tag zutraulicher. Farruca wurde streunend auf der Straße aufgegriffen.

RUBIA

Rubia ist ca. 3 Jahre alt, 64 cm groß und 22 kg schwer. Die Galga hat nicht den Vorstellungen des Jägers entsprochen, bevor dieser auf die Idee kam sie auszusetzen oder andersweitet zu beseitigen haben die Tierschützer sie übernommen. Rubia ist sehr zärtlich und liebt es gesteichelt zu werden.

Für die Vermittlung dieser Galgos ist Mariangeles Gomez Salpico, die Vorsitzende von FEPAEX, dem Dachverband der Tierschützer Extremaduras, zuständig. Gerne kann ich interessierten Vereinen bzw. Familien weitere Fotos, Infobögen und Testergebnisse der Blutuntersuchungen sowie Fotokopien der Impfpässe zusenden. nfo@sos-galgos.net

Kontakt Mariangeles: angelessalpico@hotmail.com

Siehe auch: SOS Galgos suchen ein Zuhause damit neuen Notfällen geholfen werden kann

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5th Januar 2012

SOS Galgos suchen ein Zuhause damit neuen Notfällen geholfen werden kann

Der Wettlauf gegen den Tod hat schon lange begonnen, hunderte von Galgos warten in den zahlreichen Perreras auf ihr trauriges Ende, zahlreiche verzweifelte Notrufe gehen durch die spanischen Verteiler, die Tierschützer sind mit ihren Nerven am Ende, man versucht zu helfen wo es geht, aber es sind einfach viel zu viele Galgos die ganz legal von ihren Besitzern zum Töten in einer Auffangstation abgegeben werden. Die meisten Galgos sind zwischen 1 und 3 Jahren alt, gesunde junge Hunde, ein überflüssig gewordenes Jagdwerkzeug.

Die Jagdsaison mit Galgos während Galgos der letzten Jagdsaison teilweise noch immer ums blanke Überleben kämpfen, zu scheu um eingefangen zu werden. Viele Galgos der letzten Jagdsaison sitzen im Tierheim oder auf Pflegestellen weil sie noch immer keine Familie gefunden haben. In allen Teilen Spaniens in denen traditionell mit Galgos gejagt wird, Leiden Abertausender von Galgos und die Regierung schaut weg.

Es sind, gemessen an der unglaublichen Anzahl aufgegebener Galgos, nur wenige Tiere die überleben, daher muss mit vereinten Kräften daran gearbeitet werden, dass die Zucht eingeschränkt, eine Kennzeichnungspflicht kontrolliert und Vergehen sanktioniert wird.

Diese Massentötungen kann man zu Recht als Massenmord bezeichnen. Spanien, ein Land der Stierschlächter, Tierquäler und Massenmörder, eine Schande für ein Land der Europäischen Union. Zustände, die diejenigen Menschen vor Ort und die, die vom Ausland aus versuchen zu helfen, zur Verzweiflung bringen.

Folgende Galgos befinden sich in Extremadura, sie wurden entweder aus der Perrera von Badajoz-Stadt gerettet, als Streuner aufgegriffen oder direkt in einer Perrera abgegeben, einige dieser Galgos befinden sich schon seit langem in Obhut von Tierschützern.

LORD
…………………………………………………………………………………………………….

LORD ist ca. 2 bis 3 Jahre alt, kastriert, wiegt ca. 25 kg und ist mit 62 cm recht klein. Seit Janaur 2011 befindet er sich in einem Tierheim, erwurde damals zusammen mit einem anderen Hund über den Zaun in einen Zwinger mit anderen großen Hunden geworfen. Sein Zustand war schlecht, er war unterernährt, voller Wunden, schwach und vollkommen verängstigt. Damit er seine Angst verliert, wurde er in eine Pflegefamilie gegeben, er ist inzwischen gesund und kräftig, aber noch immer sehr ängstlich, versucht aber nicht mehr zu flüchten. Früher hat er nicht gefressen wenn man ihn angeschaut hat, inzwischen frisst er seinen Pflegeeltern auch aus der Hand. Wenn er doch mal wieder Angst hat, senkt er seinen Kopf und legt sich auf den Boden, er wurde von seinem Besitzer bestimmt mehr als einmal verprügelt. Lord geht gut an der Leine und ist während der Spaziergänge nicht schreckhaft. Der Rüde spielt gerne mit anderen Hunden. Nun wird es wirklich Zeit, dass Lord seine eigene Familie findet, diese sollte Hundeerfahrung mitbringen.

MAX

MAX wurde im Dezember 2011 aus der Perrera von Badajoz-Stadt vor dem sicheren Tod gerettet. Dieser recht große Galgo ist ca. 2 jahre alt, sehr aufmerksam und schlau, lebhaft und verspielt und überhaupt nicht ängstlich. Max ist schon kastriert und wurde auf Leishmaniose, Erlichiose, Filariose und Babesiose negativ getestet. Auch für Max wird eine hundeerfahrene Familie empfohlen, der fröhliche Rüde befindet sich in einer Tierpension.

BIANCA


Bianca ist für spanische Verhältnisse schon sehr alt, selten erreicht ein Galgo in Spanien dieses Alter, man schätzt sie auf ca. 8 Jahre. Die Galga ist ca. 69 cm groß und wiegt zur Zeit kanpp 22 kg. Bianca wurde in der Perrera abgegeben, ihre Bestimmung war der Tod. Ihr Gesäuge läßt vermuten, dass sie fast ihr ganzes Leben lang als Zuchthündin missbraucht wurde, ihre Fell ist kahl und glanzlos, die Zähne sind vollkommen abgenutzt. Bianca ist offensichtlich Leishmaniose positiv, der Test wird wiederholt, bestätigt sich die erste Diagnose, wird die Galga selbstverständlich medikamentös behandelt, sie mus auch noch kastriert werden. mariangeles wüsncht sich von ganzem Herzen eine wundervolle Familie für diese verschmuste, liebevolle Kreatur, damit sie wenigstens den Rest ihres Lebens genießen kann.

URIEL

URIEL befindet sich seit März 2011 in der von tierschützern geleiteten Perrera von Palencia. Der Galgo ist ca. 2 bis 3 Jahre alt, ca. 70 cm groß, wiegt 25 kg und ist kastriert. Dieser Galgo wurde ausgesetzt, sein Verhalten zeigt, dass er sehr schlecht behandelt wurde, er ist noch immer sehr sehr ängstlich, kann inzwischen aber Streicheleinheiten schon genießen. Aufgrund dieser Problematik benötigt Uriel eine geduldige, hundeerfahren Famillie, gerne mit suveränem Ersthund.

RODOLFO

Dieser zierliche Galgorüde befindet sich seit Dezember 2011 in einem Tierheim, RODOLFO ist ca. 2 Jahre alt, katzenvertäglich, gesund und munter und auch schon kastriert. Rodolfo ist sehr liebevoll und folgsam, anderen Hunden gegenüber ist er etwas unsicher und nervös, er knurrt sie an wenn er sich ihnen nähert, war aber noch nie in einer Beißerei verwickelt. Sein Gehege teilt er mit drei kleinern Hunden mit denen er sich sehr gut versteht. Kälte mag er überhaupt nicht, deswegen trägt er zur Zeit, auch in Spanien ist es kalt, immer einen Mantel.

Von seiner Vorgeschichte ist nichts bekannt, Rodolfo wurde über den Zaun ins Tierheim geworfen. Anfangs war er sehr ängstlich, nun fühlt er sich zuhause und ist sehr verschmust und verspielt. Die Tierschützer denken, dass Rodolfo auch für Windhundanfänger geeignet ist.

PALOMI


PALOMI ist ca, 3 Jahre alt, 24 kg schwer. Auch diese Galga wurde im Dezember aus der Perrera von Badajoz-Stadt gerettet. Ein Sevillaner hatte sie reserviert, fuhr auch zur Perrera, sie ihm jedoch zu groß und er suchte sich eine andere kleinere Galga aus.

Diese intelligente, katzenverträgliche Galga ist sehr liebevoll und nicht ängstlich, sehr sozial, aber leider auch Leishmaniose positiv, mit der Behandlung wurde begonnen. Palomi hatte hohes Fieber, vermutlich wegen ihrer entzündeten Rutenspitze, sie war in einem schlechten Allgemeinzustand und zudem von Flöhen befallen. Inzwischen geht es ihr besser, sie ist auch schon kastriert und wird gegen Leishmaniose behandelt. Für PALOMI wird eine hundeerfahrene Familie gesucht.

RUBIA



Auch RUBIA wurde im Dezember aus der Perrra von Badajoz Stadt gerettet. die Galga ist ca. 6 Jahre alt, 67 cm groß und wiegt ca. 23 kg. Die Rute von Rubia war schwer verletzt und entzündet, sie war nicht zu retten, ein Stück der Rute musste amputiert werden, bei dieser Gelegenheit wurde Rubia auch gleich kastriert. Die Galga ist Leishmaniose positiv und wird behandelt, zum glück sind die Leber und die Nieren noch nicht geschädigt. Rubia hat schon einiges an Gewicht zugelegt und zeigt von Tag zu Tag mehr Lebensfeude

Für die Vermittlung dieser Galgos ist Mariangeles Gomez Salpico, die Vorsitzende von FEPAEX, dem Dachverband der Tierschützer Extremaduras, zuständig. Gerne kann ich interessierten Vereinen bzw. Familien weitere Fotos, Infobögen und Testergebnisse der Blutuntersuchungen sowie Fotokopien der Impfpässe zusenden. nfo@sos-galgos.net

Kontakt Mariangeles: angelessalpico@hotmail.com

update:
Rodolfo wurde von Galgo Save Belgium übernommen
Max hat eine Familie in Belgien gefunden
Rubia hat ebenfalls einen Platz in Belgien gefunden

Siehe auch:
Beginn der Galgo Saison
Ein grauenvolles Geständnis
Das Problem der Jagdhunde in Extremadura
Galgos, jedes Jahr das gleiche Leid

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22nd Dezember 2011

SOS Perrera Badajoz

S.O.S PERRERA BADAJOZ (bei Facebook) möchte mit dem folgendem Video allen in Badajoz misshandelten, von ihrem Besitzer im Stich gelassenen und ausgesetzten Hunden gedenken, die seit September 2011 aus der Perrera Municipal von Badajoz Stadt gerettet werden konnten und Familien in Spanien und im Ausland gefunden haben.

Viele Leser kennen sicher das schreckliche Drama welches sich im Jahr 2007 in dieser Perrera ereignet hat, wegen Umbauarbeiten wurden kurzerhand ca. 20 Hunde einfach getötet.

Mariangeles, jetzige Präsidentin des damals noch nicht existierenden Dachverbandes der Tierschützer Extremaduras, FEPAEX, hat daraufhin Anzeige erstattet. Seitdem hat sich vieles für Tiere die dort in der Regel auf den Tod warten verbessert, zumindest die Unterbringung und Versorgung ist wesentlich besser als früher.

Siehe hierzu: Perrera Badajoz und ein positiver Blick in die Zukunft

Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren in Extremadura

Bis ein Umdenken der Bevölkerung stattfindet wird noch viel Zeit vergehen, zu wenig Tiere werden kastriert, man ist sich der lebenslangen Verantwortung die man für ein Haustier trägt nicht bewußt und Jagdhunde, wie beispielsweise die Galgos gelten nach wie vor als reines Instrument der Jagdleidenschaft ihrer Besitzer. Momentan befinden sich neben Hunden aller Rassen viele Galgos in der Perrera Municipal de Badajoz.

Es hat sich eine Gruppe von Tierfreunden zusammengeschlossen, die daran arbeiten, die Zusammenarbbeit mit den Verantwortlichen dieser städtischen Auffangstation zu verbessern und Adoptanten für die zum Tode verurteilten Hunde zu finden.

Kontakt: sosperrerabadajoz@gmail.com

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17th November 2011

Spanien das Land wo Hunde durch Erhängen sterben

Dies ist kein seltener Anblick in Spanien. Dieser Hund wurde in der Sierra de Tentudia in Badajoz (Extremadura) grausam erhangen, gut sichtbar an einem Wanderwe. Entdeckt wurde der erhangene Hund von Kindern, die zum Pilzesammeln mit ihrem Lehrer durch den Wald streiften.

Was für ein schrecklicher Anblick für Kinderaugen, das geöffnete Maul, die in Todesangst weit aufgerissenen Augen, das schmerzverzerrte Gesicht, der Körper im Verwesungsstadium.
Das Foto hat eines der Kinder aufgenommen, es wurde Anzeige erstattet.

Dies war jedoch nicht der letzte Schreck während der Wanderung, die Kinder fanden einen weiteren toten Hund und ein totes Reh. Diesen Ausflug werden sie wohl nie vergessen…man kann nur hoffen, dass diese Kinder niemals Tiere quälen werden, im Gegensatz zu dem feigen Tiermörder.

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27th August 2011

Tierheim Chiripaina nach dem brutalen Überfall

Der brutale Überfall auf das Tierheim Chiripaina hat für eine Welle der Empörung gesorgt, auch das Fernsehen hat von der niederträchtigen feigen Tat berichtet.

Dank zahlreicher Spenden konnten zumindest die Tierarztrechnungen beglichen werden, jetzt müssen bauliche Maßnahmen ergriffen werden, um das Tierheim besser vor Eindringlingen zu schützen. Nicht alle Hunde konnten wieder eingefangen werden, besonders traurig ist der Tod von Bimba, sie hatte eine Familie in Holland gefunden und sollte am 18. August auf die Reise gehen.

Der Tierschutzverein Asociación Protectora de los Animales CHIRIPAINA ist Mitglied im Dachverband der Tierschützer Extremaduras FEPAEX , einige der Hunde aus diesem Tierheim und anderen Tierheimen die dem Dachverband angehören, werden über die Initative Streunerhunde e.V. vermittelt, Hugo, Kike, Nathan, Wisna, Mari, Amor, Khan und Charly.

Siehe auch: Tierschutz in Extremadura

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17th August 2011

Brutaler Überfall auf ein Tierheim

Heute Morgen um 10.30 Uhr wurden die Mitarbeiter des Tierheims Chiripaina in Extremadura von der Stadträtin für Gesundheit des Rathauses von Guareña darüber informiert, dass sich eine größere Anzahl Hunde in der näheren Umgebung des örtlichen Friedhofs aufhalten, der auch in der Nähe des Tierheims liegt.

Die Leiterin des Tierheims sagte ihre Hilfe zu, die Lokalpolizei fühlte sich nicht zuständig, obwohl die Hunde eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellten, da sich in der Nähe eine Schnellstraße befindet.

Daraufhin wurden einige Mitarbeiter des Tierheims benachrichtig und um Hilfe eim Einfangen der streunenden Hunde gebeten, der Treffpunkt war das Tierheim. Dort angekommen, traf die Tierfreunde der Schock, die Zäune waren zerstört, die Schlösser aufgebrochen, alle Hunde frei, es herrschte ein riesengroßes Durcheinander, es gab Beißereien und viele Hunde waren verschwunden.

Das Bild der Verwüstung macht deutlich, dass es das Ziel der Angreifer war, so viel Schaden wie möglich anzurichten. Einen identischen Anschlag gab es zuvor auch auf ein anderes Tierheim.

Der Verein bat das Rathaus um Hilfe, es wurden jedoch nur zwei Polizisten an den Ort des Grauens geschickt, um den Schaden an der Einrichtung aufzunehmen, nicht jedoch, um beim Einfangen der entlaufenen Hunde zu helfen. Fast ein Dutzend Hunde sind verletzt, eine Hündin ist durch eine Beißerei schwer verletzt und musste operiert werden, noch nicht alle entlaufenen Hunde konnten eingefangen werden, einige dieser Hunde hatten sogar schon eine Familie gefunden.

Selbstverständlich wurde Anzeige erstattet, in der Hoffnung, den oder die Verantworlichen diesen brutalen Überfall zu finden.

Anbei Fotos der verletzten Hündin Lola:



www.chiripaina.org

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7th August 2011

Die Galga Isa

Die Geschichte der Galga Isa, unsere Ehrerbietung an schüchterne Hunde

Isa wurde in Azuaga (Badajoz) ausgesetzt, als sie fast noch ein Welpe war. In ihrem kurzen Leben hatte sie sie die Dunkelheit, das Elend und die Misshandlung durch ihren Besitzer kennengelernt. Als sie ausgesetzt wrude vertraute sie keinen Menschen mehr.

Sie lebte in den Ruinen einer Burg, verstoßen von den Menschen die ihr so viel Schaden zugefügt haben. Nur eine einzige Person gab ihr Futter und Wasser als sie nicht da war, damit sie überleben kann. Mehr als eineinhalb Jahre lang wagte sie es nicht, sich der Person zu nähern, die sie retten wollte.

In einer Gewitternacht ließ sich sich von ihrer Retterin einfangen und kurz darauf kam sie zu uns in Pflege. Unser Ziel war es, ihr die Angst vor den Menschen zu nehmen, damit sie eine Familie für immer finden könnte.

Niemals zuvor haben wir so viel Furcht in einem armen Tier gesehen, nach harter Arbeit mit ihr, erschien es ein unmögliches Unterfangen.

Monate später…

Als sie sechs Monate Zuhause war, haben wir uns entschieden, dass sie für immer bleibt. Sie könnte niemals in Adoption gegeben erden und hier könnte sie ihren Platz finden und auf ihra Art glücklich sein.

Sie war reine Panik aber süß wie Honig. Vielleicht war es so, weil sie wusste, dass sie ihren Platz gefunden hatte. Vielleicht war es, dass sie gelernt hatte zu lieen und geliebt zu werden, oder vielleicht war es die Bestimmung, aber etwas war geschehen.

Gegen die Unwissenheit und das Aussetzen…Liebe

Gegen das Elend…Würde

Gewidmet Isabel und Rosa, dafür sie gerettet zu haben und sie soweit bekommen zu haben.

El Guadiana y la traílla

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9th Juli 2011

Was ist ein pudridero?

Wenn ein Hund nicht (mehr) nützlich ist, stört, Mühe macht, zu viel ist…… wird in der tiefsten Provinz Extremaduras immer noch skrupellos und gnadenlos die traditionelle Pudridero-Methode angewendet (Pudridero eigtl. Misthaufen, Leichenkammer, von pudrir = verfaulen, verrotten).
Worin besteht diese Methode? Man nimmt den Hund, legt ihm einen Strick mit einer zuziehbaren Schlinge um den Hals (wir haben auch Varianten mit Stacheldraht vorgefunden) und bringt ihn an einen abgelegenen Ort. Dort bindet man ihn an einem Pfosten, einem Baum oder etwas Ähnlichem fest. Und dann geht man seelenruhig nach Hause und lässt den Hund dort zurück, wo er tagelang mit dem Tod ringt, bis er schließlich verdurstet oder in seiner Verzweiflung und Todesangst an dem Strick zerrt und sich damit erdrosselt.

Dieses System, mit dem Tiere zu Tode gequält werden, gehört keineswegs der Vergangenheit an. Die Fotos zu diesem Bericht sind nur wenige Tage alt. Zwei Hunde haben diesen grässlichen Tod im Gebiet Don Benito-Villanueva de la Serena (Provinz Badajoz, Extremadura) erlitten. Ein Mitarbeiter eines Tierschutzvereins kam zu spät dort vorbei, um ihnen noch helfen zu können – laut Seprona (einer zur Guardia Civil gehörenden Einheit für Natur-, Tier- und Umweltschutz) waren sie schon mehrere Monate tot.
Es wurde Anzeige erstattet. Selbstverständlich besaßen die Hunde keinen Mikrochip.

Auf den Fotos ist zu sehen, was von ihnen übrig geblieben ist. Sie sind ein Dokument der Schande für unsere Gesellschaft, die immer noch solche Individuen hervorbringt und sie ungestraft davonkommen lässt.

fepaex.blogspot.com

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25th Juni 2011

Perrera Olivenza: Hilflosigkeit und Empörung

WIR SIND EMPÖRT UND HILFLOS:

DAS LANDGERICHT BADAJOZ WEIST DIE ZWEITE KLAGE VORÜBERGEHEND AB, DIE FEPAEX GEGEN DIE PERRERA DES BEZIRKSRATS VON BADAJOZ IN OLIVENZA EINGEREICHT HAT

Im März 2009, direkt nach der Gründung der Federación de Protectoras de Animales de Extremadura (Fepaex), haben wir der Verwaltung unsere Besorgnis über die illegale, ineffiziente, teure und wenig ethische Funktionsweise der Perrera-Tötungsstation von Olivenza mitgeteilt. Wir haben mit unserem Präsidenten Herrn Fernández Vara, mit der Vizepräsidentin Dolores Pallero, mit der Verantwortlichen für die Inspektionen des Amts für Landwirtschaft María Curiel, mit dem Präsidenten von Fempex Ramón Díaz und mit der Diputación de Badajoz gesprochen. Wir haben ihnen erklärt, dass das Einfangen und Ansammeln von Hunden, die von verantwortungslosen Jägern, Galgo-Züchtern, Sammelhaltern oder Besitzern weggeworfen wurden, um sie dann nach 10 bis 20 Tagen zu töten, wenn sie nicht zuvor durch einen „natürlichen Tod“ verschwunden sind, das Problem des Aussetzens von Tieren nicht löst, sondern vielmehr noch verstärkt. Außerdem haben wir ihnen gesagt, dass politische Vorbeugungsmaßnahmen, Kampagnen zur Geburtenkontrolle bei Hunden und Katzen, Aufklärung und die Anwendung des Maßnahmenkatalogs des Gesetzes 5/2002 über Tierschutz in Extremadura notwendig sind. Als wir sahen, dass die viel gerühmte „Transparenz“ der Verwaltung und die „Erklärung über die Rechte der Bürger von Extremadura“ (Carta de Derechos del Ciudadano de Extremadura) nur eine weitere Farce sind und nicht nur niemand die Absicht hatte, etwas zu unternehmen, sondern sogar noch versucht wurde, diese Schweinerei unter den Teppich zu kehren, reichten wir im Juli 2009 eine Klage beim Gericht von Olivenza ein, die im Mai 2010 wegen Mangels an Beweisen vorübergehend abgewiesen wurde.

Angesichts dieser Entscheidung hat Fepaex die Ereignisse in der Perrera-Tötungsstation von Olivenza verfolgt ( seguimiento a la Perrera-matadero de Olivenza), um die Sache selbst in die Hand zu nehmen und die notwendigen Beweise vorzulegen, um so schnell wie möglich das große unnötige und vermeidbare Leid der Tiere zu beenden. Wir haben 10 Hunde aus dem Aufnahmezentrum der Diputación gerettet und von dort aus direkt in verschiedene tierärztliche Kliniken gebracht, in denen sie untersucht und fotografiert wurden. Gleichzeitig haben wir die Einrichtungen und die geretteten Tiere während ihres Aufenthalts in Olivenza gefilmt, was dank der Handys des 21. Jahrhunderts ein Kinderspiel war. Mit den tierärztlichen Berichten und den Fotografien der Hunde, die Olivenza gerade verlassen hatten, reichten wir im Juli 2010 eine zweite Klage bei Gericht ein. Wir haben mehrere Videos mit den Bildern der Hunde in der Perrera-Tötungsstation ins Internet gestellt (videos que colgamos en la web), um die Geschehnisse dort öffentlich anzuklagen.

Die verschlungenen Wege dieser zweiten Klage endeten mit der Entscheidung des Landgerichts Badajoz, in der wörtlich steht:

„Aus dem Inhalt der genannten Unterlagen lässt sich nicht einmal in Form von Indizien erkennen, dass eine Kausalität zwischen dem Zustand dieser Tiere und der Behandlung, die ihnen durch die Beklagte zuteil wird, besteht. Es steht nicht fest, dass die untersuchten Hunde aus dem besagten Zentrum stammen. Das Gleiche gilt für diejenigen, die gerettet werden sollten, und in ihrem Fall auch für den Zustand, in dem sie dorthin gelangt sein können. Zusammenfassend geht dieses Gericht, ebenso wie die Staatsanwaltschaft und der Untersuchungsrichter, davon aus, dass die neu vorgelegten Beweise die Argumente nicht entkräften, die für die Abweisung der Klage berücksichtigt worden sind. Aufgrund dessen und obwohl wir, um dies noch einmal zu betonen, die Tatsachen, die Gegenstand der Klage sind, als absolut verabscheuungswürdig erachten, halten wir es für statthaft, trotz der anerkennenswerten Anstrengung der Rechtsvertretung der Antragstellerin in Verteidigung ihrer These dem Rechtsmittel nicht stattzugeben und die angefochtene Entscheidung zu bestätigen.“

Das heißt zusammengefasst:

Es liegen nicht genügend rationale Indizien dafür vor, das Vorhandensein von kriminellen Handlungen in Betracht zu ziehen; allerdings gibt es sehr bedeutsame Anzeichen für klare Verstöße gegen Verwaltungsvorschriften. All dies unbeschadet der Tatsache, dass aufgrund der nur vorläufigen Aussetzung die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt werden kann, wenn tatsächlich neue relevante Daten vorgelegt werden, die sich auf den Beleg einer möglichen Begehung einer Straftat richten.“

EMPÖRUNG und HILFLOSIGKEIT – das ist es, was wir im Augenblick fühlen. Die Belege dafür, dass die geretteten Hunde aus der Hölle von Olivenza stammen, wurden geleugnet – das beweist, dass nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Justiz von Extremadura diese schmutzige Angelegenheit weiterhin unter den Teppich kehren will. Eine Justiz, die uns keinen Nachweis erbringen lässt und uns davon abhält, alle Personen vor Gericht erscheinen zu lassen, die bereit sind, die Gräuel zu bezeugen, die sie in der Perrera-Tötungsstation von Olivenza gesehen haben, IST KEINE JUSTIZ UND KEINE GERECHTIGKEIT – und ohne diese ist alles Weitere sinnlos.

Aus Niederlagen lernen. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die Perrera-Tötungsstation von Olivenza geschlossen wird, und selbstverständlich höhere Instanzen anrufen. Aber für den Moment werden wir auf der Grundlage von allem, was wir gelernt haben, auch andere und effektivere Kampfstrategien untersuchen. Wir wissen jetzt beispielsweise, dass wir in Extremadura nicht mit Veterinären rechnen können, die Misshandlungen anzeigen, und auch nicht mit Sachverständigen für die Misshandlung von Tieren, was es sehr schwierig macht, diesen Misshandlungen ein Ende zu bereiten. Der „anerkannte und renommierte“ Tierarzt der Fakultät für Veterinärmedizin von Cáceres, von dem wir glaubten, dass ihn das Leiden der Tiere berührt und den wir darum gebeten hatten, die Perrera-Tötungsstation von Olivenza zu inspizieren, hat uns ebenfalls übel mitgespielt und einen wichtigen Anteil daran genommen, dass die Justiz diese Schweinerei unter den Teppich kehrt und der Horror von Olivenza weitergeht.

Daher sind wir als Erstes auf die Idee gekommen, den rechtlichen Fokus auf die Fakultät für Veterinärmedizin von Cáceres zu richten. In ihrem Hospital Clínico Veterinario gibt es mehr als 100 Krankengeschichten von Hunden, die in einem jämmerlichen Zustand aus Olivenza befreit wurden. Viele in dieser Fakultät wissen von dem, was in der Perrera-Tötungsstation von Olivenza geschieht, und wir gehen davon aus, dass es dort auch einen Kodex für ethisches Verhalten gibt. Warum zeigen sie diese Vorkommnisse nicht an? Wir glauben, dass dies eine wirksame Möglichkeit wäre, die Studenten für das Leid von Tieren zu sensibilisieren und ihnen die Verantwortung aufzuzeigen, die sie als Tierärzte für die Beendigung der Misshandlung von Tieren tragen werden. Außerdem haben wir von einer guten Nachricht erfahren: eine Gruppe von Studenten der Veterinärmedizin ist dabei, eine Tierschutzorganisation zu gründen (Dejando Huella). Wir freuen uns darüber und möchten sie ermutigen, ihre Professoren und Kommilitonen zu sensibilisieren, damit wir alle zusammen diesem Makel ein Ende bereiten können. Wir sind sicher, dass eines Tages, wenn wir eine zivilisierte Gesellschaft sind, nicht nur die Ärzte, sondern auch die Tierärzte verpflichtet sein werden, Misshandlungen ihrer Patienten anzuzeigen. Das Problem ist, dass alles miteinander verbunden ist und zusammenhängt. Ohne GERECHTIGKEIT wird es dauern, bis wir die Änderungen sehen – aber wir haben keinen Zweifel daran, dass sie kommen werden.

Unsere zweite Idee ist, dass wir vielleicht unseren Kampf für die Rechte der nichtmenschlichen Tiere aufschieben sollten, um unsere Energie und unsere Ressourcen darauf zu konzentrieren, uns alle für die Rechte der menschlichen Tiere zu verbünden und eine „Echte Demokratie jetzt“ zu fordern (democracia real ya). Das Motto „Teile und herrsche“ funktioniert sehr gut für diejenigen, die uns regieren, damit jeder von ihnen vergeblich auf seiner „Insel“ für etwas streitet und alles so bleibt, wie es ist. Wenn wir eine wirkliche Demokratie hätten, repräsentativ und partizipativ, dann würden die Gesetze angewendet, die rechtliche Gewalt wäre unabhängig von der politischen Gewalt, wir könnten diejenigen zur Verantwortung ziehen, die uns vertreten und würden sicherlich früher der Misshandlung von menschlichen und nichtmenschlichen Tieren ein Ende bereiten können.

Wir werden weiterhin andere mögliche Strategien untersuchen und Sie informieren….

www.fepaex.org

Alle bisher zu diesem Thema veröffentlichten Beiträge:

Perrera von Olivenza, Fakten über das lukrative Geschäft mit dem Tod
Olivenza, reimt sich mit vergüenza / Schande
Anzeige erstattet, gegen die Perrera von Olivenza
Perrera Olivenza: Wir wollen die Wahrheit wissen!
Perrera Olivenza: Wir wollen die Wahrheit wissen / Zeugenaussage
Perrera Olivenza, Pakt mit dem Teufel….
FEPAEX und die “RETTERINNEN” der Hunde aus Olivenza
Wir kennen die Wahrheit, die Perrera von Olivenza muss geschlossen werden!
Protestbrief: Damit die Perrera von Olivenza endlich geschlossen wird!
Die Verantwortliche für die Perrera von Olivenza leugnet die Anschuldigungen
TURCA, der Hölle entkommen, sucht ein Zuhause
Die Lügen der Galgueros
Die Anzeige von FEPAEX gegen die Perrera von Olivenza nimmt ihren Lauf

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23rd April 2011

FEPAEX, der Dachverband der Tierschützer Extremaduras bittet um Hilfe


Die jahrelange innige Freundschaft die mich mit lieben Menschen aus Extremadura verbindet, meine „spanische Familie“, hat mich dazu bewogen für diese autonome Gemeinschaft Spaniens eine eigene Rubrik auf der Webseite einzurichten: Extremadura

Gemeinsam mit Andalusien gehört Extremadura zu den ärmsten Regionen Spaniens, hat aber eine wesentlich geringere Bevölkerungsdichte aufzuweisen. Tierschutz ist für viele Menschen ein Fremdwort und die Misshandlung von Tieren ist an der Tagesordnung.

Am 8. Dezember 2008 wurde die FEDERACIÓN DE ASOCIACIONES PROTECTORAS DE ANIMALES DE EXTREMADURA (FEPAEX), der Dachverband der Tierschützer Extremaduras, gegründet. Präsidentin und treibende Kraft ist meine Freundin María de los Ángeles Gómez Salpico, die durch den tragischen Tod ihrer kleinen, alten und fast blinden Hündin erst den Weg in den Tierschutz gefunden hat. Die mit Mikrochip gekennzeichnete Hündin war entlaufen, wurde von jemanden gefunden, zum Tierarzt gebracht und dort sofort eingeschläfert. Die Tierärztin machte sich noch nicht einmal die Mühe den Chip abzulesen.

Seit der von der Regierung unterstützten Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren in Extremadura, hat sich nicht viel an der Situation in puncto Tierschutz verbessert. man kämpft gegen Windmühlen, auch Vetternwirtschaft und Korruption spielen eine große Rolle im täglichen Kampf für die Tierrechte.

Bis Aufklärungskampagnen ihre Wirkung zeigen wird noch viel Zeit vergehen, viel zu viele Tierhalter lassen ihre Hunde und Katzen nicht kastrieren, ungwollter Nachwuchs landet auf der Straße oder in städtischen oder privaten Auffangstationen, nach Ablauf einer Frist werden dort alle Tiere, egal ob jung oder alt, krank oder gesund, getötet. Die Regierung schaut tatenlos zu, für manche Betreiber solcher Auffangstationen ist das Geschäft mit dem Tod lukrativ, von der Regierung unterstütze Kastrationskampagnen könnten viel Leid ersparen, aber man schaut lieber weg.

Besonders dramatisch ist das Problem der Jagdhunde in Extremadura , Jagdhunde dienen nur als Instrument eines blutigen Zeitvertreibs und werden dementsprechend schlecht behandelt, die Lobby der Jäger ist groß und es ist schwierig gegen diesen Wahnsinn vorzugehen.

Die Tierschützer Extremaduras wünschen sich tatkräftige Unterstützung aus dem Ausland. Politische Tierschutzarbeit ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit, die Vermittlung der Tiere ist aber ebenso wichtig, auch wenn man leider nicht alle Hunde retten kann, denen die ihren Weg in ein Tierheim gefunden haben, wünscht man ein schönes Zuhause, in Spanien und auch im Ausland.

Hiermit bittet FEPAEX um Hilfe bei der Vermitllung von Hunden. Die Tiere werden altersentsprechend kastriert, von äußeren und inneren Parasiten befreit, geimpft, auf Mittelmeerkrankehiten getestet und mit Mikrochip gekennzeichnet vermittelt. Gesucht werden seriöse Tierschutzvereine die an eine langfristige Zusammenarbeit interessiert sind und regelmäßig einige (keine Massen) Hunde übernehmen. Da die Spanier an den von ihnen mit Herz und Verstand aufgepäppelten Hunden hängen, wünschen sie sich, zumindest in der Anfangszeit, Informationen und Fotos über den Verbleib der Tiere. Eine Beteiligung an den vor Ort entstandenen Tierarztkosten sollte ebenso selbstverständlich sein.

www.fepaex.org

Kontakt: angelessalpico@hotmail.com (Spanisch)
Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme: nfo@sos-galgos.net

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