26th Januar 2011

Die Kampagne, Stiergemetzel in ganz Spanien zum Kulturgut zu erklären, hat begonnen

Die Stierkampffanatiker arbeiten weiterhin unerbittlich an den Plänen, das blutige Stiergemetzel in ganz Spanien zum “Bien Interes Cultural” (Kulturgut) zu erklären, langfristig mit dem Ziel, die beschönigend als Tauromachie (Stierkämpferkunst) bezeichneten Blutfiestas als Immaterielles Kulturerbe unter den Schutz der UNESCO zu stellen.

Der Stierkampfverband von Katalonien, La Federación Taurina de Cataluña, wird nun eine Legislativa Popular, eine Bürgerinitiave beginnen, ähnlich der Initativa Legislativa Prou, die dem Stierkampf in Katalonien den Todestoß versetzte.

Damit die gesetzgebende Initiative ihren Prozess beginnen kann, werden 500.000 Unterschriften benötigt, die in den nächsten 9 Monaten gesammelt  und dem Abgeordnetenkongress eingereicht werden müssen. Dafür sucht man nun mindestens 1500 aficionados (Stierkampfanhänger) die diese Aufgabe übernehmen.

Rückendeckung bekommt die ILP der Taurinos von den Organisationen Mesa del Toro, dem Stierkämpfer, Viehzüchter und Unternehmer angeschlossen sind und Federación de Entidades Taurinas de Cataluña (FETC).
Eine erste finanzielle Unterstützung von 50 000 € zur Förderung der Initiative wurde gestern offiziell vom Mesa Del Toro bestätigt.

Quellen:
burgos.cope.es
elmundo.es

Siehe auch:
Der Sieg der Demokratie, Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien
Anti-Stierkampf Demonstration Madrid: Der Untergang der Tauromachie
Eine weiterer Sieg für die Stiere
Stiergemetzel als Kulturgut
Stiergemetzel, Steuermittel-Irrsinn und traumatisierte Kinder

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30th Oktober 2010

Ist Stierkampf-Verbot in Katalonien illegal?

Stierkampf-Verbot illegal? “Katalonien verletzt Verfassung”Entpuppt sich das Verbot des Stierkampfes in Katalonien als eine Farce? Spaniens Konservative haben jetzt jedenfalls eine Verfassungsklage gegen das Verbot von Stierkämpfen in der Region Katalonien erhoben.

MADRID / SPANIEN (30.10.2010): Stierkampf-Verbot illegal? “Katalonien verletzt Verfassung”Entpuppt sich das Verbot des Stierkampfes in Katalonien als eine Farce? Spaniens Konservative haben jetzt jedenfalls eine Verfassungsklage gegen das Verbot von Stierkämpfen in der Region Katalonien erhoben. “Das Verbot verstößt gegen fast ein Dutzend Artikel der spanischen Verfassung”, sagte der Politiker Pío García-Escudero von der konservativen Volkspartei (PP) nach der Einreichung der Klage beim Madrider Verfassungsgericht.

Das Parlament von Katalonien hatte im Juli beschlossen, Stierkämpfe in der wirtschaftsstärksten Region Spaniens für illegal zu erklären. Das Verbot tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Die PP begründete ihre Klage damit, dass eine einzelne Region nicht befugt sei, Stierkämpfe zu verbieten.

Katalonien habe mit der Entscheidung in Zuständigkeiten des spanischen Zentralstaats eingegriffen, sagte García-Escudero, der PP- Fraktionschef im Oberhaus des Parlaments (Senat).

“Außerdem werden durch das Verbot Rechte und Freiheiten der Bürger verletzt.” Der Stierkampf werde in mehreren spanischen Gesetzen als ein Kulturgut anerkannt.

Quelle: comprendes.de

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30th Juli 2010

Der Sieg der Demokratie, Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien

Am 28. Juli war es endlich soweit. Der Höhepunkt, auf den die Plattform „Prou“ seit Jahren hingearbeitet hat, näherte sich. Ja, es waren Jahre, nicht Monate. Seit 2004, seit der symbolischen Erklärung durch den Stadtrat von Barcelona zur stierkampffreien Stadt, wurde gezielt auf diesen Moment hingearbeitet. Die Ende des letzten Jahres ins Leben gerufene ILP (Volksbegehren) war nur der letzte Schritt.

Wie immer erhob ich mich mitten in der Nacht, um meine Straßenkatzen zu betreuen, ich sputete mich, denn ich hoffte, mich doch noch etwas hinlegen zu können, bevor ich losfahren musste. Vera Weber von der FFW und ich waren für 8 Uhr vor dem Parlament verblieben.

Es war angebracht, sich früh einzufinden, da halb Spanien diesem historischen Moment beiwohnen wollte. Leider war, wie zu erwarten und trotz Ferienzeit, auf den Zubringerautobahnen Stau. Gewitzt, wie immer, flitzte ich durch die Vorstadtstraßen. Den Stau überließ ich den anderen. Doch auch ich stoße an meine Grenzen, wenn da auf einmal die Guardia Urbana eine Straße wegen einer Sportveranstaltung sperrt.

Das ganze wieder zurück und von oben her. Gut. Parkhaus. Verflixt, es war schon 8.30 Uhr.  So schnell wie ich konnte, wie das eben eine Dame in Kleid noch einigermaßen elegant hin bekommt, hetzte ich dem Parlament entgegen. Ja, wie zu erwarten hielt sich eine große Menschenmenge vor dem Eingang auf.

Auf den beiden Straßenecken hatten sich je eine Gruppe Taurinos und eine Gruppe Antitaurinos eingefunden.

Die Taurinos schrien jedesmal, wenn sie einen der „ihren“ ins Parlament entschweben sahen: “Libertad, libertad”. Während ich diesen aggressiven Männern, viele 20jährige, aber auch solche, die die 60 schon weit überschritten hatten, zusah, fragte ich mich, ob diese Leute wohl auch die Freiheit eines Marokkaners, eines Schwarzafrikaners oder eines sonst irgendwie „Fremden“ oder auch Andersdenkenden verteidigen würden. Ich für meine Person wage es zu bezweifeln. Weiterlesen »

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28th Juli 2010

Impressionen von der Abstimmung zum Stierkampfverbot in Katalonien, 28.07.2010

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28th Juli 2010

Stierkampfverbot in Katalonien

Wir haben allen Grund, die Entscheidung des katalonischen Parlaments für das Stierkampfverbot als einen großen Erfolg des Tierschutzes zu feiern. Allerdings ist dieser Erfolg nur ein Etappensieg, der von unseren katalonischen Freunden mit viel Arbeit und Ausdauer und der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft der Stierkampfgegner erreicht wurde. Mit wie viel Freude das Abstimmungsergebnis aufgenommen wurde, können Sie in diesem Video bei SPIEGEL online sehen:

Abstimmung: Katalonien verbietet Stierkampf

Das Video zeigt aber auch, mit welcher Wut unsere Gegner das Votum des katalonischen Parlaments aufgenommen haben. Ihre Reaktion sollte uns vor Euphorie warnen und unsere Blick auf den steinigen Weg bis zum Inkrafttreten des Stierkampfverbots am 1. Januar 2012 lenken. Bis dahin werden die Stierquäler versuchen, unter Einschaltung des spanischen Parlaments, des Verfassungsgerichts und obscuren Verbindungen zur spanischen Regierung das Stierkampfverbot auszuhebeln. Auch ihre Bemühungen, den Stiermord zum UNESCO-Kulurerbe erklären zu lassen, werden sie als Trotzreaktion verstärken.

In Frankreich hat die Sensation, für die die katalonischen Abgeordneten gesorgt haben, in den Medien ein großes Echo erfahren. Die Kommentare, die noch vor einiger Zeit mit dem Stierkampf-Milieu sympathisierten, sind einer Darstellung gewichen, die dem Anliegen der Stierkampfgegner grösseren Raum als bisher einräumt. Sehr oft wird auch auf die Initiative von etwa 60 Abgeordneten der französischen Nationalversammlung hingewiesen, die darauf abzielt, den Ausnahmeparagrafen im Tierschutzgesetz, der Stierkämpfe in Südfrankreich erlaubt, zu streichen. In der Tat hat diese Initiative neuen Aufwind erhalten, wie die Abgeordnete, die diese Initiative koordiniert, verlauten lässt. Wie immer der Vorstoß der 60 Abgeordneten ausgehen mag, das Votum des katalonischen Parlaments hat in der französischen Öffentlichkeit Furore gemacht und wird dazu beitragen, dass die Stimme der französischen Stierkampfgegner von den Medien nicht mehr als lästige Meckerei von einer Handvoll Sektierern wahrgenommen wird.

Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info

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28th Juli 2010

Super: Stierkampf in Katalonien verboten!

Heute Vormittag hat das katalonische Parlament eine historisch wichtige Entscheidung getroffen und dem Stierkampf in Katalonien mit einer satten Mehrheit den Todesstoß versetzt.

Die Abgeordneten des katalonischen Parlaments haben dem Verbot der Corrida mit 68 Stimmen zugestimmt, 55 Abgeordnete waren dagegen. Damit ist Katalonien die zweite Region in Spanien, nach den kanarischen Inseln, die die Barbarei in den Arenen verbietet. Das Parlament stimmte damit dem Volksbegehren zu, mit dem über 180.000 Bürgerinnen und Bürger der Region die Abschaffung des Stierkampfs forderten.

Ohne die massive Unterstützung der katalonischen Bevölkerung und den Ermutigungen von TierfreundInnen aus aller Welt wäre dieser sagenhafte Erfolg nicht möglich gewesen. Hier können Sie den Initiatoren dieser einzigartigen Aktion gratulieren:

http://www.prou.cat/castellano/contacte.php

Jetzt gilt es, sich nicht auf den Lorbeeren dieses Erfolgs auszuruhen und den Kampf gegen die Stierquälerei in den anderen Regionen Spaniens, Frankreich, Portugal und Süd- und Mittelamerika fortzuführen.

Wir zählen auf Ihre weitere Unterstützung!

Anke und Karl Daerner

www.stop-corrida.info

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28th Juli 2010

Das Ende des Stierkampfs in Katalonien ist beschlossen!

Der heutige 28. Juli 2010 schreibt Geschichte, soeben wurde im Parlament über die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien abgestimmt, das katalanische Parlament hat die Abschaffung des Stierkampfes in dieser autonomen Region Spaniens beschlossen.

68 Abgeordnete stimmten für ein Verbot, 55 Abgeordnete dagegen, es gab 9 Enthaltungen.

Meine spanischen Freunde, welche die Debatte und Abstimmung live vor Ort erleben durften, riefen mich gleich freudig an, die Stimmung unter den Tierschützern ist ausgelassen, sie fielen sich unter Freudestränen in die Arme, Fotos und Bericht folgen.

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27th Juli 2010

Stierkampfabstimmung in Katalonien, das Aus für die Blutfiestas

Morgen ist es endlich soweit, es wird eine historische Entscheidung gefällt werden, welche wegweisend für ganz Spanien sein könnte, das katalanische Parlament stimmt darüber ab, ob zumindest erst einmal in Katalonien die umstrittene Corrida abgeschafft wird.

Schon lange steht der Stierkampf in der Kritik, immer mehr anti-Stierkampfbewegungen sind entstanden, immer mehr Menschen protestieren öffentlich gegen die umstrittenene blutige Tradition, unterstützt von zahlreichen Tierrechstorganisationen aus der ganzen Welt, sogar der Dalai Lama hat sich öffentlich auf die Seite der Stierkampfgegner gestellt. Am vergangenem Montag haben  Vertreter der World Society for the Protection of Animals (WSPA) dem katalanischen Parlament mehr als 140 000 Unterschriften von Bürgern aus 120 Ländern gegen den Stierkampf überreicht.

Vorrausgegangen ist die erfolgreiche Bürgerinitiative der Plataforma Prou, die über 180 000 Unterschriften für ein Verbot gesammelt hat, mit knapper Mehrheit wurde entschlossen über den Antrag zu beraten, es folgten hitzige Debatten im Parlament über das Für und Wider.

Die Aussichten auf Erfolg sind äusserst gut, die Befürworter der archaischen Tradition sind in der Minderheit.

„Die Menschenrechte sind in Spanien garantiert, nun ist es an der Zeit, auch an die Rechte der Tiere zu denken“, so Leonardo Anselmi, der Vorsitzende der Plattform.

Die Stierkampfanhänger hingegen argumentieren, dass man eine Tradition nicht einfach abschaffen kann, aber sicherlich steht die Angst vor finanziellen Einbußen an erster Stelle.

Fakt ist, dass der Stierkampf schon lange in der Krise steckt, gerade junge Menschen sich dem Spektakel abwenden und dieses nur durch Subventionen in Millionenhöhe überhaupt noch am Leben erhalten wird, nicht nur in Katalonien, in ganz Spanien. Es wird geschätzt, dass in Spanien über 530 Millionen € pro Jahr alleine an Steuergeldern an die Stierkampfindustrie fließen, alleine die Instandhaltung der Stierkampfarenen und die Stierkampfschulen verschlingen Unmengen von Geldern, immer mehr Stierspektakel müssen aus Geldmangel ausfallen.

Auf den Kanarischen Inseln wurden die Stierkämpfe mangels Interesse schon 1991 abgeschafft.

Auch wenn der Stierkampf Tradition ist, oder mit dem Argument der Kultur verteidigt wird, nichts kann diese Tierquälerei in unserer heutigen modernen Gesellschaft rechtfertigen

Die Abstimmung beginnt morgen um 10 Uhr:

www.parlament.cat: Debatte LIVE

www.parlament.cat

Siehe auch: Presseportal FONDATION FRANZ WEBER

Abstimmung über die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien: Zusammenhang zwischen Tierquälerei und zwischenmenschlicher Gewalt ist gross

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26th Juli 2010

140 000 Unterschriften aus 120 Ländern gegen den Stierkampf

www.prou.cat
www.prou.cat/english

Vertreter der World Society for the Protection of Animals (WSPA) haben heute Morgen dem katalanischen Parlament mehr als 140 000 Unterschriften von Bürgern aus 120 Ländern gegen den Stierkampf überreicht.

Die WASPA will mit dieser Aktion ihre Unterstützung für die Plattform Prou zeigen, welche die Bürgerinitiative zur Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien ins Leben gerufen hat und über die am kommenden Mittwoch,  dem 28. Juli 2010,  im Parlament abgestimmt wird.

Die WASPA möchte den wenigen Ländern die Corridas durchführen zeigen, dass man diese auch abschaffen kann.

Ebenso ist die Organisation gegen die sogenannten “correbous” welche in Tarragona stattfinden.

Während des Aktes bei der Übergabe der Unterschriften standen 10 Aktivisten mit Spruchbändern auf denen in Katalanisch  und Englisch zu lesen war Pongamos fin a las corridas de toros en Cataluña / Wir beenden die Stierkämpfe in Katalonien.

Quelle: 20minutos.es

Schon in der vergangenen Woche hat sich die Humane Society Veterinary Medical Association, dem “Colectivo de Veterinarios Franceses Contra las Corridas” und der spanischen Organisation AVAT angeschlossen.

AVAT, dieses Kürzel steht für VEREINIGUNG DER TIERÄRTZE ZUR ABSCHAFFUNG DER STIERKÄMPERKUNST. Diese Organisation wurde am 18 Mai 2008 gegründet. Viele Tierärzte leben von und arbeiten mit Kampfstieren, aber die Kenntnis von deren Leiden bei den ganzen Veranstaltungen die im Zusammenhang mit diesen blutigen Spektakeln dienen, hat sie dazu bewogen, eine Gruppe zu gründen, welche die Tierschutzorganisationen bei ihrem Kampf zur Abschaffung der Tauromachie unterstützen soll. Sie wissen was sie als Tierärzte unterstützen müssen, das Wohlergehen der Tiere und nicht die vermeintliche Tradition der Stierkämpferkunst.

Gemeinsam hat man einen Brief an das katalanische Parlament geschrieben, in dem aus tierärztlicher Sicht erklärt wird, warum die Stiere leiden und dass eine Corrida ein brutales Spektakel ist. Die ist die 4. Gruppe von Tierärzten und Experten die öffentliche Erklärungen abgegebenmhaben und die die Regierungen dringend bitten, die unakzeptabel grausamen Stierkämpfe zu verbieten.

Quelle: liberaong.org

Siehe auch:
Die Angst der Stierkampflobby vor der ILP
Endlich, die Frist läuft mit 180.169, mehr als das Dreifache als benötigt, aus
Stierkampf-Debatte in Katalonien beunruhigt französische Stierquäler
Debatte ILP: Moral und Ethik gegen Grausamkeit
Debatte ILP, heute und morgen live!!!! (3.März)
Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah
Der Dalai Lama unterstützt die ILP
In Katalonien wird die Bürgerinitiative für das Verbot von Stierkämpfen akzeptiert
Eine Nachricht die Einschlug wie ein Blitz
Der Countdown hat begonnen
Jetzt oder nie!

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6th Juni 2010

Die Angst der Stierkampflobby vor der ILP

Die Abstimmung über das Stierkampfverbot in Katalonien ist nah, die Angst der Stierkamfplobby, dass die Corridas in Katalonien bald abgeschafft werden ist groß, offensichtlich so groß, dass sie sich nicht scheuten, zu versuchen, die katalonischen Abgeordneten unter Druck zu setzen, damit diese am 9. Juni gegen das Stierkampfverbot stimmen.

Einige Abgeordnete gaben zu, dass die Stierkampflobby versucht hat, mit allen Parlamentariern zu reden, dazu waren aber längst nicht alle bereit, auch zum Besuch einer Ganaderia, einer Stierzucht, hat man eingeladen, dieser Aufforderung sind aber nur ganz wenige Parlamentarier gefolgt, meist waren es Sozialisten.

Quelle: adn.es

Den Taurinos gehen die Argumente aus, weder mit ethischen noch moralischen Gründen können sie den Stierkampf verteidigen, Folter im Namen der Kultur wird von immer mehr Menschen in Frage gestellt, die Tauromachie ist langsam aber sicher dem Untergang geweiht, nicht nur in Katalonien und die Angst vor finanziellen Einbußen ist so groß, dass man auch vor Bestechungen nicht zurückschreckt.

So bleiben den Taurinos offensichtlich nur noch Lügen und Bestechungen, wie damals, als vor vielen Jahren beschlossen wurde, dass auch die männlichen Kampfstiere EU Subventionen erhalten.

Siehe hierzu:
Es war einmal…oder wie einfach es ist, Politiker zu bestechen

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