5th Juni 2010

Die Abstimmung über das Stierkampfverbot in Katalonien

Angesetzt ist die Abstimmung über ein Verbot der Stierkämpfe in Katalonien für den 9. Juni, allerdings könnte dieser Termin sich um einen Monat verschieben, da die Volkspartei / Partido Popular in Erwägung zieht, dass der Consejo de Garantías Estatuarias über die ILP, der Volksinitiative für ein gesetzliches Verbot der Stierkämpfe in Katalonien, debattiert. Nach dem neuen Statut von Katalonien ist das Gesetz, welches die Freiheit der Bürger betrifft, bindend.

Wenn man dies auf den Stierkampf bezieht, je nach Auslegung, könnten der Consejo de Garantías Estatuarias zu dem Entschluß kommen, dass die ILP die Freiheit der Bürger einschränkt. Nun hängt es wohl davon ab, wer in diesem Rat sitzt.

Quelle: larazon.es

Siehe auch:

Stierkampf-Debatte in Katalonien beunruhigt französische Stierquäler
Debatte ILP: Moral und Ethik gegen Grausamkeit
Debatte ILP, heute und morgen live!!!! (3.März)
Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah
Der Dalai Lama unterstützt die ILP

Allgemein, BIC Stierkampf als Kulturgut - ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, STIERKAMPF | 1 Kommentar

16th März 2010

Mittwoch 17. März, Debatte ILP

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Noch einmal haben Gegner und Befürworter der Stierkämpfe Gelegenheit, ab 16 Uhr im Parlament von Katalonien ihre Argumente vorzubringen. Die Debatte wird wieder live übertragen. Die Abstimmung über ein eventuelles Verbot der Stierkämpfe in Katalonien findet im Mai statt.

www.parlament.cat: Debatte LIVE

www.parlament.cat

Maria da Luz Rosinha, Bürgermeister von Vila Franca de Xira und Präsident des Verbands der portugiesischen Stierkampfstädte.

Pedro Balaa Mombrú, Unternehmer.

Francisco Esplá, Torero.

Serafín Serrano Marín, Torero.

Jordi Portabella, Biologe.

Carl Schlyter, MEP Spezialist für Tierrechte

Siehe hierzu:
Stierkampf-Debatte in Katalonien beunruhigt französische Stierquäler
Debatte ILP: Moral und Ethik gegen Grausamkeit
Debatte ILP, heute und morgen live!!!! (3.März)
Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah
Der Dalai Lama unterstützt die ILP

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4th März 2010

Debatte ILP: Moral und Ethik gegen Grausamkeit

Gefühl und Leidenschaft bezeichneten die heutige Debatte, anlässlich der von der Plattform PROU ins Leben gerufenen und von der katalanischen Regierung im vergangenem Dezember akzeptierten Gesetzgebende Volksinitiative.

Zu Wort kamen 30 Referenten, unter ihnen Stierkämpfern, Philosophen, Schriftstellern und Wissenschaftlern, welche die Parlamentarier davon überzeugen wollen, die Stierkämpfe in Katalonien zu verbieten, bzw. weiterhin zu befürworten.

Salvador Boix, der Impresionario des wohl bekanntesten spanischen Toreros José Tomás, hat die “Scheinheiligkeit” der Initiative kritisiert, welche die “Stierkämpferkunst vernichten will”. und “…,dass man die Fiesta in Ruhe sterben lassen soll”, anstatt sie durch ein Verbot auszumerzen.

Der Torero Joselito bezeichnete den Stierkampf als ein “Spektakel der Leidenschaft, des Lebens und des Todes, des Respekts”, “Ich bin Stierkämpfer und respektiere die Tiere”, so Joselito, “Wir sprechen von Gefühlen, Tradition, Kultur und Werten”.

Die Schriftstellerin und Stierkmapfanhängerin Natalia Molero, hat die ihrer Meinung nach vorhandene Fähigkeit der Stiere angesprochen, so viele Endorphine während eines Kampfes freizusetzen, dass diese den Schmerz “betäuben” und betont, dass er sich in “aggressive Erregung” verwandelt und die die Grundlage der Fiesta sei.

Ebenso wurden von Seiten der Taurinos die finanziellen Einbußen angesprochen, die durch ein Stierkamfpverbot entstehen würden, die Subventionen in Millionenhöhe, wurden selbstverständlich verschwiegen.

Der Wissenschaftler Jorge Wagensberg versicherte, “Ein Schauspiel, welches das Leiden eines Lebewesens erfordert, ist nicht tragbar”. Er berichtete über die im Stierkampf benutzen Folterinstrumente, die Banderillas welche “die Muskeln zerstören und verhindern, den Kopf zu heben”, oder “…der Degen, dessen Spitze, die Lungen durchbohrend, das Herz sucht”. Sich an die Abgeordneten wendend: “Tut das nicht weh? Ja, das tut weh!”

Der Ethologe Jordi Casamitjana hat versichert, dass zahlreiche Studien existieren, die beweisen, dass der Stier in der Arena leidet, Jesús Mosterín, Professor für Logik an der Universität von Barcelona, hat dem noch hinzugefügt, dass die “Folter schlimmer als der Tod ist”, dies kein kulturelles Element, sondern “ein Symptom der niedrigen Entwicklung”, vergleichbar mit der Gewalt gegen Frauen oder der “Entfernung der Klitoris” ist.

Rafael Luna, Abgeordneter der PP protestiere und warf Jordi Casamitjana vor, die Katalanen zu beleidigen.

Antonio Moreno, Präsident des Andalusischen Kollektivs gegen die Misshandlung von Tieren, CACMA, ein ehemaliger Stierkampfanhänger, hat betont, dass die Abschaffung der Stierkämpfe nichts mit einem “Antispanientum” zu tun haben, schließlich wurden diese auch auf den Kanaren verboten und niemand hat in diesem Verbot eine nationalistische Stellung gesehen.

Heute, am 4. März, wird die Debatte fortgesetzt, wieder werden Gegner und Befürworter zu Wort kommen, doch welchen Eindruck dies auf die Abgeordneten hinterlässt, wird letztendlich die Abstimmung zeigen.

Folter und Tod von unschuldigen Tieren als Kunst, Kultur oder erhaltenswerte Tradition zu bezeichnen, können nur die, die kein Mitgefühl besitzen.
Es gibt keinen einzigen Grund, der die beschönigend als “Stierkämpferkunst” bezeichnete blutige, archaische und grausame Tierquälerei, rechtfertigt. Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht im Mittelalter. In unserer heutigen Gesellschaft, deren moralische und ethische Werte immer mehr verfallen, die immer mehr verroht, sichtbar auch an dem enormen Zuwachs gerade jugendlicher Gewalt, ist der Schutz von Tieren und Tierrechten nicht nur eine Herausforderung für die menschliche Kultur und Zivilisation, sondern auch eine Pflicht.
Stierkampf ist moralisch, ethisch und politisch nicht vertretbar.

Siehe auch: ILP am 3. und 4. März, Befürworter und Gegner kommen zu Wort

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3rd März 2010

Debatte ILP, heute und morgen live!!!!

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Auch wenn sich die Bürger Kataloniens sich gegen die Stierkämpfe in ihrer Region entschieden haben und das Ergebnis der Abstimmung am 18. Dezember vergangenen Jahres dafür gesorgt hat, dass die Iniciativa Legislativa Popular, ILP, als solche angenommen wurde, ist noch nicht entschieden, ob dem Stierkampf in Katalonien wirklich der Todestoß versetzt wird.

Es wurde eine Kommission gebildet, die das Gesuch der Volksinitative in einen Gesetzestext umwandelt, also ein neues Gesetzt ausarbeitet, welches den Stierkampf in Katalonien verbietet.
Über dieses Gesetzt wird wieder abgestimmt werden, vermutlich noch vor Beginn der Stierkampfsaison im April.

Die dritte Abstimmung wird die Correbous zum Gegenstand haben, um auch diese Stierspektakel in Katalonien gesetzlich zu verbieten.

Am 3. und 4 März werden Stierkampfgegner und Stierkampfbefürworter zu Wort kommen, die Debatte kann auch live auf folgender Webseite verfolgt werden:

www.parlament.cat: Debatte LIVE

www.parlament.cat

MITTWOCH 3. MÄRZ

- 10.00 h. Salvador Boix i Angelats, Musiker und Impresario von José Tomás. José Miguel Arroyo ‘Joselito’, Torero und y Stierzüchter. Rosa Gil García, Plataforma para la Promoción y la Difusión de la Fiesta.

- 11.30 h. Marilén Barceló Verea, Doktorin der Psychologie und Vizepräsidentin des Dachverbandes für Stierwesen in Katalonien, Federación de Entidades Taurinas de Cataluña. Natalia Molero Lloret, Schriftstellerin.

- 12.30 h. Espido Freire, Schriftstellerin. Jorge Wagensberg, Wissenschaftler.

- 16.00 h. Jordi Casamitjana, Zoologe und Ethologe. Jesús Mosterín, Philosoph.

- 17.00 h. Vertreter des Colectivo Andaluz contra el Maltrato Animal. Antonio Moreno, ex-Stierkampf-Anhänger. Nuria Querol, Doktorin, Spezialistin auf dem Gebiet Gewalt gegen Tiere

- 18.30 h. Josep M. Terricabras, Philosoph.

- 19.00 h. Víctor Gómez Pin, Philosoph der Autonomen Universität von Barcelona.

Donnerstag 4. März

- 9.00 h. Christian Bourquin, Präsident des Consejo General de los Pirineos Orientales.

- 9.30 h. Luis Francisco Esplá, Torero.

- 10.00 h. Miquel Ferré i Avellanás, Präsident der Agrupación de Peñas und Comisiones de Bueyes de las Tierras del Ebro. Pedro Fumadó, Stierzüchter.

- 11.00 h. Hervé Schiavetti, Bürgermeister von Arles und Präsident der Unión de Villas Taurinas de Francia. María da Luz Rosinha, Bürgermeisterin von Villa Franca de Xira und Präsidentin der Unión de Villas Taurinas de Portugal (Bestätigung steht noch aus).

- 12.00 h. Francis Wolff, Philosoph, Universidad de la Sorbona.

- 12.30 h. Pablo de Lora, Professor der autonomen Universität von Madrid.

- 16.00 h. Norbert Bilbeny, Philosoph. Javier de Lucas, Hochschullehrer der Universität von Valencia.

- 17.00 h. Serafín Marín, Torero (eventuell vormittags).

- 17.30 h. Enrique Zaldívar, Tierarzt, spezialisiert auf Rinder.

- 18.00 h. Jordi Portabella, Biologe.

- 18.30 h. Stellvertreter der Plataforma Prou.

Siehe auch:

Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah
Der Dalai Lama unterstützt die ILP

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27th Februar 2010

ILP am 3. und 4. März, Befürworter und Gegner kommen zu Wort

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Auch wenn sich die Bürger Kataloniens sich gegen die Stierkämpfe in ihrer Region entschieden haben und das Ergebnis der Abstimmung am 18. Dezember vergangenen Jahres dafür gesorgt hat, dass die Iniciativa Legislativa Popular, ILP, als solche angenommen wurde, ist noch nicht entschieden, ob dem Stierkampf in Katalonien wirklich der Todestoß versetzt wird.

Es wurde eine Kommission gebildet, die das Gesuch der Volksinitative in einen Gesetzestext umwandelt, also ein neues Gesetzt ausarbeitet, welches den Stierkampf in Katalonien verbietet.
Über dieses Gesetzt wird wieder abgestimmt werden, vermutlich noch vor Beginn der Stierkampfsaison im April.

Die dritte Abstimmung wird die Correbous zum Gegenstand haben, um auch diese Stierspektakel in Katalonien gesetzlich zu verbieten.

Am 3. und 4 März werden Stierkampfgegner und Stierkampfbefürworter zu Wort kommen, die Debatte kann auch live auf folgender Webseite verfolgt werden:

www.canalparlament.cat

MITTWOCH 3. MÄRZ

- 10.00 h. Salvador Boix i Angelats, Musiker und Impresario von José Tomás. José Miguel Arroyo ‘Joselito’, Torero und y Stierzüchter. Rosa Gil García, Plataforma para la Promoción y la Difusión de la Fiesta.

- 11.30 h. Marilén Barceló Verea, Doktorin der Psychologie und Vizepräsidentin des Dachverbandes für Stierwesen in Katalonien, Federación de Entidades Taurinas de Cataluña. Natalia Molero Lloret, Schriftstellerin.

- 12.30 h. Espido Freire, Schriftstellerin. Jorge Wagensberg, Wissenschaftler.

- 16.00 h. Jordi Casamitjana, Zoologe und Ethologe. Jesús Mosterín, Philosoph.

- 17.00 h. Vertreter des Colectivo Andaluz contra el Maltrato Animal. Antonio Moreno, ex-Stierkampf-Anhänger. Nuria Querol, Doktorin, Spezialistin auf dem Gebiet Gewalt gegen Tiere

- 18.30 h. Josep M. Terricabras, Philosoph.

- 19.00 h. Víctor Gómez Pin, Philosoph der Autonomen Universität von Barcelona.

Donnerstag 4. März

- 9.00 h. Christian Bourquin, Präsident des Consejo General de los Pirineos Orientales.

- 9.30 h. Luis Francisco Esplá, Torero.

- 10.00 h. Miquel Ferré i Avellanás, Präsident der Agrupación de Peñas und Comisiones de Bueyes de las Tierras del Ebro. Pedro Fumadó, Stierzüchter.

- 11.00 h. Hervé Schiavetti, Bürgermeister von Arles und Präsident der Unión de Villas Taurinas de Francia. María da Luz Rosinha, Bürgermeisterin von Villa Franca de Xira und Präsidentin der Unión de Villas Taurinas de Portugal (Bestätigung steht noch aus).

- 12.00 h. Francis Wolff, Philosoph, Universidad de la Sorbona.

- 12.30 h. Pablo de Lora, Professor der autonomen Universität von Madrid.

- 16.00 h. Norbert Bilbeny, Philosoph. Javier de Lucas, Hochschullehrer der Universität von Valencia.

- 17.00 h. Serafín Marín, Torero (eventuell vormittags).

- 17.30 h. Enrique Zaldívar, Tierarzt, spezialisiert auf Rinder.

- 18.00 h. Jordi Portabella, Biologe.

- 18.30 h. Stellvertreter der Plataforma Prou.

Siehe auch:

Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah
Der Dalai Lama unterstützt die ILP

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18th Februar 2010

Der Dalai Lama unterstützt die ILP

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Der Dalai Lama unterstützt die Volksinitiative zur Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, diese erfreuliche Nachricht überbrachte heute die Tierrechtsorganisation ADDA / Asociación Defensa Derechos Animal

Su Santidad el Dalai Lama apoya la ILP


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Barcelona, Februar 2010.- Auf Bitte von ADDA, hat der Dalai Lama das Manifest unterzeichnet und sich der ILP angeschlossen. In der Erklärung, bekennt der Dalai Lama, dass Stierkämpfe eine grausame Praxis sind. Er bittet das Parlament von Katalonien, dafür zu stimmen, dass das katalanische Tierschutzgesätzt geändert wird, um die Aussnahmegenehmigung welche die Stierkämpfe genehmigen, aufzuheben.

Siehe auch:
Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten
Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah

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18th Dezember 2009

Die katalonischen Angeordneten haben JA gesagt, das AUS der Stierkämpfe ist nah

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Vor wenigen Stunden wurde im katalanischen Parlament die 1. Debatte über die Abschaffung der Stierkämpfe abgeschlossen. Zu Wort kamen Vertreter der ILP, wie Ana Mulà, Rechtsanwältin und Vorstandssprecherin der Tierrechtskommission der Anwaltskammer in Barcelona, sowie Parlamentarier.

Die Anhänger beriefen sich wie üblich auf die lange Stierkampftradition, den Verlust von Arbeitsplätzen, obwohl Stierkampf für die meisten nur ein Saisongeschäft ist, Grausamkeit unter dem Deckmantel der Kultur.
Sehr bewegende Worte fand Francesc Pané, der an die Parlamentarier appellierte, doch bitte ihre Intelligenz zu benutzen, bei der Abstimmung über ein nicht nur ethisches, sondern auch soziales Thema, welche Auswirkungen hat auf die nationale Moral der Gesellschaft.

Bei der Abstimmung stimmten 67 Abgeordnete für die Gesetzgebende Volksinitiative ILP, 59 dagegen, es gab 5 Enthaltungen.

Das Parlament von Katalonien hat somit der ILP Prou grünes Licht gegeben, d.h. die ILP wurde als solche angenommen.

Der gesetzgebende Prozess setzt sich nun, dank der positiven Stimmen der Abgeordneten fort. Es wird eine Kommission gebildet die das Gesuch der Volksinitative in einen Gesetzestext umwandelt, also ein neues Gesetzt ausarbeitet, welches den Stierkampf in Katalonien verbietet.
Über dieses Gesetzt wird dann in 3 bis 4 Monaten wieder abgestimmt werden, vermutlich noch vor Beginn der Stierkampfsaison im April.

Die dritte Abstimmung wird die Correbous zum Gegenstand haben, um auch diese Stierspektakel in Katalonien gesetzlich zu verbieten.

Zeitgleich fand vor dem Parlamentsgebäude eine Anti-Stierkampf Kundgebung statt, interviewt wurde der Torero Serafín Marín aus Montcada (Cataluña), dessen Worte nicht gerade von großer Intelligenz zeugten. Er war felsenfest davon überzeugt, dass sich die Politiker gegen das Referendum aussprechen würden und Barcelona noch mehr “taurina” werden würde als je zuvor.

Die Stierkampfgener, die Zuschauer im und vor dem Parlament, sind sich um den Hals gefallen und haben Freudentränen vergossen, als das Ergebnis verkündet wurde.

“Auch wenn die Stierkämpfe jetzt noch nicht per Gesetz abgeschafft wurden, die Stiere haben mit dieser Prüfung des Parlaments die Schlacht der Senisibilität gewonnen, es ist ein Thema welches die Gesellschaft beschäftig, jetzt fehlt das Schwerste, die gesetzliche Schlacht zu gewinnen“, so die ILP.

Stierkampf ist Frucht der Barbarei und ihre Abschaffung hingegen Ergebnis der Evolution.

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15th Dezember 2009

Die Stiere werden endlich durch die Tür des Parlaments eintreten

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Die Stiere werden endlich am Freitag den 18. Dezember durch die Tür des Parlaments eintreten und mit ihnen die Stimmen der Millionen von Menschen die für eine Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien sind.

Um 9 Uhr findet die erste von drei Abstimmungen statt. Diese wird im Internet live übertragen.

Seit Beginn der Gesetzgebenden Populäre Initiative (ILP) haben die Medien ständig über den Stand der Dinge berichtet, nun hat das Parlament eine eine rekordverdächtige Anzahl Anfragen ausländischer Pressevertreter erhalten, die der Abstimmung beiwohnen wollen. Die ILP hat großartige Arbeit geleistet.

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9th Februar 2009

Die Welt der Stierkampfanhänger ist ins Wanken geraten

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Die vom katalanischen Parlament angenommene Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP genannt, die Bürgerinitiative zur Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, sammelt seit dem 10. Dezember Unterschriften, damit die Stierkämpfe und Schaustellungen, die die Tötung eines Tieres mit sich bringen, das Verletzen durch Spieße oder Degen, sowie alle Arten von Stierspektakel in und außerhalb der Arenen verboten werden.

Schon jetzt haben über über 70 000 Unterzeichner sich offiziell gegen den Stiermord in den Arena bekannt, die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, nötig waren 50 000 Unterschriften.

Nur werden diese dem katalonischen Parlament vorgelegt und überprüft, Stichtag ist der 6.Mai. Einige Unterschriften werden sicher anuliert werden und man wird bis auch weiterhin Stimmen für die Abschaffung des Stierkampfes in Katalonien sammeln.

Siehe auch:

In Katalonien wird die Bürgerinitiative für das Verbot von Stierkämpfen akzeptiert
Eine Nachricht die Einschlug wie ein Blitz
Der Countdown hat begonnen
Jetzt oder nie!

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5th Januar 2009

Jetzt oder nie!

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Die Anti-Stierplattform Prou hat in nur sieben von zwanzig Wochen schon über 25 000 Unterschriften gegen den Stierkampf in Katalonien gesammelt, nachdem das Parlament Mitte November diese Bürgerinitiative genehmigt hat. Notwenig für eine Abschaffung der Stierkampfveranstaltungen bei denen Stiere mittels Banderillen in der Arena getötet werden, sind 50 000 Unterschriften.
Unter den Unterzeichnern befinden sich prominente Persönlichkeiten wie der Philosoph Salvador Pániker, die Journalisten Mathew Tree, Pilar Rahola und Ruth Toledano, die Anwältin Magda Oranich, der Musiker Pep Sala, und die Professoren Jesús Mosterin Y Josep Maria Terricabras.
Die Kampagne hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, sobald die Unterschriften gesammelt sind, beginnt die parlamantarische Bearbeitung, bei der die Gruppen Verbesserungen in der Gesammtheit vorstellen können, Die ILP ist gut vorbereitet, es sind genug Gelder vorhanden um Plakate, audiovisuelles Material und “runde Tische” auszuarbeiten unter der Devise “Jetzt oder nie!”

Quelle: elmundo.es

Siehe auch:

In Katalonien wird die Bürgerinitiative für ein Verbot von Stierkämpfen akzeptiert

Eine Nachricht die Einschlug wie ein Blitz
Die Bürgerinitiative ist in vollem Einsatz
Der Countdown hat begonnen

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