13th September 2010

Manifest zur Abschaffung des „Toro de la Vega“

Die Initiative „Más de 400 firmas contra el Toro de la Vega“ („Mehr als 400 Unterschriften gegen den Toro de la Vega“), ins Leben gerufen von dem Tierrechtler Julio Ortega Fraile und unterstützt von weiteren Persönlichkeiten aus der Tierrechtsszene, hat mehr als 400 Unterzeichner aus Kunst und Kultur gewonnen, die das Manifest für eine Abschaffung des grausamen blutigen Spektakels, welches jedes Jahr am zweiten Dienstag im September in Tordesillas stattfindet, unterschrieben haben.

Am vergangenem Sonntag hat eine Kundgebung in Tordesillas stattgefunden an der Aktivisten aus vielen verschiedenen Ländern teilnahmen.

Morgen, am 14. September 2010, ist es wieder soweit, blutrünstige mit Lanzen bewaffnete Männer werden zu Fuß und zu Pferd ab 11 Uhr einen Stier auf das offene Feld hinaus hetzen, mit Lanzen seinen Körper durchbohren, in die Enge treiben und töten. Morgen wird Platanito um sein Leben rennen, man hat sich offensichtlich umentschieden und Banadero ausgemustert, Todesurteil Lanzentod, vollstreckt von Männern mit Testosteron gesteuerten Hirnen, welche stolz darauf sind ihre Überlegenheit brutal ausleben und präsentieren zu können.

Unglaubliche Grausamkeit kennzeichnet dieses im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannte und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionell eingestufte Blutbad.

Der Toro de la Vega ist das Opfer eines Wahns der Menschen, denen es nicht nur an Mitgefühl und Respekt gegenüber Tieren mangelt, sondern die auch meinen ihr vermeintliche Stärke damit beweisen zu können, indem sie ein Tier bezwingen und grausam und rituell niedermetzeln.

Die Auszüge aus dem Manifest zeigen die tiefste Ablehnung der Intellektuellen gegenüber diesem Spektakel und die Forderung nach einer Abschaffung. Morgen wird Tordesillas wieder im Blick der Öffentlichkeit stehen, ein Ort, der auf internationaler Ebene eine traurige Bekanntheit erlangt hat, bekannt als Schandfleck Spaniens.

„Die Unterzeichner lehnen es ab, dass in Spanien die Demütigung und Folter eines Lebewesens als Kultur verstanden wird und ein Blutvergießen Kunst genannt wird.“

„Die wir dieses Manifest als Künstler und Intellektuelle der Literatur, der Musik, der Bildhauerkunst, des Tanzes und des Gedankens im Allgemeinen, aber vor allem als menschliche Wesen die fähig sind, sich der von einigen Mitgliedern der Spezie der wir angehören, bewiesenen Barberei zu schämen, vereinigen unsere Stimmen der wahren Kultur, der wahren Kunst, die die verstanden werden als ein Wohl des Volkes, jene die es wachsen und weiterkommen lassen und nicht verrohen und verknöchern.“

„Der „Toro de la Vega“ stellt einzig und alleine eine öffentliche Folter dar, genauso wie andere Spektakel mit Stieren in Spanien und anderen spanischsprachigen Ländern. Wir fordern die Abschaffung solcher Verirrungen, von denen wir uns weigern Komplizen zu sein, angesichts des morgigen Tags der sich von der Grausamkeit von wenigen gegenüber dem Schweigen von so vielen entsetzen wird.“

Martina Szyszka

Siehe auch:
Tordesillas, Toro de la Vega 2010, bald stirbt Banadero den Lanzentod

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1st September 2010

PETITION gegen den „Toro de la Vega“ / Help us to end cruelty „Speared Bull“ on Spain

Help us to end cruelty „Speared Bull“ on Spain

Bitte auf das Bild klicken!

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26th August 2010

Demonstration und Protestbrief „Toro de la Vega“

Bald ist es wieder soweit, in Tordesillas wird ein Stier vom mit Lanzen bewaffneten Mob, zu Fuß und mit Reitern aus der Stadt getrieben und auf offenem Feld bestialisch erstochen.

Siehe hierzu:

Tordesillas, Toro de la Vega 2010, bald stirbt Banadero den Lanzentod

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat in Zusammenarbeit mit CAS und Anima Naturalis einen Protest gegen diese Grausamkeit organisiert, es handelt sich um den 6. in Tordesillas und den 2. in Valladolid.

Hierzu wurde eigens eine Webseite erstellt:

Apúntate a nuestra protesta contra el Toro de la Vega

Man kann sich registieren und an den Demonstrationen teilnehmen, die Aktionen finanziell unterstützen, sich informieren und einen Protestbrief abschicken. Diese Webseite mit dem Protestbrief ist noch vom letzten Jahr, der Protestbrief kann aber trotzdem verschickt werden, er wurde auch in englischer Sprache veröffentlicht, bitte versenden auch Sie die wichtige Botschaft!

Protestbrief gegen den „Toro de la Vega“:

Envía carta de protesta contra el Toro de la Vega

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4th August 2010

Tordesillas, Toro de la Vega 2010, bald stirbt Banadero den Lanzentod

Der Tod von Moscatel, dem „Toro de la Vega“ 2009

Bald ist es wieder soweit, am 14. September 2010 findet das unglaublich grausame Fest „Toro de la Vega“ (Stier der Flußaue) in Tordesillas statt. Wieder wird auch dieses Jahr ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet werden. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Dieses Jahr wird Banadero zu Tode gefoltert werden, ein Stier der Ganaderia Valdeolivas, Fotos werden offensichtlich erst am 15. August veröffentlicht.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.

Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.

Jahrelange Proteste haben noch immer keinen Erfolg gebracht, es ist eine Schande, dass solch ein widerliches, niederträchtiges Schauspiel nicht verboten wird.

Offizielle Webseite: Patronato del Toro de la Vega

Siehe auch:

Toro de la Vega, eine fragwürdige Tradition
Toro de la Vega, eine nationale Schande
TORO DE LA VEGA / Blut, Folter und Tod in Tordesillas
Moscatel, der Bote unserer eigenen Zerstörung
So tötet man den Toro de la Vega

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26th Oktober 2009

„vergüenza humana“ / „menschliche Schande“

Endlich wurde am 20. Oktober das Urteil im Fall ACTYMA / Tordesillas verkündet.

Die Tierrechtsorganisation ACTYMA wurde wegen möglicher Beleidigung der Stadt Tordesillas währen der Festwoche “Toro de la Vega 2006″ angeklagt. Actyma (Asociación Contra la Tortura y el Maltrato Animal) hatte für den 12. September 2006 ein Sportflugzeug mit Schlepp-Spruchband gemietet, auf dem stand:

‘Tordesillas, vergüenza humana. Actyma’ (Tordesillas, menschliche Schande. Actyma).

Tordesillas hat Anzeige erstattet, das Verfahren gegen Actyma wurde aufgenommen, weil auf dem Spruchband nicht zum Ausdruck gebracht wurde, dass der Protest gegen den Stierkampf und nicht gegen die Stadt selbst gerichtet ist.

Nun hat der Richter entschieden, dass es sich hierbei weder um üble Nachrede noch um ein Delikt handelt, das Verfahren wurde eingestellt.

Fazit, ab sofort darf man alle Orte, in denen Tiere zu Tode gequält werden „vergüenza humana“ nennen, was uns alle sehr freut.

Quelle:
nortecastilla.es
publico.es

Siehe auch: So tötet man den Toro de la Vega

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26th September 2009

Das wahre Gesicht des Jésus Salamanca / La cara oculta de Jésus Salamanca

igualdad-animal-toro-de-la-vega.jpg
Foto Igualdad Animal

Außerhalb von Spaniens Grenzen, ist dieser „ehrenwerte Herr“ nicht bekannt, aber dies soll sich nun ändern. Anlaß zu meinem nun folgenden Beitrag ist dieser am 21. September von mir veröffentliche Artikel:

Tordesillas, die Schande ruft zur Demo auf

En defensa del TORO DE LA VEGA, de Tordesillas

Blog de Jésus Salamanca

…bzw. der von JESAAL hinterlassene Kommentar:

21. September 2009, Jesaal schreibt:

Toro de Vega: arte, cultura, tradición y atractivo. mejor el Toro Vega que gasear judios, como hacía el cabrón de Hitlery la Alemania nazi. ¿O no? Ni lo entendéis ni lo entenderéis nunca. Mejor callaos, antes que hacer el ridículo.
Cincuenta personas contra el Toro de Vega y…¡cada vez menos, aunque más ignorantes! No habéis respetado y no seréis respetados. ¡No lo merecéis! ¿Acaso defendéis el holocausto nazi? ¿defendéis al animal y condenáis a la persona? ¡Joder, qué tropa nazi y desvergonzada!

ÜBERSETZUNG:

Der “toro de la vega”: Kunst, Kultur, Tradition und Verlockung. Der Toro Vega ist doch besser als Juden zu vergasen wie es dieser Scheißkerl von Hitler und das Nazi-Deutschland tat, oder? Ihr versteht es nicht und werdet es nie verstehen. Haltet besser die Schnauze, bevor ihr Euch lächerlich macht.
50 Personen gegen den Toro Vega und … jedes Mal weniger, wenn auch jedesmal einfältiger. Ihr habt nichts respektiert und somit werdet ihr nicht respektiert. Ihr verdient es nicht! Verteidigt ihr vielleicht den Holocaust? Verteidigt Ihr das Tier und verurteilt den Menschen? Fickt Euch, Ihr Herde von unverschämten Nazis!

Hinter Jésus Salamanca verbirgt sich, man höre und staune, ein Lehrer für Erwachenenbildung und Politiker der Unidad Regionalista de Castilla y León, eine Partei für Kastillien-León, die sich als regionalistisch, demokratisch, modern und erneuernd beschreibt und u.a. die Wiedererlangung der historischen und kulturellen Identität der Region anstrebt.

Wie könnte es anders sein, gehören dazu auch, die Verteidigung des Toro de la Vega und die der Traditionen der Volksfeste, welche in Spanien nur selten unblutig und ohne Stierspektakel vonstatten gehen.

Die Partei hat zur Demonstration aufgerufen, diese soll am 27. September in Tordesillas stattfinden.

Concentración en defensa del Torneo del Toro Vega

Jésus Salamanca befindet sich schon länger im Visier der spanischen Tierrechtler, welche er gerne auf das Übelste beschimpft und dies mit einer Ausdrucksweise die nicht gerade eine gute kultivierte Erziehung vermuten lässt, was man bei einem Lehrer für Erwachenenbildung doch eigentlich erwarten dürfte.

Schon einige renomierte spanische Tierrechtler haben Jésus Salamanca offene Briefe zukommen lassen, u.a. Julio Ortega Fraile / Carta a los taurinos (Brief an die Taurinos) und Carles Marco der PSOE

Carta abierta a Jesús Salamanca Alonso y a Unidad Regionalista de Castilla y León (URCL)

Diese offenen Briefe hat Jésus Salamanca selbstverständlich unter den Tisch kehrt, längst nicht jeder Kommentar wird von ihm freigeschaltet. „Sie alle wissen, dieser Blog ist ein ernster Raum und Dummheiten werden nicht veröffentlicht“, so Salamanca.

Einerseits debattiert er schwülstig über die Erziehung von Jugendlichen und die Vermeidung von Gewalt, andererseits verteidigt er grausame Volksfeste und greift verbal jeden an, der nicht seiner Meinung ist.

Jésus Salamanca beschimpft uns Tierschützer mit den Worten, von dem zur Unverschämtheit neigenden, schon vor Jahren verstorbenen spanischen Schriftstellers Camilo José Cela:
„Das sind bezahlte Hunrensöhne. Experten, in jedes Fettnäpfchen zu treten, Ergebnis der Idiotie eines unbekannten Vaters und einer immer willigen Mutter.“

Tierschützer werden von ihm auch gerne abfällig als Galgos (Windhunde) bezeichnet, ob er uns wohl gerne ganz traditionell am nächsten Baum hängen sehen würde?
Des weiteren nennt er uns ungebildete Einfaltspinsel, Meister der Dummheit, unverschämte Idioten und so ganz nebenbei schürt er auch noch Fremdenhass, indem er über die Ausländer, die in Spanien wohnen und die (S)tiere verteidigen, herzieht, genauso wie über die Tierschützer die aus dem Ausland anreisen um an Demonstrationen teilzunehmen. Deutsche Tierschützer werden, wie sein Kommentar schon zeigte, als Nazis bezeichnet.

Jesús Salamanca, selbstherrlich, beleidigend, respektlos, …nun widmet Caroline Waggershauser ihm einen passenden Kommentar, den er sicherlich auch lesen wird und nicht nur er…..

Estimado señor “El-que-corre-detrás-del-toro-de-la-vega”:

Tanto que habla Usted de “Arte, Cultura y Tradición” le recomiendo instruirse en la historia de su propio país. Me temo, que falta le hace. Gracias a personas como Usted este precioso país, su Patria querida, sigue sumido todavía en una noche eterna. Anclado en costumbres y ritos provenientes de la edad medieval. Gracias a personas como Usted y los demás señores “que-corren-detrás-de-cualquier-toro-de-lidia” España perdió el tren de La Ilustración hace siglos.

Mientras el resto de Europa avanzaba en cuanto a ética y moral, entre otros, España seguía disfrutando de la sangre de inocentes. Ya eran inocentes animales o inocentes humanos durante esta terrible noche de la Inquisición Española, donde la tortura pública tanto de animales como personas estaba a la orden del día.

Precisamente durante esta época, el reinado de los Reyes Católicos, es donde empezó todo, y del que este país lleva todavía el lastre: Los festejos taurinos y las corridas de toro, tal y como demuestran los libros de historia.
Durante esta noche tan oscura también sucedió la expulsión de los judíos de España con todo lo que conllevaba aquel hecho injusto y cruel.
Le mando un enlace sobre el tema, por si le interesa, Sr. “El-que-corre-detrás-del-toro-de-la-vega”:

La poca conocida persecución a los judíos de España

Como puede ver, antes de señalar a otros con el dedo, debería mirarse primero el propio ombligo. Todos los países tienen sus horas negras, no se salva ninguno. Ni su querida España. Y en cuánto a mi país de origen, Alemania, le puedo asegurar que todo lo que se refiere a la glorificación y divulgación del régimen nazi esta penado por ley. Me permito adjuntarle un enlace sobre el tema. Siento que no lo haya encontrado en lengua castellana.

NS-Gedankengut und Strafrecht

Asimismo le mando un enlace a modo de anécdota sobre un hecho ocurrido en Alemania no hace mucho. Sólo para que sepa lo que le pasa si a uno se le ocurre enseñar, aunque sea en broma, el saludo al puro estilo dictador a su perro.

5 meses en prisión por enseñarle a su perro el saludo nazi

Por el mero hecho de levantar el brazo al saludo “hitleriano” Usted, Sr. “El-que-corre-detrás-del-toro-de-la-vega”, puede ir a la cárcel como mínimo tres meses. También la negación del Holocausto se castiga severamente con la cárcel. Y de posesión de material de ideología nazi ya ni le hablo. Hay gente que llevan ya años en las cárceles alemanas por la glorificación del “Tercer Reich”. Insultar a alguien como “nazi” también es perseguido por la ley. En este sentido debería Usted tener sumo cuidado a quienes dirige este tipo de comentarios e insultos con los que tan amablemente nos ha obsequiado (¡Joder, qué tropa nazi y desvergonzada!).
Como ve, Sr. “El-que-defiende-festejos-taurinos-y-la-“fiesta-nacional”, hay pueblos y personas que han aprendido de su historia, otros no.

En cambio, aquí en España los franquistas campan a sus anchas, disfrutando de una impunidad increíble (solo hay que mirar a Galicia, a título de ejemplo), si hasta “cierto” partido destinaba (¿y destina?) anualmente dinero de fondos públicos a la Fundación Francisco Franco. Si se celebra en España el cumpleaños del “caudillo”, aquí no pasa nada. Intente hacer esto en otros países europeos con el cumpleaños de cualquier otro dictador. A ver que pasa.

Luego, el revuelo que causa el hecho de retirar reliquias de la dictadura de las calles: estatuas, placas con nombres tristemente famosos durante la dictadura y un largo etcétera deja al descubierto cuántos seguidores franquistas hay hasta entre la gente joven de este país.

Esta larguísima dictadura forma parte de esta noche eterna que perdura hasta hoy en día y que distancia España de Europa. Su país perdió el tren de la Ilustración hace mucho, „gracias“ a sus diferentes mandatarios y a la gran mayoría de súbditos que no reflexionan ni cuestionan. Mientras tengan su copita de vino y sus toros están contentos.

Lo, y los demás, no les importan ni lo más mínimo. Sólo así se explica que el Generalísimo y su séquito se podían sostener en el poder durante tantísimos años. El ciudadano español de hoy en día es el resultado de esta larga noche de dictadura: ignorante, indiferente, desinteresado y no se compromete. Solo se mueve cuando se le toca su única diversión: Panem et circenses.

Por lo tanto que Usted, Sr. “El-que-corre-detrás-del-toro-de-la-vega”, hable de los alemanes que se preocupan por los derechos de cualquier ser vivo, viva donde viva, sea un toro, perro o una persona, en este tono despectivo esta totalmente fuera de lugar (….mejor el Toro Vega que gasear judíos, como hacía el cabrón de Hitler y la Alemania nazi. ¿O no?…). Su comentario en la página www.sos-galgos.net resulta indigno para una persona docente como es Usted, Sr. “El-que-defiende-la-tortura-de-animales-indefensos-e-inocentes”.
¿Por qué no estudia simplemente la historia de su propio país, aprende de los errores cometidos antaño, cuestione, indague, analice y luego practique el sano ejercicio de la autocrítica y así podemos ir juntos de la mano, sacando el carro del barro, es decir: Abolir todos los espectáculos en los que se usa animales por personas perversas y sádicas con el fin de divertirse y/o lucrarse?

Si tanto quieren disfrutar de sus costumbres y ritos medievales me pregunto ¿por qué no se juntan todos para ir a vivir a un lugar, lejos de la civilización moderna pero también sin luz, agua corriente y gas, sin todo el confort que nos proporciona nuestro tiempo y por supuesto sin medicamentos ni médicos de nuestra era? Allí podrán disfrutar de sus salvajes costumbres medievales sin ofender a nadie. Pero me temo que poco durarían. Como muy tarde cuando uno empieza a tener dolor de muelas. ¡Qué rápido desearían estar de vuelta en nuestro mundo moderno, dejando atrás sus salvajes costumbres!

Créame, Sr. “Defensor-del-toro-vega-y-de-la-fiesta-taurina”, el toro de la vega se va a acabar. Téngalo por seguro. Y en cuánto haya caído esta orgía de sangre, perpetrada por personas sin respeto a la vida, caerán los demás festejos taurinos.
Y cómo último apunte: Si lleva a cabo, hecho que jamás ocurriría, una corrida de toros en Alemania o un toro de la vega, le esperan unos 10 años de cárcel. ¿Por qué será?, me pregunto.

Atentamente

Caroline Waggershauser

PD: Le ruego que publique tanto mi contestación a su comentario (que por cierto también quiero ver publicado) como la carta abierta que recibió Usted de mi apreciado amigo “culerín” Carles Marco en su blog para que todos puedan opinar. ¿Usted, Sr. “Que-defiende-el-dolor-infinito-y-la-tortura-de-seres-indefensos” se llama “liberal”? Si ni publica los comentarios que no le convienen.

Si no los veo publicados (mi comentario, la carta abierta y su comentario nazi) me tomaré la libertad de informar la directora de la revista “España liberal” tanto como a la directiva del centro donde enseña sobre su pésima conducta y falta de respeto hacia otros.

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21st September 2009

Tordesillas, die Schande ruft zur Demo auf

Der Toro de la Vega ist in aller Munde, die grausamen, von Aktivisten von Igualdad Animal aufgezeichneten Szenen wurden sogar von einigen spanischen Fernsehsendern gezeigt und zahlreiche Presseberichte sprechen eine deutliche Sprache, der Toro de la Vega ist grausame Tierquälerei.

Tordesillas steht im Fokus der Öffentlichkeit, auch internationale Presse hat berichtet, Tordesillas steht am Pranger.

Offensichtlich bekommen es die Anhänger des Toro de la Vega mit der Angst zu tun, wie sonst könnten sie auf die Idee kommen, am 27. September zur Demonstration aufzurufen, unter dem Motto:

ZUR VERTEIDIGUNG DES TORO DE LA VEGA UND DER TRADITIONEN UND VOLKSFESTE UNSERER DÖRFER

Man ist der Meinung, dass Tordesillas zum Gespött der Tierrechtler geworden ist und das Fest verteidigt werden muss. „ES WIRD ZEIT! MAN MUSS JETZT SAGEN, ES REICHT!“

„WIR FORDERN RESPEKT VOR UNSEREN FESTEN. RESPEKT VOR UNSEREN TRADITIONEN. RESPEKT VOR UNSEREM VOLK. RESPEKT VOR UNSEREN MÄNNERN UND FRAUEN AUS TORDESILLAS UND IHRER ART ZU DENKEN.“

Respekt? Ich kann diesen Hinterwäldlern nur Verachtung entgegenbringen…

Quelle: Blog de Jesús Salamanca

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17th September 2009

Moscatel, der Bote unserer eigenen Zerstörung

Menschen, die Spezies des Planeten Erde, die längst ihre Habitatsbelastung überschritten hat und durch Überbevölkerung und deren Konsequenzen den Planet Erde ins physische Koma bringt, suchen nach Beschäftigung für ihre selbst umgestaltete und von Monotonie gekennzeichnete reizlose Umwelt.

Um das Leben interessanter zu gestalten, leben Menschen ihre Fantasien ungehindert aus. Zunehmend beschäftigen sie sich mit der Realisierung sadistischer Vorstellungen und Handlungen, ohne dass jemand sie daran hindert.

Schon die Menschenkinder lernen, dass Selbstdisziplin eine Behinderung ihrer Entwicklung ist, dass Respekt vor anderen (auch anderen Lebewesen) und die damit verbundene Disziplin ihre psychische Entwicklung beeinträchtigt. So wird der Weg frei für zügellose Grausamkeit und ungestrafte Brutalität.

Durch solche Erziehungsmuster sind Menschen, auch wenn sie zu den sozial organisierten Lebewesen gehören, nicht mehr in der Lage andere Menschen und andere Lebewesen zu respektieren und sich gegenüber anderen zurückzunehmen. In ihrer Gesellschaft ist hingegen akzeptiert und von hohem Sozialstatus, wer sich durchsetzt, wer angreift und den Kampf mit dem Artgenossen gewinnt. Die Mittel, die dafür eingesetzt werden sind egal. Der Gewinner ist der König.

Dieses Grundprinzip der Gesellschaftsstruktur (König ist, wer sich kämpferisch durchsetzt) fördert auch die Grausamkeit und Brutalität. Wer kein König unter Menschen sein kann, weil er oder sie zu schwach ist, bedient sich anderer Mittel, um Stärke und “Königswürde” zu beweisen.

Da der Mensch seine Umwelt so geschaffen hat, dass er möglichst bequem zu existieren vermag, diese Umwelt aber dadurch reizarm und uninteressant ist, und dadurch kaum Möglichkeiten für einen “Königskampf” bietet, erschafft sich der Mensch seine kleinen und großen Schlachtfelder selbst. Hier sind der Fantasie und der Aggression keine Grenzen gesetzt. Ob Tier oder Mensch – jedes Lebewesen, dass dazu geeignet ist, einem Menschen oder sozial miteinander verbundenen Menschen (Truppe) ein geeignetes Schlachtfeld für den Königskampf zu liefern, wird gnadenlos gejagt. Dies kann physisch oder psychologisch geschehen. Hauptsache der Sozialstatus wird dadurch aufgewertet.

Moscatel ist Opfer dieses Wahns der Menschen, Stärke innerhalb ihrer eigenen Sozialstruktur beweisen zu müssen. Er ist Opfer dessen, dass die Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich zurückzunehmen und andere zu respektieren. Moscatel ist Opfer der Langeweile der Menschen in ihrer eigens erschaffenen Umwelt. Er ist Opfer von den Menschen, die ihre Kinder dazu erzogen und erziehen, dass sie stets König sein müssen – egal um welchen Preis.

Moscatel ist ein Symbol der Zerstörung der Erde durch den Menschen.

Sein grausamer Tod und der Tod so vieler gepeinigten Wesen auf dieser Welt ist nur der Bote zu unserer eigenen Zerstörung.

Barbara Maria

Moscatel / Toro de la Vega 2009

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16th September 2009

Ein Fest, welches in Tordesillas mit Stolz verteidigt wird

Die Bilder können kaum grausamer sein, Moscatel, erschöpft am Boden liegend, eine Lanze tief in seinem Körper, es wird daran gezogen und gezerrt….daraufhin braucht man weitere 5 Minuten um ihn mit Dolchstößen ins Genick schließlich zu töten, dies wird in diesem Video von Tele 5 nicht gezeigt.

TORO DE LA VEGA, der Schandfleck Spaniens.

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15th September 2009

So tötet man den Toro de la Vega

Aktivisten von Igualdad Animal haben Kopf und Kragen riskiert, um die folgenden Aufnahmen von Moscatels grausamen letzten Minuten seines Lebens aufzuzeichnen.

Die Anhänger des Toro de la Vega erlauben nicht, dass man filmt, wer eine Kamera bei sich trägt oder sein Handy zückt wird bedroht, egal ob als Privatperson oder für ein Fernsehteam.
Warum dieser Argwohn, wenn man doch so stolz auf das Fest ist? Sicher zu Recht behauptet der Aktivist Javier Moreno, dass diesen Leuten bewußt ist, dass Folter etwas schlechtes ist. Als etwas anderes kann man es auch nicht bezeichnen.

Igualdad Animal ist es gelungen Aufnahmen von Moscatels schrecklichen Ende zu machen, die hoffentlich auch den Rest der Welt erreichen. Aufnahmen, die an Grausamkeit wohl kaum zu übertreffen sind. Die Lanze die sich in den Körper des Stieres bohrt, das viele Blut, der verzweifelte Blick des sterbenden Tieres. Während fünf Minuten gab man Moscatel immer wieder einen Genickstoß ohne ihn zu töten, man deckte ihn mit einem Segeltuch ab, um genau solche schockierenden Aufnahmen zu verhindern. Es gelang ihnen immer noch nicht, der Stier wälzte sich hin und her, erhob sich ein letztes Mal und versuchte vor seinen Peinigern zu fliehen. Es war ein langer Todeskampf, ein langsames grauenvolles Sterben.

Die Bilder sprechen für sich, wie kann da die Bürgermeisterin von Tordesillas, Milagros Zarzuelo noch behaupten, dass es sich um einen “sauberen Wettkampf handelt bei dem der Stier nicht leidet”?

Während die Jury des Patronato del Toro de la Vega wohl darüber diskutiert, ob man die Trophäe dem Stiermörder Álvaro Hernández zuerkennen muss, wird die Welt darüber diskutieren, wie man dieses Spektakel endgültig in das Endlager der Geschichte verbannt, in die Geschichte des dunklen tiefsten Spaniens.

Igualdad Animal 15.09.2009 – Tordesillas-Matanza de Moscatel

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