9th Dezember 2013

Tötet sie! – El Juli in der peruanischen Stierkampfarena von Acho

“Ich glaube, dass der Stierkampf heutzutage das kultivierteste Fest der Welt ist“ – Federico García Lorca, steht ganz oben auf der Webseite von SfA / Stierkampf für alle. Das folgende Video zeigt Julián López Escobar, genannt El Juli, einen der führenden Stierquäler, am Sonntag den 1. Dezember, in der peruanischen Stierkampfarena von Acho.

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Kultiviert? Sicher nicht, unzivilisiert wäre der passende Ausdruck, für das langsame zu Tode quälen, eines friedlichen Wiederkäuers.

Die Bilder sind erschreckend, El Juli versucht seinen 5. Stier am Nachmittag zu töten, der erste Stich, der zweite Stich, der dritte Stich mit dem Degen führt nicht zum Tod des leidenden Stieres, dem die blasse Zunge schon aus dem Maul hängt, der Todesstoß wird nicht vollbracht. Nun versuchen die Gehilfen mit einem Dolch das letzte bisschen Leben aus dem geschundenen Körper zu nehmen, doch auch dies gelingt nicht auf Anhieb.

Während dessen haben anti-Stierkampf Aktivisten den Sprung in die Arena des Todes gewagt, werden jedoch zurückgedrängt und überwältigt, während die Stierkampffanatiker schreiend fordern: „Tötet sie, tötet sie, zieht sie an den Haaren, zieht sie an den Haaren, tötet sie!“

Später werden sie verprügelt und in eine dunkle Gasse getrieben, wo das Publikum und die bestialischen Stierkampfgehilfen in roter Kleidung ihre Frustration an ihnen auslassen. Auch andere, ruhige Aktivisten werden angegriffen, einer der Tierrechtler der versucht zu fliehen um sein Leben zu retten, wird am Bein verletzt, das Kniegelenk ausgekugelt.

Der Kampf für das Leben geht weiter.

MITGEFÜHL UND GERECHTIGKEIT FÜR DIE STIERE!

„Wir lassen dich nicht alleine Kamerad, wir lassen die Freunde nicht im Stich, einer für alle, alle für einen.

Dies sind die ersten Schritte für einen AKTIVISMUS FÜR DIE TIERBEFREIUNG IN PERU.“

In einem bei SfA veröffentlichten Interview mit El Juli antwortet dieser auf die Frage „Was scheint Dir lächerlich?“

„Das man ständig das toreo (Stierkampf) anzweifelt obwohl sich dahinter die pure Wahrheit befindet.“

Die pure Wahrheit ist:


„Ich bin ein Kampfstier und vier Jahre alt. In Spanien gibt es zahlreiche Arten von Stierkampfdarbietungen, deren Liebhaber in ihrer Freizeit gerne zusehen, wie man uns misshandelt und quält.“

Einige der zahlreichen, von der Stierkampflobby verbreiteten Lügen ist, dass der Stier während eines Stierkampfs nicht leidet. Auch wenn ein gequälter Stier sehr viele Beta-Endorphinen ausstößt, heißt das noch lange nicht, dass er keine Schmerzen empfindet. Dies und vieles mehr können Sie in folgender Broschüre nachlesen:

Broschüre im Download: DIE STIERKAMPFKUNST AUS DER SICHT EINES KAMPFSTIERES

Die Stierkampflobby ist eine sehr starke internationale Lobby, da die Mehrheit der Kampfstierzüchter wichtige und einflussreiche Geschäftsleute in den Bereichen Energie und Kommunikation, mit engen Beziehungen zur Politik, sind. Dies erklärt das Bestreben der verschiedenen spanischen Regionalregierungen den sterbenden Stierkampf finanziell zu unterstützen, entgegen dem Willen von mehr als 75% seiner Bürger*

Die spanische Anti-Stierkampf Bewegung besteht zu 99% aus ehrenamtlichen Helfern und trotzdem haben wir große Fortschritte gemacht. Hilf uns, mehr Ressourcen für die schnelle Verbreitung unserer Nachrichten, für Kampagnen usw.zu haben, zweifellos werden wir so das Ende dieser grausamen Aktivität beschleunigen.

* Meinungsumfrage Ipsos Mori 2013.

Richte deine Spende an:

ASOC PLATAFORMA ESTRATEGIA ANIMALISTA (unser Steuer-Name)
Konto: 2100 5526 59 21 00122581 • IBAN in elektronischer Form: ES6721005526592100122581
IBAN in Papierformat: IBAN ES67 2100 5526 5921 0012 2581
BIC (Internationale Bankleitzahl im SWIFT System): CAIXESBBXXX
Danke!!

www.latorturanoescultura.org  jetzt mit deutschsprachiger Internetpräsenz!

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3rd Dezember 2013

Die harte Realität

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Die Bilder in diesem Video sind noch relativ harmlos, für die Retter vor Ort ist dies Alltag. Jedes Jahr werden in Spanien mehr als 250 000 Hunde ausgesetzt oder zur Tötung in einer Perrera abgegeben, viele Hunde werden auch vom Besitzer getötet. Streunende Hunde verhungern und verdursten, werden von einem Auto überfahren oder haben das Glück in einem Tierheim zu landen.

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30th November 2013

Bell, eine Mastinhündin die sterben wollte

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Bell, eine schöne Mastinhündin im Alter von 8 Jahren starb aufgrund Vernachlässigung. Sie führte fünf Jahre lang ein elendes Dasein auf einer Finca in der Urbanización Los Hueros, in Villalbilla, Madrid. Bell litt unter mehreren starken Infektionen, die von ihrer Besitzerin nicht behandelt wurden, u.a. an einer Gebärmuttervereiterung. Krank und des Lebens müde, hatte  sie sich mit traurigem Blick am Zaun des Grundstücks niedergelegt.

Die Retter vom Tierschutzverein, in Begleitung eines Rechtsanwaltes und eines Fernsehteams kamen zu spät. Die herbeigerufene Tierärztin konnte Bell nur noch von ihrem Leid erlösen. Auf dem Grundstück fand man die Überreste eines weiteren Hundes. Es wurde Anzeige erstattet.

www.contraelmaltrato.org

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27th November 2013

Skrupellose Hundehändler gefasst

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Die Guardia Civil hat in Zaragoza zwei Holländer verhaftet, einen 34 jährigen Mann und eine 24 jährige Frau. Sie werden der Tierquälerei beschuldigt. 39 Hunde wurden gerettet. Sie züchteten mit den Hunden, die sie auf einer verwahrlosten Finca in Maella bei Zaragoza unter schrecklichen Bedingungen hielten und vermittelten die Hunde innerhalb der EU.

Die Guardia Civil hat bei Gericht beantragt, die Hunde zur Adoption freizugeben.

Quelle: abc.es

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25th November 2013

Die Angst von Urquijo

Was diesem Galgo passiert ist, weiß nur er. Vom Galguero verlassen, zitternd vor Angst beim Anblick von Menschen, ein Häufchen Elend. Sein Körper ist voller Wunden, er leidet an Leishmaniose. Noch verbindet er mit Händen Schmerzen, er wird aber lernen, dass es Menschen gibt, denen er vertrauen kann.

www.baasgalgo.com

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18th November 2013

Stierkampf – Das Schleifen der Hörner

Es ist schon erstaunlich, dass jetzt, wo der Stierkampf zum Immateriellen Kulturerbe erklärt wurde, darüber berichtet wird, dass die Policía Nacional, die Hörner getöteter Stiere untersucht, um festzustellen, ob sie abgeschliffen wurden und einen Kurs für Tierärzte anbietet, um sie als Sachverständige auzubilden. In den letzten drei Jahren wurden gerade mal 28 Hörner getöteter Stiere untersucht, eine lächerlich geringe Anzahl. Jetzt, wo der Stierkampf zum Kulturerbe ernannt wurde, will man offensichtlich das Spektakel als „sauber“ verkaufen.

Das Hornabschleifen, „afeitado“ genannt, ist keine ungewöhnliche Praxis obwohl es ausdrücklich im „reglamento taurino“ verboten ist und auch von eingefleischten Stierkampffans auf das Energischste abgelehnt wird. Denn dies stellt einen Betrug an der „fiesta“ und auch am Publikum dar. Auch wird diese Prozedur mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Im Titel 5, Kapitel 1, Artikel 47, Paragraph 1 und 2 der Stierkampfverordnungen Spaniens, des „reglamento taurino“ ist ausdrücklich festgehalten, dass die Hörner der zu bekämpfenden Rinder unversehrt sein müssen und dass es der Verantwortung der Kampfstierzüchter unterliegt, dem Publikum unversehrte Kampfrinder vorzuführen (Gesetzestext, spanisch).

In den Vorschriften zur obligatorischen Untersuchung der Stiere vor dem Stierkampfspektakel durch Tierärzte, die der Tauromachie dienen, ist festgehalten, dass die Vollständigkeit der Hörner der Kampfstiere gegeben sein muss, um diesen als „trapío“ und für den Kampf geeignet einzustufen. Da der „afeitado“, der im Kürzen seiner Hornspitzen besteht, den Kampfstier im Gesamtbild an „trapío“, d.h. an Harmonie, Grazie, Anmut und Stattlichkeit verschlechtert. So wurde einmal im Jahre 1994 eine gesamte „corrida“ suspendiert, weil die Tierärzte alle Stiere als „rasiert“ einstuften.

Das Rinderhorn ist ein lebendes Organ mit Nervenbahnen und Blutgefäßen, in dessen Inneren sich bis zu einer gewissen Länge die Fortsetzung der Stirnhöhle befindet. Wird das Horn zu kurz geschnitten, gesägt oder geschliffen, führt dies dann zu unvorstellbaren Schmerzen, die die niedergefesselten Stiere durch Brüllen, Stampfen und erhöhtem Speichelfluss zum Ausdruck bringen. Bis zu 10 cm können die Regel bei so einem „afeitado“ sein, je nach Ausladung der Hörner, und das ohne örtliche Betäubung oder dass ein Tierarzt beiwohnt. Oft kommt es zu starken Blutungen, die durch einen Holzstift, der mit einem Hammer in die Öffnung geschlagen wird, gestoppt wird.

Das Horn wird dann spitz zu gefeilt und geschliffen. Sollte es nötig sein, werden seitlich vom Horn einige Schichten abgesplittet und entsprechend geglättet, um den Hörnern so ein harmonisches Gleichgewicht hinsichtlich Hornspitze und Horndicke zu geben. Anschließend wird die Spitze mit Wachs oder auch mit Maschinenschmiere eingerieben und etwas Erde darüber gerieben, um den Hörnern ein natürliches Aussehen verleihen.

Die gesamte Prozedur kann zu schweren Infektionen führen, was allerdings im Fall der Kampfstiere durch ihren baldigen Tod in einer Stierkampfarena nicht ins Gewicht fällt. Das heißt: sie erhalten keine Medikamente, die einer solchen Entzündung vorbeugen könnten. Und nach dieser Folter natürlich auch keine Schmerzmittel, die ihre Pein lindern könnten.
Allein die Szenen, die sich vor dem „afeitado“ abspielen, sind als extreme Tierquälerei zu beschreiben. Stiere, die man erst unter deren enormen Widerstand anseilen kann, um sie bewegungsunfähig zu machen. Nachdem man sie in die speziell vorgesehenen Käfige gelotst hat. Die gesamte, äußerst schmerzhafte, Prozedur muss der Stier vollkommen gebrochen, mit fest eingeschlossenem Kopf über sich ergehen lassen. Die weit aufgerissenen Augen und das verzweifelte Brüllen, das sich mit dem unangenehmen Geräusch der Kreissäge und dem Lachen derer mischt, die mit dieser Aufgabe betraut sind, geben Zeugnis seiner Panik und seiner Qual.

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Quelle: www.torolobby.org

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4th November 2013

Peru – Widerstand gegen Stierkämpfe wächst – Blutige Auseinandersetzungen in Lima

Am 27. Oktober wurde in Lima die Stierkampfsaison in der Arena Acho eröffnet, in vielen Teilen Perus fanden und finden Anti-Stierkampf-Demonstrationen statt, der Widerstand der Bevölkerung wird immer größer. Die friedlichen Demonstranten in Lima wurden mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfern malträtiert. Einigen Aktivisten gelang der Sprung in die Arena.

Ein historisches Ereignis fand am 29. Oktober in der peruanischen Gemeindeverwaltung Concepción statt, die landesweit zur ersten “CIUDAD ANTITAURINA”, also zur stierkampffreien Stadt erklärte und somit den Respekt für das Leben und die psychische Gesundheit der Bevölkerung fördert. „Der Stierkampf jedes Jahr für Hunderte von Tieren Leid und Tod, was nicht gerechtfertigt werden kann. Es ist eine der Konsequenzen, aber nicht die einzige dafür, dass die Gesellschaft Tiere respektiert. Etwas, was wir alle ändern müssen“, sagte Jesus Chipana, der Bürgermeister der Provinz Concepcion. Die stark baufällige und einsturzgefährdete Stierkampfarena wurde abgerissen. An ihrer Stelle soll ein Ort für kulturelle und sportliche Veranstaltungen entstehen.

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Lima in Peru und Rodilhan in Frankreich, zwei Beispiele grenzenloser Aggressivität fanatischer Stierkampffans und ihrer Handlanger. Es verwundert nicht, dass sie zu solchen Mittel greifen, schließlich verliert der Stierkampf auf allen politischen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen.

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29th Oktober 2013

Frankreich: Brutaler Polizeieinsatz gegen die Demonstranten in Rodilhan

 

SIE WOLLEN FRIEDEN

BEENDEN SIE DAS TÖTEN


Am vergangenen Sonntag folgten ca. 800 Aktivisten dem Aufruf von CRAC Europe (Comité radicalement anti-corrida), Animaux en Péril und der Fondation Brigitte Bardot zum Protest gegen die geplante Stierkampfveranstaltung in Rodilhan, Südfrankreich. Die genehmigte Demonstration unter dem Motto “Wir verhindern das Massaker in Rodilhan!” wurde brutal von der Polizei mit Tränengas, Knüppeln und Gummigeschossen, niedergeschlagen.

Die Aktivisten die um 9 Uhr morgens ankamen, wurden von Polizisten in Kampfausrüstung begrüßt. Die Beamten der CRS (Compagnies Républicaines de Sécurité), deren primäre Aufgabe in der Abwehr von Gefahren durch Massenveranstaltungen, wie zum Beispiel Demonstrationen, besteht, wurden in der Vergangenheit wegen ihrer unverhältnismäßigen Gewaltanwendung immer wieder kritisiert. Nicht zu Unrecht, wie sich im Laufe des Tages noch zeigen sollte.

Die Autos der Aktivisten wurden durchsucht, einige wurden gefilzt, während Kartenbesitzer zur Stierkampfarena durch gewunken wurden. Jean-Pierre Garrigues, der Präsident of CRAC Europe, teilte die Aktivisten in neun strategische Gruppen ein, um sie an den Eingängen der Stierkampfarena zu positionieren.

Der Polizeichef und der Bürgermeister Serge Reder ordneten an, rund um die Stierkampfarena, in einem Abstand von ca. 400 Metern, Barrikaden zu errichten, damit der Stierkampf ungehindert fortgesetzt werden kann. Rodilhan war im Belangerungszustand. Dorfbewohner hatten ihre Fenster verriegelt , Geschäfte wurden geschlossen und die Gewalt begann, als die Aktivisten den Barrikaden ankamen. Die Vordersten setzten sich vor die Polizisten, hintern ihnen standen die Demonstranten in Reihen und schon setze die Polizei Tränengas ein, prügelte auf die Demonstranten ein und schoss mit potentiell tödlichen Gummigeschossen. einige der Aktivisten rannten weg um medizinische Hilfe zu bekommen, andere rannten zu den Linien der Polizei.Zwei Aktivisten wurden von Gummigeschossen verletzt, einer Frau wurde so eine tiefe Wunde im Unterschenkel verursacht, viele wurden leicht verletzt. Überall war Blut. Es war wie im Krieg.

Neun Aktivisten wurden von Rettungswagen evakuiert und mindestens zwei wurden verhaftet. Zeitweise gab es keine Sicht – die Luft war erfüllt mit Tränengas und Rauchbomben. Auch die Kommunikation war wegen all dem Geschrei und der Sirenen schwierig.

Viele der Aktivisten waren frustriert, weil sie das Blutbad in der Arena nicht hatten verhindern können, sie konnten die jubelnden Stierkampf Fans hören, während Stiere und Kälber zu Tode gefoltert wurden. die Tränengas-Attacken setzten sich bis zum Sonnenuntergang fort. Ein Aktivist beklagte: „Wir wurden behandelt wie Kakerlaken, die ausgerottet werden sollten.“ 

 „Der Stierkampf ist eine Kultur die zu bewahren ist. Das ist etwas, das ich liebe, es ist ein Teil der Kultur, meiner Familie“, dieser Meinung ist Manuel Valls, Innenminister von Frankreich und Kommandeur der CRS.

An dieser Demonstration beteiligten sich auch Tierrechtler aus Amerika. Sie werden eine formelle Beschwerde über die Brutalität der französischen Polizei beim US-Generalkonsulat einreichen. Ebenfalls haben sie eine Kampagne an den französischen Tourismusverband und an die französischen Botschaften in der USA lanciert und fordern, dass Frankreich diese Tierquälerei zu Unterhaltungszwecken abschafft und rufen sie zu einem Boykott von Frankreich auf. Ein wichtiger Teil des französisch Wirtschaft hängt von amerikanischen Tourismus ab. Noch haben die Amerikaner keine Ahnung davon, dass die französisch Regierung Tierquälerei als „Kultur“ und „Kunst“ fördert. Der französische Tourismusverband will nicht, dass das wahre Gesicht der Tauromachie an die breite Öffentlichkeit kommt, doch die amerikanischen Tierrechtler werden sich dafür einsetzen, dass die Menschen in der USA darüber aufgeklärt werden.

Fotogalerie: Crac Europe

Fotogalerie: el Nuevo Herald – Protesta contra las corridas de toros en Francia

Fotogalerie:  Fondation Brigitte Bardot

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Quellen:
www.anticorrida.com
animal.libre.over-blog.com
french-news-online.com
trust.org
thelocal.fr

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25th Oktober 2013

Die Saat der Gewalt – Kälbermord: Wir verhindern das Massaker in Rodilhan!

Am 8. Oktober 2011 fand in Rodilhan / Frankreich, die Stierkampfveranstaltung der Stierkampfschule “graines de toréros” (Saat der Toreros) statt. Dabei foltern Anfänger-Toreros vor einem öffentlichen Publikum Kälber zu Tode. Friedliche Aktivisten hatten sich in die Mitte der Arena begeben und aneinandergekettet, um gegen die unsägliche Grausamkeit des Stierkampfs zu protestieren, welcher vor Kurzem in Frankreich mit, einer Bananenrepublik würdigen Methoden, zum Immateriellen Kulturerbe Frankreichs erklärt wurde.

Bericht von Stop Corrida zum damaligen Ereignis:

Um diese unsägliche Barbarei anzuprangern, entschlossen sich rund 100 Stierkampfgegner aus Frankreich und Belgien inmitten dieser Arena gegen das Massaker, bei dem sich diese verrohten Jugendlichen als gewissenlose Schlächter von wehrlosen Jungtieren produzieren, friedlich zu demonstrieren. Mit dieser mutigen Aktion, mit der sie gleichfalls gegen die Perversität und Dekadenz der nationalen Kulturschande rebellierten, setzten sie sich bewusst dem Hass der Folterknechte aus und riskierten, von ihnen heimtückisch angegriffen zu werden.

Unbemerkt infiltrierten unsere Freunde die Arena und gruppierten sich auf den Rängen an zwei verschiedenen Stellen. Auf ein verabredetes Zeichen hin breitete eine Gruppe mit 30 MitstreiterInnen mehrere Antistierkampf-Transparente aus, während eine andere mit 65 Mitgliedern diesen Überraschungsmoment nutzend in die Arena sprang und sich dort aneinander kettete. Daraufhin fielen die Schergen des Stiermords hasserfüllt über die wehrlosen Demonstranten her. Sie zeigten ihr wahres Gesicht – die Fratze der entfesselten Gewalt. Fußtritte und Fausthiebe ins Gesicht und auf alle anderen Körperteile hagelten auf die Angeketteten nieder. Wut entbrannte Brutalos versuchten, einzelne Demonstranten aus der Kette zu ziehen, zogen dabei an den Haaren und verdrehten ihnen die Gliedmassen. Einer Frau wurde der Fuß gebrochen, einer anderen zwei Rippen. Einem Mann, dem vorsätzlich aus nächster Nähe mit einem Feuerwehrschlauch mit hohem Druck Wasser ins Ohr gespritzt wurde, erlitt erhebliche Verletzungen. Vom Hass erfüllt und durch Alkohol stimuliert griffen die Stierkampffanatiker selbst einen Kameramann des französischen Staatsfernsehens an und sogar Personen, die diesen Tumult filmten oder fotografierten.

Die ganze Tortur dauerte fast eine halbe Stunde, währenddessen die brutal angegriffenen Stierkampfgegner nicht den geringsten Widerstand gegen die Gewalttätigkeit der Barbaren leisteten und nicht im Geringsten auf Provokationen eingingen. Der Hass dieser Bestien zeigte sich mit derselben Grausamkeit und Missachtung, mit der sie die wehrlosen Stiere foltern. Trotz ihres Mutes konnten die Demonstranten nicht das sich anschließende Abschlachten von 6 Kälbern unter dem Beifall eines psychisch kranken Mobs verhindern.

Diese unglaublichen Ereignisse fanden unter den Augen des Bürgermeisters von Nîmes statt, der nichts unternahm, dieses Massaker zu beenden und dazu noch die Gewalttätigkeiten gegenüber den Medien billigte. Auch die herbei gerufene Polizei sah tatenlos zu, wie friedliche Demonstranten diesen hemmungslosen Schlägern schutzlos ausgeliefert waren. 20 Verletzte erhoben Anklage und gaben ihre Verletzungen zu Protokoll. Dabei wurden sie noch von den Polizisten unflätig beleidigt.

Folgendes Video zeigt den Hass und die Gewalt der Stierkampfanhänger:


Montage pour la conférence du 3 mars 2012 von jeromelescure

Am kommenden Sonntag sollen in dieser Arena wieder Stiere zu Tode gefoltert werden. CRAC Europe hat zur Demonstration aufgerufen, in Kooperation mit der belgischen Tierrechtsorganisation Animaux en Péril und der Fondation Brigitte Bardot. Die Demonstration unter dem Motto „Wir verhindern das Massaker in Rodilhan!“ wurde genehmigt. Diesmal gibt es auch Unterstützung aus Amerika, ein ausführlichr Bericht: Franco-US “War” at Rodilhan Bullfight?

Siehe auch:

Frankreich: Brot und Spiele! Schulen der Folter, Schulen der Gewalt!
Frankreich: Die Saat der Gewalt – Aggressionen der Stierkampffanatiker
Fleur Hopkins verprügelt in der Stierkampfarena in Rodilhan (Nîmes) am 8. Oktober 2011
Ein “Dankeschön” an die Stierkampffans – Rodilhan 08.10.2011
Die Fratze des französischen „Kulturerbes“: Stierkampfgegner brutal zusammengeschlagen

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15th Oktober 2013

Erfolg in China: Hundeschlachthaus und 33 Verkaufsstellen geschlossen

Mit den Worten von Sharon Núñez, Gründerin von Animal Equality: „Die Schließung dieser Verkaufsstände und des Schlachthofes ist ein Sieg für die eineinhalb Millionen Tiere die diesem grausamen Geschäft jetzt nicht mehr zum Opfer fallen werden. Es ist auch ein Hoffnungsschimmer für die annähernd 300.000 Menschen die unsere Petition an Li Keqiang, Premierminister der Volksrepublik China, bereits unterschrieben haben.“

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www.lebenstattleiden.org
www.animalequality.de

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