Mataelpino, ein kleines Dorf in der autonomen Gemeinschaft von Madrid hat kein Geld mehr für Stiertreiben, doch man verzichtet nicht ganz auf auf die sogenannten „encierros“ und treibt stattdessen einen riesigen Kunststoffball durch die Straßen vor sich her bis in die Stierkampfarena. Der Ball für die Erwachsenen wiegt immerhin 120 kg, der Ball für die Kinder und Jugendlichen 30 kg.
Dies ist das zweite „Boloencierro“ in Mataelpino, die 18.000 € die früher in ein Stierfest investiert wurden, lässt man heutzutage lieber sozial schwachen Familien zukommen.
„Fiestas“ ohne Tierquälerei und es macht dazu noch Spaß. Sicher fühlt sich so manch einer der Läufer wie Indianer Jones. Es geht also doch!
Quelle mit Video: lasextanoticias.com
Am 18. August demonstrierten Igualdad Animal und Equanimal Uhr vor den Toren der Stierkampfarena in Málaga um die Abschaffung des Stierkampfes zu fordern. Die friedliche Demonstration fand anlässlich der Feria de Málaga statt, neben Konzerten und Flamanco-Aufführungen finden jedes Jahr auch Stierkämpfe statt, bei denen Dutzende von Stieren getötet werden.
Opfer, die gleichermaßen in der Lage sind Gefühle zu empfinden und Interessen haben, Opfer die den gleichen Respekt verdienen wie Menschen, Opfer die durch die bloße Tatsache nicht als Mensch geboren zu sein, im Namen der Kultur zu Tode gefoltert werden.
Jetzt ist es amtlich, die Regierung der Comunidad Autónoma de Castilla-La Manch, genehmigt die Wilschweinjagd mit Lanzen.
Man ist aus Spanien ja schon einiges gewöhnt an grausamen Traditionen, Stierkampf und andere blutige Volksfeste mit Stieren wie „toro de la vega“, das Erhängen der Galgos, sowie das Köpfen von Hähnen, Hundekämpfe, das Werfen von Ziegen von einem Kirchturm, die Liste der Grausamkeiten ist lang, auch wenn einige dieser lebensverachtenden „fiestas“ und Traditionen bereits verboten wurden.
Nun soll, wie am Montag die spanische Tageszeitung El Pais verlauten ließ, in Kastilien-La Mancha die Wildschweinjagd mit Lanzen wieder eingeführt werden, hierbei werden die Tiere von mit 3 Meter langen Lanzen bewaffneten Reitern gehetzt, die auf das in Todesangst fliehende Wildschwein einstechen. Derjenige der als erstes Blut fließen lässt darf es töten, d.h., das Wildschwein wird mit Stichen schwer verletzt, bricht zusammen und stirbt nach einem langen, qualvollen Todeskampf. Willkommen im Mittelalter.
Quelle: elmundo.es
Petition: ¡NO A LA CAZA DEL JABALÍ CON LANZAS!
Nombre – Name
Apellido- Vorname
Email
Dirección – Straße
País – Land
Código postal – Postleitzahl
Firma – Unterschrift
Das anti-Stierkampf- Kollektiv Liberacción Animalista San Sebastián hat als Symbol des Protestes einen Brunnen mit roter Farbe gefärbt und eine Menschenkette um ihn gebildet.
Wenn das Rathaus von San Sebastian seine Pläne, den Stierkampf in der Stadt abzuschaffen weiter vorantreibt, kann es sein, dass die heutige Corrida die Letzte in der Hauptstadt der baskischen Provinz Gipuzkoa war.
Auch so namhafte Toreros wie Padilla, Morante, Talavante und El Juli schafften es heute nicht die Ränge zu füllen, die Arena war nur zu einem Drittel besetzt.
Am 8. August hat ein Bürger aus Cartagena während des Spaziergangs zwei erhangene Galgos entdeckt.
Owohl er eine Anzeige bei der Guardia Civil erstattet hat, hingen die Galgos nach einer Woche noch immer im Olivenbaum. Also hat er die Kadaver fotografiert und nochmals, nun zum dritten Mal die Behörden aufgefordert, endlich zu handeln. Es hat zwei Wochen gedauert bis die Kadaver entfernt wurden und die Seprona endlich die Ermittlungen aufgenommen hat. Desinteresse?
Spanien, das Land der erhangenen Galgos, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und sicher auch in der Zukunft.
Galgueros behaupten immer wieder, dass Fotos die die Tierschützer veröffentlichen aus der Vergangenheit sind, dieses Foto ist jedoch ganz aktuell. Ein Fall von vielen, zufällig von einem aufmerksamen Spaziergänger entdeckt. Spanien ist groß.
Quelle: laverdad.es
update:
Tordesillas behauptet, nicht für den Brief verantwortlich zu sein, die Kriminalpolizei arbeitet bereits daran, Beweise zu sammeln und die Quelle des umstrittenen E-Mail zu finden.
Quelle: abc.es
Seit 1584 findet alljährlich am zweiten Dienstag im September in der spanischen Stadt Tordesillas Spaniens wohl grausamste Stierhatz statt. Diese wurde 1980 als touristisch wertvoll anerkannt.
Beim “Toro de la Vega” (Stier der Flussaue) wird ein Stier von hunderten von Männern zu Fuß und zu Pferd gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet. Derjenige der letztendlich das Leben des Stiers beendet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.
Das Patronat des Toro de la Vega lädt die Stierkampfgegner ein, sich anstelle des Stiers aufspießen zu lassen. Zahlreiche Aktivisten die sich schriftlich über die wohl blutigste Stierhatz Spaniens, die in diesem Jahr am Dienstag den 11. September stattfindet, beschwert hatten, erhielten diese Aufforderung.
Seit Jahren fordern nationale und internationale Tierrechtsorganisationen mit friedlichen Demonstrationen, Kampagnen und Petitionen die Abschaffung dieses barbarischen Festes, jedoch ohne Erfolg. Im vergangenen Jahr rief Anima Naturalis als Geste des Protestes dazu auf, sich symbolisch anstelle des Stieres aufspießen zu lassen, der verfolgt von mit Lanzen bewaffneten Männer zu Fuß und zu Pferd, per Lanze grausam getötet wird.
Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat auch in diesem Jahr wieder dazu aufgerufen, gegen das blutige Fest zu protesteiren, die Demonstration wird am Sonntag den 9. August vor den Toren der Stadt stattfinden. Die Tierschutzpartei hat Busse ab Barcelona, Bilbao, Madrid, Valencia, Valladolid und Zaragoza organisiert, doch wie in den vergangenen Jahren auch, wird es nicht leicht sein den Protest durchzuführen. Die Gefahr der Übergriffe durch Fanatiker ist groß, daher lässt man die Demonstanten gar nicht erst in das Zentrum von Tordesillas.
Der folgende Brief des Patronato del Toro de la Vega an diejenigen, die diese Misshandlung von Tieren kritisieren, ist der wahre Hohn und eine Beleidung der Aktivisten die friedlich dazu auffordern, die wohl blutigste Tradition Spaniens zu beenden.
Sehr geehrter Tierfreund, sehr geehrte Tierfreundin,
wir bedanken uns für Ihr Interesse, uns bei der Durchführung des „Toro de la Vega 2012“ zu unterstützen.
Wie Sie bereits von der Stadt Tordesillas informiert worden sind, ist das Gremium Patronato del Toro de la Vega mit der Organisation und Durchführung der Fiestas del Toro de la Vega de Tordesillasin Valladolid betraut worden. Die Kontaktadresse für E-Mails lautet: torodelavega@gmx.com.
Alle Fragen in Bezug auf unsere Feste werden ausschließlich über diese E-Mail-Adresse behandelt. Wir informieren Sie darüber, dass die Stadt Tordesillas alle erhaltenen Anfragen der Personen weitergeleitet hat, die sich wie Sie als Freiwillige angeboten haben, um den Toro de la Vega zu ersetzen. Wir haben eine Vorauswahl der Anfragen getroffen, da nur eine Person ausgewählt werden wird, um hier als Ersatz zu fungieren.
Ihre Bewerbung wurde in die Vorauswahl aufgenommen. Am 8. September 2011 hatten Sie darum gebeten, den Toro de la Vega de 2011 namens „Afligido“ zu ersetzen. Wir senden Ihnen dennoch diese E-Mail, falls Sie Interesse daran haben, den Austausch des Toro de la Vega 2012 zu leisten. Ihrer E-Mail von heute Morgen entnehmen wir, dass Sie weiterhin daran interessiert sind.
In den nächsten Tagen werden wir Ihnen eine E-Mail mit dem Anmeldeformular, Anweisungen und weiteren Informationen, die für Sie von Interesse sein können, zukommen lassen und Ihnen mitteilen, welche Dokumente Sie vorlegen müssen. Sollte sich kein Freiwilliger melden, um den Toro de la Vega 2012 zu ersetzen, wird das Fest in traditioneller Weise abgehalten, das heißt, mit einem Stier.
Besuchen Sie auch unsere Webseite, auf der Sie sich über unser Sponsoring und den Toro de la Vega de Tordesillas informieren können.
Wir danken Ihnen nochmals für Ihr Interesse an einer Mitwirkung bei unseren Festen.
Mit freundlichen Grüßen
Andrés Lázaro García
Kommunikationsbeauftragter. Patronato del Toro de la Vega.
Quelle: nuevatribuna.es
DIE ERMORDUNG VON AFLIGIDO, TORO DE LA VEGA 2011
Jorge M. Quintas von Mascoteros hat nun eine Initiative zur Förderung von Menschen ins Leben gerufen, die bereit sind den Stier, der durch den Segen von Politikern, dem unfähigen Bürgermeister von Tordesillas, José Antonio González Poncela und unzähliger Tierquäler, im Namen der Kultur und Tradition grausam getötet wird, zu ersetzen.
„Je mehr wir sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit diese des Mittelalters eigenen, blutigen, unmenschlichen Traditionen fern jeglicher Intelligenz, Einhalt zu gebieten.“
„Sieh nicht zu. Die Zeit ist gekommen, gegen Tierquälerei vorzugehen. Lade Stierkampfgegner dazu ein, statt des Stiers von Lanzen durchbohrt zu werden.“
Jeder der Interessa hat kann an folgende E-Mail schreiben: info@mascoteros.com
Folgende Angaben sind erforderlich:
Nombre – Name
Apellidos – Familienname
DNI – Personalausweisnummer
Correo electrónico – E-Mail
Teléfono de contacto – Telefon
Wer auf der Liste der Webseite mit seinem Namen veröffentlicht werden möchte, muss dies in der E-Mail bitte angeben.
Zum Beispiel: Quiero aparecer en el listado de vuestra página web.
Der Link zur Webseite: Quiero ser lanceado en el Toro de la Vega, y tu?
Alles was man über den „Toro de la Vega“ wissen sollte: https://www.sos-galgos.net/c/toro-de-la-vega
Allgemein, STIERKAMPF, TORO DE LA VEGA, VIDEOS | 23 Kommentare
Wir sind das Volk. Und wir sind mehr. Wir sind des Mordens müde. Müde der Mörder, die sich auf die Freiheit morden zu können berufen. Wir sind des Wartens müde. Wir werden keine Gewalt anwenden, doch wisset, wir sind mehr. Und in uns ruht die Kraft der Gemeinschaft. Vereint Euch mit uns, respektiert uns oder fürchtet uns. Euer ist die Entscheidung.
We are calling upon all citizens against torture and murder to OCCUPY TORDESILLAS the next September 11 in order to prevent it from becoming, yet again, the shame of Spain. El Toro de La Vega tournament is a National disgrace.
The pleas and indignation of activists over the years have been ignored. We now demand that the city of Tordesillas listen to the cries of animal suffering, taking heed of those who would defend the animals.
Government complicity has allowed the murderers of Tordesillas to act with blatant impunity.
The time to change is NOW, and to end this we propose:
The massive mobilization of activists from all parts of Spain to Tordesillas. There must be massive representation on September 11th 2012, occupying the route of the Bull (Volante) and the esplanade where they intend to assassinate Volante in El Toro de la Vega tournament. Activists must resist fearlessly, insisting that the tournament is cancelled for the first time – and permanently.
This is now the time to act, make perfectly clear to those who govern that we are not going to allow further barbarity and atrocites.
We therefore call on the entire movement in defence of animals in Spain, all organizations, groups and anyone who wants to join on September 11, 2012 to occupy Tordesillas – with the intention to remain on site until the tournament is cancelled.
NOW IS THE TIME TO SHOW STRENGTH, DETERMINATION AND UNITY – FOR THE ANIMALS!!
True justice is on our side and if we remain strong and determined we will write a page in the history of the AR Movement in Spain.
Throughout the Country, Liberators will subsequently make their voices heard, demanding the abolition of El the Toro de La Vega tournament and continuing until the abolition of bullfighting throughout the national territory is achieved.
Tordesillas will be the starting point and civil disobedience our best weapon! SOLIDARITY!
accionparalaliberacion@riseup.net
Der Ungehorsam ist notwenig wenn wir eine Veränderung wollen und die Tiere brauchen eine Veränderung!
Allgemein, STIERKAMPF, TORO DE LA VEGA, VIDEOS | 12 Kommentare
7 Personen, 7 Schicksale, die sich vor unseren Augen kreuzen werden und zwei Dinge gemeinsam haben, einen Zeitpunkt: den 24. Dezember … und drei Buchstaben: A.L.F.
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