22nd August 2011

Llora Britches (Cry Britches)

Ángel Padilla – Llora Britches

„Llora Britches“, Musik LYVON, Text Ángel Padilla, ist dem amerikanischen Laboraffen Britches gewidmet. Man hatte ihm die Augenlider zugenäht, um zu beweisen, dass die veranlasste Blindheit Gehirnschäden verursacht. Ángel schrieb den Text für diesen Affen, aber weitläufig auch für alle anderen misshandelten Tiere.

Ärzte gegen Tierversuche

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19th August 2011

Streuner Opfer der Straße

Ungefähr tausend Tiere sterben jeder Tag überfahren auf den spanischen Straßen. Die Allgemeine Verkehrsleitung (DGT), schätzt dass jährlich etwa 300.000 durch Verkehrsunfälle ums Leben kommen und auch die La Asociación de Empresas de Conservación y Explotación de Infraestructuras (ACEX) bestätigt, dass jeden Tag ca. 1000 Tierleichen von den Straßen geborgen werden.
75 % der Unfälle ereignen sich während der Nacht wegen unangemessener Geschwindigkeiten und schlechter Sicht.

Quelle: Igualdad Animal

Was würden Sie tun, wenn Sie einen angefahren Hund sehen? Ihn liegen lassen, mit zertrümmerten Knochen, inneren Vereltzungen, Hautabschürfungen, den Blick abwenden, weiterfahren und vergessen? Sicher nicht, jeder Tierfreund würde helfen, so auch die Tierschützer von Sofia El Refugio Escuela.

Die Behandlung so schwer verletzter Hunde ist kostspielig, Tierklinik, Operationen, Rehabilitationsmaßnahmen, Kosten die von der meist leeren Vereinskasse nicht zu tragen sind, die Tierschützer wissen es und schauen trotzdem nicht weg, helfen wo immer es nötig ist, sie glauben an ihre Arbeit, dass das was sie tun richtig ist.

Die Behandlung der letzten Opfer einer Kollision haben viel Geld gekostet, Sofia El Refugio Escuela bittet um Unterstützung bei den Tierarztkosten für Goku, Sirena, Sunday und Salvi. Die Tierarztrechnungen können Sie auf folgender Webseite einsehen: Rotos en la carretera

Sirenas erste Schritte

Sofia El REfugio-Escuela

Kontakt: sofia@elrefugioescuela.com

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16th August 2011

Toro de la Vega 2011 – bald stirbt “Afligido” den Lanzentod

Toro de la Vega 2009

Toro de la Vega 2010. Tordesillas from PACMA TV on Vimeo.

Bald ist es wieder soweit, am 13. September 2011 findet das unglaublich grausame Fest “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) in Tordesillas statt. Wieder wird auch dieses Jahr ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet werden. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Dieses Jahr wird“Afligido“ zu Tode gefoltert werden, ein Stier der andalusischen Ganaderia María del Carmen Camacho García. Der 608 kg schwere Stier wurde im Dezember 2006 geboren.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.

Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.

Jahrelange Proteste haben noch immer keinen Erfolg gebracht, es ist eine Schande, dass solch ein widerliches, niederträchtiges Schauspiel nicht verboten wird. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Tierrechtsorganisationen in Tordesillas gegen das „Fest“ demonstrieren, wer sich an dieser Demonstration teilnehmen möchte, kann sich mit CAS International in Verbindung setzen.

Inzwischen gibt es eine Massenklage gegen das blutige Spektakel im Namen der Kultur, wer diese Klage unterstützen möchte, kann den zuständigen Rechtsanwalt kontaktieren.

Feigheit, gepaart mit blutrünstigem Sadismus, Dummheit und Ignoranz gegenüber einem leidensfähigen Wesen, öffentlich nicht nur zur Schau getragen, sondern als touristisch wertvoll deklariert, Kultur der Unbarmherzigkeit, dass ist die Schande von Spanien, dass ist Tordesillas, ein Ort, der mittlerweile auf internationaler Ebene eine traurige Bekanntheit erlangt hat.

Auch dieser Stier wurde von de EU subventioniert, alleine 150 Millionen Euro fließen aus Deutschland direkt und indirekt in die Stierkampfindustrie, 600 Millionen Euro wird der blutrünstigen Tauromafia jährlich von der Europäischen Union in den Rachen geworfen. Dieser EU-Subventionswahnsinn muss endlich gestoppt werden.

Siehe auch:

Toro de la Vega, eine fragwürdige Tradition
Toro de la Vega, eine nationale Schande
TORO DE LA VEGA / Blut, Folter und Tod in Tordesillas
Moscatel, der Bote unserer eigenen Zerstörung
So tötet man den Toro de la Vega
Tordesillas, Toro de la Vega 2010, bald stirbt Banadero den Lanzentod
Manifest zur Abschaffung des “Toro de la Vega”
Eine “schnelle” und “saubere” Hatz, Platanito der Toro de la Vega 2010 ist tot

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15th August 2011

Die Folter ist nicht tragbar – Anti-Stierkampf-Demonstration in Gijón

Die politische Bewegung Projecto Equo von Austurien, ließ am vergangenen Freitag der Anti-Stierkampf-Demonstration in Gijón vor den Toren der Stierkampfarena El Bibio ihre volle Unterstützung zukommen. Equo wies darauf hin, dass die Folter und die Grausamkeit gegenüber einem lebendigen Wesen, welches im Stande ist, Schmerz, Angst und Stress zu empfinden, nicht zulässig ist und die politische Haltung geändert werden muss.

Auch kritisiert die politische Bewegung, dass überall soziale Mittel gekürzt werden und der Staat aber 500 Milionen Euro in das massakrieren von Tieren investiert.

Quelle: europapress.es

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14th August 2011

Junger Mann in Xàtiva vom Stier RATÓN getötet

Ein 29-jähriger Mann starb am Samstagabend, nachdem er in der Stierkampfarena von Xativa (Valencia), von dem wohl berühmtesten Stier Spaniens, Ratón (Maus), mehrmals auf die Hörner genommen wurde und schließlich am Boden liegen bleib. Helfen trugen ihn aus die Arena, er verstarb kurz darauf aufgrund der schweren Verletzungen im Krankenhaus von Alzira.

Man hatte mehrmals versucht Vincent M. aus Algemesí vom Platz zu entfernen, da er betrunken war, „Ich habe meinen Eintritt bezahlt und bin frei, dass zu tun, was ich will“, fuhr er die Ordungshüter an. Es gelang ihm jedoch wieder in die Arena zu springen, wo er seine Dummheit nach nur 11 Sekunden mit dem Leben bezahlen musste.

Dies ist das dritte Todesofper des berühmten Stiers innerhalb von fünf Jahren, weshalb man ihn auch „Asesino“ (Mörder) nennt. Aber kann ein Stier ein Mörder sein? Bestimmt nicht. Der Stier der Ganadería Gregorio de Jesús ist inzwischen schon 11 Jahre alt und wird immer wieder für solche Stierspektakel eingesetzt. Ratón ist sehr wendig und eher von schlanker und hochbeiniger Gestalt, ein wunderschönes, kraftvolles Tier, welches dazu auserkoren wurde, das Volk zu belustigen. Dass so etwas schief gehen kann hat sich am Samstag gezeigt, wer meint Tiere als Spaßobjekt benutzen zu müssen, muss auch mit Konsequenzen rechnen. Für seinen letzten Auftritt in Xàtiva bekam sein Besitzer 10.000 €, manchmal beträgt seine Gage sogar 15.000 €. Die Fans reisen oft von weit her an, um diesen Stier live zu sehen oder gar um sich ihm gegenüber zu stellen.

Alle weiteren Stierspektakel wurden nun für das diesjährige Fest in Xàtiva, welches noch bis zum 20. August stattfindet, abgesagt.

Reportage aus dem Jahr 2008

https://www.sos-galgos.net/c/stierkampf

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13th August 2011

In der Haut des Stiers – Pamplona 2011 – AnimaNaturalis

Eines der wohl bekanntesten Stierspektakel Spaniens, das Fest San Fermin, fand vom 6. bis 14 Juli in Pamplona statt. Auch in diesem Jahr wurden jeden Morgen 6 Stiere zusammen mit mehreren Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt Pamplonas gehetzt um dann am Abend währen eines Stierkampf niedergemetzelt zu werden.

Zum zehnten Mal in Folge haben AnimaNaturalis und PETA einen eindrucksvollen Akt durchgeführt, um diese Tierquälerei anzuprangern.

Feste feiern, ja, aber ohne Grausamkeit an Tieren.

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10th August 2011

Kolumbien: Tierrechtsaktivisten unterbrechen Stierkampf

Aktivisten von AnimaNaturalis, ADA und anderen Tierrechtsorganisationen unterbrachen am Samstag den 6. August in Bogotá (Kolumbien) auf friedliche Art und Weise einen Stierkampf in der Stierkampfarena von Santamaría um die Teilnehmer zu fragen „ERFREUST DU DICH AM TOD?“, dargestellt mit T-Shirts mit entsprechender Aufschrift. Eine tolle und mutige Aktion.

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8th August 2011

Fadjen der Anti-Stierkampf-Stier in Rennes

Christophe Thomas und sein „Kampfstier“ Fadjen spazieren gemeinsam durch Rennes. Friedlich, gelassen und neugierig erkunden sie gemeinsam die Stadt.

Fadjen wurde in Spanien als „toro de lidia“ geboren, das grausame Schiksal in einer Stierkampfarena niedergemetztelt zu werden blieb diesem Stier erspart, stattdessen ist er nun ein lebendiges Symbol für die Abschaffung der Stierkämpfe. Thomas und Fadjen und alle Mitstreiter werden weiter Druck auf die Regierung ausüben, damit sie die Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe Frankreichs zurücknimmt.

www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com

Videokanal bei You Tube: FADJEN

Siehe auch:
Der Stier eine gefährliche Bestie
NEIN zur Erziehung zur Grausamkeit JA zur Erziehung zu Mitgefühl und Respekt

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7th August 2011

Die Galga Isa

Die Geschichte der Galga Isa, unsere Ehrerbietung an schüchterne Hunde

Isa wurde in Azuaga (Badajoz) ausgesetzt, als sie fast noch ein Welpe war. In ihrem kurzen Leben hatte sie sie die Dunkelheit, das Elend und die Misshandlung durch ihren Besitzer kennengelernt. Als sie ausgesetzt wrude vertraute sie keinen Menschen mehr.

Sie lebte in den Ruinen einer Burg, verstoßen von den Menschen die ihr so viel Schaden zugefügt haben. Nur eine einzige Person gab ihr Futter und Wasser als sie nicht da war, damit sie überleben kann. Mehr als eineinhalb Jahre lang wagte sie es nicht, sich der Person zu nähern, die sie retten wollte.

In einer Gewitternacht ließ sich sich von ihrer Retterin einfangen und kurz darauf kam sie zu uns in Pflege. Unser Ziel war es, ihr die Angst vor den Menschen zu nehmen, damit sie eine Familie für immer finden könnte.

Niemals zuvor haben wir so viel Furcht in einem armen Tier gesehen, nach harter Arbeit mit ihr, erschien es ein unmögliches Unterfangen.

Monate später…

Als sie sechs Monate Zuhause war, haben wir uns entschieden, dass sie für immer bleibt. Sie könnte niemals in Adoption gegeben erden und hier könnte sie ihren Platz finden und auf ihra Art glücklich sein.

Sie war reine Panik aber süß wie Honig. Vielleicht war es so, weil sie wusste, dass sie ihren Platz gefunden hatte. Vielleicht war es, dass sie gelernt hatte zu lieen und geliebt zu werden, oder vielleicht war es die Bestimmung, aber etwas war geschehen.

Gegen die Unwissenheit und das Aussetzen…Liebe

Gegen das Elend…Würde

Gewidmet Isabel und Rosa, dafür sie gerettet zu haben und sie soweit bekommen zu haben.

El Guadiana y la traílla

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4th August 2011

Stierkampf Mallorca

Ein Stierkampf ist ein Akt extremer Grausamkeit und Gewalt, doch was sich am 31. Juli 2011 in der Stierkampfarena von Mallorca abgespielt hat, lässt sich kaum in Worte fassen.

Während vor Stierkampfarena in Inca Anti-Stierkampf-Gruppen Mitgefühl zeigten und für die Abschaffung des blutigen Gemetzes protestiereten, wurde in der Arena ein Stier, der sich am Horn verletzt hatte, brutal niedergemetzelt. Eine Hornspitze war nach der Kollision des Stiers mit der Schutzwand abgebrochen. Der Versuch, den verletzten Stier wieder aus der Arena hinaus zu lotsen schlug fehl, also versuchte man, den Stier an die Schutzwand zu locken und ihm von dort aus den Dolch in den Kopf zu stoßen. Dies gelang auch mehrmals, aber nicht so, dass das Tier zusammenbrach.

Unter den Buhrufen des Publikums gab man diesen Versuch auf. Daraufhin betrat Manuel Martín, der Leiter der Stierkampfarena, bewaffnet mit Tuch und Degen, die Arena. Der erste Degenstoß traf den Nacken, doch der Degen fiel wieder hinaus.

Im Publikum befanden sich auch viele Touristen, unter ihnen Familien mit Kindern, dies, obwohl der Eintritt mit Kindern nicht ohne Grund verboten ist. Stierkampf ist brutal, grausam, sadistisch, schlimm genug, wenn Touristen meinen der Besuch einer Corrida gehört zum Spanienurlaub dazu, aber auch noch Kinder und Kleinkinder dieses blutige Spektakel zuzumuten grenzt schon an Dummheit. Laut Anti-Stierkampf-Organisationen wohnten mindestens 50 Kinder dem Gemetztel bei, dies unter den Augen der anwesenden Guardia Civil. Ein Kind hielt sogar das abgeschnittene Ohr eines Stieres in den Händen, Erziehung zur Grausamkeit scheint in Spanien normal zu sein.

Schließlich gelang es Manuel Martín den Degen zwischen die Schulterblätter in den Stier zu rammen, mit dem Ergebnis, dass das Tier, nachdem es nochmals von anderen Mänern hin- und hergescheucht wurde, große Mengen Blut spucken zusammenbricht. Dann folgt der Dolchstoß in den Kopf, der Stier lebt noch immer, Blut fließt noch immer in einem großen Schwall aus dem Maul und aus der Nase. Der Stier lebt noch, als ihm die Ohren abgeschnitten werden.

Ein Teil des Publikums jubelt, Touristen verlassen unter Tränen die Arena. Kunst, Kultur, touristisch wertvoll? Sicher nicht, Stierkampf ist nichts weiter als ein blutiges, grausames, verabscheuungswürdiges Spektakel unter dem Deckmantel der Kultur, welches ohne die wahnsinnigen Subventionen nicht fortbestehen könnte. Auch die Reiseveranstalter, die solche Veranstaltungen anbieten sind mitschuldig an diesem Drama, ebenso die Touristen die mit dazu beitragen die Kassen der Stierkampflobby zu füllen. Diejenigen die Zeuge dieser Veranstaltung waren, haben nun vielleicht schlaflose Nächte, oder ihre Kinder, die den Anblick dieses Gemetztes nicht verkraften können.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige gegen den Veranstalter erstattet, dieser muß nun mit einer hohen Geldbuße rechnen, weil gegen Vorschriften des Stierkampfs verstoßen wurde und sich minderjährige Kinder in der Arena befanden.

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