8th Februar 2011

Hunderte von mexikanischen Aktivisten versetzten sich „In die Haut des Stieres“

Am Sonntag den 6. Februar 2011 fand in Mexiko Stadt vor dem Palacio de Bellas Artes, der bis jetzt größte Akt gegen die Tauromachie statt. Zusätzlich zu den ca. 300 Aktivisten die sich eindrucksvoll mit roter Farbe und banderillas „In die Haut des Stieres“ versetzten und mit ihren halbnackten Körpern ein „Basta“ formten (Schluss damit! Es reicht!) fanden sich Stierkampfgegner aus ganz Mexiko ein, um von der Regierung eine Abschaffung der Sierkämpfe zu fordern.

AnimaNaturalis: ¡Centenares de activistas mexicanos se pusieron „En la Piel del Toro“!

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6th Februar 2011

Trailer: A.L.F. (Animal Liberation Front)


Teaser A.L.F. (English subtitles)
Hochgeladen von jeromelescure. – Sieh weitere Film & TV Videos.

Jetzt mit englischen Untertiteln!

7 Personen, 7 Schicksale, die sich vor unseren Augen kreuzen werden und zwei Dinge gemeinsam haben, einen Zeitpunkt: den 24. Dezember … und drei Buchstaben: A.L.F.

Ein Film von Jérôme Lescure.

Der Film ist noch nicht fertig gedreht, es fehlen noch 10 000 Euro um die Dreharbeiten zu beenden, wer spenden möchte kann dies über die Webseite von Minotaure Films.

www.minotaurefilms.com

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6th Februar 2011

400 Aktivisten demonstrierten gegen Tierversuche

In Sant Feliu de Codina (Barcelona) nahmen gestern ca. 400 Aktivisten aus ganz Spanien an einem Protest gegen Tierversuche und die Zucht von Versuchtieren teil. Die Demonstranten versammelten sich vor dem Tor des Züchters, bei dem Sympatisanten am vergangenem 1. Januar 36 für Tierversuche vorgesehene Hunde befreit hatten.

Die Pressesprecherin von Igualdad Animal, Sharon Núñez, zeigte sich erfreut über die Rettung der Hunde vor den ihnen bevorstehenden Missbrauch als Versuchstiere und versicherte, dass sich alle von den anonymen Aktivisten befreiten Hunde an einem sicheren Ort befinden.

Quelle: abc.es

Marxa contra la vivisecció a Sant Feliu de Codines from tvanimalista on Vimeo.

Siehe auch:
Sympathisanten von Igualdad Animal befreien 36 Hunde von einem Versuchshundezüchter

www.aerzte-gegen-tierversuche.de

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5th Februar 2011

Ein Skandal ohnegleichen

Das Urteil der Gerichtsverhandlung zu der es nie hätte kommen dürfen ist gesprochen, ein Urteil welches fassungslos macht, ein Skandal ohnegleichen.

Der italienische Tourist Simone Righi, dessen einziges “Vergehen” es war, den Schmerz über den tragischen Verlust seiner Hunde Holly, Vito und Maggie auszudrücken, wurde wegen angeblicher Aggressionen und Widerstand gegen die Staatsgewalt zu 4 Jahren Jahren und 6 Monaten Haft, sowie der Übernahme der Hälfte der Gerichtskosten und der Zahlung von Schmerzensgeld an drei Polizeibeamte, verurteilt.

Auch Isabel Somoscarrera, Bürgerin von Cádiz, die schuldig befunden wurde, der Stadträtin Carmen Obregón während der Demonstration ins Gesicht geschlagen zu haben, soll ihre nächsten viereinhalb Lebensjahre hinter Gittern verbringen sowie eine Geldbuße zahlen.

In Cádiz werden offensichtlich nicht nur die Tier- sondern auch die Menschenrechte brutal unterdrückt, existiert in Cádiz vielleicht Rassismus gegen Ausländer? Ist Cádiz Teil der Europäischen Union oder eher eine dunkle Diktatur?

Der Skandal um die Perrera von Puerto Real hat im September 2007 für blankes Entsetzen in ganz Europa gesorgt. Durch den schrecklichen Tod dreier Hunde italienischer Touristen in einer vermeintlichen Tierpension, konnte endlich bewiesen werden, was viele Tierschützer schon seit langem geahnt hatten, dass in der Perrera von Puerto Real die Todeskandidaten auf grausame Art und Weise sterben. Eine billige Spritze lähmte ihre Muskeln bis zum Tod, MIOFLEX, ein muskellähmendes Mittel, führte zu einem langsamen, oft tagelangen qualvollen Tod bei vollem Bewusstsein, vermutlich bei Abertausenden von Hunden und Katzen, da es seit 1994 verwendet wurde.

Während einer friedlichen Demonstration in Cádiz gegen die Tötungsstation, an der hunderte von Menschen teilnahmen, wurde Simone, der Besitzer der verendeten Hunde, vom Denunzianten zum Angeklagten.

Die Bürgermeisterin Teófila Martínez besuchte eine naheliegende Kirche, als sie diese verließ, wurden ihr von Demonstranten Vorwürfe gegen die sadistische Art und Weise der Tötung der Tiere gemacht. Jo Fiori, die Partnerin von Simone Righi, zeigte ihr ein Foto eines der getöteten Hunde in der Kühlkammer, woraufhin Teófila Martínez das Foto zerriss. Man kann sicher gut nachvollziehen wie entsetzt die Zeugen waren. Daraufhin kam es zu einem Gerangel mit zwei Polizisten, angeblich rief Righi „asesina“ (Mörderin) und „hija de puta“ (Hure), und hob seinen Arm gegen Teófila Martínez, „mit der Absicht sie zu schlagen“. Wer das italienische Temperament kennt, wird wissen, das Gestikulieren einfach dazu gehört.

Der Stadtabgeordnete Ignacio Romaní, konnte den angeblichen tätlichen Angriff laut seiner Aussage verhindern, doch die Videoaufnahmen zeigen nichts von alledem, was man sieht und hört, sind Polizisten die Simone Righi brutal zu Boden knüppeln und eine aufgebrachte Menge, die ihre Wut gegen die Bürgermeisterin lautstark bekundet.

Simone Righi wurde während seiner Verhaftung blutig geschlagen und war 2 lange Monate wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt inhaftiert, die spanische Demonstrantin wurde gegen eine skandalös hohe Kaution freigelassen. Offensichtlich wollte man das Augenmerk auf die vermeintlich militanten Tierschützer richten und von den eigentlichen schrecklichen Ereignissen ablenken.

Doch damit war diese unglaubliche Geschichte noch lange nicht beendet. Auch wenn das Vernichtungslager„El Refugio“ geschlossen wurde, verurteilt wegen Misshandlung von Tieren wurden nur die zwei in der Perrera tätigen Tierärzte, aber nicht der Besitzer Plácido Gómez Muñoz und die Direktorin Manuela Andrade, weil angeblich nicht genügend Beweise vorlagen, um auch ihnen Schuld zuzuschreiben, da sie nicht verpflichtet waren, volle Kenntnis von der Wirkung von MIOFLEX zu haben. Die wirklichen Verantwortlichen für die schrecklichen Geschehnisse in der Perrera von Puerto Real, die vermutlich den Tod von Tausenden von Hunden und Katzen zu verantworten haben, befinden sich nach wie vor auf freiem Fuß.

Die Betroffenen sind am Boden zerstört und kraftlos, der Rechtsanwalt der Simone Righi wirklich gut im Prozess verteidigt hat ist fassungslos. Weder das Video, welches ganz klar zeigt, dass Simone Righi unschuldig ist, noch die Aussage von Zeugen die Simones Unschuld bestätigen wurden berücksichtigt. Das Gericht hält es für erwiesen, dass Righi „eine aggressive Haltung gezeigt“ und die Bürgermeisterin beschimpft hat, aber es gibt keinen einzigen wirklichen Beweis, der die Anschuldigungen bestätigt.

Wir haben Gerechtigkeit gefordert, für Simone, für seine Hunde und die Tiere die zu Tausenden einen qualvollen Tod in der Perrera von Puerto Real erlitten haben. Bekommen haben wir von der spanischen Justiz ein skandalöses Urteil, aufgebaut auf einem wackeligen Lügengerüst. Nicht wirklich verwunderlich, denn Justiz-Willkür, Korruption und Vetternwirtschaft sind in Spanien dermaßen üblich, dass sogar internationale Anwaltskanzleien sich um die Opfer von Justiz-Willkür, Rechtsbeugungen durch Anwälte, Richter und Staatsbediensteten bemühen.

Sie werden nicht aufgeben, genauso wenig wie wir nicht aufhören werden, diesen Skandal schonunglos an die Öffentlichkeit zu bringen und die Veruteilten zu unterstützen. Wir bleiben bei der Wahrheit und die Wahrheit wird ans Tageslicht kommen. Der Rechtsanwalt von Simone Righi wird vor dem Obersten Gerichtshof in Madrid in Berufung gehen, wenn nötig bis zum Europäischen Gerichtshof.

Die ist nicht nur die tragische Geschichte von der Misshandlung von Tieren, sondern auch ein Coktail von Autoritätenmissbrauch und Bonzentum und die Geschichte von Menschen die sich für die Rechte der Tiere einsetzen und mit deren Leben man „spielt“! In Spaniens Regierung und Gerichten regieren immer noch Diktatur und Fachismus, man fühlt sich versetzt in ein Land der dritten Welt. Bürger, die Gerechtigkeit fordern werden eingeschüchtert, sollen durch Abschreckung vielleicht zukünftige Demonstrationen für Tierrechte verhindert werden? Es hätte jeden von uns treffen können.

Martina Szyszka

Pressemeldungen Gerichtsurteil:
italiacerca
elpais
diariodecadiz
lavozdigital

Pressemeldungen Gerichtsverhandlung:
andaluciainformacion
diariodecadiz
lavozdigital

Die Lügen, veröffentlicht in der Tageszeitung von Cádiz, dargestellt als bewiesene Tatsachen:
diariodecadiz

Webseiten und Blogs:
agir-pour-les-galgos.over-blog.com
noestamalserhumildeporlasdudas.blogspot.com
cadizfelina.blogspot.com

DANKE an Yolanda, Marie-Helene , Prodean und alle Anderen die sich für die Opfer dieser Justizverdrehung einsetzen, wir kämpfen gemeinsam gegen ein mächtiges „Gesindel“.

Die Chronologie des Grauens:

Eine billige Spritze lähmt ihre Muskeln, ganz langsam, bis zum Tod
Cádiz, 7. Oktober 2007 ; ca. 2 000 Menschen demonstrieren vor dem Rathaus gegen die Mißhandlung von Tieren
Demonstration in Cádiz gegen die Perrera von Puerto Real
Hintergrundinformationen zur Verhaftung der zwei Demonstranten in Cádiz
Die Tierarztkammer von Cádiz recherchiert
Halbwahrheiten
Die Affäre von Puerto Real hat die nationalen Grenzen überschritten
Freiheit für Simone Righi, Gerechtigkeit für ihn und seine Hunde
Das Gericht schließt vorbeugend die Perrera von Puerto Real
Ein geflohener Angeklagter, verlogene Tierärzte, der Skandal um die Perrera von Puerto Real
Gerechtigkeit für Simone Righi! Gerichtsverhandlung am 24, Januar, mit der Bitte um Unterstützung
Die große Lüge der Autoritäten im Fall Simone Righi
Simone Righi, morgen geht die Verhandlung weiter
Cádiz: wo war deine Seele? / Cádiz wo ist deine Seele?

http://www.youtube.com/watch?v=WNsViZJPs8Q

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5th Februar 2011

TOROS (ARTE CRUELDAD Y MUERTE)

„Jedes Jahr werden Tausende von Stieren zu Tode gefoltert und Hunderte von Pferden werden grässlich verstümmelt, im größten Kontext der Grausamkeit, welcher jemals im kulturellen Rahmen durchgeführt wurde.“

Video realisiert von JOSE A. GALAN

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4th Februar 2011

Impressionen von der Sabotage der staatlichen Fuchsjagd in Galicien

Der Beitrag zum Thema:

120 Aktivisten haben die staatliche Fuchsjagd in Pontecaldelas (Pontevedra) sabotiert

Bildergalerie Equanimal: Sabotaje del campeonato estatal de caza de zorros 2011

Sabotaje del campeonato estatal de caza de zorros 2011, en Tele5 from Equanimal on Vimeo.

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2nd Februar 2011

Zoosanitario Sevilla, Tötungsstation

Die Fotos des folgenden Videos stammen aus der Tötungsstation von Sevilla, aufgenommen am heutigen Tag. Unter ihnen befinden sich March, eine Oma von 14 Jahren, die seine „Familie“ dort ließ; Odeón, ein Baby von 2 Monaten, das kaum ein Säckchen von Knochen ist; ein weißer Windhund, die Haut rohes Fleisch; ein Bullmastiff, der das lebede Bild der Traurigkeit ist. Und so viele Andere, so viele …

Wir werden einige rausholen und die Zwinger werden sich wieder füllen, wir wissen es, aber wenigsten einige werden eine andere Chance bekommen. Lass uns etwas für sie tun, los, wir sind viele.

Bitte, wir werden ihnen das leben retten, oder den Jungs von AYANDENA helfen, damit sie es tun.

Dies ist ihre Webseite, damit ihr mit ihnen Kontakt aufnehmen könnt und sie euch erzählen, wie ihr helfen könnt:

Esta es su web para que contactéis con ellos y os cuenten la forma de ayudar:
www.ayandena.org

Wir sind auch dort, tun was wir können.

Vielen Dank.

SOFIA El Refugio Escuela: Llamada de auxilio

In der Perrera von Sevilla, 2. Februar 2011, sterben sie….

Astérix und Obélix, Podencos von 4 Monaten…
Bebé, Pudelmischling
Bulma, Bullmastiff
Canadá, Huskymischling, 7 Monate
Coffee, kleiner Rüde
Ezer, junger Rüde
Felicidad, Galga
Kafka, Pachon, Navarro
March, Oma
Mika, Galgo, Rüde
Newyorky, Yorkshiremischling
Odeón, Baby von 2 Monaten
Pastora, Deutscher Schäferhund
Pixi, Bodeguero, 3 Monate; Dixi, Pudel, 3 Monate
Pocholo, Mastin Mix
Sebas, Bodeguero
Six, Veloz und Yellow, Galgos
Six, Galgo
Skypy, Pudel Mischling
Tinto, Bodeguero
Veleta, Pachón Navarro
Veloz, Galgo
Yellow, Galgo

Dies ist eine Bitte: Hole sie hier raus oder helfen den Jungs von AYANDENA damit sie es tun www.ayandena.org

Siehe auch: Verurteilt

VIDEOS | 5 Kommentare

27th Januar 2011

Verurteilt

Verurteilt

Vielleicht würde es sich nicht lohnen, viel den Bildern des Videos welches wir euch präsentieren, hinzuzufügen.

Unter Umständen würde es sich auch nicht lohnen weiter für eine verlorene Sache zu kämpfen.

Weder das Video, noch die Worte, noch unser Kampf werden die Dinge ändern.

Dieser Morgen waren wir im Zoosanitario: erschrockene Blicke, bittende Augen, zitternde Körper, erschütterndes Wimmern, ersterbendes Gebell. Kälte, viel Kälte, zwischen den rostigen Stangen. Die Verurteilten, ihr Schmerz und der Unsrige, zerrissen, jede Pore der Haut bedeckend.

Die Zwinger waren voll. „Das war die Weihnacht der Aufgabe.“, hat uns der Tierarzt des Zoosanitario gesagt. „Während der Feste füllen wir die Anlagen mit Hunden, die ihre eigenen Familien gebracht haben“.

Während er zu uns spricht und erzählt, hören wir in einem der Zwinger ein beklagenswertes Wimmern, eine kleine 14 Jahre alte Hündin, jeder Millimeter ihres kleinen Körpers durchnässt, sinkt sie in sich zusammen und schaut auf den Boden.

Wir hören weiterhin den Erklärungen zu, im nächsten Zwinger, ein Baby kaum einen Lebensmonat alt, weint betrübt, während die Krätze es verschlingt.

Unsere neuen Sklaven sind die, die wir aus einer Laune heraus, einer Mode oder aus Eitelkeit kaufen. Und während manche Sklaven kaufen und verkaufen, sammeln wir den Abfall ein.

In dieser kalten und regnerischen Nacht liegen Hunderttausende im Sterben, in den Perreras, in den Käfigen der Züchter, in den Tierläden und auf den Straßen. Sie beklagen einen Todeskampf  der kein Ende nimmt.

Wir wollen diesen Raum nutzen, um unsere aufrichtigste und tiefste Bewunderung gegenüber den Kollegen von AYANDENA auszudrücken.

An diesen Verein, mit kaum Mitteln, der befreit aus der Sklaverei und vor dem Tod, hunderte von Hunden und Katzen aus der Perrera und der Hölle der Sociedad Protectora de Animales y Plantas de Sevilla.

Und danke an alle und jeden Einzelnen von euch, denen die Kälte, der Regen, die Krankehit, die Arbeit, die Arbeitslosigkeit, das Studium…das verfluchte Leben, euch nicht daran hindert, die Tür zum Refugium mit Würstchen und Lächeln im Rucksack und einem „Guten Tag! Wir sind schon da ihr Kleinen!“, betreten.

Dieser Morgen waren wir im Zoosanitario. Dieser Morgen haben wir gelernt, dass immer noch mehr Schmerz folgt.

Condenados / EL REFUGIO-ESCUELA


Unsere neuen Sklaven

Aus Laune oder aus Mode.
Eitelkeit und Nichtigkeit.

Wirke nicht an einem grausamen Geschäft mit.
Kaufe nicht.
Verurteile sie nicht zur Hölle.

Während du im Internet suchst, während du einen Züchter kontaktierst, während du aus einem Schaufenster auswählst, liegen Abertausende sehr nah bei dir im Sterben.

SOFIA El Refugio Escuela

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25th Januar 2011

Cádiz: wo war deine Seele? / Cádiz wo ist deine Seele?

simonedetencioncedida.jpg

Cádiz: where did your soul go?

So lautet der englische Originaltitel des italienischen Reporters Max Bono, der diesen Artikel im November 2007 geschrieben hat, ein Artikel, so aktuell wie eh und je.

Bono hatte sich mit der Tageszeitung Diario de Bahia de Cádiz in Verbindung gesetzt, um sich über den Fall des inhaftierten Italieners Simone Righi zu informieren, welcher während der Kundgebung gegen die inzwischen vorübergehend geschlossene Perrera von Puerto Real verhaftet wurde.

Der Skandal könnte nicht besser beschreiben sein. Bono bezeichnet Cádiz als Bühne der brutalen Unterdrückung der Menschenrechte sowie der Tierrechte. Eine Bevölkerung die wegschaut, Teófila Martinez, die Bürgermeisterin die wie eine Frau wirkt die nicht bereit ist darüber zu reden. Ist Spanien eine Diktatur? Existiert in Cádiz Rassismus gegen Ausländer? Ist Cádiz Teil der Europäischen Union oder eher eine dunkle Diktatur Südamerikas? Damals weigerte sich die italienische Regierung die Kaution von 9000 Euro für Simone Righi zu übernehmen, der wegen angeblicher Agressionen 4 Monate hinter Gittern musste. Auch die italienische Regierung sollte sich schämen, dass sie nicht die Kaution von 9000 Euro für Simone Righi übernimmt. Italien ist eines der fünf entwickeltsten Länder der Welt, aber wenn es um italienische Mitbürger geht, eines der ärmsten.

Ein hervorragend geschriebener Beitrag, hier auf spanisch und englisch:

Cadiz: where did your soul go? (human rights violation in Spain) von Max Bono

Heute fand die zweite Gerichtsverhandlung gegen Simone Righi statt, die Pressemeldungen habe ich verlinkt, wer mag kann sie mit Google übersetzen.

Nun müssen wir uns ca. eine Woche gedulden bis das Urteil gesprochen wird, ein hoffentlich gerechtes Urteil, aber….da in Spanien Vetternwirtschaft und Korruption keine Seltenheit sind…

Pressemeldungen vom 25. Januar:
andaluciainformacion.es
diariodecadiz.es
lavozdigital.es
Fotostrecke: lavozdigital.es

lavozdigital.es

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22nd Januar 2011

Eine Art

Una especie – Canción de la Liberación Animal (Subtítulos en español) from The Voiceless on Vimeo.

»Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.«

Charles Darwin brit. Naturforscher und Begründer des Darwinismus (1809-1882)
.

»Nicht eine milde Form der Schlachtung, sondern ihre Beseitigung soll man anstreben. Je mehr man das Schlachten ‚human‘ zu gestalten sucht, desto mehr stärkt man die Sache der Metzgerei selbst. Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben.«

Prinz Max von Sachsen
kath. Theologieprofessor (1870-1951)
.

»Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese so genannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen? Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.«

Alexander Humboldt
Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde (1769-1859)
.

»Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!«

»Du hast den Menschen als König der Tiere bezeichnet – ich aber würde sagen: König der Raubtiere, unter denen du das größte bist; denn hast du sie nicht getötet, damit sie dir zur Gaumenbefriedigung dienen, wodurch du dich zum Grabe aller Tiere machst? Erzeugt denn die Natur nicht genug Vegetabilien, mit denen du dich sättigen kannst?«

»Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.«

Leonardo da Vinci
italienischer Maler und Universalgenie (1452-1519)
.

»Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.«

Albert Einstein
Physiker und Nobelpreisträger (1905), Vater der Relativitätstheorie (1879-1955)

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