Drei Aktivisten von Igualdad Animal haben das Kälberschlachten anlässlich des Festes genannt „Viudos, Solteros y Casados“ (Witwer, Ledige und Verheiratete), welches jährlich in dem Dorf El Escorial (Madrid) begangen wird, auf Video festgehalten.
Vier Kälber im Alter von 1 bis 2 Jahren werden von Möchtegern-Toreros brutal abgeschlachtet.
Die Videos dokumentieren in Ton und Bild die Folter der Kälber, die jungen Männer des Dorfes stechen solange mit Banderillen auf die schreienden Kälber ein, bis diese zu Boden fallen.
Die Aktivisten konnten in den Video festhalten, wie die Stierkälber keuchend und aus dem Maul blutend durch die Arena torkeln, zu Boden gehen, mit einem finalen Dolchstoß getötet werden und schließlich, noch lebend, die Ohren abgeschnitten werden, direkt vor den Augen eines kleinen Mädchens welches diese schließlich überreicht bekommt.
Mit diesen Aufnahmen will Igualdad Animal der Gesellschaft die füchterliche Grausamkeit der sogenannten Tauromachie (Stierkämpferkunst) zeigen und auch im Allgemeinen auf die Ausbeutung und Sklaverei denen die Tiere ausgesetzt sind, aufmerksam machen. Nicht nur in Stierkampfarenen, sondern auch in anderen Orten, wie Farmen, Schlachthöfen, Zoos, Zirkussen oder Laboratorien.
Ein Mann im Alter von 46 Jahren ist gestern Abend beim sogenannten „toro embolado“ in Godella (Valencia) gestorben, nachdem ihm ein Stier schwer am Hals verletzt hat.
Bei diesem Spektakel wird dem Stier ein Metallgestänge mit Teerkugeln an den Hörner befestigt. Der Stier wird mit einem Seil an einen Balken gezogen, die Teerkugeln werden angezündet und schließlich das Seil durchschnitten. Dauraufhin rennt der verschreckte Stier unter dem Beifall des Mobs durch die Straßen.
Seit dem Jahr 2000 ist dies der fünte Todesfall bei einem solchen „Fest“.
Wir haben allen Grund, die Entscheidung des katalonischen Parlaments für das Stierkampfverbot als einen großen Erfolg des Tierschutzes zu feiern. Allerdings ist dieser Erfolg nur ein Etappensieg, der von unseren katalonischen Freunden mit viel Arbeit und Ausdauer und der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft der Stierkampfgegner erreicht wurde. Mit wie viel Freude das Abstimmungsergebnis aufgenommen wurde, können Sie in diesem Video bei SPIEGEL online sehen:
Das Video zeigt aber auch, mit welcher Wut unsere Gegner das Votum des katalonischen Parlaments aufgenommen haben. Ihre Reaktion sollte uns vor Euphorie warnen und unsere Blick auf den steinigen Weg bis zum Inkrafttreten des Stierkampfverbots am 1. Januar 2012 lenken. Bis dahin werden die Stierquäler versuchen, unter Einschaltung des spanischen Parlaments, des Verfassungsgerichts und obscuren Verbindungen zur spanischen Regierung das Stierkampfverbot auszuhebeln. Auch ihre Bemühungen, den Stiermord zum UNESCO-Kulurerbe erklären zu lassen, werden sie als Trotzreaktion verstärken.
In Frankreich hat die Sensation, für die die katalonischen Abgeordneten gesorgt haben, in den Medien ein großes Echo erfahren. Die Kommentare, die noch vor einiger Zeit mit dem Stierkampf-Milieu sympathisierten, sind einer Darstellung gewichen, die dem Anliegen der Stierkampfgegner grösseren Raum als bisher einräumt. Sehr oft wird auch auf die Initiative von etwa 60 Abgeordneten der französischen Nationalversammlung hingewiesen, die darauf abzielt, den Ausnahmeparagrafen im Tierschutzgesetz, der Stierkämpfe in Südfrankreich erlaubt, zu streichen. In der Tat hat diese Initiative neuen Aufwind erhalten, wie die Abgeordnete, die diese Initiative koordiniert, verlauten lässt. Wie immer der Vorstoß der 60 Abgeordneten ausgehen mag, das Votum des katalonischen Parlaments hat in der französischen Öffentlichkeit Furore gemacht und wird dazu beitragen, dass die Stimme der französischen Stierkampfgegner von den Medien nicht mehr als lästige Meckerei von einer Handvoll Sektierern wahrgenommen wird.
Heute werde ich, zusammen mit meinen Freunden von El Reguio Escuela, weiterkämpfen gegen die Ignoranz, gegen die Grausamkeit, gegen die Ausbeutung, gegen die Misere, gegen die Sklaverei, gegen die Misshandlung, kämpfen.
Heute will ich mich in ein Symbol der Hoffnung verwandeln. Mit nur drei Beinen gehe ich einen Weg, der mich an ein glückliches Ziel führen wird, ein Leben in dem es keine Schmerzen geben wird.
An alle, danke, dass ihr mich begleitet habt, danke, dass ihr erlabt habt, mich auf euch zu stüzen.
400 AUSGESTZTE HUNDE JÄHRLICH ALLEINE IN CACERES
TAUSENDE VON TIEREN IN EXTREMADURA
VERLASS SIE NICHT
MISSHANDEL SIE NICHT
SIE KÖNNEN SICH NICHT VERTEIDIGEN
WIR BRAUCHEN IHRE HILFE
Überfüllte Perreras und überfüllte Tierheime bereiten den Tierschützern Extremaduras große Sorgen. Es können keine weiteren hilfsbedürftigen Hunde aufgenommen werden und dies gerade jetzt zur Ferienzeit, wo das Aussetzen von lästig gewordenen Haustieren an der Tagesordnung ist, es drohen massenhafte Einschläferungen von gesunden Hunden.
Der Dachverband der Tierschützer von Extremadura, FEPAEX, sucht dringen seriöse Tierschutzvereine zur kontinuierlichen Zusammenarbeit, damit zumindest einigen Hunde dieses traurige Schicksal erspart bleibt.
Dem Dachverband www.fepaex.org gehören folgende Vereine an.
Das Resultat für das letzte Stierrennen durch die Gassen von Pamlona sind 5 Verletzte, drei Läufer wurden von einem Stier auf die Hörner genommen, zwei andere erlitten Quetschungen.
Den kompletten Lauf kann man in einem interaktiven Video von RTV.es sehen:
Das 7. Stierrennen von San Fermin war bis jetzt die schnellste Hatz und dauerte nur 2 Minuten und 14 Sekunden. Ein Stier wurde von seiner Herde getrennt und es kam zu mehreren gefährlichen Situationen, jedoch wurde nur ein Läufer durch einen Hornstoß am rechten Arm verletzt