30th September 2014

Erhangen und von Blei durchsiebt

Diese Jagdhündin wurde von Tierfreunden aufgehangen an einem Baum gefunden, von Blei durchsiebt. Alle Versuche Katy zu retten sind leider fehlgeschlagen, sie ist heute morgen an Folge ihrer schwereren Verletzungen und Unterernährung gestorben. Die kaum zwei Jahre alte Hündin war mit Mikrochip gekennzeichnet, als Katy registriert und der Besitzer konnte ermittelt werden.

Sowohl der Tierschutzverein Protectora de Jaca (APAP Pirineos) als auch die spanische Tierschutzpartei PACMA haben Anzeige gegen den Besitzer erstattet, obwohl wenig Gerechtigkeit für die Tiere in Spanien erwartet werden kann. Die Opfer der Jagd sind Tausende, Katy ist nur eines von vielen Opfern.

Vorsicht, grausame Bilder:

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28th September 2014

Die Jagd mit Galgos – Der Kreislauf des Todes beginnt

Im Oktober beginnt die Jagdsaison mit Galgos, noch immer befindet sich der Ausschuss der letzten Jagdsaison in den überfüllten Tierheimen. Bald werden sich die Perreras nach und nach wieder mit Galgos füllen, der Kreislauf des Todes beginnt. In allen Teilen Spaniens mit denen traditionell mit Galgos gejagt wird, beginnt nun wieder das unermessliche Leiden Abertausender von Galgos.

Video vom Tierheim Scooby: www.scoobymedina.org

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28th September 2014

Beccerada en Algemesi – schlimmer als der Toro de la Vega

Der Kälbermord in Algemesi (Valencia) erhitzt zur Zeit die Gemüter. Der Bürgermeister fühlt sich von der Protestflut angegriffen, ihm gefällt es nicht wenn Ort mit Tordesillas, wo gerade erst Elegido den Lanzentod starb, verglichen wird. Nein, es ist noch schlimmer! In todesillas hetzen eine Horde Männer einen erwachsenen Stier, verletzen ihn mit einer Lanze und töten ihn schließlich mit einem Dolchstoß.

In Algemesi sind es ungehemmte, oft betrunke Jugendliche, die ohne Skrupel oder Mitleid, kleine, junge, unschuldige und wehrlose Tiere unter dem Applaus ihrer Mitbürger abstechen. Ein Akt extremer Feigheit, mit dem abgedroschenen Argument, die Tauromachie zu verteidigen. Die blutrünstigen becerradas finden ungestraft unter der Schirmherrschaft und der Genehmigung des Stadtrates statt.

 

Die zahlreichen, friedlichen Demonstranten die sich an den Ort des Schreckens gewagt hatten, wurden vom Mob nicht nur beschimpft, sondern auch angegriffen, es flogen Flaschen, Eis, Gläser und auch Steine. Drei Demonstranten wurden verletzt – und anschließend verhaftet! Presse wurde mit Spray attackiert und des Ortes verwiesen, man wollte – konnte aber trotzdem nicht verhindern – dass folgende Bilder an die Öffentlichkeit gelangten.

 

 

TV Beitrag: telecinco.es
Siehe auch: Made in Spain: Beccerada – Kälbermord
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22nd September 2014

Made in Spain: Beccerrada – Kälbermord

 

Gerade erst mussten wir die Ermordung von ELEGIDO, dem Toro de la Vega 2014 ertragen, nun beginnt der Kälbermord in Algemesí (Valencia) und anderen teilen Spaniens. Bei den sogenannten “becceradas”, die auch in anderen Teilen Spaniens “zelebriert” werden, versuchen Jugendliche sich als Toreros zu beweisen, indem sie junge Stiere und Kühe unter dem Beifall eines sadistischen Publikums zu Tode foltern. Kälber,Tierkinder, die in der Regel höchstens zwei Jahre alt sind, denen die Angst förmlich im Gesicht geschrieben steht, werde von oftmals betrunkenen Jugendlichen vor einem grölenden Publikum niedergemetzelt.

Folgendes Video wurde letztes Jahr aufgenommen. Das Kalb erleidet einen langsamen, schmerzhaften Tod. Nach vier Dolchstößen ins Genick ist es immer noch nicht tot und wird aus der Arena gezogen.

Spanien, das Land der unbegrenztent Möglichkeiten bei denen den Perversitäten keine Grenzen gesetzt sind und die Tierquälerei sogar vom Staat als förderungswürdiges und zu schützendes Kulturgut anerkannt ist. Tortur, unter dem Deckmantel der Kultur.

Wann hört dieses sinnlose Morden endlich auf? Kunst? Kultur? Erhaltenswertes Kulturgut?

Wie kann so etwas in einem Land der Europäischen Union möglich sein? Zudem noch finanziert mit EU Subventionen?

Siehe auch:

Becerrada – Töten ist nicht leicht
Kälbermord im Baskenland, Tradition der Grausamkeit
Kälbermord
“Beccerada”, grausamer Kälbermord in El Escorial
Becerradas – Demonstration gegen Kälbermord in Algemesí
Becerradas – Kälbermord in Algemesí

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16th September 2014

Toro de la Vega 2014 – Elegido starb den Lanzentod

R.I.P. ELEGIDO 16.09.2014

 

Elegido, der Toro de la Vega 2014, ist tot. Ermordet von einer geistig im Mittelalter verbliebenen Horde blutrünstiger, mit Lanzen bewaffneter Männer, die der Meinung sind, an einem grausamen, archaischen Ritual vergangener Zeiten festhalten zu müssen.

Weder die Demonstration am vergangenen Samstag in Madrid, an der 45 000 Menschen teilgenommen haben, weder weise Worte von Gelehrten, Klagen von Rechtsanwälten noch jahrelange Kampagnen und zahlreiche Petitionen, oder die ca. 300 mutigen Aktivisten aus ganz Spanien, die sich heute in die Hölle begeben haben um sich dem Mob entgegen zu stellen, konnten das Blutbad verhindern.

R.I.P. Elegido.

 

 

Tordesillas zelebrierte heute Morgen den Toro de la Vega, wie jedes Jahr um diese Zeit, Befürworter und Gegner standen sich im Kampf gegenüber. Das Spektakel, zu dem sich ca. 40 000 Fans nach Tordesillas – Valladolid begaben, begann mit halbstündiger Verspätung um 11.30 Uhr. Dies ist den Aktivisten zu verdanken, die mit aller Kraft das schier Unmögliche versucht haben, den Tod des friedlichen Wiederkäuers mittels Menschenketten und Sitzblockade zu verhindern. 121 Beamte sorgten für den „reibungslosen“ Ablauf des umstrittenen Turniers. Die Demonstranten skandalierten lautstark „La tortura no es cultura!“ (Folter ist keine Kultur), es flogen Steine aus der Front der Gegner, einige Aktivsten wurden getroffen, eine Frau befindet sich im Krankenhaus, vier Männer des Turniers nahm der Stier auf die Hörner, ohne jedoch lebensgefährliche Verletzungen davonzutragen. Nachdem der Stier über die Brücke des Duero bis auf die Flussaue gehetzt wurde, verletzte man ihm mit vier Lanzenstichen schwer und tötete ihn per Dolchstoß.

 

 

Elegido war ein friedlicher Stier, wie mir einer der Augenzeugen berichtete. „Heute war ich machtlos, nur wenige Meter von Elegido entfernt, ab der Mitte der Flussaue, bis zu dem Ort wo sie ihn ermordeten. Ein sanfter Stier, der weder angreifen noch rennen wollte, verschreckt, mit einem um Hilfe bittenden Blick den ich niemals vergessen werde. Sie stachen auf ihn ein, einmal, ein weiteres mal. Immer wieder versuchte er aufzustehen und er brach jedes mal wieder zusammen. Ohne zu verstehen, warum sie auf ihn wütend waren, mit seinem Blick um Hilfe und Gnade bittend. Ich werde niemals verstehen wie jemand sich daran vergnügt und stolz darauf ist so etwas zu tun. Ich wünschte, einige meiner Freunde, die diese barbarische Tradition verteidigen, mir dies zu erklären versuchen. Alles was ich weiß ist, dass ich nicht ruhen werde, bis diese und andere Bräuche verschwunden sind. Auf dem Foto, das letzte Blut von Elegido.“ Alessandro Zara Ferrante Aktivist bei LTNEC und Igualdad Animal.

 

 

Der Sieger des Turniers ist Álvaro Martín ‘Portu’. Stolz präsentierte er den abgeschnittenen Schwanz von Elegido auf seiner Lanze und lässt sich auf den Schultern getragen als Held feiern.  Schon die Kinder in Tordesillas werden darauf trainiert, dass dieses Spektakel eine heldenhafte und erhaltenswerte Tradition ist, eine öffentliche Schule hat diesbezüglich sogar ein Video veröffentlicht, ungeachtet der Empfehlungen der UNO, Kinder von der Grausamkeit des Stierkampf fernzuhalten.
Die Befürworter haben Angst, sie haben erkannt, dass der Protest immer größere Ausmaße erreicht und geben dies auch offen zu. Marta Esteban, die Präsidentin der Plattform La Tortura No Es Cultura kam mit einigen der Traditionalisten ins Gespräch und zeigt sich optimistisch: “Die Leute von Tordesillas selbst haben mir erzählt, dass die Anti-Stierkampf-Bewegung ihre Feste ruiniert. Und dies werden wir tun!”

 

 

ELEGIDO wurde ermordet, wir aber werden nicht aufgeben, bis diese grausame Tradition und der Stierkampf im allgemeinen in die Geschichtsbücher verbannt ist. – R.I.P. Elegido, wir haben gehofft, gebangt, mit dir gelitten und heute doch verloren. Wir trauern um dich, aber wir werden weiter kämpfen. Jetzt erst recht!

Mord an Elegido – Toro de la Vega 2014

Fotos PACMA – Der Fotograf wurde bedroht, man hat versucht ihm seine Kamera zu entreißen, zum Glück ist ihm trotzdem gelungen dieses und weitere Fotos aufzunehmen. Eine 40 Zentimeter lange Klinge steckt in den Eingeweiden von Elegido!

Asesinato de Elegido, Toro de la Vega 2014

Fotostrecke Javier Coltrane: Fotografía en LUCHA

Fotostrecke El Pais: El Toro de la Vega

 

 

 

Ausführlicher TV Beitrag:

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Video – Konfrontation zwischen Gegnern und Befürwortern: Enfrentamientos entre partidarios y detractores del Toro de la Vega

Alle bisherigen Veröffentlichungen: TORO DE LA VEGA

Weitere Videos: Weiterlesen »

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13th September 2014

45 000 Demonstranten protestierten in Madrid für die Abschaffung des Toro de la Vega – Der Countdown läuft