21st August 2014

Erinnerung an die Podencos von La Font D´en Carròs

Am 10. August 2013 erhielt der Tierschutzverein Galgos 112 einen Anruf der örtlichen Polizei aus La Font D´en Carròs und bat um Hilfe für 59 Jagdhunde, überwiegend Podencos, die unter tierschutzwidrigen Umständen in einem sogenannten „zulo“ gehalten wurden. Als sie am kommenden Tag gemeinsam mit einem Team Tierärzte den Verschlag öffneten, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick – Bilder sagen mehr als Worte.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen. Diese Hunde konnten aus der Misere gerettet und ihnen ein besseres Leben ermöglicht werden. In Spanien gibt es hunderte von zulos mit Podencos, Galgos und anderen Hunden die für die Jagd benutzt werden. Hunde, die niemals aus dieser Situation raus kommen, die ihr ganzes Leben so verbringen müssen.

59 Hunde an einem Tag zu retten ist eine sehr schwere und komplexe Arbeit und wäre ohne Hilfe nicht möglich gewesen. Galgos 112 dankt allen Helfern: Tierärzten, nationale und internationale Tierschutzverbände, Pflegestellen, Sicherheitsleuten, Tierpensionen, Ethologen, Hundetrainern, Hundefriseuren, Spezialgeschäften, Medien und allen Personen die geholfen haben mit ihren Autos, ihren Häusern und ihren Spenden.

Und vor allem den Adoptanten. Dies alles hätte keinen Sinn, ohne die Familien die sich entschieden haben diesen unvergleichlichen Gefährten eine Chance zu geben: den Podencos. Jedes Jahr werden in Spanien tausende von Podencos für die Jagd ausgebeutet, die dafür ein Leben extremer Misshandlung erleiden müssen. Viele von ihnen werden umgebracht, wenn sie nicht mehr nützlich sind. Diejenigen die es schaffen dies zu überleben, hoffen eine Familie zu finden in der sie ein würdiges Leben führen können.

 

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28th Juli 2014

Demonstration gegen Stierkämpfe in Alès, Frankreich am 31. Mai 2014

Demonstration gegen Stierkämpfe in Alès, Frankreich am 31. Mai 2014


Flaggen der 3 Organisatoren © CRAC Europe

Organisiert von CRAC Europe, der Stiftung Fondation Brigitte Bardot und dem belgischen Verein Animaux en Péril


Banner © CRAC Europe

Aus Süddeutschland kommend haben wir mühsam unseren Weg bis zum Treffpunkt gefunden. Viele Straßen waren gesperrt und Gendarmen standen vor Barrikaden. Unseren Weg dorthin suchend und wegen Einbahnstraßen immer wieder im Kreis fahrend, haben wir schließlich die Bäume des Parc du Colombier und die Fahnen der Vereine erkannt.


Blockierte Strassen © Michel Pourny

Über 4000 Demonstranten


Unser Treffpunkt im Park © Michel Pourny

Welch eine gute Idee, den Treffpunkt in einem Park festzulegen! Es war ein sehr schöner Tag, um 12 Uhr war es bereits sehr heiß und wir haben uns nach der langen Anreise gefreut, unsere Beine ausstrecken und die Frische des Parks genießen zu können. Viele Demonstranten warteten im Schatten der Bäume. Die Stimmung war heiter, alle schienen sehr froh, dabei zu sein. Viele stärkten sich beim vegetarischen Imbiss. Da wir uns auf deutsch unterhielten, wurden wir oft in deutscher Sprache angesprochen. Germanophile Aktivisten drückten ihre Freude aus, dass wir von so weit gekommen waren, und manche zeigten uns auf ihrem Handy sogar Fotos von ihrem letzten Aufenthalt in Deutschland. Weiterlesen »

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15th Juli 2014

Das Leiden der Stiere in der Arena

Am 3. Dezember 2007 betreten Aktivisten von PAE, ein Tierarzt von World Animal Protection (ehemals WSPA) und ein Fernsehteam von LA TV mit Autorisierung der Organisatoren des Stierkampfs die Arena.


Deeps TV | Video

Das Video, aufgenommen in Ecuador, zeigt und erklärt anschaulich, wie der Stier schon ganz am Anfang einer Corrida geschwächt und nahezu kampfunfähig gemacht wird. Man versteht die Bilder auch, ohne die Sprache zu verstehen. Anbei die deutschsprachige Broschüre, „Die Stierkampfkunst aus der Sicht eines Kampfstieres“, in der alle Einzelheiten fachlich erklärt werden.

Broschüre im Download: DIE STIERKAMPFKUNST AUS DER SICHT EINES KAMPFSTIERES

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9th Juli 2014

Galgos – Der Exodus

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Fünf umherirrende, ausgesetzte Galgos sind die Protagonisten dieses Videos. Produkt von mehr als dreijährigen zufälligen Begegnungen, Bilder fern der Realität, in der sie gezwungen sind, in einem ausgetrocknetem Flußbett, Brachland mit durch Bergbau ausgedörrtem Boden, zurechtzukommen. Wie ein neues Wildtier, wiedergeboren aus Verrat und einen angekündigten Tod.

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6th Juli 2014

IHR RENNT – STIERE STERBEN – Demonstration gegen Stiertreiben in Pamplona

YOU RUN – BULLS DIE

Gestern fand eine eindrucksvolle, von PETA und AnimaNaturalis organisierte Protestveranstaltung gegen das alljährliche Stiertreiben in Pamplona statt, zum dreizehnten Mal in Folge begaben sich Aktivesten aus aller Welt in die Haptstadt Navarras, um gegen die Grausamkeiten während der Stierhatz und die Stierkämpfe zu protestieren. Mehr als 150 Aktivisten versetzten sich in die Haut der Stiere und Läufer, um mitzuteilen: DU RENNST – STIERE STERBEN

Beim wohl bekannteste Stierspektakel Spaniens, anlässlich des Festes San Fermin in Pamplona werden, vom 7. bis 14. Juli zu Ehren des Patrons von Navarra, jeden Morgen 6 Stiere zusammen mit mehreren Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt bis in eine Arena gehetzt, wo sie dann am Abend während einer Corrida von Toreros getötet werden.
Hunderte von Männern, die sogenannten “mozos” rennen vor den Stieren her, die Strecke beträgt 825 Meter und nach wenigen Minuten ist das Spektakel vorbei, selten ohne Verletzte.

Millionen von Touristen aus aller Welt lassen die Kassen gewaltig klingeln, die offizielle Webseite der Sanfermines www.sanfermines.com und die professionelle Vermarktung des Spektakels sprechen für sich, anhand von Videos und Fotos wird alles in Wort und Bild bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet.

Quellen:

extremnews.com
independent.co.uk
elcorreo.com

Video: http://bcove.me/3hpoqn94

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13th Juni 2014

Die Hölle von Bullas: Heute ist der Tag – Ein Bericht vom Tierheim Scooby

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Bericht vom Tierheim Scooby: Heute ist der Tag

Siehe auch: Die Hölle von Bullas – dem Tierquäler droht eine Gefängnisstrafe

www.scoobymedina.org

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13th Juni 2014

Die Wahrheit über die Anti-Stierkampf-Demonstration in Vic-Fezensac – Das Lügengebäude fällt zusammen

Chef einer französischen Antitaurino-Organisation verhaftet – Der französische Staat setzt dem aggressiven Verhalten der antitaurinos ein Ende, lautet am 11. Juni die Überschrift des deutschsprachigen Pro-Stierkampf Portals STIERKAMPF FÜR ALLE. Bewusst verbreitet wurde diese Falschaussage zuerst von dem französischen Ex-Torero André Viard, bekannt dafür, den Stierkampf in allen seinen Formen militant zu verteidigen. Im Alter von 4 Jahren wurde er von seinem Großvater an den Stierkampf herangeführt. Nach seiner Laufbahn als Torero und entwickelte sich zum militanten Verteidiger des blutigen Gemetzels im Namen von Kunst und Kultur. André Viard hat u.a. gegenüber der Presse behauptet, dass Jean-Pierre Garrigues verhaftet wurde und gesagt, er hätte eine Waffe gehabt.

Übernommen wurde die Meldung von SfA, deren Team sich als die Kenner der Szene sieht und bekannt dafür ist, Fakten zu verdrehen. Das, was auf den ersten Blick im Auge des Betrachters – der nicht der französischen Sprache mächtig ist und nicht in der Lage ist zu recherchieren – wie eine Verhaftung aussah, war ein Verhör, denn der Geschädigte war Jean Pierre Garrigues.

Jean-Pierre Garrigues ist nicht verhaftet sondern, verhört worden. Zwei Stierkamfpfans haben versucht, Sachen aus seinem Kombi zu stehlen. Garrigues, der bis dahin während der Demonstration seine Tragetasche nicht dabei hatte, hat sie dann sicherheitshalber aus dem Kombi rausgeholt. Als aber die Gendarmen über die Aktivisten herfielen und Jean-Pierre auf den Boden warfen und seine Papiere verlangten, haben sie gesehen, als er seine Papiere aus der Tragetasche rausholte, dass sich dort auch ein Pfefferspray befand. Er wurde also mitgenommen und verhört. Jean-Pierre hat erklärt, dass er immer mehr Morddrohungen bekommt und zu seinem Schutz Pfefferspray dabei hat. Laut Gesetz dürfen Waffen bei einer Demo nicht getragen werden, dieses weiß der Aktivist und deshalb hatte er seine Tragetasche auch im Wagen gelassen und diese erst nach dem versuchten Diebstahl rausgeholt. Nach 1 1/2 Stunden war alles geklärt und er ist wieder zu der genehmigten Demonstration zurückgekehrt.

Folgenden Fakten beweisen, dass die komplette Berichterstattung bei Sfa nicht der Wahrheit entspricht und die Repressionen unverhältnismäßig waren:

Die Demonstration war deklariert und genehmigt. Der Bürgermeister wollte sie jedoch zuerst verbieten, hat aber am Vorabend der Demonstration seinen Beschluss geändert und sie doch genehmigt. CRAC Europe hatte aber inzwischen eine einstweilige Verfügung angeordnet und das Gericht hat das Rathaus zu 500€ Strafe verurteilt.

Das Ziel der friedlichen Demonstration am 8. Juni 2014 in Vic-Fezensac war Folgendes: Das Massaker der Stiere während der Stierkämpfe anzuprangern und eine demokratische Befragung der Bevölkerung zu fordern, um diese barbarische Praktik abzuschaffen.

Es gab viele Schikanen, zuerst durften die Demonstranten nicht zum Bus mit der Beschallungstechnik gelangen. Die Gendarmen haben sie blockiert, nicht im Beschluss des Bürgermeisters erwähnt war, aber laut Gesetz, muss dies auch nicht verboten und bedarf somit keiner Genehmigung.

Dann haben die Gendarmen die Zerstreuung der Demonstranten verlangt. Die Demonstranten haben sich dann alle auf den Boden gesetzt. Daraufhin folgten lange Gespräche zwischen dem Kolonel der Gendarmen und Jean-Pierre Garrigues, gut unterstützt von der Juristin Carole Saldain, Delegierte von CRAC für das Baskenland und Gründerin von Euskal Herria Bayonne Anticorrida. Der Kolonel erlaubt das Anzünden von Rauchkerzen und die Verwendung von Sirenen.

Auf einmal, und ohne offensichtlichen Grund, fingen die Gendarmen an, die ersten Reihen der sitzenden Demonstranten handgreiflich aufzulösen.
Der Kolonel kam plötzlich mit einem neuen Beschluss in der Hand, der die Verwendung von Rauchkerzen und Sirenen wegen Störung der Zuschauer des Stierkampfes, der gerade begonnen hat, verbietet.

Ein noch lebender Stier, mit sich noch bewegenden Füßen, wird aus der Arena geschleppt. Zwei neue Rauchkerzen wurden angezündet. Daraufhin hat der Kolonel gewartet… Er ordnete wieder die Zerstreuung der Demonstranten an. Die Gendarmen stürzen sich auf die Demonstranten und schlugen zu. Jean-Pierre Garrigues stellte sich daraufhin schützend vor die Aktivisten.

Demonstrationen sind grundlegende, urdemokratische Formen der kollektiven Meinungsäußerung, die grundrechtlich geschützt sind. Die Demonstration in Vic war genehmigt, es wurde weder gegen geltende Regeln verstoßen, noch waren die Aktivisten aggressiv, sondern sie mussten sich vor prügelnden Gendarmen und aufgebrachten Stierkampffans schützen.

Offensichtlich hat die Stierkampflobby so viel Angst vor dem endgültigen Niedergang der Tauromachie, dass sie weder vor Morddrohungen, noch vor Faktenverdrehung, noch vor Unterdrückung der Demokratie zurückschreckt. Wie verzweifelt muss man sein, um zu behaupten, dass „…die antitauromaquia (Anti-Stierkampf-Bewegung) auf den politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Ebenen in Frankreich wie in Spanien immer mehr an Terrain verliert.“ Ganz im Gegenteil, Statistiken und Meinungsumfragen belegen, dass der Stierkampf mehr und mehr an Bedeutung verliert. Gegenteiliges zu behaupten ist schlichtweg gelogen, einige wenige gut besuchte Corridas gleichen den allgemeinen Rückgang der Besucherzahlen und schwindendes Interesse definitiv nicht aus. Da können noch so viele Eintrittskarten zu Schleuderpreisen abgegeben, oder geistig behinderte Menschen in Arenen gekarrt werden.

Unberechtigt ist die Kritik an „DEUTSCHLAND SAGT NEIN ZUM STIERKAMPF“, denn es gibt, gemessen an der Anzahl bekennender Stierkampfgegner, in Deutschland nur eine kleine elitäre Fangemeinde, die offensichtlich meint, der fragwürdigen Welt der Taurinos „dazugehören“ zu müssen. Selbstverständlich ist die oben genannte Aussage korrekt, denn hier bei uns werden niemals Stierkämpfe stattfinden, alleine schon aus dem Grund, dass das deutsche Tierschutzgesetzt so etwas verbietet.

Fakt ist: Nicht nur der Stierkampf ist dem Untergang geweiht, auch hat mit dem besagten Beitrag bei STIERKAMPF FÜR ALLE, dieses Portal seine Glaubwürdigkeit endgültig verloren.

Anbei der bebilderte Bericht von CRAC Europe: Vic, répression démesurée d’une manif autorisée – Vic, Unverhältnismäßige Unterdrückung einer genehmigten Demonstration

Beiträge aus Amerika, mit  Fotos und Videos:

They Torture Animals in France

Hidden France: Festival of vomit and torture

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9th Juni 2014

Die Hölle von Bullas – dem Tierquäler droht eine Gefängnisstrafe

50 Hühner, 21 Hunde, überwiegend Galgos und Podenco, 22 Frettchen und sechs Pferde konnten von einer Finca in Murcia gerettet werden. Der mutmaßliche Tierquäler ist polizeilich bekannt und wurde schon einmal verurteilt. Die Tiere wurden außschließlich mit Abfall-Kartoffelchips ernährt, die der Halter in einer benachbarten Fabrik kaufte. Die Hunde waren voller Zecken und Flöhe und hatten offene Wunden. Viele hatten keinen Impfausweis und keine Tollwutimpfung. Einige waren in der prallen Sonne und ohne Wasser angekettet. Alle Tiere litten unter extremer Unternährung.

Video: www.laverdad.es

Vor ca. einem Jahr wurde der Fall vor Gericht verhandelt. Verurteilt wurde der Mann wegen Tierquälerei zu einem dreijährigen Verbot mit Tieren zu handeln und einer lächerlichen Geldstrafe. Seitdem sind Tierschützer regelmäßig zum Ort des Schreckens zurückgekehrt um zu überprüfen, ob dort wieder Hunde gehalten werden. Auf ihrer letzten Reise mussten Sandra Arribas, Alejandra Hernandez Alamo und Mo Swatek von Pro Galgo International feststellen, dass das, was sie befürchtet haben, eingetreten ist, es wurden wieder Hunde und andere Tiere unter erbärmlichen Bedingungen gehalten. Es wurden u.a. Anzeigen bei der Seprona erstattet, doch wie so oft geschah nichts. Dies änderte sich, als die Tierschützer die Rechtsanwältin Raquel Lopez Teruel kennenlernten, die Gründerin von “DeAnimals”,  einer auf Tierrechte spezialisierte Anwaltskanzlei.

So kam der Fall „Bullas“ wieder ins Rollen. Es wurde Beweismaterial in Form von Fotos und Videos gesammelt, Leute gesucht und gefunden die bei der Rettung der Tiere helfen und das gesammelte Material dem Gericht vorgelegt. Sieben Anzeigen von Privatpersonen und Tierschutzvereinen und sechs tierärztliche Gutachten sorgten dafür, dass es diesmal ging es ganz schnell. Die Seprona, Staatsanwaltschaft, Gericht, freiwillige Helfer, 5 Tierkliniken die ihre Kliniken am Tag der Beschlagnahmung geschlossen haben, Tierheime, sie alle leisteten gemeinsam ganze Arbeit und konnten die vernachlässigten und misshandelten Tiere retten.

Ursprünglich waren ca. 60 Hunde auf der Finca, gerettet werden konnten nur 21 Tiere. Wie die Nachbarn verlauten ließen wurden in den drei Tagen vor der Verhaftung und Beschlagnahmung zahlreiche Fahrzeuge gesehen, die Hunde abtransportiert haben. Von ihrem Schicksal ist nichts bekannt.

Die geretten Hunde befinden sich in Obhut vom Tierheim Scooby. Dem mutmaßlichen Tierquäler droht nun eine Gefängnisstrafe.

Quelle: laverdad.es

Rückblick:

Im Rahmen der “Operación “REHALA” hat die Guardia Civil von Murcia gemeinsam mit dem Servicio de Sanidad Animal und Tierschützern, 120 illegal in einem ca. 1 000 Quadratmeter großem Gehege in Bullas (Murcia) gehaltende Jagdhunde, vor allem Galgos, Podencos, Beagles und Bretonen, beschlagnahmt. Die Hunde befanden sich in einem extrem schlechten Zustand. Organisiert wurde die Rettungsaktion von Pro-Setter-España, in Zusammenarbeit mit ca. 20 weiteren Tierschutzvereinen konnten alle Hunde gerettet werden.

Siehe auch:
Guardia Civil rettet 120 Jagdhunde
Impressionen von der Rettungsaktion der Jagdhunde “Operación “REHALA” in Bullas (Murcia)
“Operación “REHALA” in Bullas (Murcia): Der Hölle entkommen

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4th Juni 2014

Deutschland sagt NEIN zum Stierkampf

Gemeinsam sind wir stark!

  


Impressionen von der Anti-Stierkampf-Demonstration in Alès am 31. Mai 2014


Manifestation pour l’abolition de la corrida à… von agenceinfolibre

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24th Mai 2014

Perrera Badajoz – Tierschützer klagen an

Vielen ist die Perrera von Badajoz Stadt bekannt, vieles hat sich zum Positiven geändert, nachdem Skandal im Jahr 2007, als 20 Hunde, die teilweise schon Adoptanten gefunden hatten, wegen Umbauarbeiten getötet wurden. Man blickte positiv in die Zukunft.

Die Tierschützer von  S.O.S PERRERA BADAJOZ sind inzwischen gut organisiert und nutzen u.a. soziale Netzwerke, um den zur Tötung abgegebenen Hunden eine Chance zu geben, 98 Prozent dieser Hunde finden eine Adoptivfamilie, sowohl in Spanien als auch im Rest Europas.

Die gibt Hoffnung, Hoffnung, dass die spanische Bevölkerung langsam aber sicher lernt, Verantwortung für ihre Haustiere zu übernehmen und Freude, dass viele Hunde vor dem sicheren Tod bewahrt werden können.

Wie es hinter den Kulissen dieser Perrera aussieht, weiß hier jedoch niemand. Jetzt sind die spanischen Tierschützer jedoch an die Öffentlichkeit gegangen, um endlich die Zustände dort anzuprangern. Sie beklagen die hygienischen Zustände und fordern die Anwesenheit eines Tierarztes. Es darf nicht sein, dass kranke und verletzte Tiere nicht tierärztlich versorgt werden, zudem ist dies Pflicht. Bisher haben sich die Tierfreunde um solche Tiere gekümmert. Die hygienischen Zustände sind miserabel, die Zwinger werden mit dem Wasserschlauch gesäubert, ohne die Hunde vorher rauszuholen, dies auch im Winter. Viele Hunde sterben dann an Unterkühlung, vor allem Welpen, oder sie werden krank, weil Kot und Urin sich während der Zwinger-Reinigung mit dem Trinkwasser und dem Futter vermischen. Kranke Hunde werden zu gesunden Tieren gesetzt und diese dann angesteckt. Es gibt keine Quarantänestation.

Fernsehbeitrag: canalextremadura.es

SOS Perrera Badajoz: You Tube

Bitte die Petition, mit der Forderung, eine würdevolle Behandlung der Tiere in der Perrera Von Badajoz zu garantieren, unterzeichnen und teilen:

Garantizar un trato digno a los animales en la Perrera de Badajoz:

Englische Übersetzung des Briefes von SOS Perrera Badajoz an den Bürgermeister:

Badajoz, 15 May 2014
Excmo. Sr. D. Fco. Javier Fragosa Martinez
Alcalde Presidente del Ayuntamiento de Badajoz
Plaza de España
06002 BADAJOZ

 

Der Verein hat einen Brief an den Bürgermeister geschrieben, Fakten, Zahlen, grausame Tatsachen. Es wird schnell klar, dass die Zustände unhaltbar sind,  das Geschäft mit dem Tod lukrativ ist, die Tierschützer die Arbeit machen, für die andere bezahlt werden und sie an ihre finanziellen und psychischen Grenzen gestoßen sind. Die Perrera erhält Subventionen von der Gemeinde und verdient zudem noch an den Hunden die vermittelt werden.

Honourable Senor Alcalde (Mayor):

I am writing to you as President of, and on behalf of, the Association SOS PERRERA BADAJOZ to condemn openly before you, the person in charge of the management of the perrera of Badajoz, irregularities and offences which have been committed there over a period of years. These irregularities and offences are to the detriment of the welfare and decent life of the animals which are in the charge of the Town Hall of Badajoz, and which entity should be the primary guarantor of the current animal protection legislation in force and which should, of course, lead by example and be the first to comply with this legislation. Weiterlesen »

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