Das erklärte Ziel der großen einheitlichen Demonstration am Samstag, den 31 Mai, ist die Verhinderung des Massakers der Unschuldigen.
Wir kennen nun ihr Gesicht und wissen, woher sie kommen:
Die sechs Stiere, die am Samstag gefoltert werden sollen, kommen aus der Aufzucht des französischen Züchters Hubert Yonnet, die sechs Stiere die am Sonntag gefoltert werden sollen, kommen von verschiedenen Stierzuchten.
Es ist schwer, sich friedlichere und seelenruhigere Wesen vorzustellen…
Welch einen seltsamen und entfremdenden Blick müssen die Stierkampfanhänger doch auf die Stiere richten, um in ihnen gefährliche Raubtiere zu sehen!
Diese Stiere mit sanftem Blick und bedächtigen Bewegungen leben noch; friedvoll, nicht wissend, was sie erwartet. Sie vertrauen noch auf einen Züchter, der sie jedoch bereits verraten hat.
Diese Stiere sind der Grund, weshalb wir kämpfen!
Kommen Sie und kämpfen Sie mit uns für diese Stiere am Samstag, den 31 Mai um 12 Uhr im Parc du Colombier in Alès!
Verhindern wir das Martyrium von Castagno und seinen Leidensgefährten !
Zwei Männer im Alter von 23 und 51 Jahren werden von der spanischen Umweltpolizei SEPRONA beschuldigt, 6 Galgos erschlagen zu haben. Als man die Tiere fand, waren sie schon stark verwest, es konnte aber noch ein Mikrochip ausgelesen werden, der die Polizei Hinweise auf den Halter gab. Die Tierärztliche Hochschule Hospital Clínico Veterinario de la Universidad de Extremadura in Cáceres untersuchte die Kadaver und stellte fest, dass allen Galgos mit einem stumpfen Gegenstand der Schädel eingeschlagen wurde. Getötet wurden sie am Ende der Jagdsaison, wie so viele andere Galgos auch. Quelle: hoy.es
Die Galgueros wehren sich gegen die Vorwürfe, dass viele Mitglieder des Jagdverbandes ihre Galgos misshandeln, es sind ihrer Meinung nach „immer die anderen“, sprich die Galgos wurden gestohlen, es waren „Zigeuner“ etc.
Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat eine Kampagne gegen die Misshandlung der Galgos eröffnet und dazu ein Dossier erstellt.
Im März debattierten Tierschützer und Abgeordnete im Kongress darüber, ob es möglich wäre, die Jagd mit Galgos zu verbeiten. Diese Frage stellen sich Tierschützer und auch Abgeordnete, die sich für ein Ende der Misshandlung von Galgos einsetzen. Spanien ist das einzige Land in der Europäischen Union, in dem diese Praxis noch erlaubt ist. Die alarmierende Zahl der Misshandlungen der Windhunde bis zum Ende der Jagdsaison, die Straflosigkeit der Täter kollidiert mit der standhaften Verteidigung der Galgueros, die ihre Leidenschaft für die Galgos verteidigen.
Die Jagd mit Galgos ist in Spanien einer der umstrittensten Themen, in denen Kritiker und Befürworter sich gegenseitig anschuldigen, um ihre eigene Meinung zum Thema aufrecht zu erhalten. Die Galgueros fühlen sich über einen Kamm geschert, ihr Hauptargument: “Wir sind nicht alle gleich.” Die Misshandlungen dieser Rasse sind jedoch allgegenwärtig. Die Tierschützer, überwiegend Vereine die sich um Galgos kümmern, haben einen Reihe von Vorschlägen ausgearbeitet und über die Asociación Parlamentaria en Defensa de los Derechos de los Animales (APDDA) (Parlamentarischer Verein zur Verteidigung der Tierrechte) in den Kongress gebracht, mit dem langfristigen Ziel, die Jagd mit Windhunden zu verbieten. Wichtig ist, dass wirklich jeder Fall zur Anzeige gebracht wird, damit die Galgueros nicht weiter behaupten können, es gäbe ja keine Misshandlungen von Galgos, da es kaum Anzeigen gibt.
Morrissey bereitet gerade ein neues Album vor und ist auf Tour, am 7. Mai stellte er in San José (Kalifornien) u.a. auch ein Lied gegen den Stierkampf vor. „The bullfighter dies“ (der Stierkämpfer stirbt).
Er bezieht sich auf mehrere spanische Städte, „Mad in Madrid / Ill in Seville / Lonely in Barcelona / Then someone tells you and you cheer / Hooray, hooray / The bullfighter dies / Hooray, hooray / The bullfighter dies / And nobody cries / Nobody cries / Because we all want the bull to survive / Gaga in Málaga / No mercy in Murcia / Mental in Valencia / Then someone tells you and you cheer / Hooray, hooray / The bullfighter dies / And nobody cries / Nobody cries / Because we all want the bull to survive.“
Den Text sollte man bildlich sehen, denn wir wollen weder den Tod von unschuldigen Tieren, noch den von Menschen. Wenn der Stierkämpfer „stirbt“, der Stierkampf ausstirbt, wird kein mitfühlender, moderner, zivilisierter Mensch diesem auch nur eine Träne nachweinen. Alles was wir wollen, ist das barbarische Spektakel unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur beenden, eine bessere Welt für Mensch und Tier!
Steven Patrick Morrissey war als Texter und Sänger von The Smiths einer der bekanntesten Musiker in den 80er Jahren. 1987 löste sich die Gruppe auf und er begann eine bemerkenswerte Solo-Karriere. Morrissey ist nicht nur bekannt als großartiger Musiker, sondern auch als engagierter Tierrechtler, dies schon zu Zeiten bei The Smith, mit „Meat is murder“ (Fleisch ist Mord), „…es ist eine Tod ohne Grund, der Tod ohne Grund ist Mord.“ Er hat sogar schon einmal ein Konzert in Kanada als Protest gegen das Robbenschlachten, abgesagt.
Children For Animals ist ein internationales Netzwerk von Schulen/ Kindern, die zusammenarbeiten, um Tiermisshandlungen zu beenden. Dabei werden Konzepte wie Empathy, Sensitivität und Respekt vor Andersartigkeit und der Umwelt vertieft. Vorbild hierfür ist das erfolgreiche Projekt „EL CUARTO HOCICO“ in Zaragoza, Spanien, in dem eine Gruppe von Kindern eine fiktive Tierschutzorganisation gegründet und damit viele nationale und internationale Preise gewonnen hat.
Children For Animals möchte dieses Modell weltweit reproduzieren und Kindern und Schulen Gelegenheit für den Austausch von Ideen und Aktionen bieten, die dazu beitragen sollen, diese Welt für jedes fühlende Wesen empathischer zu machen.
Diese FB-Seite soll dazu dienen, alle Ideen, Vorschläge und Werbung zu kanalisieren…und diesen ehrgeizigen Plan gemeinsam auszuführen. Wir laden Sie ein, mitzumachen und so viele Kinder und Schulen auf der ganzen Welt anzusprechen wie nur möglich.
Zusammen können wir etwas für die Tiere verändern und eine weniger gewalttätige Welt für zukünftige Generationen schaffen.
Tierversuche sind grausam und unsinnig! Heute finden bundesweit Aktionen statt, aufgelistet auf der Webseite „Ärzte gegen Tierversuche! Bitte auf das Bild klicken!
Weltberühmt ist die Geschichte vom Laboraffen Britches. Man hatte ihm die Augenlider zugenäht, um zu beweisen, dass die veranlasste Blindheit Gehirnschäden verursacht.
“Llora Britches” („Weine Britches“)
Musik LYVON, Text Ángel Padilla. Ángel schrieb den Text für diesen Affen, aber weitläufig auch für alle anderen misshandelten Tiere.
Eingesperrt, unterernährt, krank und an Ketten gelegt, unter diesen Konditionen hielt ein Mann in Segovia seine Hunde. Die Welpen starben unter diesen Bedingungen und wurden teilweise von den erwachsenen Hunden aufgefressen.
Aufgedeckt wurde die unhaltbaren Zustände schon im Jahre 2010. Laut der Guardia Civil, deren Beamte die Hunde retteten, waren sie kurz davor zu sterben. Damals wurde der Mann zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten und dem Verbot, Tiere zu halten oder beruflich mit ihnen Umgang zu haben, verurteilt.
Offensichtlich hat der Mann die verhängte Strafe nicht ernst genommen. Diesmal hielt er vier Hunde ohne Futter und Wasser in einem Anhänger, einer von ihnen starb, die anderen Hunde befanden sich in erbärmlichen Zustand. Die spanische Tierschutzpartei PACMA, die Sociedad Protectora de Animales y Plantas de Madrid (SPAP) und die Asociación Nacional Amigos de los Animales (Anaa) haben nun zum zweiten mal Anzeige gegen den uneinsichtigen Tierquäler erstattet, doch solche Anzeigen verlaufen oft im Sande. Laut Daten der Generalstaatsanwaltschaft fanden 2011 nur 309 Gerichtsverfahren gegen Tierquäler statt, bei denen es zu 32 Verurteilungen und 10 Freisprüchen kam, der Rest der Fälle wurde eingestellt.
Das Gericht fordert eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren.
Wird der Mann zu dieser Strafe verurteilt, wäre es das erste Mal in der spanischen Geschichte, dass ein Tierquäler hinter Gittern muss.
Sehr oft und beschämend wagen die Stierkampf-Fans es nicht, die Bedeutung vom Tod des Stiers zu zugeben und leugnen es mit Gelassenheit: “Nein, wir gehen nicht in die Arena um einen Stier sterben zu sehen. Das ist nicht wichtig, was für uns vor allem zählt ist die Schönheit und die Pracht des Stierkampfs!” Wie oft haben wir das schon gehört. Was für eine Lüge! Um überzeugt zu werden, sehen Sie sich einen kurzen Ausschnitt dieses Amateur-Videoclips “Nur so zum Spaß” an. Mit diesen Bildern ist die langsame Qual des armen Tieres durch Jubel und Ekstase mit öffentlichem Applaus begleitet, ein spektakulären Beweis dafür. Siehe Link unten.
„Der Stier ist geboren, um zu lieben …, Mit dem Stier Liebe machen, das ist sicher, ist schamlos, es ist schön, er kommt zu Ihnen, nicht um Sie auf die Hörner zu nehmen, aber um zu lieben! Die Muleta über den Boden gezogen wie eine Zunge die für einen innigen Kuss einlädt, der Zuschauer macht sich zum Betrachter, man erlebt einen Koitus, einen kollektiven Orgasmus, in Bayonne ist Stierkampf vaginal…“
Simon Casas, Tinten- und Blutflecken, Editions au Diable de Vauvert
Ja, der Tod des Stieres ist in der Tat ein Genuss für diese Zielgruppe ohne jedes Mitgefühl.
Nichts ist unmöglich, denkt man sicher beim Anblick dieser beiden Galgos, die über mehrere Wochen dort oben im Fenster ausharren mussten. Eingeklemmt zwischen Rollo und Fenstergitter, in luftiger Höhe.
Anwohner meldeten dies der Polizei, aber der zuständige Beamte sah offensichtlich keinen Handlungsbedarf. Dies rief schließlich mehrere Tierschutzvereine auf den Plan, Rechtsanwäte wurde eingeschaltet und die Galgos endlich befreit.
Es handelt sich um eine Mutter und ihre Tochter, beide Hunde sind in einer sehr schlechten gesundheitlichen Verfassung, stark unterernährt und dehydriert, die Muskeln sind zurückgebildet und sie sind sehr ängstlich. Sie erholen sich nun auf einer spanischen Pflegestelle von ihren Strapazen. Zugetragen hat sich diese Misshandlung in Lebrija, Andalusien.